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Sulyok: Unterstützung für burgenländische Pendler!
Arbeitnehmerförderungsbeirat beschließt Förderungen:

Wichtige Entscheidungen wurden gestern im Arbeitnehmerförderungsbeirat getroffen. Es wurden die Einkommensgrenzen zum Erhalt von Fahrtkostenzuschuss, Qualifikationsförderung, Lehrlingszuschüssen und Wohnkostenzuschüssen angepasst und werden nun gemäß Tariflohnindex um 2,4 Prozent erhöht. „Diese Erhöhung bedeutet auch, dass noch mehr Arbeitnehmer in den Genuss von Unterstützungen kommen werden“, so LAbg. Bgm. Norbert Sulyok, Fraktionsführer der ÖVP Burgenland. Mit dieser Erhöhung werden auch die Kinderzuschläge und das gesamte Familieneinkommen angehoben.

Ebenfalls erhöht wurde der Fahrtkostenzuschuss, nämlich um 1,2 Prozent. Die Änderungen auf einen Basisbetrag und einem Kilometerabhängigen Zuschuss in der Höhe von 2,- Euro pro gefahrenen Km, wurden nach einer ÖVP-Forderung des Pendlersprechers LAbg Norbert Sulyok auch beschlossen. Im Jahr 2014 wurden bisher fast 2,6 Millionen Euro an die Antragsteller ausbezahlt, Fahrtkostenzuschüsse in der Höhe von 725.200,- Euro, Lehrlingsförderungszuschuss und Wohnkostenzuschuss für Lehrlinge in der Höhe von 1,35 Millionen Euro und einer Qualifikationsförderung in der Höhe von 465.000,- Euro.

„Wir setzen uns für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Burgenland ein. Nach der Erhöhung der Einkommensgrenze auf 2.809,- Euro brutto monatlich, das sind 67,- Euro mehr als im Vorjahr, wird man die Burgenländerinnen und Burgenländer noch mehr unterstützen können als in den Vorjahren“, so ÖVP-Arbeitnehmersprecher Norbert Sulyok.



Schnellere Zugverbindungen bringen echten Komfort für die Menschen!
LAbg. Steiner fordert Verbesserung der Infrastruktur statt reiner Kosmetik

ÖVP-Verkehrssprecher Thomas Steiner fordert erneut die Umsetzung der Eisenbahnschleifen Eisenstadt und Ebenfurth. Die Fahrzeit nach Wien würde sich dann auf bis zu 45 Minuten verkürzen. „Diese Zeitersparnis bringt den burgenländischen Pendlern wirklich mehr Komfort. Anstatt die Energie in die Kosmetik der Züge zu stecken, ist SPÖ-Verkehrsminister Alois Stöger gefordert, die Infrastruktur für die Burgenländer zu verbessern und das Geld nicht in Tunnelprojekten zu vergaben“, sagt ÖVP-Verkehrssprecher Thomas Steiner.

Der bedarfsgerechte Ausbau von Verkehrswegen ist eine Daueraufgabe der Verkehrspolitik. „Das Ziel muss sein, Mobilität dauerhaft zu erhalten und nachhaltig zu gestalten. Denn gut ausgebaute Verkehrswege sind für die Wirtschaft, für die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler und damit auch die regionale Entwicklung eine wesentliche Voraussetzung“, betont Steiner.

Erster notwendiger Schritt ist die Errichtung der Eisenbahnschleife Eisenstadt. Die nächsten notwendigen Etappen um die Anbindung Eisenstadt-Wien attraktiv zu machen, sind der Bau der Schleife Ebenfurth und der Ausbau der Pottendorfer Linie: Damit wäre eine Fahrzeitverkürzung auf bis zu 45 Minuten möglich. „Nach der Blockadepolitik der Ex-Verkehrsministerin Bures ist der neue Verkehrsminister gefordert, diese wichtigen Infrastrukturprojekte ohne weitere Verzögerung umzusetzen“, so Steiner.



ÖVP: Ausbau der A4 dringender denn je!
20 Jahre A4 – für ÖVP kein Grund zum Feiern

„Die A4 ist seit Jahren ein neuralgischer Punkt und die unfallträchtigste Verkehrsverbindung Österreichs. Die Sicherheit der LKW- und Autofahrer, aber insbesondere der Pendler, die tagtäglich diese Strecke auf ihrem Arbeitsweg benützen müssen, steht auf dem Spiel. Daher ist der dreispurige Ausbau der A4 dringender denn je“, betont ÖVP-Klubobmann Ing. Rudolf Strommer. Am 29. Oktober 1994 wurde das letzte Teilstück der A4 von Neusiedl am See bis zur ungarischen Grenze durch den damaligen Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Schüssel eröffnet.

„Mit der Öffnung des Eisernen Vorhangs stieg auch das Verkehrsaufkommen in den Gemeinden entlang der B10. Die Situation wurde erst durch die Eröffnung der A4 entschärft. Jetzt stehen wir wieder vor eine Situation, wo das Verkehrsaufkommen einen fast unerträglichen Zustand erreicht hat“, betont KO Ing. Rudolf Strommer. Die A4 ist mittlerweile die wichtigste Verkehrsverbindung von Wien Richtung Osten nach Ungarn oder in die Slowakei. Durchschnittlich benutzen 89.056 Kfz pro Tag (1. Halbjahr 2014) die A4, was einem Plus von 4,2 Prozent entspricht, im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich fahren täglich 7.950 LKW auf der A4.

„Die Region boomt, aber auch der Verkehr und Richtung Osten steigt immer weiter. Als ÖVP haben wir uns immer klar für einen raschen dreispurigen Ausbau der A4 ausgesprochen und wir tun dies immer noch. Wir können keine weiter Verzögerung mehr hinnehmen“, so Strommer. Die A4 weist mit 17 statt sonst durchschnittlich 13 Prozent einen hohen Anteil an LKWs auf. 56 Prozent der Unfälle sind Auffahrunfälle – in den meisten Fällen in Verbindung mit Lkw. Sechs von zehn Fahrten auf der A4 sind Arbeitswege von Pendlerinnen und Pendlern aus der Ostregion. Nunmehr sei Minister Stöger gefordert, Taten zu setzen und schneller als geplant für den Ausbau zu sorgen. „Das geplante Zeitschema, bis Neusiedl 2022, ist für die ÖVP im Sinne der Sicherheit von tausenden burgenländischen Pendler nicht akzeptabel. Es muss rascher gehandelt werden“, so Strommer, und weiter: „Die Pendler aus Ostösterreich nehmen tagtäglich ein hohes Risiko auf sich, wenn sie auf der A4 ihren Arbeitsweg antreten. Ein dreispuriger Ausbau der A4 bis Neusiedl ist im Sinne der Sicherheit der Pendler aber auch im Interesse des Wirtschaftsstandorts Nordburgenland von höchster Priorität“, so Strommer, und weiter: „Wir alle bezahlen mit dem Kauf der Vignette auch dafür, dass das hochrangige Straßennetz in Österreich gebaut, betrieben und vor allem sicher ist.“ KO Strommer stellt daher eine weitere Forderung auf: „Ist es der ASFINAG – warum auch immer – nicht möglich, den Ausbau rasch zu finanzieren, wäre es bei der derzeitigen Zinslage ein leichtes, eine Vorfinanzierung durch das Land Burgenland sicherzustellen. Damit wäre den tausenden Pendlern mehr geholfen, als mit vielen Projekten, die mit Landesmitteln finanziert werden.“

Lentsch: Infrastruktur für Zukunft fit machen
Die Ostregion im Dreiländereck zwischen Wien, Bratislava und Budapest zählt zu den Wachstumsregionen Österreichs. Schätzungen gehen davon aus, dass bis 2030 bis zu 400.000 Menschen leben werden. „Dies ist eine Chance für den gesamten Raum, ist aber auch Herausforderung. Geeignete Verkehrswege sind daher gerade für die zukünftige Entwicklung der Region von großer Bedeutung“, so 2. LT-Präs. Bgm. Kurt Lentsch. „Die beste Pendlerförderung ist immer noch, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Gerade im Bezirk Neusiedl ist in den vergangenen Jahren mit den zahlreichen Betriebsansiedelungen wie Coca Cola Hellenic, Villagio und Designer Outlet Center, Zoerkler, Mareto, Enercon und so weiter, viel passiert“, betont Lentsch. Die Region Neusiedl am See ist Wirtschaftsstandort mit dynamischer Entwicklung, zahlreiche Betriebsansiedelungen schaffen Arbeitsplätze und die Region ist auch Wahlheimat für zahlreiche Bewohner. Über 3.500 Arbeitsplätze wurden in der Region geschaffen. Damit diese erfolgreiche Entwicklung weitergehen kann, muss sich auch die Infrastruktur für die Erfordernisse der Zeit wappnen, fordert Lentsch.

Petznek: Petition „A4-Ausbau jetzt!“
Mitte August 2013 startete die Online-Petition „A4-Ausbau jetzt“ (http://www.a4-ausbau.at/), ein Jahr später zieht der Initiator, Alexander Petznek, BA, Stadtrat in Bruck an der Leitha, Bilanz: „Die Petition wurde von Beginn an gut angenommen, was zeigt, dass wir den Nerv der tausenden Pendler eindeutig getroffen haben.“
Die Petition ging mit 4 Forderungen online, auch ein Jahr später sind diese noch immer aufrecht. „Der 3-spurige Ausbau der A4 ist dringender denn je, auch die Unterstützung für die Blaulichtorganisationen, die mit hohen Einsatzhäufigkeit konfrontiert sind, Lärmschutzmaßnahmen für die A4, die B9 und B10 sowie verstärkte Pendler-Initiativen ist immer noch aktuelle Forderungen“, so Petznek. Die Petition ist „Je mehr betroffene Pendler und Bewohner der Region die Petition unterstützen, desto mehr Druck können wir auf Minister Stöger aufbauen. Ein schönes Ziel wären 5.000 Unterschriften“, so Petznek, der über die tatkräftige Unterstützung aus dem Burgenland erfreut ist.

Ulram: Sicherheit im Blickpunkt
„Häufige Staus, zahlreiche Unfälle und Einsätze für die Freiwilligen Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienste machen die A4 auch zu einer Belastung für die Bewohne und Gemeinden entlang der A4“, betont Bgm. Markus Ulram, Bezirksobmann-Stv. des Gemeindebundes. Alleine im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete das Rote Kreuz im Autobahnabschnitt Bruckneudorf bis zur Grenze bei Nickelsdorf 35 Einsätze, im gesamten Vorjahr 2013 waren es 53 Einsätze der Rettung. „Die Häufigkeit der Einsätze nimmt stetig zu. Auch die zuständigen Feuerwehren entlang der A4 haben immer häufiger mit Unfällen und technischen Einsätzen zu tun. Ein dreispuriger Ausbau ist im Sinne der Sicherheit der Pendler, aber auch in Interesse der Einsatzkräfte raschest umzusetzen“, fordert Ulram.






Steindl und Strommer: Mobilität steigern, Pendleralltag erleichtern!
ÖVP präsentiert neue Park&Ride-Broschüre:

Die ÖVP setzt sich mit Ideen, Aktionen und konkreter Unterstützung für die burgenländischen Pendler ein, erklären Landeshauptmann-Stv. Mag. Franz Steindl und ÖVP-Klubobmann Ing. Rudolf Strommer. Eine neue Infobroschüre informiert über burgenländische P&R-Anlagen und gibt damit wichtige Hilfestellung für die burgenländischen Pendler.

Steindl: „Die neue P&R-Broschüre präsentiert lückenlos auf fast 50 Seiten 45 frei benützbare Park&Ride bzw. Park&Drive-Anlagen von Kalch bis Kittsee. Wir wollen konkret die Mobilität unserer Pendler verbessern. Die ÖsterreicherInnen liegen bei der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel laut VCÖ im EU-Vergleich im vorderen Feld. 26 Prozent der Bevölkerung über 16 Jahre benützen die Öffis ‚häufig‘ und die Nachfrage steigt.“ Im Schnitt ist jede Person in Österreich rund 3.000 Kilometer mit Bahn, Bus und städtischen öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Es gibt aber noch viel Potential nach oben – vor allem im Bereich des Verkehrsmittel-Mix, wenn also die eine Teilstrecke mit dem Auto und die andere mit Bus oder Bahn gefahren werden.

Steindl: „Wir wollen mit verschieden Maßnahmen die Hürden senken, über die unsere Pendler drüber müssen, um zu Bus und Bahn zu kommen oder eine umweltfreundliche und kostensparende Fahrgemeinschaft zu bilden.

Kostenlose Broschüre über Park&Ride im Burgenland
Eine Maßnahme ist die vorliegende Broschüre für unsere Pendler, aber auch für alle, die ihr Auto an einem Verkehrsknoten stehen lassen wollen, um auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Es wurden 45 Anlagen mit Foto und Lageplan aufgelistet und Informationen hinsichtlich Anschluss- und Umsteigemöglichkeiten, Anzahl der Stellplätze, Beleuchtung etc. erfasst.
Die Broschüre ist in allen Bürgerbüros der ÖVP und in der Landesparteileitung in Eisenstadt kostenlos erhältlich und wird auch bei den kommenden Aktionen verteilt.
Angefordert werden kann sie telefonisch unter 02682/799-12 oder per mail unter
office@oevp-burgenland.at

Rückblick 2013 und Vorhaben für das Frühjahr 2014
Am 18. September war eine Pendler-Infoaktion in Neusiedl am See und am Bahnhof Parndorf – dort haben Teams der burgenländischen ÖVP-Mandatare und Regierungsmitglieder die Fahrgäste der Bahn bzw. die Benützer der P&R-Anlage informiert und mit einem Reise-Snack versorgt. Am 4. Dezember gab es in Wien bei den wichtigen Verkehrsknoten Hauptbahnhof und der Bushaltestelle bei der Secession eine Verteilaktion mit einem weihnachtlichen Gruß aus dem Burgenland.

Steindl in der Vorschau: „Ganz Österreich zahlt über den Finanzausgleich die Verkehrsinfrastruktur in Wien mit. Mit jedem Burgenländer, der wegen der Parkgebühr nach Wien ziehen muss, verlieren die burgenländischen Gemeinden Ertragsanteile. Es kann auch nicht sein, dass Wien auf Kosten der anderen Bundesländer überproportional viel Geld aus dem Finanzausgleich bekommt. Diese ungerechte Regelung ist zu ändern, um die Finanzkraft der burgenländischen Gemeinden zu erhalten.“

Neuerliche Pendler-Informationsaktionen der ÖVP-Mandatare in Wien:
Steindl: „Wir werden auch im Jahr 2014 für unsere Pendler unterwegs sein und im Frühjahr wieder Informationen und kleine Stärkungen an Plätzen der Bundeshauptstadt verteilen, die von unseren Pendlern stark frequentiert werden.“

Europa pendelt
Steindl: „Geplant sind 2014 gemeinsam mit dem ‚Pendlerclub Burgenland‘ vier Pendlerstammtische zu speziellen Pendler-Themen und das ‚Maibaum aufstellen‘ in Wien.
Der erste Stammtisch am 2. April und das Maibaum-Fest am 29. April stehen anlässlich der bevorstehenden Europawahl unter dem Motto ‚Europa pendelt‘.
Als Ehrengäste hat der Pendlerclub die beiden burgenländischen ÖVP-Kandidaten für die EU-Wahl, Patrik Fazekas und Carina Tader, eingeladen. Denn auch Europa soll sich für die Pendler stark machen!“

KO Strommer: Gesamtverkehrsstrategie nach Bedürfnissen ausrichten
„Der Erhalt und der bedarfsgerechte Ausbau von Verkehrswegen ist eine Daueraufgabe der Verkehrspolitik. Gut ausgebaute Verkehrswege sind für die Wirtschaft und damit auch die regionale Entwicklung eine wesentliche Voraussetzung“, betont ÖVP-Klubobmann Ing. Rudolf Strommer. „Unser Konzept liegt am Tisch. Eine gute Infrastruktur, aber vor allem funktionierende öffentliche Anbindungen helfen der Wirtschaft, aber auch den zahlreichen Pendlerinnen und Pendlern und erhöhen damit die Lebensqualität“, so Strommer. Das ÖVP-Konzept sieht die Aktualisierung des geltenden Gesamtverkehrskonzeptes von 2002 und Evaluierung in kürzeren Abständen vor, mehr Mitbestimmung regionaler Entscheidungsträger beim Gesamtverkehrskonzept, die Einsetzung eines Landesausschusses, der sich laufend mit dem Thema befasst sowie den Ausbau der Infrastruktur (S7, B 61a, dreispuriger Ausbau der A4, Schleife Eisenstadt)
„Das Burgenland braucht ein Gesamtkonzept für die Mobilität der Zukunft – mit einem funktionierendem Zusammenspiel verschiedener Verkehrsmittel, dem bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur und dem Einsatz umweltschonender Ressourcen“, so Strommer. In der Landtagssitzung vergangenen Donnerstag wurde ein Antrag beschlossen, wonach eine Gesamtverkehrsstrategie für das Burgenland unter breiter Einbindung der Burgenländer erarbeitet werden, die auch laufend aktualisiert werden soll.

Der Alltag eines burgenländischen Pendlers ist schwer genug. Lange Anfahrtswege, viel Verkehr, hohe Kosten für Treibstoff und Verkehrsmittel und leider oft schlechte öffentliche Verbindungen. „Wir müssen die Rahmenbedingungen für die burgenländischen Pendlerinnen und Pendler verbessern. Nicht alle Pendler können öffentliche Verkehrsmittel nutzen, daher werden wir uns weiterhin stark für einen raschen dreispurigen Ausbau der A4 und den Bau der B61a und der S7 einsetzen – im Sinne der Sicherheit und der Entlastung der Pendler“, so Strommer. In der Vorwoche wurde die UVP-Prüfung für die B61a rechtskräftig, einem raschen Baubeginn sollte damit nun nichts im Wege stehen, wie ÖVP-Klubobmann Strommer betont.

Ein Thema, das die Gemüter der burgenländischen Pendler noch immer erhitzt, ist die Parkraumbewirtschaftung in Wien. Durch das Parkpickerl ist die Parkplatzsituation noch angespannter und viele Burgenländer sind gezwungen, ihren Hauptwohnsitz nach Wien zu verlegen. „An der Situation ändern auch 700 überteuerte Parkplätze in schlechten Verkehrslagen nichts, die beste Unterstützung wäre, wenn die Stadt Wien die Schikanen gegenüber den burgenländischen Pendlern einstellt“, so Strommer. „Die ÖVP Burgenland tritt für eine Stärkung der Pendlerrechte ein. Das neue Pendlerpauschale oder der Pendlereuro sind ein Resultat der Hartnäckigkeit und bringen den Pendlerinnen und Pendlern spürbare finanzielle Entlastung. „Der tägliche Alltag eines Pendlers ist schon anstrengend genug, daher müssen alle Verantwortlichen gemeinsam mit den Betroffenen Maßnahmen setzen, um eine echte Verbesserung für die Pendler zu erreichen“, so Strommer.




ÖVP-Pendlersprecher fordert Taten statt Ankündigungen
Sulyok: Echte Entlastung für unsere Pendler!

Echte Entlastung statt Ankündigungen fordert ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok für Pendler, die mit dem Auto nach Wien fahren: „Von den groß angekündigten 700 WIPARK-Billigparkplätzen waren Mitte September ganze 45 Parkplätze vergeben. Das beweist, dass die Standorte für die burgenländischen Pendler derart unattraktiv sind, dass sie nicht genutzt werden. Warum sollte auch ein Pendler, der in der Innenstadt arbeitet, einen überteuerten Parkplatz in schlechter Lage bevorzugen wenn es zum Beispiel im verkehrsgünstig liegendem Park&Ride Erdberg Parkplätze schon immer billiger gibt“, so Sulyok.

Durch die Einführung des Parkpickerl in Wien wurde die Situation für die burgenländischen Pendler zunehmend schwieriger und angespannter. „Die beste Unterstützung für die Pendler wäre, wenn die Stadt Wien die Schikanen gegenüber den burgenländischen Pendlern einstellt“, so Suylok. Auch der Ausbau der Infrastruktur helfe den Pendlerinnen und Pendlern. Der rasche Bau der S7 sowie der bedarfsgerechte Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Südburgenland sei daher dringender denn je. Im Nordburgenland ist der dreispurige Ausbau der A4 bis zur Staatsgrenze für ÖVP-Pendlersprecher von höchster Priorität: „Die Pendler aus Ostösterreich nehmen tagtäglich ein hohes Risiko auf sich, wenn sie auf der A4 ihren Arbeitsweg antreten. Im Sinne der Sicherheit muss der dreispurige Ausbau bis zur Grenze raschest angegangen werden und nicht erst, wie von SPÖ-Verkehrsministerin Bures geplant, 2022 und nur bis Neusiedl“, so Sulyok.


Sulyok: ÖVP kämpft für Pendlerrechte
Echte Entlastung für Pendler durch ÖVP-Einsatz

Hohe Spritpreise, die Ausdehnung des Wiener Parkpickerls, volle Park&Ride-Anlagen, hohes Verkehrsaufkommen und schlechte oder gar fehlende öffentliche Verkehrsanbindungen machen den Alltag der rund 40.000 burgenländischen Pendlerinnen und Pendler oftmals nicht einfach. „Als ÖVP Burgenland treten wir ganz klar für die Stärkung der Pendlerrechte auf. Mit regelmäßigen Aktionen machen wir auf die Anliegen der Pendler aufmerksam und greifen diese auf. Damit tragen wir wesentlich zur Verbesserung der Situation bei“, betont ÖVP-Pendlersprecher Norbert Sulyok.

Echte Entlastung statt Ankündigungen im Wahlkampf fordert der ÖVP-Pendlersprecher für Pendler, die mit dem Auto nach Wien fahren: „Von den groß angekündigten 700 WIPARK-Billigparkplätzen sind ganze 45 Parkplätze vergeben. Das beweist, dass die Standorte für die burgenländischen Pendler derart unattraktiv sind, dass sie nicht genutzt werden. Warum sollte auch ein Pendler, der in der Innenstadt arbeitet, einen überteuerten Parkplatz in schlechter Lage bevorzugen wenn es zum Beispiel im verkehrsgünstig liegendem Park&Ride Erdberg Parkplätze schon immer billiger gibt“, so Sulyok.

Durch die Einführung des Parkpickerl in Wien wurde die Situation für die burgenländischen Pendler zunehmend schwieriger und angespannter. „Die beste Unterstützung für die Pendler wäre, wenn die Stadt Wien die Schikanen gegenüber den burgenländischen Pendlern einstellt. Die SPÖ Burgenland würde gut daran tun, statt platter Ankündigungen wirklich etwas für eine Verbesserung der Situation der burgenländischen Pendler zu machen“, so Sulyok.


Strommer: Gemeinsam für Interessen der Pendler
ÖVP-Klubobmann besuchte Pendlerstammtisch in Wien

Der Pendlerclub Burgenland vertritt die Interessen der tausenden burgenländischen Pendler und organisiert regelmäßige Pendlerstammtische. ÖVP-Klubobmann Ing. Rudolf Strommer besuchte gestern das Treffen der Pendler in Wien und war damit Ansprechpartner für Anliegen und Sorgen. „Die größten Anliegen der Pendler aus dem Burgenland sind der Ausbau der Infrastruktur mit dem Ausbau der A4, der S31 und der Bahnlinien. Dies gilt es nun intensiv voranzutreiben, hier ist das gemeinsame Handeln aller Verantwortlichen zum Wohle unserer Pendler gefordert“, betont Klubobmann Ing. Rudolf Strommer.

Ein Thema, das die Gemüter der burgenländischen Pendler noch immer erhitzt, ist die Parkraumbewirtschaftung in Wien. Durch das Parkpickerl ist die Parkplatzsituation noch angespannter und viele Burgenländer sind gezwungen, ihren Hauptwohnsitz nach Wien zu verlegen. „An der Situation ändern auch 700 überteuerte Parkplätze in schlechten Verkehrslagen nichts, die beste Unterstützung wäre, wenn die Stadt Wien die Schikanen gegenüber den burgenländischen Pendlern einstellt“, so Strommer.

„Die ÖVP Burgenland tritt für eine Stärkung der Pendlerrechte ein. Das neue Pendlerpauschale oder der Pendlereuro sind ein Resultat der Hartnäckigkeit und bringen den Pendlerinnen und Pendlern spürbare finanzielle Entlastung. „Der tägliche Alltag eines Pendlers ist schon anstrengend genug, daher müssen alle Verantwortlichen gemeinsam mit den Betroffenen Maßnahmen setzen, um eine echte Verbesserung für die Pendler zu erreichen“, so Strommer.


Sulyok: Transparenz bei Vergabe gefordert
Gemeinsames Handeln für Verbesserung der Pendlerproblematik

Erfreut zeigt sich ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok, dass nun offenbar Bewegung in Sachen Pendlerproblematik kommt. Um die burgenländischen Pendler zu spürbar zu entlasten sei ein gemeinsames Handeln aller Verantwortlichen notwendig. „700 Parkplätze sind für die tausenden burgenländischen Wien-Pendler ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es ist ein Anfang. Jetzt gilt es sicherzustellen, dass ein transparentes Vergabeverfahren für die Parkplätze durchgeführt wird, die angeblich bereits ab 1. September zur Verfügung stehen“, so Sulyok.

Die ÖVP Burgenland tritt für eine Stärkung der Pendlerrechte ein. Das neue Pendlerpauschale oder der Pendlereuro sind ein Resultat der Hartnäckigkeit und bringen den Pendlerinnen und Pendlern spürbare finanzielle Entlastung. „Der tägliche Alltag eines Pendlers ist schon anstrengend genug, daher müssen alle Verantwortlichen gemeinsam mit den Betroffenen Maßnahmen setzen, um eine echte Verbesserung für die Pendler zu erreichen“, so Sulyok, und abschließend: „Die beste Unterstützung für die Pendler wäre allerdings, wenn die Stadt Wien die Schikanen gegenüber den Pendlerinnen und Pendler insgesamt einstellt.“


ÖVP: Der Pendler-Berater kommt!
ÖVP bietet konkrete Unterstützung für burgenländische Pendler:

„Die zahlreichen Neuerungen in Sachen Pendlerförderung sind mittlerweile fast unüberschaubar geworden. Daher setzt die ÖVP Burgenland gemeinsam mit der Kommunalakademie auf Beratung und bietet mit dem einzigartigen Service der ‚Pendler-Berater‘ den rund 40.000 burgenländischen Pendlerinnen und Pendlern konkrete Unterstützung“, so ÖVP-Landesgeschäftsführer Mag. Christian Sagartz. Ein gemeinsames Projekt von ÖVP Burgenland und Kommunalakademie Burgenland bietet Information zu den verschiedensten Förderungen, maßgeschneidert auf die Fragen der Pendler.

Durch den neuen Pendler-Euro, die geänderten Voraussetzungen für das Pendlerpauschale, die Regelungen zur Arbeitnehmerveranlagung und die diversen Förderungen seitens des Landes Burgenland gibt es umfassende Möglichkeiten, als Pendler Unterstützungen zu erhalten. „Das Angebot ist vielfältig, aber kaum jemand findet die Zeit, sich durch alle Informationen und Bedingungen zu lesen, um dann die passenden zu beantragen. Wir bieten daher mit dem ‚Pendler-Berater‘ ein Service, das genau zugeschnitten ist auf die Bedürfnisse der Menschen – maßgenau kann der Berater auf die Ansprüche reagieren und beraten“, so ÖVP-Landesgeschäftsführer Mag. Christian Sagartz. Die Pendlerberater informieren in Sprechstunden in den ÖVP-Bürgerbüros im ganzen Burgenland oder kommen direkt in die Gemeinden – auch eine eigene Telefonhotline soll eingerichtet werden.


Pendlerberater


Angesprochen werden von dem Service Privatpersonen, die beim Ansuchen und Berechnen von Förderungen Unterstützung suchen und sich über die vielfältigen Möglichkeiten ein Bild machen wollen. „Bereits Mitte Juni wurde seitens der ÖVP Burgenland eine ‚Pendler-Euro Hotline‘ eingerichtet, wo Fragen und Information zu Neuerungen in Sachen Pendlerförderung beantwortet und gegeben wurden. Eine Expertin stand dabei einmal die Woche telefonisch zur Verfügung. Die rege Nachfrage hat gezeigt, dass es großen Bedarf gibt. Auf diesen haben wir nun seitens der ÖVP Burgenland reagiert. Mit dem ‚Pendler-Berater‘ bieten wir nicht nur den burgenländischen Pendlerinnen und Pendlern ein einzigartiges Service, sondern unterstützen auch unsere Ortsparteien, die damit ihren Mitgliedern, aber auch den Bürgern des Ortes einen speziellen Dienst anbieten können“, so Sagartz.

Wichtiger Partner des Projektes „Pendler-Berater“ ist die „Kommunalakademie Burgenland“. Seit 2007 kümmert sich der Verein, der von der ÖVP-Burgenland, dem Burgenländischen Gemeindebund und der Politischen Akademie gegründet wurde, um die Aus- und Weiterbildung der ÖVP-Funktionäre in den Gemeinden. Mehr als 3.000 Kommunalpolitiker wurden in den vergangenen sechs Jahren in den verschiedensten Bereichen geschult. Diese Erfahrung nutzt das Team der KOMMAK nun, um die „Pendler-Berater“ auszubilden. „Wir haben für die Ausbildung der ‚Pendler-Berater‘ ein umfassendes Programm zusammengestellt und zahlreiche Experten für unser Projekt gewinnen können. Mitarbeiter des Finanzministeriums, der Interessenvertretungen sowie Mitarbeiter der zuständigen Abteilung im Amt der Burgenländischen Landesregierung sollen diese Fachkräfte ausbilden“, so der Obmann der Kommunalakademie Burgenland, Mag. Werner Gradwohl. „Die KOMMAK Burgenland unterstützt als Bildungsinstitut die ÖVP Burgenland und bietet lebensnahe und maßgeschneiderte Angebote. Der ‚Pendler-Berater‘ ist ein solches bürgerfreundliches Service. Damit können konkrete und persönliche Fragen der Pendlerinnen und Pendler kompetent beantwortet werden“, so Gradwohl.

Bereits im August startet die Ausbildung für die „Pendler-Berater“, ab September sollen diese dann ihre Arbeit vor Ort bei den Pendlerinnen und Pendlern aufnehmen. Interessierte, die sich zum „Pendler-Berater‘ ausbilden lassen wollen, können sich bei der ÖVP Burgenland unter 02682/79912 melden.





Zur Kassa bitte!
Die Wiener Belastungswelle rollt gnadenlos weiter

Die Liste der Belastungen durch die rot-grüne Wiener Regierung wird immer länger. Begonnen hat es mit der Erhöhung der Strom, Gas und Wasserpreise. Dann folgte eine saftige Erhöhung der Parkgebühren, die Parkpickerlzone wurde ohne sinnvolle Alternativen zu schaffen ausgedehnt und die Fahrscheinpreise bei den Wiener Linien wurden mehrfach erhöht. Am 1. Juli steht hier die nächste Preiserhöhung um bis zu 10% ins Haus. Die ÖVP tritt seit jeher gegen die ungerechten Abkassiermaßnahmen auf und fordert diese Solidarität auch von der SPÖ. „Ich erwarte mir ein klares Burgenland-Bekenntnis und keine ‚Schweige-SPÖ‘ “, so ÖVP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz.

Das rot-grüne Raubrittertum in Wien setzt also wieder zum Angriff an. Am 1. Juli werden die Wiener Linien wieder die Preise erhöhen. Der Einzelfahrschein soll künftig statt 2 Euro 2,20 Euro kosten. Die bei Touristen beliebte 24-Stunden-Karte wird gar von 6,70 Euro auf 7,10 Euro angehoben. Aber auch die Preise für Wochen-, Monatskarte steigen deutlich an. „Das sorgt bei den burgenländischen Pendlern für große Empörung, denn erst vor einem Jahr wurde die Preise das letzte Mal angehoben“, berichtet Sagartz nach Gesprächen mit Pendlern.

Die ÖVP Burgenland fordert Maßnahmen für die Pendlerentlastung: „Es kann nicht sein, dass Tarife erhöht und die Parkpickerlzonen erweitert werden, aber sich die Infrastruktur für Pendler aus diesen Einnahmen nicht verbessert“, so Sagartz.

PK Sagartz und Sagmeister

Erwin Pröll hat vorgezeigt wie es geht. Er hat mit Wien verhandelt und den Bau von Park&Ride Anlagen fixiert. Wenn die burgenländische SPÖ das nun als ihren Erfolg verkaufen möchte, ist das Trittbrettfahrerei. Was unseren Pendlern wirklich helfen würde, wäre ein Schulterschluss der drei Landeshauptleute und ein gemeinsames Verkehrskonzept für die Ostregion.

Burgenland-Bekenntnis statt Schweige-SPÖ Es ist höchste Zeit, dass sich die SPÖ-Burgenland bei ihren Parteifreunden in Wien für die Interessen der Burgenländerinnen und Burgenländer einsetzt. Bisher war bis auf leere Ankündigen im Vorjahr nämlich nichts zu hören. „Wir erwarten uns ein klares Burgenland-Bekenntnis und keine Schweige-SPÖ! Deshalb laden wir die SPÖ ein, sich unseren Forderungen zur sofortigen Pendlerentlastung anzuschließen“, so Sagartz.

Sechs Punkte für unsere Pendler:

    - Bau von Park&Ride Anlagen am Stadtrand mit Öffi-Anbindung
    - Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Straßen- und Schienenbereich
    - Anpassung der Zumutbarkeitsbestimmungen für den Bezug des Pendlerpauschales
    - Reform des Finanzausgleichs für mehr Gerechtigkeit
    - überregionales Verkehrskonzept für die Ostregion
    - Ausdehnung des TOP-Jugendtickets auf das ganze Bundesgebiet
„Wir erwarten uns, dass der Maßnahmenkatalog rasch umgesetzt wird. Deshalb werden wir, den Druck auf die Verantwortlichen weiter erhöhen, damit die Pendlerentlastung rasch Realität wird“, so Sagartz abschließend.

Sagmeister: „Pendler geraten immer mehr unter Druck!“

In Vertretung für viele Pendlerinnen und Pendler im Burgenland bringt Thomas Sagmeister, Geschäftsführer des Burgenländischen Pendlerclubs, sein Unverständnis und seinen Ärger über die steigenden finanziellen Belastungen zum Ausdruck. „Seit ich in Wien berufstätig bin, sind zum einen die Mieten, die Energiekosten und die entsprechenden Gebühren erheblich angestiegen, und zum anderen sind das Autofahren sowie das Parken viel teurer geworden. Das Einkommen zahlreicher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat sich in dieser Zeit leider nicht im gleichen Ausmaß erhöht“, so Sagmeister.

„Wir Burgenländer und Burgenländerinnen sind mehr oder weniger dazu gezwungen Jobs in Wien anzunehmen und ‚dürfen‘ uns dann aussuchen, ob wir einen immer größer werdenden Teil unserer Löhne und Gehälter fürs Wohnen in Wien oder für mehr Treibstoff, Parkgebühren und Öffi-Tickets ausgeben wollen“, so Sagmeister. Und egal, wofür man sich entscheidet, günstig ist keine der beiden Alternativen. „Die Zwickmühle, in der wir Pendlerinnen und Pendler uns befinden, wird offensichtlich ausgenutzt, um Geld in die Kassen der Stadt Wien zu bringen. Unsere Interessen werden dabei nicht berücksichtigt.“

Es ist höchste Zeit, dass sich das ändert. Hier sind v.a. die Landesspitzen in Wien und im Burgenland gefordert, um endlich vernünftige Konzepte im Sinne der Pendler vorzulegen. „Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Arbeitskräfte aus dem Burgenland von den Firmen in Wien sehr geschätzt werden. Die Leistungen, die wir in unserem beruflichen Alltag erbringen, sollten aber auch von der Politik anerkannt werden. Die Belastungen, die durch das Pendeln unweigerlich entstehen, müssen soweit es geht reduziert werden.“ Vor allem darf es nicht so weitergehen, dass von uns immer mehr abkassiert wird. Alle verantwortlichen Stellen in Bund, Ländern und Gemeinden sind aufgerufen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten, die zur Verbesserung der derzeitigen Situation beitragen.

Nach der Sommerpause gibt es wieder monatlichen Pendlerstammtisch

Alle Pendlerinnen und Pendler sind eingeladen, ihre Meinungen in geselliger Atmosphäre auszutauschen und zu diskutieren. Bei den beiden bisherigen Terminen durfte ich Klubobmann Rudolf Strommer und Pendlersprecher Norbert Sulyok als Vertreter der Politik in der Runde begrüßen. Auch bei den weiteren Terminen werden sich Politikerinnen und Politiker den Fragen und Anliegen der Anwesenden stellen. Termine: 4. September 2013, 2. Oktober 2013, 6. November 2013, 4. Dezember 2013, jeweils ab 19:00 Uhr Ort: Gaststätte „Zur Fabrik“, Gaudenzdorfer Gürtel 73, 1120 Wien



Pendlerabzocke geht weiter!
Sagartz gegen ungerechtfertigte Preiserhöhung bei den Wiener Linien

Die Ankündigung der Wiener Linien, mit 1. Juli schon wieder die Preise zu erhöhen, sorgt für Empörung bei den burgenländischen Pendlern. Denn erst vor einem Jahr wurden die Gebühren zuletzt angehoben. „Die Abzocke der rot-grünen Wiener Regierung geht munter weiter. Nach der Ausdehnung der Parkpickerlzone ohne Errichtung von neuen Park&Ride-Anlangen, werden die burgenländischen Pendler schon wieder zur Kasse gebeten. Die Einnahmen für die Stadt Wien steigen, auf die Gegenleistung warten die 25.000 burgenländischen Pendler aber vergeblich“, bilanziert ÖVP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz.

Die Tickets werden um bis zu 10% teurer. Der Einzelfahrschein soll künftig statt 2 Euro 2,20 Euro kosten. Die bei Touristen beliebte 24-Stunden-Karte wird gar von 6,70 Euro auf 7,10 Euro angehoben. Aber auch die Preise für Wochen-, Monats- und Jahreskarte steigen deutlich an.
Die ÖVP Burgenland fordert als Maßnahme für die Pendlerentlastung den Bau von weiteren Park&Ride-Anlagen in den Wiener Randbezirken: „Es kann nicht sein, dass Tarife erhöht und die Parkpickerlzonen erweitert werden, aber sich die Infrastruktur für Pendler aus diesen Einnahmen nicht merklich verbessert“, so Sagartz.

Auch der Finanzausgleich bevorzugt die Stadt Wien enorm. Während ein Burgenländer seiner Gemeinde 600 Euro an Ertragsanteilen bringt, erhält die Stadt Wien für jeden Hauptwohnsitzer 1.300 Euro. Und trotzdem bitten die Wiener alle Bürger und Pendler kräftig zur Kasse. „Bei den nächsten Finanzausgleichsverhandlungen soll diese Bevorzugung von Wien beseitigt werden“, so Sagartz.



Sagartz: „Tariferhöhungen in Wien treffen auch 25.000 burgenländische Pendler“
Rot-grüne Abzocke geht in Wien munter weiter

Nach kräftigen Erhöhungen der Preise für Strom, Wasser und Entsorgung dreht nun die rot-grüne Wiener Stadtregierung erneut am Preisrad im öffentlichen Verkehr: „Obwohl erst vor einem Jahr die Tarife der Wiener Linien erhöht wurden, erfolgt bereits mit 1. Juli die nächste Erhöhung. Diese Abzocke trifft auch 25.000 burgenländische Pendler, die in der Bundeshauptstadt ihren Arbeitsplatz haben“, so ÖVP-Landesgeschäftsführer LAbg. Christian Sagartz.

Die Belastungswelle der rot-grünen Stadtregierung von Wien ist darüberhinaus nicht begründbar: „Schon jetzt bevorzugt der Finanzausgleich die Wiener enorm. Während ein Burgenländer seiner Gemeinde 600 EUR ‚bringt’, erhält die Stadt Wien für jeden Hauptwohnsitzer 1.300 EUR an Ertragsanteilen des Bundes. Und trotzdem bitten die Wiener alle Bürger und Pendler kräftig zur Kasse.“ Es muss klares Ziel der burgenländischen Landespolitik sein, diese historisch gewachsene Bevorzugung von Wien in den nächsten Finanzausgleichsverhandlungen zu minimieren. Die ÖVP Burgenland hat sich hier bereits klar positioniert.

Die ÖVP Burgenland fordert auch den weiteren Bau von Park&Ride-Anlagen in den Wiener Randbezirken: „Es kann nicht sein, dass Tarife erhöht und die Parkpickerlzonen erweitert werden, aber sich die Infrastruktur für Pendler aus diesen Einnahmen nicht merklich verbessert,“ so Sagartz.



Schulterschluss für unsere Pendler
Resolution der ÖVP-Landtagsklubs der Ostregion

Der Druck auf die Pendler ist immer noch sehr hoch. Parkpickerl, steigende Spritpreise übervolle Park&Ride Anlagen machen den Pendleralltag für viele zur Qual. Um Lösungen zu erarbeiten, kamen heute die ÖVP-Landtagsklubs aus der Ostregion zu einem Arbeitstreffen zusammen. Als Ergebnis wurde einstimmig Resolution zur Entlastung der Pen
dler verabschiedet. „Mit der Vernetzung der Mandatare aus den vier Bundesländern verleihen wir unseren Forderungen noch mehr Gewicht und drängen auf eine rasche Umsetzung“, so ÖVP-Klubobmann Rudolf Strommer.

Auf Initiative des ÖVP-Landtagsklubs Burgenland kamen heute Regierungsmitglieder und Mandatare der ÖVP-Landtagsklubs aus dem Burgenland, Niederösterreich, der Steiermark und Wien zusammen um Probleme zu erörtern und um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

Steindl: Weiter Vollgas bei Pendlerunterstützung
Die neuerliche Ausweitung der Wiener „Parkpickerl-Zonen“ hätten die Situation für die Pendler und Pendlerinnen weiter verschärft und die Ungerechtigkeitsspirale weiter gedreht, so LH-Stv. Mag. Franz Steindl. Steindl zu den inhaltlichen Schwerpunkten: „Die nächste Offensive wird vorbereitet! Das Burgenland lässt nicht locker! Wir verhandeln, wir kommunizieren, wir gehen aber auch auf die Straße.“

Mai 2013: Landesweite Pendlerinfoaktion der ÖVP Burgenland
Derzeit werde eine landesweite Pendlerinfoaktion der ÖVP Burgenland vorbereitet, so Steindl. Im Mai wollen wir die neuen Möglichkeiten und Bestimmungen, die vom Land und vom Bund geschaffen wurden, präsentieren. In jedem Bezirksvorort wird ein Info-Team unterwegs sein und die Pendler vor Ort auf Bahnhöfen und Kreuzungen informieren, wie sie vor allem finanziell am besten Fahren. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl unserer Pendlerinnen und Pendler gesorgt werden.

Juni 2013: Finanzexperten-Info-Hotline
Steindl: „ Wir stellen fest, dass viele Pendler ganz persönliche und konkrete Fragen haben, zum Beispiel zu ihrer Arbeitnehmerveranlagung oder zum Pendlereuro. Da genügt dann ein Anruf! Jeden Samstag im Juni gibt es eine kostenlose telefonische Pendler-Beratung eines Finanzexperten zu spezifischen Steuer- und Finanzange-legenheiten.

Reform des Finanzausgleichs
Mit jedem Burgenländer, der wegen der Parkgebühr nach Wien ziehen muss, verlieren die burgenländischen Gemeinden Ertragsanteile. Es kann auch nicht sein, dass Wien auf Kosten der anderen Bundesländer überproportional viel Geld aus dem Finanzausgleich bekommt. Es kann nicht sein, dass ein Wiener wieder bei den Ertragsanteilen doppelt so viel wert ist wie ein Burgenländer. Diese ungerechte Regelung ist zu ändern, um die Finanzkraft der burgenländischen Gemeinden zu erhalten.

Pendlerclub Burgenland: Geselligkeit und Netzwerke
Steindl:„ Ich unterstütze den burgenländischen Pendlerclub, der vor allem in Wien für unsere Pendler aktiv ist. Wir wollen den Pendlern eine gesellige Plattform bieten, wo sie zusammen kommen können. Das nächste Ereignis ist das traditionelles Maibaumaufstellen des Pendlerklub am 25. 4., 18 Uhr, im Gasthaus Stiegl Ambulanz, Wien.“

Steindl weist auch auf die regelmäßige Pendlerstammtische mit Beteiligung burgenländischer Mandatare hin: „Burgenländische PendlerInnen können sich im „Gasthaus zur Fabrik“ treffen und austauschen UND Ihre Probleme direkt einem Volksvertreter mitteilen. Den Anfang beim ersten Stammtisch am 3. April 2013 hat Klubobmann Ing. Rudi Strommer gemacht. Nächster Stammtisch: 5. Juni. Die Hompage „www.pendlerclub-burgenland.at“ dient als Info- und Serviceeinrichtung für Pendler: Steuerinformationen, Veranstaltungshinweise und eine Wohnungs- und Mitfahrbörse

Steindl zur Enquete: Ein großes Danke dem ÖVP-Klub für diese Initiative – die eine Vernetzung aller Betroffenen und einen Schulterschluss aller Kräfte für die Pendler ermöglich. Wichtig ist ein aktives Aufzeigen der Probleme und ein gemeinsames Agieren in Sinne unserer Pendler.“

Wilfing: Mobilität ist DIE Herausforderung der Zukunft
Für die individuelle Unterstützung von Pendlern bedeutet die aus Niederösterreich stammende Idee des „Pendlereuros“ die größte Reform seit Einführung der Pendlerpauschale. Von zentraler Bedeutung für Pendlerinnen und Pendler ist aber auch die Erreichbarkeit ihres Arbeitsplatzes durch bedarfsgerechte Angebote des öffentlichen Verkehrs in einem sinnvollen Miteinander von ÖV und Individualverkehr. Dies gilt natürlich in besonderem Ausmaß für den Ballungsraum um Wien, wo Schätzungen von 400.000 zusätzlichen Einwohnern bis 2030 ausgehen. Die entsprechende Mobilität ist also DIE Herausforderung der Zukunft.
Die Einführung des Parkpickerls in Wien hat deshalb gerade Niederösterreich vor eine große Aufgabe gestellt, der mit der raschen Schaffung von 3.730 neuen Park & Ride Stellplätzen bis 2015 begegnet wurde. Insgesamt sollen in Niederösterreich bis 2025 50.000 Park & Ride Plätze bestehen. Alle P&R Plätze in Niederösterreich stehen den Pendlerinnen und Pendlern gratis zur Verfügung.
lar ist auch, dass sich der Bund seiner Verantwortung im Bereich des öffentlichen Verkehrs stellen muss. Die Finanzierung von neuen Angeboten im Personennah- und Regionalverkehr ist angesichts steigender Herausforderungen im öffentlichen Verkehr dringend notwendig. Im Bereich der Schieneninfrastruktur müssen wichtige Strecken wie die Pottendorfer- Linie oder der Marchegger Ast deutlich rascher kommen als im bisherigen Zeitszenario vorgesehen.
Das TOP Jugendticket ist ein sensationeller Erfolg, um Jugendliche zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr zu motivieren. Deshalb gilt es, das TOP Jugendticket weiter zu entwickeln und auch Lösungen für Studentinnen und Studenten zu ermöglichen.

Ederer: Pendlerpauschale – Zumutbarkeitsbestimmungen verbessern Mit der Beschlussfassung der neuen Pendlerförderung durch den Nationalrat konnte die größte Verbesserung der Pendlerförderung seit Einführung der Pendlerpauschale im Jahr 1986 durchgesetzt werden. Dennoch fehlt noch eine einfachere und gerechtere Regelung der Zumutbarkeitsbestimmungen. Ob jemand die große oder die kleine Pendlerpauschale erhält, ist derzeit in den Zumutbarkeitsbestimmungen für die Benützung öffentlicher Verkehrsmitteln geregelt. Diese sind kompliziert, unübersichtlich und nur mit großem Aufwand zu verwalten. Im Rahmen der Verhandlungen zur neuen Pendlerförderung, wurde auch über eine Verbesserung der Zugänge zur großen Pendlerpauschale verhandelt. Eine Reform der derzeitigen Zumutbarkeitsbestimmungen ist daher längst überfällig. Gefragt ist ein Modell, mit dem die Pendlerinnen und Pendler auf einfachem Weg herausfinden können, ob ihnen der Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zumutbar ist und welche Pendlerförderung ihnen zusteht.

Gerade für die feinstaubgeplagte Regionen sind Mitfahrbörsen die Chance, Feinstaubreduktion und Nutzen für die Bürger miteinander zu verbinden. Die Pendlerinitiative Österreich und das Mobilitätsnetzwerk flinc (www.flinc.org) bieten einen neuen Service zur Förderung von Fahrgemeinschaften an, der sich bereits nach wenigen Wochen steigender Beliebtheit unter den steirischen Pendlerinnen und Pendlern erfreut. Das Mitfahrnetzwerk vermittelt „flinc“ Fahrten und Mitfahrten vollautomatisch und in Echtzeit - über PC, Smartphone-App und als weltweit einziger Anbieter integriert in die Navigationssysteme von Navigon und Bosch. Viele Menschen bilden heute keine Fahrgemeinschaften mehr, da sie flexible Arbeitszeiten haben oder unabhängig bleiben wollen. Bei flinc wird genau dies berücksichtigt. Deshalb sprechen wir uns klar für eine Ausweitung und Forcierung von Mitfahrbörsen dieser Art aus. Für die Pendler bleibt die Flexibilität gewahrt und auch die Umwelt profitiert durch den sinkenden CO2 Ausstoß.

Stiftner: Parkpickerl ist keine Lösung für Pendlerverkehr
Die Einführung des Parkpickerls in Wien habe die Situation für die Pendler noch verschärft, und ist daher kein Beitrag zur sinnvollen Optimierung des Pendlerverkehrs von und nach Wien. Besser wäre es gewesen, mit einem Ausbau der U-Bahnen ins Wiener Umland, der Schaffung eines Schnellbahnringes rund um Wien, dem Bau zusätzlicher P&R Anlagen am Wiener Stadtrand und der Attraktivierung der Buslinien nach Wien endlich ein annehmbares Angebot für den Umstieg der Pendler auf Öffentliche Verkehrsmittel und damit eine Entlastung der Einfahrtsstraßen Wiens zu ermöglichen. Auch die Intervallverdichtung von S-Bahn und Buslinien sowie die bessere Abstimmung der Fahrpläne brächten mehr Pendler zum Umstieg auf die Öffentlichen Verkehrsmittel.
Ein wichtiger Ansatz wäre auch eine kundenfreundlichere Tarifgestaltung des VOR, wie er derzeit bereits vorhanden ist, und daher um eine Ausweitung der Zone 100 ergänzt werden müsste. Voraussetzung hierfür ist, dass die Wiener Linien und die ÖBB mehr und zielgenauer im Sinne der Pendler in den Ausbau der Verkehrsnetze investieren.
Hierzu müssen die zweckgebundenen, zusätzlichen Einnahmen aus der erweiterten Parkraumbewirtschaftung herangezogen werden. Darüber hinaus sei eine regionenübergreifende Verkehrspolitik, wie sie beim heutigen Arbeitstreffen der ÖVP-Landtagsklubs gefordert wurde, die wichtigste politische Forderung in diesem Zusammenhang.

Strommer: Pendlerentlastung durch Land und Bund – Wien weiterhin säumig
„Es kommt Bewegung in die Sache“, sagt ÖVP-Klubobmann Rudolf Strommer. Im Mai des Vorjahres haben die ÖVP-Klub aus Niederösterreich, der Steiermark und Burgenland einstimmig eine Resolution verabschiedet, die auf eine Reform der Pendlerpauschale und eine rasche Entlastung der Pendler gedrängt hat. Der starke Druck der Bundesländer hat Wirkung gezeigt. Bund und Land Burgenland haben durch die Pendlerreformen wichtige Entlastungsmaßnahmen gesetzt. ÖAAB-Chefin Ministerin Johanna Mikl-Leitner ist ein Pendlerentlastungspaket gelungen, das den Namen auch wirklich verdient! Die größte Pendlerreform seit 25 Jahren bringt bares Geld für jeden gefahrenen Kilometer.

Heftige Kritik hagelte es für die rot-grüne Wiener Stadtregierung. Die Pendler werden an der Nase herumgeführt. Beim Abkassieren ist man nämlich rasch zur Stelle, auf sinnvolle Alternativen waren die tausenden Pendler aber bis heute. Das zeigt sich besonders bei den Parkgebühren. Im Vorjahr nahm die Stadt Wien 126 Millionen Euro durchs Parken ein. Der Löwenanteil von 119,6 Mio. ging an die Wiener Linien. In Park&Ride Anlagen wurden nur 400.000 Euro investiert, das sind 0,3% der Einnahmen! Selbst für die Radler wird mit 1,3 Millionen dreimal so viel ausgegeben. Da fehlt jegliche Relation. „Wien profitiert von den tausenden Pendlerinnen und Pendlern durch die Steuerleistungen in großem Umfang. Deshalb ist es nur gerecht, wenn die systematische Pendlerabzocke endlich ein Ende findet. Im Interesse der Pendler aus der gesamten Ostregion haben wir deshalb heute Vormittag eine Resolution erarbeitet, deren Forderungen die Situation der Pendler nachhaltig verbessern soll. Wir laden die Bundesregierung, die Landesregierungen von Burgenland, Niederösterreich, der Steiermark und Wien sowie die Landtagspräsidenten ein, unsere Forderungen im Sinne der Pendler zu unterstützen.

Wir wollen im Interesse der Pendler:

    - Ausbau der Verkehrsinfrastruktur
    - Verbesserungen in der Wiener Parkraumbewirtschaftung
    - Reform des Finanzausgleichs
    - Anpassung der Zumutbarkeitsbestimmungen für den Bezug des Pendlerpauschales
    - Umsetzung eines überregionalen Verkehrskonzeptes für die Ostregion
    - Weiterentwicklung des TOP Jugendtickets


Der Ball liegt bei Michael Häupl und damit bei der SPÖ. Auch die SPÖ in den Bundesländern ist gefordert, sich bei ihren Parteikollegen in Wien für die Pendlerinnen und Pendler stark zu machen. Im Vorjahr wurde vollmundig ein Pendlerpaket gemeinsam mit Wien angekündigt, geschehen ist nichts. Die Menschen haben diese reine Ankündigungspolitik längst durchschaut und erwarten sich Taten. Lippenbekenntnisse sind zu wenig! „Wir erwarten uns, dass der Maßnahmenkatalog rasch umgesetzt wird. Deshalb werden wir, so wie schon vor einem Jahr, den Druck weiter erhöhen, damit die Pendlerentlastung rasch Realität wird“, so Strommer abschließend.




Steindl: Die Volksbefragung ist eine Augenauswischerei
ÖVP kämpft gegen die Rot-Grüne Pendlerabzocke – Aktionstag am 8. März in Wien

Die Fragestellung ist eine Augenauswischerei, mit dieser Volksbefragung wird die Direkte Demokratie der Lächerlichkeit preisgegeben“, kritisiert Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl die derzeit stattfindende „Inszenierung“ der rot-grünen Stadtregierung in Wien. In Wahrheit sei die Wiener Parkraumbewirtschaftung eine großangelegte Autofahrer-Abzocke, bei der auch 25.000 burgenländische Pendler zur Kasse gebeten werden, um das Wiener Stadtbudget aufzufetten.

Er empfehle den abstimmungsberechtigten burgenländischen Pendlern „hinzugehen und mit einen klaren Nein gegen die zentralistische Zwangseinführung der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung zu stimmen“, so Steindl. Was Rot-Grün in Wien derzeit abhalte, sei eine Art ideologisch motivierter Klassenkampf gegen die Autofahrer. Zigtausende Pendler seien mangels öffentlicher Verkehrsverbindungen auf ihr Auto angewiesen und Wien weigere sich auch beharrlich, mit den Millioneneinnahmen aus der Parkgebühr entsprechende Parkmöglichkeiten am Stadtrand bereit zu stellen.

Wenn sogar Verfassungsjuristen sagen, dass die Volksbefragung „nahe am Missbrauch“ ist, ist das ein weiterer Hinweis, dass Rote und Grüne sich mit einer „Placebo-Befragungen nicht die Interessen der Menschen im Auge haben, sondern sich einen Freibrief für ihre politischen Bocksprünge holen wollen,“ kritisiert Steindl.

Die ÖVP Burgenland werde jedenfalls weiterhin alle Möglichkeiten nutzen, um Entlastungen bzw. Verbesserungen für die Wien-Pendler zu erreichen, verspricht Steindl und kündigt eine Protestaktion der ÖVP-Mandatare und Pendler in Wien an. Morgen, Freitag, wird die ÖVP ab 13.30 am Viktor Adlerplatz, 1110 Wien, bereits einen Pendleraktionstag abhalten. “

Außerdem plant die ÖVP eine bundesländerübergreifende Pendler-Enquete sowie Pendlerstammtische in Wien „und wir setzen uns weiterhin für eine Reform des Finanzausgleiches ein, der Wien zu Lasten des Burgenlandes massiv bevorteilt“, so Steindl.




Entlastung der Pendler durch Bund und Land, Wien ist säumig!
Schulterschluss „pro Pendler“ war teilweise erfolgreich – Wien ist leider anders

Die Belastung der burgenländischen Pendler sei nach wie vor massiv, erklärt Landeshauptmann-Stv. Mag. Franz Steindl. Bund und Land haben durch Reform-Maßnahmen wie kilometerabhängige Förderungen und Pendlerpauschale gute Entlastungsmaßnahmen gesetzt. Wien ist säumig, man hört nur Absichtserklärungen“, so Steindl und PC-Geschäftsführer Thomas Sagmeister.




ÖAAB-Modell bringt Pendlern bares Geld
85.000 bgld. Pendler profitieren von neuer Pendlerförderung

Die ÖVP hat nicht locker gelassen und sich für die Pendlerinnen und Pendler eingesetzt. Das Resultat ist die größte Pendlerreform seit 25 Jahren. Pendlerpauschale, Pendlereuro und der neue Fahrtkostenzuschuss schaffen eine wirksame Entlastung für unsere Pendler. Finanzministerin Fekter stockt die Förderung deutlich auf und stellt jetzt 530 Millionen Euro zur Verfügung, das Land investiert zusätzlich 120.000 Euro. „Die Umsetzung des ÖAAB-Modell zur Pendlerentlastung ist eine wichtige Maßnahme für alle Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind um zur Arbeit zu gelangen. Denn unter dem Strich bedeuten die Maßnahmen bares Geld für die Pendler“, so ÖVP-Pendlersprecher Norbert Sulyok.


Die neue Pendlerförderung bietet mit der Einführung des Pendler-Euro eine kilometergenaue Direktförderung. Hier setzt auch der Fahrtkostenzuschuss des Landes an. Zusätzlich zu einer Basisförderung, gibt es für jeden gefahrenen Kilometer 2 Euro mehr. Das neue System ist fair und gerecht, weil jeder die tatsächlich gefahrenen Kilometer erstattet bekommt. „Jeder gefahrene Kilometer bringt also bares Geld!“, so Sulyok. Der Fahrtkostenzuschuss kann rückwirkend für das Jahr 2012 noch bis 30. April 2013 beim Amt der Bgld. Landesregierung beantragt werden.

Von den Neuerungen profitieren außerdem auch Wochen- und Teilzeitpendler, da sie jetzt erstmals einen Anspruch auf Pendlerförderung haben. Mit der Einführung des Jobticket für alle, können Betriebe die Fahrtkosten für öffentliche Verkehrsmittel für ihre Mitarbeiter steuerfrei übernehmen.

Für Wochenpendler bleibt trotz allem ein bitterer Nebengeschmack
Durch den chaotischen Parkpickerlwahn der rot/grünen Stadtregierung kommen Wochenpendler, selbst mit Zweitwohnsitz in Wien, zu keinen Parkpickerl und müssen in teure Parkhäuser ausweichen. „Die Ausweitung der Parkpickerlzone war ein Anschlag auf die tausenden Pendler. Es wird abkassiert, Alternativen gibt es aber noch immer keine“, so Sulyok der in diesem Zusammenhang auffordert, bei der Volksbefragung bei der Parkpickerl-Frage mit „Nein“ zu stimmen. „Diese große Ungerechtigkeit darf nicht auf die ganze Stadt ausgeweitet werden.“

„Die ÖVP wird auch weiterhin nicht locker lassen und sich für die Interessen der Pendlerinnen und Pendler einsetzen“, so Sulyok abschließend.




Entlastung der Pendler durch Bund und Land, Wien ist säumig!
Schulterschluss „pro Pendler“ war teilweise erfolgreich – Wien ist leider anders

Die Belastung der burgenländischen Pendler sei nach wie vor massiv, erklärt Landeshauptmann-Stv. Mag. Franz Steindl. Bund und Land haben durch Reform-Maßnahmen wie kilometerabhängige Förderungen und Pendlerpauschale gute Entlastungsmaßnahmen gesetzt. Wien ist säumig, man hört nur Absichtserklärungen“, so Steindl und PC-Geschäftsführer Thomas Sagmeister.




Steindl zur Volksbefragung: Hingehen und mit NEIN stimmen
ÖVP kämpft weiter gegen die Rot-Grüne Pendlerabzocke in Wien

„Die Fragestellung ist eine Augenauswischerei, mit dieser Volksbefragung wird die Direkte Demokratie der Lächerlichkeit preisgegeben,“ kritisiert Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl die in zwei Wochen stattfindende „Inszenierung“ der rot-grünen Stadtregierung in Wien. In Wahrheit sei die Wiener Parkraumbewirtschaftung eine großangelegte Autofahrer-Abzocke, bei der auch weit über 20.000 burgenländische Pendler zur Kasse gebeten werden, um das Wiener Stadtbudget aufzufetten.


Er empfehle den abstimmungsberechtigten burgenländischen Pendlern „hinzugehen und mit Nein zu stimmen“, so Steindl. Werde die „Parkpickerl-Frage“ mehrheitlich mit Ja beantwortet, dann sei das ein Freibrief für Rot-Grün, die Parkraumbewirtschaftung flächendeckend einzuführen. Was Rot-Grün in Wien derzeit abhalte, sei eine Art ideologisch motivierter Klassenkampf gegen die Autofahrer. Zigtausende Pendler seien mangels öffentlicher Verkehrsverbindungen auf ihr Auto angewiesen und Wien weigere sich auch beharrlich, mit den Millioneneinnahmen aus der Parkgebühr entsprechende Parkmöglichkeiten am Stadtrand bereit zu stellen. Die ÖVP Burgenland werde jedenfalls weiterhin alle Möglichkeiten nutzen, um Entlastungen bzw. Verbesserungen für die Wien-Pendler zu erreichen, verspricht Steindl und kündigt Protestaktionen der ÖVP-Mandatare und Pendler in Wien an. Außerdem plant die ÖVP eine bundesländerübergreifende Pendler-Enquete sowie Pendlerstammtische in Wien „und wir setzen uns weiterhin für eine Reform des Finanzausgleiches ein, der Wien zu Lasten des Burgenlandes massiv bevorteilt“.




Entlastung der Pendler durch Bund und Land, Wien ist säumig!
Schulterschluss „pro Pendler“ war teilweise erfolgreich – Wien ist leider anders

Die Belastung der burgenländischen Pendler sei nach wie vor massiv, erklärt Landeshauptmann-Stv. Mag. Franz Steindl. Bund und Land haben durch Reform-Maßnahmen wie kilometerabhängige Förderungen und Pendlerpauschale gute Entlastungsmaßnahmen gesetzt. Wien ist säumig, man hört nur Absichtserklärungen“, so Steindl und PC-Geschäftsführer Thomas Sagmeister.



Land Burgenland: Fahrtkostenzuschuss kilometergenauer
Steindl: „Der Fahrtkostenzuschuss wird auf ein gerechteres System umgestellt. Das ist ein großer Erfolg für die burgenländischen Pendlerinnen und Pendler und bedeutet mehr Geld in ihren Börseln! Das Land nimmt € 120.000,- zusätzlich dafür in die Hand.“ Eckpunkte der neuen Regelung: - Es gibt schon für die ersten 20 km eine Förderung (€ 100,-) - Pro zusätzlich gefahrenem Kilometer gibt es 2 Euro zusätzlich. - Die Grundbeträge erhöhen sich unabhängig davon noch bei 25, 50 und 100 km. Das neue System ist fair und gerecht, weil jeder die tatsächlich gefahrenen Kilometer erstattet bekommt. Die neue Pendlerförderung gilt schon rückwirkend für das Jahr 2012: Der Fahrkostenzuschuss wird nämlich für jedes Kalenderjahr im Nachhinein beantragt.

Bund: Gerechte Maßnahmen für Pendler
Mit zusätzlichen Mitteln in der Höhe von rund 150 Mio. Euro stehen im Jahr 2013 insgesamt 530 Mio. Euro für die Pendlerinnen und Pendler bereit.

Die Eckpunkte der neuen Regelung:
    - Einführung einer kilometergenauen Förderung zusätzlich zur Pauschale
    - Verdoppelte Förderung für 160.000 Kleinverdiener: Zukünftig erhalten Pendler ohne Pauschal-Anspruch bis zu 290,- Euro. Das bedeutet um fast 150,- Euro zusätzlich pro Jahr.
    - Wochen- und Teilzeitpendler werden anspruchsberechtigt: Wer 1x pendelt, bekommt ein Drittel der Pauschale, wer 2x die Woche pendelt, bekommt zwei Drittel, wer 3x pendelt bekommt die volle Pauschale.
    - Jobticket-Angebot: damit können Betriebe die Fahrtkosten in der Höhe einer Jahresfahrkarte eines öffentlichen Verkehrsmittels für alle Mitarbeiter steuerfrei übernehmen.
    - Verbesserte Zumutbarkeitsbestimmungen: die zumutbaren Wegzeiten werden verkürzt und besser auf die tatsächlichen Wegstrecken abgestimmt.
Säumiges Wien: Keine Maßnahmen gesetzt
Er bekomme schön langsam den Eindruck, dass das rote Wien die Pendler nur an der Nase herumführe, so Steindl und erneuert die Forderungen im Interesse der Pendler:

    - Die Errichtung zusätzlicher und kostengünstiger Parkplätze am Stadtrand und deren Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz.
    - Die Zweckwidmung der von den Pendlern mitfinanzierten Parkgebühren für die Finanzierung von Park & Ride-Anlagen sowie für den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes. Allein durch die aktuelle Ausweitung der Gebührenpflicht wird mit Mehreinnahmen bis zu 50 Mio. Euro gerechnet.
Wien erhält Gelder für Infrastruktur aus vielen Töpfen, verwendet sie aber nicht optimal:
80 Mio. Euro steuert der Bund pro Jahr für den U-Bahnbau bei. Zusätzlich bekommt Wien jährlich 45 Mio. Euro für den Personennahverkehr. Und laut einem Bericht des Wiener Kontrollamtes hat Wien durch Kurzparkzonen-Gebühren von 2007 bis 2009 140 Mio. Euro von den Autofahrern einkassiert. Aber nur 13 Mio. wurden für den Ausbau der Infrastruktur für Autos ausgegeben – und das Budget für Park & Ride-Plätze für Pendler wurde massiv gekürzt. Mit den restlichen 127 Mio. Euro wurden die Budgetlöcher des roten Wien gestopft.

Er erinnere sich, dass die SPÖ Klubobleute Illedits (Burgenland) und Schicker (Wien) bereits Anfang November ein Wien-Burgenland Package angekündigt hätten. Steindl: „Es wurde viel versprochen und nichts gehalten.“

Angekündigt waren „Vereinfachung des Umsteigens auf öffentliche Verkehrsmittel“, „günstigere P&R Stellplätze“, „leistbare Parkgaragenplätze“ und „Einbeziehung aktueller und künftiger Garagenprojekte“.

Steindl: „Zu all diesen Maßnahmen kann ich JA sagen – aber nur der Bund und das Burgenland haben ihren Teil der Erleichterungs-Maßnahmen geleistet. Wien hat statt des angekündigten gefüllten Packerls eine Pendler-Mogelpackung abgeliefert. Die Parksituation ist schlimmer denn je: Die Pickerlzonen wurden Anfang 2013 nochmals erweitert und wer sein Auto zum Beispiel im P&R Erdberg abstellen will, steht schon am frühen Vormittag vor dem roten „Ausverkauft-Schild“.

Weiter am Gas für unsere Pendler
Bis zu 40.000 burgenländische Pendler sind von der rot-grünen Abzocke betroffen“, ärgert sich Steindl und verspricht: „Wir werden weiterhin mit allen Mitteln gegen diese Belastungswelle kämpfen.“

Steindl nennt die Vorhaben für das Frühjahr 2013

1, Reform des Finanzausgleichs: Ganz Österreich zahlt über den Finanzausgleich die Verkehrsinfrastruktur in Wien mit. Mit jedem Burgenländer, der wegen der Parkgebühr nach Wien ziehen muss, verlieren die burgenländischen Gemeinden Ertragsanteile. Es kann auch nicht sein, dass Wien auf Kosten der anderen Bundesländer überproportional viel Geld aus dem Finanzausgleich bekommt. Es kann nicht sein, dass ein Wiener wieder bei den Ertragsanteilen doppelt so viel wert ist wie ein Burgenländer. Diese ungerechte Regelung ist zu ändern, um die Finanzkraft der burgenländischen Gemeinden zu erhalten.

2, Neuerliche Protestaktion der ÖVP-Mandatare und Pendler in Wien (Februar) Wie bereits im Herbst 2012 wird die ÖVP-Burgenland in Wien für die Pendler auf die Straße gehen. Wir werden wieder Informationen und kleine Stärkungen an Plätzen der Bundeshauptstadt verteilen, die von unseren Pendlern stark frequentiert werden.

3, Überregionale Pendler-Enquete: Der ÖVP-Klub hat bereits vor einigen Jahren Interessensvertretungen der Pendler aus ganz Ostösterreich zu einer Enquete nach Eisenstadt geladen. Klubobmann Strommer wird im Frühjahr 2013 wieder dieses Gremium, erweitert durch Verkehrssprecher und Experten aus den Bundesländern Niederösterreich, Steiermark, Wien und Kärnten ins Burgenland einladen, um einen überregionalen Schulterschluss zu erreichen.

4, Pendlerstammtische des Pendlerclubs in Wien – mit Beteiligung von burgenländischen Mandataren (Landtag, Nationalrat und BR): Damit wird zweierlei erreicht: burgenländische PendlerInnen können sich treffen und austauschen UND: Sie können Ihre Probleme direkt einem Volksvertreter ihres Heimatlandes mitteilen. Den Anfang macht beim ersten Stammtisch am 3. April Klubobmann Ing. Rudi Strommer, der sich als Landesmandatar um die Anliegen der Pendler kümmern wird.

Pendlerklub-GF Thomas Sagmeister: „Ich habe ein offenes Ohr für alle Pendler“

Neben der Einarbeitung in meine neue Aufgabe und dem Kennenlernen der handelnden Personen stand der Kontakt zu den Pendlern und Pendlerinnen im Vordergrund. Durch zahlreiche Telefonate, Mails und vor allem persönliche Gespräche konnte ich deren Anliegen aufnehmen und an die entsprechenden politischen Stellen sowie über die Medien (z.B. in den ORF-Sendungen „Im Zentrum“ und „Bürgerforum“) an die Öffentlichkeit weitergeben. Gelegenheiten zum Meinungsaustausch ergaben sich auch im Rahmen von Veranstaltungen wie z.B. dem traditionellen Maibaum-Aufstellen oder dem Martini-Fest, zum 10-jährigen Bestehen des Pendlerclubs.

Situation der Pendler und Pendlerinnen
Die neuerliche Ausweitung der Wiener „Parkpickerl-Zonen“ mit 1. Jänner 2013 hat die Situation für unsere Pendler und Pendlerinnen weiter erschwert. An sie wurde und wird im Zusammenhang mit der Parkraumbewirtschaftung nicht oder nur sehr unzureichend gedacht. Jene, die täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren (müssen) und in den betroffenen Bezirken beschäftigt sind, sehen sich gezwungen, ihr Fahrzeug in einiger Entfernung vom Arbeitsplatz abzustellen. Auch die Park-&-Ride-Anlagen sind schnell voll – ihr Ausbau lässt weiterhin auf ch warten. Hinzu kommt, dass die öffentlichen Verkehrsmittel, mit denen man von dort an den Arbeitsplatz weiterfahren muss, zu den Stoßzeiten vermehrt überfüllt sind.

Vor allem die Wiener Politik ist aufgerufen, Lösungen für die Probleme der Pendler und Pendlerinnen zu finden. Sei es durch Verbesserung der öffentlicher Verkehrsangebote, der sinnvollen Regulierung der Treibstoffpreise, der Errichtung zusätzlicher Park-&-Ride-Anlagen etc. Weiters wäre es natürlich wünschenswert, wenn im Burgenland neue Arbeitsplätze geschaffen würden, damit die Notwendigkeit des Pendelns grundsätzlich verringert werden kann.

Angebot des Pendlerklubs –Präsentation des Jahresprogramms

Beginnend mit 3. April 2013 wird an jedem ersten Mittwoch im Monat ein Stammtisch stattfinden, an dem auch Mitglieder des Nationalrates, des Bundesrates oder des Landtages teilnehmen werden. Der Ort ist die Gaststätte „zur Fabrik“ am Gaudenzdorfer Gürtel 73 (1120 Wien) sein.

Jahresprogramm des Pendlerclubs:

Jahresprogramm des Pendlerclubs Jahresprogramm des Pendlerclubs




Pendler-Euro-Regelung, ab 2013

150 Mio. Euro mehr für alle Pendler durch 5-Punkte-Maßnahmen-Paket Mit zusätzlichen Mitteln in der Höhe von rund 150 Mio. Euro stehen im Jahr 2013 insgesamt 530 Mio. Euro für die Pendlerinnen und Pendler bereit.


5-Punkte-Maßnahmen-Paket im Detail:

1) Einführung einer kilometergenauen Pendler-Euro-Förderung zusätzlich zur Pauschale (60 Mio. Euro mehr)
- Zwei Euro pro Kilometer Arbeitsweg (einfache Wegstrecke vom Wohn- zum Arbeitsort)
- als Direktförderung, also einkommensunabhängig
- für Bezieher der großen und kleinen Pauschale gleichermaßen

Beispiel: Wer 30 km zur Arbeit pendelt, erhält künftig 60 Euro (netto) mehr als bisher,
bei 50 km Arbeitsweg um 100 Euro mehr als bisher

2) Verdoppelte Förderung für 160.000 Kleinverdiener (10 Mio. Euro)
Bisher erhielten all jene Arbeitnehmer, die keine Lohnsteuer zahlen und damit nicht pauschalberechtigt waren (160.000 Arbeitnehmer) bis zu 141 Euro (als Negativsteuer also Direktförderung)
- Zukünftig erhalten Pendler ohne Pauschal-Anspruch bis zu 290 Euro - Das bedeutet um fast 150 Euro mehr Förderung pro Jahr

3) Auch Wochen- und Teilzeitpendler werden anspruchsberechtigt (25 Mio. Euro mehr)

- Wer 1 Mal die Woche pendelt bekommt ein Drittel der Pauschale - Wer 2 Mal die Woche pendelt bekommt zwei Drittel der Pauschale - Wer 3 Mal die Woche pendelt bekommt die volle Pauschale - Bisher galt: Wer weniger als 11 Mal im Monat zu seiner Arbeitsstätte pendelte, hatte keinen Anspruch auf Pendlerpauschale

4) Jobticket-Angebot für alle Arbeitnehmer (50 Mio. Euro)
- Damit können Betriebe die Fahrkosten für alle Mitarbeiter steuerfrei übernehmen
- In der Höhe einer Jahresfahrkarte eines öffentlichen Verkehrsmittels
- Bisher war das Jobticket nur für Pendlerpauschalberechtigte möglich

5) Verbesserte Zumutbarkeitsbestimmungen
- Derzeitige Bestimmungen sind zu wenig praxistauglich. Bestimmungen besagen: Als unzumutbar gelten
1) Wegzeiten mit Öffis ab 90 Minuten, wenn der PKW drei Mal schneller dieselbe Wegstrecke bewältigt oder
2) Wegzeiten mit Öffis über 2,5 Stunden
- Zukünftig werden die zumutbaren Wegzeiten verkürzt und besser auf die tatsächlichen Wegstrecken abgestimmt - Die Finanzministerin wird dazu eine entsprechende Verordnung erlassen



Wir lassen unsere Pendler nicht im Stich!

ÖVP-Pendleraktionstag am 7. 11. in Wien

„Der Ärger bei den Pendlern sitzt tief“, resümieren Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl, ÖVP-Klubobmann Rudolf Strommer und Landesgeschäftsführer Christian Sagartz den Pendleraktionstag des ÖVP-Landtagsklubs in Wien. Am mehreren neuralgischen Pendlerschwerpunkten in Wien haben die ÖVP-Abgeordneten und die Regierungsmitglieder gestern gegen die rot-grüne Pendlerbelastung protestiert. „Unser Pendlerentlastungsplan liegt auf dem Tisch. Jetzt geht es darum, ihn schnell umzusetzen. Wir lassen unsere Pendler nicht im Stich!“, so Steindl.


Wiener Parkpickerl? NEIN DANKE!

Die ÖVP ist dorthin gegangen wo die Pendler sind. Bei großen Busstationen, Bahnhöfen und weiteren Pendlerschwerpunkten haben wir die Pendler über das 4-Punkte-Aktionsprogramm der ÖVP informiert und sie eingeladen uns zu unterstützen. „Der Zuspruch war enorm“, resümiert Steindl. „Die zahlreichen Gespräche haben gezeigt, dass die Pendler eine rasche Entlastung brauchen und eine faire Lösung wollen. Sie unterstützen die ÖVP-Forderungen und werden gemeinsam mit uns gegen die rot-grüne Pendlerabzocke in Wien kämpfen.“

Pro-Pendler Aktionsprogramm der ÖVP
Mit vier konkreten Forderungen, deren Umsetzung Landeshauptmann-Stv. Mag. Franz Steindl immer wieder einfordert, können unsere Pendler effektiv entlastet werden:

Zusätzliche Parkplätze am Stadtrand von Wien mit U-Bahnanbindung. Zweckwidmung der Parkgebühren für den Bau von Park & Ride-Anlagen. Mehr Geld aus dem Finanzausgleich für den Ausbau von Bahn und Bus im Burgenland.
Einführung des „Pendler-Euro“ als kilometergenaue Abrechnung des Pendlerpauschales.

Mit der Umsetzung könnte schon rasch begonnen werden. Häupl ist klar gefordert, die Pendler nicht im Stich zu lassen. „Die ÖVP Burgenland hat sich immer als Anwalt der Pendler verstanden. Der Kampf gegen diese rot-grüne Abzocke wird daher auch in den kommenden Monaten fortgesetzt“, betont Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl. „Anstatt Budget-Löcher auf Kosten der Pendler zu stopfen, ist es wichtig die vier Pendlerentlastungsmaßnahmen umzusetzen. Das würde den Pendlern wirklich helfen und auch den Umstieg auf Öffis vereinfachen“, so Steindl.

Ratlose Verkehrspolitik
Die rot-grüne Verkehrspolitik ist konzeptlos und chaotisch. Wenn die SPÖ wirklich seit Monaten an angeblichen Entlastungsmaßnahmen verhandelt, dann ist es ein Armutszeugnis, dass bis jetzt nichts geschehen ist. „Von bloßen Ankündigungen haben die Pendler nichts. Sie wollen Taten sehen“, so ÖVP-Klubobmann Ing. Rudolf Strommer. Billigere Tarife in Park&Ride-Anlagen sind grundsätzlich zu begrüßen, allerdings sind die Parkhäuser jetzt schon bereits in den frühen Morgenstunden übervoll. Eine Verbilligung kann deshalb nur in Kombination mit der Errichtung von neuen Parkplätzen geschehen. Sonst würde sich die Situation noch weiter verschärfen. „Dass Wien auf einen verkehrspolitischen Kollaps zusteuert, ist seit Jahren evident. Es ist unverantwortlich, dass – früher die SPÖ alleine und jetzt Rot-Grün gemeinsam – die Parkraumbewirtschaftung ausschließlich zur Finanzierung der maroden Stadtkassen verwendet wird. Bis heute gibt es kein vernünftiges Parkraumkonzept, das sowohl auf die Anrainer als auch auf die Pendler Rücksicht nimmt. In verkehrspolitische Lenkungseffekte wurde nichts investiert. Und auch billige Tarife werden das Problem nicht lösen, solange es kein zusätzliches Parkangebot mit U-Bahnanbindung gibt“, so Strommer.

Keine neue Ausweitung der Parkpickerlzone
40.000 burgenländische Pendler sind von der rot-grünen Abzocke in Wien betroffen. Es zeigt sich immer mehr, dass Rot-Grün mit den jetzigen Auswirkungen schon völlig überfordert ist. „Man verbietet Pendlern das Parken in der Stadt, schafft aber keine Alternative. Das ist an Skurrilität kaum zu überbieten“, so Strommer, der die Pläne, den kompletten Westen Wiens zur Parkpickerlzone zu machen, verurteilt. „Angesichts des jetzt schon herrschenden Chaos‘, darf an eine neuerliche Ausweitung der Parkpickerlzone nicht einmal gedacht werden.“

Wiener Parkpickerl? NEIN DANKE!

Protest geht weiter!
Auf der ÖVP-Homepage unter www.oevp-burgenland.at kann ein Protestbrief an Häupl und Vassilakou heruntergeladen werden und mit den Protest-Pickerln „Wiener Parkpickerl? Nein Danke!“ setzen die Burgenländer ein sichtbares Zeichen gegen die Wiener Abkassier-Regierung. „Die ÖVP wird gemeinsam mit Pendlervertretern alles unternehmen, um diese Missstände zu beseitigen. Unsere Ideen liegen auf dem Tisch. Auf bloße Ankündigungspolitik können die Pendler verzichten“, so Landesgeschäftsführer Christian Sagartz.






Weiter zugeschnürt: Parkraum für Pendler wird immer enger

Steindl zu Parkpickerl: Weitere Ausdehnung macht Parken noch schwieriger

Die heute in Wien von den Bezirken Penzing, Ottakring und Hernals beschlossene Ausdehnung der Parkpickerl-Zonen macht den Parkraum für Pendler noch enger und ist schärfstens abzulehnen“ erklärt Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl.

Am 1. Oktober sind ohne Rücksicht auf die vielen Pendler-Proteste und Probleme, die für Wien-Pendler entstehen, Parkzonen in den Bezirken Penzing, Ottakring und Hernals eingeführt worden. Dass sich diese Bezirke heute zu einer weiteren Ausdehnung der Parkpickerl-Zonen entschlossen haben, ist schärfstens abzulehnen.

Steindl: „Diese Wiener Zuschnür-Strategie nimmt den Pendlern weiteren Parkraum weg, ohne für Alternativen und Ausgleich zu sorgen.“

Er fordere sofortige Gespräche über eine Änderung des Finanzausgleichs. Es könne nicht sein, dass Wien auf Kosten der anderen Bundesländer überproportional viel Geld aus dem Finanzausgleich bekommt und die Mittel dann auch noch gegen die anderen Bundesländer einsetze, so Steindl.





Wiener Parkpickerl? NEIN DANKE!Abzocke auf Kosten der Pendler

Steindl: Parkpickerl ist rot-grüne Geldbeschaffungsaktion – ÖVP plant Aktionen

Als „massiven Anschlag auf die Geldbörsel der 40.000 burgenländischen Pendler“ kritisiert Landeshauptmann-Stv. die mit heutigem Tag wirksame Einführung des Parkpickerls in mehreren Wiener Bezirken. „Der rot-grünen Stadtregierung in Wien ist jeder Sinn für soziale Gerechtigkeit abhandengekommen. Sie saniert ihre leere Stadtkasse auf dem Rücken jener Arbeitnehmer, die in den vergangenen Monaten ohnehin massiven Belastungen – z. B. durch steigende Benzinpreise - ausgesetzt wurden,“ ärgert sich Steindl. Die ÖVP Burgenland habe sich immer als Anwalt der Pendler verstanden, der Kampf gegen diese rot-grüne Abzocke werde daher auch in den kommenden Monaten fortgesetzt.

Dass es nicht vorrangig um Verkehrslösungen, sondern um Geldbeschaffung gehe, zeige sogar ein Bericht des Wiener Kontrollamtes, so Steindl. Allein durch Kurzparkzonen-Gebühren hat Wien von 2007 bis 2009 140 Mio. Euro von den Autofahrern einkassiert.

Aber nur 13 Mio. wurde für den Ausbau der Infrastruktur für Autos ausgegeben – und im Gegenteil: das Budget für Park & Ride-Plätze für Pendler wurde massiv gekürzt. Mit den restlichen 127 Mio. Euro wurden Budgetlöcher gestopft.
Im Klartext: Die täglich ca. 300.000 Wienpendler werden rücksichtslos abgezockt. Als Anwalt der burgenländischen Pendler wird die ÖVP daher alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Pendler zu entlasten und dieses Wiener Raubrittertum zu beenden.

Protestaktionen und Forderungen Protestbrief-Aktion: Die ÖVP Burgenland hat bereits im Frühjahr einen Protestbrief gegen die Ausweitung der Kurzparkzonen an den Wiener Bürgermeister formuliert und zur freien Verwendung online gestellt. Die Aktion wird fortgesetzt: Auf der ÖVP-Burgenland Homepage www.oevp-burgenland.at kann das Schreiben heruntergeladen werden.
Martinifest in Wien: Im Rahmen eines Martini-Festes, das der Pendlerclub Burgenland am 7. November in Wien veranstaltet, wird es einen Aktionstag in Wien geben, bei dem alle ÖVP-Mandatare des Burgenlandes gegen die Parkpickerl-Abzocke demonstrieren. Außerdem fordert die ÖVP ein Ende der Belastungswelle und mehr finanzielle Unterstützung für die Pendler. Konkrete Forderungen sind:

Die Errichtung zusätzlicher und kostengünstiger Parkplätze am Stadtrand. Eine Änderung des Finanzausgleich zugunsten des Burgenlandes: wenn wir ebenso viel Geld für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bekommen wie Wien, können wir landesweit ein attraktives Netz errichten. Die Einführung des „Pendler-Euro“ – also die Einführung eines Kilometergeldes für Pendler.





Voller Einsatz für unsere Pendler

Die ÖVP-Burgenland lasse die Pendler nicht im Stich und starte mit dem Aktionsprogramm „Pro Pendler!“, erklären LH-Stv. Mag. Franz Steindl und Landesgeschäftsführer Mag. Christian Sagartz. Sie fordern eine Neugestaltung der Pendler-Förderung und eine pendlerfreundlichere Politik der rotgrünen Regierung in der Bundeshauptstadt Wien.

Die finanzielle Unterstützung der Pendler müsse höher, transparenter und zielgenauer werden, erklärt Steindl in Richtung Bund.
Der „Pendler-Euro“ setzt Ungerechtigkeiten ein Ende: Das neue Modell des Pendler-Euros mit kilometergenauer Abrechnung anstatt der bisherigen Pendlerpauschale würde Ungerechtigkeiten ein Ende setzen. Jeder Pendler kann sich auf den „Pendler“-Euro) selber ausrechnen, wie hoch der Betrag ist. Jedenfalls steht fest: Unterm Strich bleibt für 96% aller Pendler mehr, für 100 Prozent aller Pendler bestünde Gerechtigkeit.  

Das Modell des Pendler-Euro ist im Wesentlich sehr einfach: Die Kilometeranzahl einer einfachen Fahrtstrecke ergibt den Netto-Förderungsbetrag pro Jahr.

Vorteile dieses Modells:

1. Einfachheit und Klarheit
2. Kilometergenaue Abrechnung,
3. Direktförderung statt Lohnsteuerfreibetrag
4. Gerechtigkeit für alle Einkommen, derzeit bekommen jene, die mehr verdienen, eine höhere Pauschale, obwohl die Spritpreise und Tarife für alle gleich hoch sind
5. Mehr Förderung, rund 96% aller Bezieher erhalten mehr.

Burgenland: „Fahrtkostenzuschuss ist grundsätzlich gutes Förder-Modell
Als grundsätzlich gutes Förder-Modell bezeichnet Steindl das Unterstützungsmodell des burgenländischen „Fahrtkostenzuschusses“. Steindl: “Gemeinsam können wir viel für die über 40.000 Pendlerinnen und Pendler aus dem Burgenland erreichen. Schon im Jahr 2011 wurde auf Antrag der ÖVP im burgenländischen Arbeitnehmerförderbeirat beschlossen, im Burgenland den Fahrtkostenzuschuss kilometergenau abzurechnen. „Aber“, so Steindl, „genauso wie sich die Kosten, die Umgebungsbedingungen und die Lebensumstände der Betroffenen ändern, sollte man laufend nachjustieren.“

Steindl präsentiert Pro-Pendler-Aktionsprogramm
Steindl: „Wir setzen den Kampf gegen die Belastungen und Ungerechtigkeiten, denen unsere Pendler ausgesetzt sind, mit verschiedenen Maßnahmen fort.“

1, Aktionstag 28. September „PENDLER-ENGEL unterwegs“ Heute sind in allen sieben burgenländischen Bezirken an Punkten, die von Pendlern frequentiert werden, gekennzeichnete Team unterwegs. Die „Engel-Teams“ verteilen vor Ort Stärkungen, Aufkleber und Infokarten mit Gewinnspiel an die Pendler.

2, Protest-Pickerl gegen die Erweiterung der Wiener Kurzparkzone Ab 1. Oktober wird das rotgrüne Wien die sogenannte “Parkraumbewirtschaftung“ auf Teile der Bezirke 12, 14, 16, 17 und den gesamten 15. Bezirk erweitern – und zieht so die Schlinge um die Pendler noch enger. Um ein Parkpickerl in Wien zu bekommen, muss die Person in Wien hauptgemeldet sein. Das heißt, ein Burgenländer, der bis jetzt in den genannten Bezirken friedlich gewohnt und geparkt hat, ist gezwungen, sich um teures Geld einen Garagenplatz zu suchen oder seinen Hauptwohnsitz in Wien zu nehmen.

Der Kleber „Wiener Parkpickerl? Nein danke“, wird ab heute aktiv verteilt, ab Montag ist der Sticker an den folgenden Stellen kostenlos erhältlich:

- in den sieben ÖVP-Bürgerbüros im Burgenland
- in der ÖVP-Landesgeschäftsführung
- beim Pendlerclub Burgenland (Homepage)
- ÖVP-Wien (Rathausplatz 9, 1010 Wien)

3, Verlängerung der Protestbrief-Aktion:
Die ÖVP Burgenland hat bereits im Frühjahr 2012 einen Protestbrief gegen die Ausweitung der Kurzparkzonen an den Wiener Bürgermeister und die Vizebürgermeisterin formuliert und zur freien Verwendung online gestellt. Dieser wurde auf der ÖVP-Homepage „www.oevp-burgenland.at“ 721-mal angeklickt, von den sieben Bürgerbüros wurden insgesamt über 500 von Privatpersonen ausgefüllte und abgegebene Protestbriefe an die Adressaten weitergeleitet. Die Aktion wird fortgesetzt: Auf der ÖVP-Burgenland Homepage kann das Schreiben weiterhin heruntergeladen oder ausgedruckt werden.

4, Martinifest in Wien:
Sozialkontakte sind ganz wichtige Elemente für Pendler, die die ganze Woche weit weg von ihrer Heimat, ihren Angehörigen und Freunden leben. Der Pendlerclub Burgenland trägt diesem Bedürfnis nach heimatverbundener Geselligkeit Rechnung und bringt im Herbst ein Stück Burgenland nach Wien: Am 7. November veranstaltet der Pendlerclub Burgenland ein Martinifest mit Livemusik – ab 18 Uhr im Gasthaus „Stiegl Ambulanz“ im Gelände des alten AKH im 9. Bezirk.

Sagartz: Parkpickerlausweitung ist Anschlag auf tausende Pendler

Am Montag findet der größte Anschlag auf die Pendler statt. Die rot-grüne Wiener Regierung weitet die Parkpickerlzone aus. Und das obwohl 150.000 Wienerinnen und Wiener sich dagegen ausgesprochen haben. „Häupl und seine Assistentin Vassilakou regieren gegen den Willen der Bevölkerung. Die Ausweitung der Parkpickerlzone über den Gürtel hinaus, ist eine Pendlerabzocke der ersten Güte. Dieser Pendlerschröpfung muss ein Ende gesetzt werden. Wir brauchen eine wirksame Pendlerentlastung und dafür wird sich die ÖVP Burgenland auch weiterhin stark machen“, so ÖVP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz.

Und was machen die Genossen im Burgenland? Am Tag des größten Anschlages auf die Pendler, verteilen Sie Zettel und wollen so vom Thema ablenken. „Anstatt sich für die Menschen einzusetzen und etwas gegen das Raubrittertum ihrer Parteikollegen in Wien unternehmen, decken sie den Beutezug gegen die Pendler auch noch.“ Wenn es ums Abkassieren geht, ist man ganz schnell da. Alternativen gibt es aber bis heute nicht. Weder neue Park-and-Ride Anlagen, noch sind Bahn und Bus eine wirkliche Alternative. „Anstatt Budgetlöcher auf Kosten der Pendlerinnen und Pendler zu stopfen, sollte das Park-and-Ride-Angebot rasch ausgebaut werden“, fordert Sagartz.

Bei der U1 Verlängerung ist Rot-Grün ein besonderer Unfug gelungen. Anstatt die U1 nach Rothneusiedl zu verlängern, wo eine Schnellbahnanbindung besteht und man die Pendler direkt an der Stadtgrenze „abfangen“ könnte, wird die U1 bis zur Therme Oberlaa gebaut, wo es weder einen Eisenbahnanschluss noch genügend Parkplätze für Pendler gibt. „Langsam hat man den Eindruck, dass Pendler in Wien unerwünscht sind und man alles tut um sie von der Stadt fernzuhalten.“ Man hat eher die Hauptwohnsitze im Visier, denn dafür gibt es bares Geld. Während das Burgenland nur rund 600 Euro bekommt, sind es in Wien fast 1.300 Euro pro Hauptwohnsitz. Durch zahlreiche Vergünstigungen können es sich viele nicht leisten, den Hauptwohnsitz im Burgenland zu haben. „Damit wird eine Negativspirale in Gang gesetzt. Denn weniger Hauptwohnsitze heißt für das Burgenland weniger Ertragsanteile und damit weniger Geld zum Ausbau der Infrastruktur und von Arbeitsplätzen. Die Stadt Wien ist nicht bereit, wenigstens einen Teil der Einnahmen in zusätzliche Parkplätze am Stadtrand zu investieren. Und mit dem Parkpickerl zwingt rot-grün tausende burgenländische Pendler, nach Wien zu übersiedeln“, so Sagartz.

Im vergangenen Jahr wurde eine gewaltige Belastungslawine auf die Pendler losgetreten. Die rot-grüne Belastungsregierung hatte die Möglichkeit die Bevölkerung zu entlasten und das Valorisierungsgesetz nicht anzuwenden. Die Folge waren etliche Preiserhöhungen: Die Gebühren für Parken in der Kurzparkzone und die Tarife der Öffis, genauso wie die Gebührenerhöhungen für Müllentsorgung und Wasser, von denen die Wochenpendler zudem betroffen sind. „Die Grünen haben als Oppositionspartei dieses Gesetz scharf kritisiert, jetzt will man davon nichts mehr wissen und man arbeitet gemeinsam mit der SPÖ gegen die Pendlerinteressen“, so Sagartz.





Voller Einsatz für unsere Pendler

Kilometergeld im Bgld. umgesetzt - weitere Entlastungsmaßnahmen gefordert

Seit Jahren fordert die ÖVP-Burgenland eine gerechte, nämlich kilometergenaue Abrechnung der Pendlerpauschale. „Wir begrüßen daher, dass sich auch LH Nießl hinter dieser Forderung stellt, jedoch kein Konzept vorgelegt hat. Gemeinsam können wir viel für die über 40.000 Pendlerinnen und Pendler aus dem Burgenland erreichen. Schon im Jahr 2011 wurde auf Antrag der ÖVP im burgenländischen Arbeitnehmerförderbeirat beschlossen, im Burgenland den Fahrtkostenzuschuss kilometergenau abzurechnen. Auch im Landtag und in einer gemeinsamen Resolution der ÖVP-Landtagsklubs von Niederösterreich, Steiermark und Burgenland hat die Volkspartei eine Reform der Pendlerpauschale gefordert. „ÖVP-Vizekanzler Michael Spindelegger hat schon vor Monaten versichert, dass unsere Forderungen in die nächsten Steuerstrukturreformverhandlungen miteinbezogen werden“, so ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok.

Die steigende Belastung durch hohe Spritpreise ist für viele Pendler fast nicht mehr finanzierbar. Viele müssen sogar ihren Wohnort in die Ballungszentren verlegen. „Die Pendlerpauschale muss deshalb deutlich angehoben werden, Anknüpfungspunkt sollen künftig die tatsächlich zurückgelegten Kilometer sein und zusätzlich wir fordern die volle Negativsteuerwirkung“, so Sulyok.

Wien muss Ausbeutung der Pendler beenden!

Sulyok erhofft sich auch breite Unterstützung gegen die pendlerfeindliche Politik von rot-grün in Wien. Mit der Parkgebührenerhöhung auf 2 Euro pro Stunde setzte die rot-grüne Regierung in Wien die Liste der Grauslichkeiten gegenüber den Pendlerinnen und Pendlern leider fort. „Wenn es ums Abkassieren geht, ist man in Wien schnell zur Stelle. Bei der Errichtung von Park-and-Ride Anlagen oder anderen Entlastungsmaßnahmen stößt man aber auf taube Ohren. Die ÖVP-Burgenland wird gemeinsam mit dem Pendlerclub Burgenland weiter gegen diese pendlerfeindliche Politik von SPÖ und Grünen in Wien auftreten“, so Sulyok. Der der SP-nahe Autofahrerklub ARBÖ sieht bei der geplanten Agenda wenig Sinn in Gesprächen mit der Stadt Wien. Die derzeitige Diskussion um das Parkpickerl sei „ein Hohn“.

Sulyok: Chaos in Wien

Nachdem nun auch der SP-nahe ARBÖ der rot-grünen Stadtregierung einen Korb gegeben hat, beweisen wir nun, dass unsere Forderungen richtig waren. Wir – die ÖVP Burgenland - haben uns gegen die Parkpickerlregelung in Wien gemeinsam mit anderen Landesorganisationen und mit dem Pendlerclub Burgenland gestellt. Nun wird auch innerhalb der SPÖ die Regelung durch den ARBÖ kritisiert und es herrscht Chaos in Wien und auch im Burgenland, weil LH Nießl nicht weiß, wie er in dieser Problematik – der Parkraumbewirtschaftung in Wien- reagieren soll, so Norbert Sulyok. Häupl weitet die Parkpickerlregelung aus und danach soll eine Volksbefragung durchgeführt werden. Das ist der falsche Weg – und sein Parteikollege Nießl schaut -wie von einer Schlange hypnotisiert - zu.

Pendler-Euro setzt alten Ungerechtigkeiten ein Ende

Ein neues Modell wurde bereits im Landtag von LAbg Norbert Sulyok vorgeschlagen. Pendler-Euro ist kilometergenau, einfach und transparent. Das neue Modell des Pendler-Euros anstatt der bisherigen Pendlerpauschale gibt Pendlern einen Teil ihrer Mineralölsteuer zurück und setzt alten Ungerechtigkeiten ein Ende. Die Forderungen sind landauf landab gleich, ein vernünftiges Modell hat bisher niemand auf den Tisch gelegt – jetzt ist es aber so weit: Jeder Pendler kann sich kilometergenau selber ausrechnen wie viel er damit bekommen würde. Jedenfalls steht fest: Unterm Strich bleibt für 96% aller Pendler mehr, für 100 Prozent aller Pendler bestünde Gerechtigkeit. Bei prognostizierten und im Budget nicht berücksichtigten Mehreinnahmen bei der Mineralölsteuer von rund 150 Mio. Euro, wäre bereits die Hälfte der Mehrkosten abgedeckt“, erklärt Norbert Sulyok.   Das Modell des Pendler-Euro ist im Wesentlich sehr einfach: Die Kilometeranzahl einer einfachen Fahrtstrecke multipliziert mit 40 ergibt den Netto-Förderungsbetrag pro Jahr. Zusätzlich gibt es einen Sockel nach oben und nach unten, also mindestens 500 Euro und höchstens 2.600. Für die derzeitige kleine Pendlerpauschale sieht das Modell 55% des Pendler-Euros vor, mit einem höheren Sockel nach unten von 600 Euro und einem niedrigeren Sockel nach oben von 1.400 Euro. Das Modell heißt deshalb „Pendler-Euro“, weil dabei die Förderbeträge im ersten Jahr mit eins bzw. einem Euro multipliziert werden, in den Folgejahren wird die Teuerung bzw. Inflation bei diesem Euro in der Multiplikation angerechnet, um die Förderhöhe jedes Jahr anpassen zu können.

Vorteile dieses Modells:

    1. Einfachheit und Klarheit durch eine Tabelle
    2. kilometergenaue Abrechnung, derzeit entscheidet oftmals ein Kilometer über mehrere hundert Euro im Jahr
    3. Direktförderung statt Lohnsteuerfreibetrag
    4. Mehr Gerechtigkeit für Teilzeitkräfte, alle jene die Lohnsteuer zahlen bekommen einen aliquoten Anteil, bei drei Arbeitstagen zum Beispiel drei Fünftel, all jene die keine Lohnteuer zahlen, sollen den untersten Sockelbetrag erhalten
    5. Gerechtigkeit für alle Einkommen, derzeit bekommen jene die mehr verdienen mehr Pauschale, obwohl die Spritpreise und Tarife für alle gleich hoch sind
    6. Mehr Förderung, rund 96% aller Bezieher erhalten mehr.


Nießl-Forderungen ohne Konzepte und Ideen

Eigene SPÖ-Ideen im Bereich der Pendlerproblematik vermisst Sulyok. „Auch Nießl stellt sich hin, gibt ein Interview, fordert Erleichterungen aber ohne Konzept. Diese Art von Politik hilft den burgenländischen Pendlerinnen und Pendler nicht. Die ÖVP Burgenland hat einen Schulterschluss mit der ÖVP Niederösterreich, Steiermark und auch mit der ÖVP Wien gemacht, wo gemeinsam an einem Strang für Entlastungen für Pendler gearbeitet wird. Nur zu fordern ist zu wenig.“




LH-Stv. Steindl will Pendler entlasten

Kilometergenaues Pendlerpauschale – Klare Absage an Erbschaftssteuer

Die steigende Belastung durch hohe Spritpreise spüren rund 40.000 burgenländische Pendlerinnen und Pendler. „Die ÖVP fordert schon seit Jahren eine gerechte und kilometergenaue Abrechnung der Pendlerpauschale. Wir haben zahlreiche Initiativen in diese Richtung gesetzt“, betont LH-Stv. Franz Steindl anlässlich eines aktuellen Kurier-Artikels und verweist auf Anträge im Landtag, eine gemeinsame ÖVP-Resolution der Bundesländer Burgenland, Steiermark und Niederösterreich. „Doch dies kann nur ein erster Schritt sein, um die Situation der burgenländischen Pendler zu verbessern“, so Steindl.

Besonders die Ausweitung des Parkpickerls in Wien treffe die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler. „LH Nießl sollte zu diesem modernen Raubrittertum Stellung nehmen und ein ernstes Wort mit seinem Parteifreund Häupl sprechen, denn dieser ist wesentlich verantwortlich, dass der Wille von 150.000 Wienerinnen und Wienern ignoriert und so auch eine Verschlechterung für alle Pendler umgesetzt wird“, so Steindl, und weiter: „Wenn es ums Abkassieren geht, ist man in Wien schnell zur Stelle. Bei der Errichtung von Park-and-Ride Anlagen oder anderen Entlastungsmaßnahmen stößt man aber auf taube Ohren. Als ÖVP werden wir weiterhin dafür kämpfen, die burgenländischen Pendlerinnen und Pendler zu entlasten und Verbesserungen durchzusetzen.“

Klar gegen eine Wiedereinführung der Erbschaftssteuer spricht sich LH-Stv. Franz Steindl aus: „Die Forderung nach einer weiteren Besteuerung von Vermögen ist eine alte SPÖ-Forderung, die vor Wahlen immer wieder aus der Schublade geholt wird. Ich bin strikt dagegen, hart erarbeitetes Vermögen doppelt zu besteuern“, so Steindl.





Ungerechter Anschlag auf Pendler

Rot-Grüne Parkpickerl-Ausweitung in Wien



Derzeit gehen rund 40.000 Burgenländerinnen und Burgenländer ihrer Arbeit in Wien nach. Egal ob Tages- oder Wochenpendler - viele von ihnen sind auf den privaten PKW angewiesen. Zumal das Angebot an öffentlichen Verkehrsver-bindungen von Wien ins Burgenland nach wie vor unzureichend ist. „Die ge-plante Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Wien ist für die Pendlerinnen und Pendler daher eine enorme finanzielle Belastung“, so ÖVP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz.

Das rot-grüne Raubrittertum in Wien setzt also wieder zum Angriff an. Der Anschlag auf die Brieftaschen der Steuerzahler geht ungehindert weiter. Das Drüberfahren über die Bevölkerung wird von Häupl und Vassilakou scheinbar zur Methode. Direkte Demokratie und Bürgermitbestimmung haben hier ausgedient. Die Anliegen von 150.000 Wienerinnen und Wiener werden einfach ignoriert. „Das ist purer Zynismus, wenn die rot-grüne Regierung die Ausweitung der Parkpickerl-Zone bereits be-schlossen hat und danach eine Volksbefragung zu irgendwelchen Verkehrsthemen durchführen will. Von der ursprünglichen Forderung der Grünen nach mehr Basisdemokratie ist bei der Wiener Landespartei nichts mehr zu erkennen“, so Sagartz.

Das rot-grüne Wien ist beim Abkassieren schnell zur Stelle. Dabei könnte man das Problem schon viel früher beseitigen. Die Innenbezirke versinken immer mehr im Verkehrschaos. Dabei könnten die Autofahrer bereits an den Stadtgrenzen abgefangen werden. Bei der Ausweitung von Park & Ride-Anlagen stößt man in Wien auf taube Ohren. Hier könnte man ansetzen, um eine nachhaltige Verkehrspolitik in der Bundeshauptstadt zu betreiben.




„A schöne Leich“ für die direkte Demokratie in Wien

Steindl: Häupl ignoriert den Wählerwillen und lässt sich von den Grünen vorführen



Wenn Rot-Grün regiert, haben Bürgermitbestimmung und direkte Demokratie ausge-dient und das Drüberfahren über die Bevölkerung wird zur Methode, kritisiert Landes-hauptmann-Stv. Franz Steindl die heutige Entscheidung des rot-grünen Polit-Establishments in Wien zum Thema Parkpickerl. In bester Apparatschik-Manier wür-den die Anliegen von 150.000 Wienerinnen und Wiener ignoriert und der Anschlag auf die Brieftaschen der Steuerzahler durchgezogen. In Wien sei es offenbar schon so weit, dass der Hund mit dem Schwanz wedle.

„Es ist zynisch und zeugt von völliger Abgehobenheit, wenn die rot-grüne Stadtregierung die Parkpickerl-Abzocke erst durchziehe und dann ankündige, irgendwann später eine Volksbe-fragung zu irgendwelchen Verkehrsthemen durchzuführen. An diesem Beispiel offenbare sich auch die Doppelmoral der Wiener Grünen, für die Basisdemokratie nur ein leeres Schlagwort sei.

In Wien bezeichnet man solche Vorgangsweisen „a schöne Leich´“, kritisiert Steindl. Er hof-fe, dass die ÖVP Wien als offenbar einzige Partei, die im Interesse der Bevölkerung handelt, am Ball bleibe und weiterhin gegen die Ausdehnung des Parkpickerls kämpfe. Das sei auch im Interesse von tausenden burgenländischen Wien-Pendlern, die mangels öffentlicher Ver-kehrsmittel auf ihr Auto angewiesen sind.

„Wenn es ums Abkassieren geht, ist man in Wien schnell zur Stelle. Bei der Errichtung von Park-and-Ride Anlagen oder anderen Entlastungsmaßnahmen stößt man aber auf taube Ohren, “ so Steindl. Und das, obwohl Wien überdurchschnittlich viel Geld aus dem Finanz-ausgleich bekomme, u.a. würden U-Bahn-Projekte mit bis zu 50 Prozent der Kosten vom Bund - also von allen österreichischen Steuerzahlern – mitfinanziert.


Bund: Einbremsen der Preisexplosion durch „mehr Fairness an den Zapfsäulen“


Steindl: „Bundesminister Mitterlehner setzt nun eine scharfe Waffe ein: Er schlägt einen Treibstoff-Preiskorridor zu bestimmten Terminen vor – zu langen Wochenenden und Ferien-zeiten. In Kürze soll ein Gesetzesentwurf fertig sein, der es den Mineralölfirmen untersagt, zu Vielfahrzeiten die Spritpreise zu heftig zu erhöhen. Mitterlehner spricht von ´mehr Fairness an den Zapfsäulen´. Das Gesetz soll noch vor dem Sommer in Kraft treten.“

Steindl regt auch ein grundsätzliches Überdenken der Fördersysteme für Pendler an: „Alles, was in Richtung mehr Verteilungsgerechtigkeit geht, ist zu begrüßen. Eine stärkere soziale Staffelung der Förderungs-Höhe ist ebenso anzudenken wie eine verstärkte Abhängigkeit von den gefahrenen Kilometern. Ich kann mir auch ein Förderelement vorstellen, das auf Effizienz der Mobilität abzielt – durch Verwendung eines E-Mobils oder eines besonders Treibstoff sparenden Fortbewegungsmittels.“

Steindl zum Pendlerclub Burgenland
„Seit Februar ist im Pendlerclub Burgenland mit Thomas Sagmeister ein neuer Geschäftsführer am Werk, unterstützt von Obmann Mag. Andreas Grandits. Sagmeister hat bereits mit zwei tollen Aktionen von sich reden gemacht: Der Auftritt am 22. April in der ORF-Sendung „Im Zentrum“ hat gezeigt, dass unsere Pendler eine neue starke Stimme haben.
Eine erfolgreiche Veranstaltung in Wien war am 24. April das „Maibaum aufstellen“, zu nennen ist auch die neue Pendler-App mit Stauwarner, Bus- und Zugplaner und Nachrichten, die überarbeitete Homepage mit Veranstaltungshinweisen und Mitfahrbörse.“

LAbg. Sulyok: Pendler entlasten, Pendlerpauschale erhöhen

„Es ist höchste Zeit die Pendler wirksam zu entlasten und das Pendlerpauschale deutlich zu erhöhen“, so ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok.

Deshalb hat die ÖVP in der letzten Landtagssitzung am 26. April in einem Dringlichkeitsantrag eine Reform des Pendlerpauschales gefordert. „Der Betrag muss deutlich angehoben werden, Anknüpfungspunkt sollen die tatsächlich zurückgelegten Kilometer sein und wir fordern die volle Negativsteuerwirkung“, so Sulyok.

Klar ist in diesem Zusammenhang auch, dass der öffentliche Verkehr im Burgenland ausgebaut werden muss. Nur so kann man eine sinnvolle Alternative zum PKW schaffen. „Ministerin Bures scheint im Moment mehr mit der Schließung von Bahnstrecken beschäftigt zu sein, als die Pendler mit vernünftigen Verkehrsverbindungen zu entlasten. Mit der Parkgebührenerhöhung auf 2 Euro pro Stunde setzt die rot-grüne Regierung in Wien die Grauslichkeiten gegen die PendlerInnen leider fort“, bedauert Sulyok.

Grandits: neue Aufgabe als Pendlerclub-Obmann

Seit 2004 führte Andreas Grandits die Geschäfte des Pendlerclub Burgenland. Zahlreiche erfolgreiche Aktivitäten wurden in dieser Zeit gestartet bzw. gesetzt, z. B: Pendlerstammtische, Info-Folder über Pendlerförderungen, Frühstücksaktionen in Pendlerbussen und Bahnhöfen, Teilnahme an Diskussionen zum Thema Verkehr und Mobilität, Gründung der Pendlerinitiative Österreich, Relaunch der Homepage, Entwicklung des App, Maibaumaufstellen in Wien, Beantwortung von speziellen Pendlerfragen, diverse Pressekonferenzen und –aussendungen, etc.
Grandits: „ Oberstes Ziel des Pendlerclubs war immer, eine gut funktionierende Betreuungs- und Servicestelle für unsere burgenländischen PendlerInnen zu sein. Ich bin überzeugt, Thomas Sagmeister wird diese Idee fortsetzen und noch weiter ausbauen. Ich werde ihn als Obmann mit meinen Kontakten und meiner Erfahrungen tatkräftig unterstützen.“

GF Thomas Sagmeister: „Ich habe ein offenes Ohr für alle Pendler“

Vorstellung des neuen Geschäftsführers
- 30 Jahre alt, seit Februar 2012 Geschäftsführer des Pendlerclubs Burgenland.
- Aufgewachsen in Kirchfidisch,
- Abschluss des Gewerbegymnasiums Güssing und Absolvierung des Präsenzdienstes
- Schichtleiter bei der Firma bauMax (Import und Logistik)
- Ab Mai neue berufliche Herausforderung als Außendienstmitarbeiter beim Baustoffhändler Quester.


Pendlerbelastungen aus eigener Sicht!

Sagmeister: „Die ständig steigenden Treibstoffkosten und auch der damit verbundene Anstieg der Ticketpreise für öffentliche Verkehrsmittel belasten die Pendler und Pendlerinnen in ganz Österreich sehr stark. Wir Burgenländer und Burgenländerinnen sind davon ganz besonders betroffen! Nicht nur, dass durch das Pendeln enorm viel Freizeit verloren geht, es muss dafür auch ein immer größerer Anteil des Einkommens aufgewendet werden! Ich möchte mich für alle Pendler und Pendlerinnen des Burgenlandes einsetzen und zur Verbesserung ihrer Situation beitragen.

Pläne für den Pendlerclub

- Ansprechstelle für die burgenländischen Pendler und Pendlerinnen
- Einbringen der eigenen Erfahrungen als Pendler einbringen und
- Ausbauen der Pendlerbetreuung und des Eventmanagements
- Geplant sind mehrmals jährlich gesellige Zusammenkünfte, wie z.B. das Maibaumaufstellen, Gedankenaustausch unter Burgenländern und Burgenländerinnen, direkter Kontakt zu verschiedensten Personen aus Politik und Wirtschaft

Da der burgenländische Pendlerclub im Jahr 2002 gegründet wurde, feiern wir heuer unser zehnjähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass soll im Herbst ein großes Fest stattfinden.




Schulterschluss zur Entlastung der PendlerSteindl: Häupl ignoriert den Wählerwillen und lässt sich von den Grünen vorführen


„Unsere Pendler wurden in den letzten Wochen und Monaten schweren Belastungen ausgesetzt“, so Landeshauptmann-Stv Mag. Franz Steindl und fordert einen nationa-len Schulterschluss zur Entlastung der Pendler. Steindl begrüßt die Preiskorridor-Initiative von BM Mitterlehner und die Neuaufstellung des burgenländischen Pendler-clubs mit dem neuen Geschäftsführer Thomas Sagmeister an der Spitze.





Steindl zu den Belastungen im Einzelnen:

- Treibstoffpreis steigt weiter
- Wien erhöhte Gebühren für Parken (Kurzparkzone), Müllentsorgung, Wasser
- Tarife der Öffis in Wien steigen
- Parkpickerl-Zone wird um mehrere Bezirke ausgeweitet (Grundsatzbeschlüsse von Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals)


Steindl: „Das Burgenland trifft es besonders, denn wir sind ein Land der Pendler – wir sollten in einem Schulterschluss aller versuchen, die Belastungen der Pendler möglichst gering zu halten!“

Land Burgenland: Unterstützung und innovative Neuorientierung

- Dringlicher Antrag im Landtag (24. April) bezüglich Erhöhung der Pendlerpauschale
- Verstärkte Förderung der E-Mobilität: Fahren mit Strom ist weitaus kostengünstiger!
- Verstärkte Anstrengungen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen im Burgenland: Reduzierung der Pendleranzahl durch Heimholung der BurgenländerInnen. - Fahrtkostenzuschuss des Landes wurde im Jänner 2012 erhöht: derzeit einkommensabhängig und gestaffelt nach Entfernung: von 20 km bis 25 km 75,-- Euro jährlich, von 25 km bis 50 km bis zu 184,--, von 51 km bis 100 km bis zu 243,--, über 100 km bis zu 365,-- Euro jährlich. Möglich wäre eine zusätzliche soziale Staffelung innerhalb der Berechtigtengruppe, um noch fairer und genauer helfen zu können.
- Derzeit Zuschuss zum Semesterticket von 50 Prozent und Preisstützung der Verkehrsverbünde-Tickets
- Erstellung eines umfassenden Verkehrskonzepts mit Schwerpunkten auf Ausbau des überregionalen Verkehrsnetzes
- Andenken bzw. Ausbau von innovativen Mobilitätskonzepten unter Einbeziehen von Modellen wie „Carsharing“, „Bürgertaxi“ und Elektro-Mobilität


Bund: Einbremsen der Preisexplosion durch „mehr Fairness an den Zapfsäulen“


Steindl: „Bundesminister Mitterlehner setzt nun eine scharfe Waffe ein: Er schlägt einen Treibstoff-Preiskorridor zu bestimmten Terminen vor – zu langen Wochenenden und Ferien-zeiten. In Kürze soll ein Gesetzesentwurf fertig sein, der es den Mineralölfirmen untersagt, zu Vielfahrzeiten die Spritpreise zu heftig zu erhöhen. Mitterlehner spricht von ´mehr Fairness an den Zapfsäulen´. Das Gesetz soll noch vor dem Sommer in Kraft treten.“

Steindl regt auch ein grundsätzliches Überdenken der Fördersysteme für Pendler an: „Alles, was in Richtung mehr Verteilungsgerechtigkeit geht, ist zu begrüßen. Eine stärkere soziale Staffelung der Förderungs-Höhe ist ebenso anzudenken wie eine verstärkte Abhängigkeit von den gefahrenen Kilometern. Ich kann mir auch ein Förderelement vorstellen, das auf Effizienz der Mobilität abzielt – durch Verwendung eines E-Mobils oder eines besonders Treibstoff sparenden Fortbewegungsmittels.“

Steindl zum Pendlerclub Burgenland
„Seit Februar ist im Pendlerclub Burgenland mit Thomas Sagmeister ein neuer Geschäftsführer am Werk, unterstützt von Obmann Mag. Andreas Grandits. Sagmeister hat bereits mit zwei tollen Aktionen von sich reden gemacht: Der Auftritt am 22. April in der ORF-Sendung „Im Zentrum“ hat gezeigt, dass unsere Pendler eine neue starke Stimme haben.
Eine erfolgreiche Veranstaltung in Wien war am 24. April das „Maibaum aufstellen“, zu nennen ist auch die neue Pendler-App mit Stauwarner, Bus- und Zugplaner und Nachrichten, die überarbeitete Homepage mit Veranstaltungshinweisen und Mitfahrbörse.“

LAbg. Sulyok: Pendler entlasten, Pendlerpauschale erhöhen

„Es ist höchste Zeit die Pendler wirksam zu entlasten und das Pendlerpauschale deutlich zu erhöhen“, so ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok.

Deshalb hat die ÖVP in der letzten Landtagssitzung am 26. April in einem Dringlichkeitsantrag eine Reform des Pendlerpauschales gefordert. „Der Betrag muss deutlich angehoben werden, Anknüpfungspunkt sollen die tatsächlich zurückgelegten Kilometer sein und wir fordern die volle Negativsteuerwirkung“, so Sulyok.

Klar ist in diesem Zusammenhang auch, dass der öffentliche Verkehr im Burgenland ausgebaut werden muss. Nur so kann man eine sinnvolle Alternative zum PKW schaffen. „Ministerin Bures scheint im Moment mehr mit der Schließung von Bahnstrecken beschäftigt zu sein, als die Pendler mit vernünftigen Verkehrsverbindungen zu entlasten. Mit der Parkgebührenerhöhung auf 2 Euro pro Stunde setzt die rot-grüne Regierung in Wien die Grauslichkeiten gegen die PendlerInnen leider fort“, bedauert Sulyok.

Grandits: neue Aufgabe als Pendlerclub-Obmann

Seit 2004 führte Andreas Grandits die Geschäfte des Pendlerclub Burgenland. Zahlreiche erfolgreiche Aktivitäten wurden in dieser Zeit gestartet bzw. gesetzt, z. B: Pendlerstammtische, Info-Folder über Pendlerförderungen, Frühstücksaktionen in Pendlerbussen und Bahnhöfen, Teilnahme an Diskussionen zum Thema Verkehr und Mobilität, Gründung der Pendlerinitiative Österreich, Relaunch der Homepage, Entwicklung des App, Maibaumaufstellen in Wien, Beantwortung von speziellen Pendlerfragen, diverse Pressekonferenzen und –aussendungen, etc.
Grandits: „ Oberstes Ziel des Pendlerclubs war immer, eine gut funktionierende Betreuungs- und Servicestelle für unsere burgenländischen PendlerInnen zu sein. Ich bin überzeugt, Thomas Sagmeister wird diese Idee fortsetzen und noch weiter ausbauen. Ich werde ihn als Obmann mit meinen Kontakten und meiner Erfahrungen tatkräftig unterstützen.“

GF Thomas Sagmeister: „Ich habe ein offenes Ohr für alle Pendler“

Vorstellung des neuen Geschäftsführers
- 30 Jahre alt, seit Februar 2012 Geschäftsführer des Pendlerclubs Burgenland.
- Aufgewachsen in Kirchfidisch,
- Abschluss des Gewerbegymnasiums Güssing und Absolvierung des Präsenzdienstes
- Schichtleiter bei der Firma bauMax (Import und Logistik)
- Ab Mai neue berufliche Herausforderung als Außendienstmitarbeiter beim Baustoffhändler Quester.


Pendlerbelastungen aus eigener Sicht!

Sagmeister: „Die ständig steigenden Treibstoffkosten und auch der damit verbundene Anstieg der Ticketpreise für öffentliche Verkehrsmittel belasten die Pendler und Pendlerinnen in ganz Österreich sehr stark. Wir Burgenländer und Burgenländerinnen sind davon ganz besonders betroffen! Nicht nur, dass durch das Pendeln enorm viel Freizeit verloren geht, es muss dafür auch ein immer größerer Anteil des Einkommens aufgewendet werden! Ich möchte mich für alle Pendler und Pendlerinnen des Burgenlandes einsetzen und zur Verbesserung ihrer Situation beitragen.

Pläne für den Pendlerclub

- Ansprechstelle für die burgenländischen Pendler und Pendlerinnen
- Einbringen der eigenen Erfahrungen als Pendler einbringen und
- Ausbauen der Pendlerbetreuung und des Eventmanagements
- Geplant sind mehrmals jährlich gesellige Zusammenkünfte, wie z.B. das Maibaumaufstellen, Gedankenaustausch unter Burgenländern und Burgenländerinnen, direkter Kontakt zu verschiedensten Personen aus Politik und Wirtschaft

Da der burgenländische Pendlerclub im Jahr 2002 gegründet wurde, feiern wir heuer unser zehnjähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass soll im Herbst ein großes Fest stattfinden.




Pendler entlasten = Burgenland stärken

Dringlichkeitsantrag im Landtag fordert Erhöhung des Pendlerpauschales

Tausende Burgenländer sind gezwungen täglich zu ihrem Arbeitsplatz zu pendeln. „Es ist höchste Zeit die Pendler wirksam zu entlasten und das Pendlerpauschale deutlich zu erhöhen“, so ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok. Für Sulyok ist eine Anknüpfung an die tatsächlich zurückgelegten Kilometer die beste Lösung. „Außerdem müssen die Grauslichkeiten der rot-grünen Wiener-Stadtregierung gegenüber den Pendlern endlich ein Ende haben.“


Seit dem Jahr 2000 ist der Preis für Diesel um mehr als 80% gestiegen! Diese steigende Belastung ist für viele Pendler einfach nicht mehr finanzierbar und viele müssen sogar ihren Wohnort in die Ballungszentren verlegen. Deshalb hat die ÖVP heute in einem Dringlich-keitsantrag, mit Unterstützung der SPÖ, eine Reform des Pendlerpauschales gefordert. „Der Betrag muss deutlich angehoben werden, Anknüpfungspunkt sollen die tatsächlich zurückge-legten Kilometer sein und wir fordern die volle Negativsteuerwirkung“, so Sulyok. „So können wir die burgenländischen Pendlerinnen und Pendler nachhaltig und wirkungsvoll entlasten, verhindern eine Abwanderung und stärken damit unser Burgenland.“ Klar ist in diesem Zusammenhang auch, dass der öffentliche Verkehr im Burgenland ausge-baut werden muss. Nur so kann man eine sinnvolle Alternative zum PKW schaffen. „Ministerin Bures scheint im Moment mehr mit der Schließung von Bahnstrecken beschäftigt zu sein, als die Pendler mit vernünftigen Verkehrsverbindungen zu entlasten“, so Sulyok. Mit der Parkgebührenerhöhung auf 2 Euro pro Stunde setzt die rot-grüne Regierung in Wien die Liste der Grauslichkeiten gegenüber den Pendlerinnen und Pendlern leider fort. „Wenn es ums Abkassieren geht, ist man in Wien schnell zur Stelle. Bei der Errichtung von Park-and-Ride Anlagen oder anderen Entlastungsmaßnahmen stößt man aber auf taube Ohren. Die ÖVP-Burgenland wird gemeinsam mit dem Pendlerclub Burgenland weiter gegen diese pendlerfeindliche Politik von SPÖ und Grünen in Wien vorgehen“, so Sulyok.





Kilometergeld muss deutlich erhöht werden

Pendleraktionstag in Oberwart und Güssing

Heute fand in den Bezirken Oberwart und Güssing ein Aktionstag des Pendlerclub Burgenland statt. Dabei wurde an die südburgenländischen Pendlerinnen und Pendler Information über künftige Veranstaltungen und als Wegzehrung auch ein "gesunder Apfel" verteilt. ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok unterstützte diese Aktion. „Wir setzen uns für die Anliegen unserer Pendlerinnen und Pendler ein und werden weiter gegen die ungerechten Belastungen der rot-grünen Wiener Regierung ankämpfen“, so Sulyok.



Foto: Karin Lebitsch, Bundesrat Bgm. Walter Temmel, Matthias Temmel, Otto Wehofer - Tagespendler aus Mischendorf, Bgm. LAbg. Norbert Sulyok


Rund 1000 Personen pendeln aus den Bezirken Oberwart und Güssing mit den Bussen täglich aus. „In zahlreichen Gesprächen haben mir die Pendler ihre Sorgen und Anliegen deutlich gemacht. Die ÖVP wird weiter Druck machen um die Situation nachhaltig zu verbessern. Dazu gehören eine deutliche Anhebung der Pendlerpauschale und die Anknüpfung an die tatsächlich zurückgelegten Kilometer“, so Sulyok.







Pendlerclub Burgenland ist neu aufgestellt

Verstärktes Engagement für die Anliegen der Pendlerinnen und Pendler

Der burgenländische Pendlerclub hat sich neu positioniert und ist neu aufgestellt. Bei der Mitgliederversammlung in Kohfidisch wurde der neue Vorstand gewählt. Um auch effizienter arbeiten zu können hat man einen Geschäftsführer installiert, der die Koordination und auch die künftige Gestaltung der Aktivitäten und Belange des Pendlerklubs Burgenland betreut. „Thomas Sagmeister ist ein erfahrener Veranstaltungskoordinator und kennt auch hautnah die Pendlerproblematiken. Er soll Anlaufstelle und politisches Sprachrohr im Pendlerclub Burgenland sein“, zeigt sich ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok erfreut.




Bei der Mitgliederversammlung des Pendlerclub Burgenland wurden Neuwahlen durchgeführt. Als Obmann wurde der Bürgermeister aus Stinatz und bisherige Obmann Andreas Grandits wiedergewählt. Bei einigen Positionen gab es geringfügige Veränderungen.
Neu ist im Pendlerclub, dass es seit der letzten Wahl auch einen Geschäftsführer gibt. Diese Funktion übt der Kirchfidischer Thomas Sagmeister aus, der ein sehr versierter und engagierter Veranstaltungskoordinator, Eventmanager und auch Wien-Pendler ist.
Als großes Ziel nannte Thomas Sagmeister Betreuung der burgenländischen Pendlerinnen und Pendler in Wien. Künftig werden noch mehr gesellschaftliche Treffen zu verschiedensten Bereichen angeboten, sowohl zu politischen Fragen, als auch in gesellschaftlichen und kulturellen Belangen.

Geplante Aktionen und Neuerungen wird der Pendlerclub in Kürze der Öffentlichkeit vorstellen.




Landtag macht Druck auf Bund
Sicherheit geht vor: A4 muss dreispurig werden

Einer langjährigen Forderung der ÖVP wurde heute im Landtag Nachdruck verliehen. Der dreispurige Ausbau der Ostautobahn A4 muss so rasch wie möglich beginnen. Die ÖVP war die erste Partei, die diesen absolut notwendigen Schritt schon 2009 gefordert hat. Auch die SPÖ hat nach jahrelangem Stillstand die Dramatik der Situation nun auch erkannt. „In einem gemeinsamen Antrag wurde der Bund aufgefordert, so rasch wie möglich die Rahmenbedingungen für den dreispurigen Ausbau bis zur Staatsgrenze bereitzustellen“, so ÖVP-Klubobmann Ing. Rudolf Strommer.

Am Ausbau der A4 führt kein Weg vorbei. Die ÖVP Abgeordneten Rudolf Strommer und Kurt Lentsch als Mandatare des Bezirkes Neusiedl am See und ÖVP-Verkehrssprecher Thomas Steiner stehen mit Nachdruck hinter dieser Forderung, denn mit 50.000 Fahrzeugen pro Tag hat die A4 ihre maximalen Kapazitäten erreicht. In Niederösterreich hat man dies bereits erkannt und beginnt schon 2013 mit dem Ausbau.

Die Sicherheit der Pendler darf nicht von der Frage der Finanzierung abhängig gemacht werden. Die zuständige Ministerin Bures von der SPÖ ist hier klar gefordert. „Wenn der politische Wille von Bures da ist, kann schnell mit dem Bau begonnen werden. Sie ist gefordert die Mittel für den dreispurigen Ausbau bis zur Staatsgrenze freizugeben und darf dieses notwendige Verkehrsprojekt im Interesse der Pendler nicht weiter verzögern“, so Strommer.



Pendlerclub Burgenland präsentiert neue Pendler App

„Mit finanzieller Unterstützung aus der 90-Jahre-Burgenland Jubiläumsgabe hat der Pendlerclub Burgenland eine spezielle Pendler-App entwickelt, das vom Stauwarner über einen Bus- und Zugplaner bis zu einem News-Sektor mit Wetter, Nachrichten und TV-Programm ein umfassendes Smartphone-Service für die Pendler bereithält“, erklären LH-Stv. Mag. Franz Steindl und Mag. Andreas Grandits, Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland.



Steindl: „Zusätzlich wurde die bestehende Website optisch und inhaltlich relauncht und noch serviceorientierter ausgerichtet. Ich freue mich über eine Möglichkeit, Burgenlands Pendlern ihr Leben etwas zu erleichtern - sie haben es schwer genug!“

Steindl: „Stadt Wien zockt burgenländische Pendler und Studenten ab.“

Steindl zur Tarifreform der Gemeinde Wien: „Wien ist dabei, ungeniert in die Taschen der burgenländischen Pendler und Studenten zu greifen. Eine Welle der Preiserhöhungen schwappt über den burgenländischen Pendlern zusammen – vor allem im Bereich der Haushaltsführung und Mobilität.“

Erhöhung der Gebühren: Erhöhung Müll und Abwasser im Durchschnitt um sechs Prozent ab Jänner 2012. Die Wassergebühren steigen sogar um ein Drittel von derzeit 1,30 Euro auf 1,73 Euro pro Kubikmeter Wasser.

Erhöhung Energie:Auch Wien Energie erhöht die Preise: Fernwärme kostet seit 1. September um durchschnittlich 8,2 Prozent mehr, Erdgas ist seit 1. Oktober um bis zu 5,5 Prozent teurer.

Semesterticket: Ungerechtigkeit gegenüber burgenländischen Studenten

Steindl: „Der Großteil der rund 6.100 burgenländischen Studenten – ca. 5.200 – studiert in Wien. Sie sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Es ist leider nach wie vor unverständlich, warum Wien in dieser Sache studentenfeindlich agiert. Studenten, die ihren Hauptwohnsitz in Wien haben, zahlen bis jetzt 50,50 Euro für ihr Semesterticket. Ein burgenländischer Student, der nach wie vor in seiner burgenländischen Heimatgemeinde hauptgemeldet bleibt, muss jetzt bereits 100 Euro zahlen.

Nach dem neuen Modell ab Mai 2012 zahlen Wiener 75,- Euro und Burgenländer, die keinen Hauptwohnsitz in Wien haben, 150,- Euro.

Steindl: „Das ist nicht verständlich, vor allem, weil auch burgenländische Studenten wesentlich zur Wertschöpfung in Wien beitragen, indem sie Lokale oder Konzerte besuchen und Lebensmittel oder Kleidung in Wien kaufen. Außerdem bekommt Wien immer wieder großzügige Sonderförderungen vom Bund. So wird der Ausbau der U-Bahnlinien zu 50 Prozent vom Staat bezahlt.“

„Ich bin sicher, auch die burgenländischen Studenten werden die neue App und die aufgefrischte Homepage mit Mitfahrbörse, Jobangeboten und Wohngelegenheiten verstärkt nützen“, so Steindl anschließend.

Mag. Grandits zum neuen Pendlerclub-App

„Die Pendlerclub-Burgenland-App soll alle Pendler des Burgenlandes täglich unterstützen und nützliche Informationen liefern. Schnell, einfach und unkompliziert können wichtige Informationen an einer zentralen Stelle zusammengefasst angezeigt werden“

1. Wohnungsbörse: Die App zeigt die letzten 25 Angebote der Wohnungsbörse der Pendlerclub-Burgenland Homepage an. Die Einträge sind chronologisch sortiert. Bei jedem Eintrag wird das auf der Homepage veröffentlichte Foto angezeigt. Durch Klick kann direkt eine e-mail an den Anbieter gesendet werden bzw. eine Telefonnummer automatisch gewählt werden.

2. Mitfahrbörse: Die App zeigt die letzten 25 Angebote der Mitfahrbörse der Pendlerclub-Burgenland Homepage an.

3. Veranstaltungskalender: Hier werden die Veranstaltungen des Kalenders der Pendlerclub-Burgenland Homepage angezeigt.

4. News: Um unterwegs, im Stau oder während der Bahnfahrt top informiert zu sein, kann man sich hier die aktuellen Nachrichten der Kronen-Zeitung, des Kurier und der Presse anzeigen lassen.

5. Wetter: Nie mehr ohne Regenschirm im Regen stehen, weil man weiß, wie das Wetter heute, morgen und übermorgen wird. Unter diesem Menüpunkt wird der aktuelle Wetterbericht des KURIER angezeigt.

6. Verkehrsinformationen: Die aktuellsten Verkehrsinformationen werden vom ÖAMTC zur Verfügung gestellt und sollen unseren Pendlern helfen, ohne Stau zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen.

7. ÖBB-Bahnauskunft: Mit einem Klick direkt zur ÖBB-Bahnauskunft - schnelle und einfache Information über alle Zugsverbindungen.

Die App ist ab sofort über den „Apple apps-store“ und den Android Market unter dem Stichwort „Pendlerclub“ gratis zu beziehen.


Jahreskarte in Wien günstiger, aber:

Pendlersituation gehört umfassend verbessert

Die Belastungen in Wien sind seit dem Antritt der rot-grünen Wiener Stadtregierung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gestiegen. Deshalb begrüßt ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok die Preissenkung für Jahreskarten der Wiener Linien. Aber: „Wenn die Jahreskarten verbilligt werden, muss auch das gratis Park-and-Ride Angebot ausgebaut werden. Vor allem im Hinblick auf die geplante Parkpickerl-Ausweitung. Nur so kann die Situation für die Pendler verbessert werden. Alles andere ist Augenauswischerei!“, so Sulyok.

Die geplante Ausweitung der Parkpickerlzone ist für Sulyok ein Anschlag auf die tausenden burgenländischen Pendlerinnen und Pendler. „Wenn schon von das Parkpickerl ausgeweitet wird, muss gratis Parkmöglichkeit geschaffen werden, nämlich in Form von Park-and-Ride Anlagen von denen man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Arbeitsplätzen gelangen kann. Nur so kann die Situation für die Pendler nachhaltig und umfassend verbessert werden“, so Sulyok.


Schneeberger/Strommer: „Gemeinsam für die Menschen in der Ostregion arbeiten“

Zusammenarbeit der ÖVP Landtagsklubs Niederösterreich und Burgenland im Bereich Verkehr

Strommer: A4 muss durchgehend dreispurig werden!

Auch heuer hat die Urlaubssaison wieder zu einem starken Verkehrsaufkommen auf der Ostautobahn-A4 geführt. Rund 60.000 Fahrzeuge sind täglich auf der Ostautobahn-A4 im Burgenland unterwegs. „Ein untragbarer Zustand!“, bestätigt Klubobmann Ing. Rudolf Strommer. Von Jänner bis August 2011 ist das Verkehrsaufkommen wieder stark gestiegen, von durchschnittlich 43.817 Fahrzeugen pro Tag im Jänner auf 59.271 im August (+15.454), wie offizielle Zahlen der ASFiNAG bestätigen. Die zweispurige Strecke vom Flughafen bis zur Staatsgrenze ist zum gefährlichen Nadelöhr geworden. „Niederösterreich, das Burgenland und Wien tragen als Ostregion die Entwicklung Österreichs. Und zusammen mit Bratislava gehört diese Region zu den dynamischsten in Europa. Damit wir die wirtschaftliche Entwicklung nicht bremsen und die Standortqualität nicht leidet, ist es ein Gebot der Stunde, dass die A4 auf der kompletten Länge sechsspurig ausgebaut wird“, ergänzt Klubobmann Klaus Schneeberger. Und die verantwortliche Ministerin Bures lässt das Burgenland im Stich und blockiert den Ausbau der A4. „Ich fordere Infrastrukturministerin Bures auf, ihre Blockadepolitik zu beenden und die Mittel für den dreispurigen Ausbau bis zur Staatsgrenze endlich freizugeben“, so Strommer.

Erfolg: Strecke Flughafen-Bruckneudorf soll 2015 dreispurig werden

„Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt! Bereits im Jahr 2015 soll mit dem dreispurigen Ausbau zwischen Flughafen und der Einbindung A4/A6 bei Bruckneudorf begonnen werden. Das ist ein großer Erfolg für den Bezirk Neusiedl am See und die tausenden Pendlerinnen und Pendler“, betont Strommer. Ein erster Schritt dazu ist das Feststellungsverfahren, ob eine UVP-Prüfung für diesen Bauabschnitt nötig ist. Die erforderlichen Unterlagen werden im Herbst dem Verkehrsministerium übergeben. Dann ist Ministerin Bures am Zug rasch zu entscheiden. Wenn keine UVP-Pflicht gegeben ist, kann 2015 mit dem Bau begonnen werden.

Erfolg von ÖVP NÖ und ÖVP Bgld: LKW-Überholverbot auf A4

Was erfolgreiche Kooperationen bewirken, zeigt das seit 2009 bestehende LKW-Überholverbot auf der A4 zwischen Fischamend und Nickelsdorf. Nach wenigen aber intensiven Gesprächen mit unseren niederösterreichischen Kollegen, ist es uns gelungen, das Überholverbot durchzusetzen. „Das war ein guter und wichtiger Schritt, der für ein Mehr an Verkehrssicherheit gesorgt hat. Die logische Konsequenz kann aber nur ein kompletter dreispuriger Ausbau bis zur Staatsgrenze sein. Bures ist hier in der Verantwortung, denn die Sicherheit der Menschen lässt keinen Platz für parteipolitisches Geplänkel“, betont Strommer.

Wien: rot-grüne Pendler-Belastungswelle geht weiter!

Tausende Menschen nützen die A4 um zu ihrem Arbeitsplatz nach Wien zu kommen. Die rot-grüne Mannschaft in Wien denkt aber anscheinend nicht daran die Situation der Pendler zu verbessern. Im Gegenteil: Die Belastungswelle geht weiter. „Anstatt die Situation der Pendler nachhaltig zu verbessern, denkt man nur ans abkassieren und zieht den Menschen das Geld aus der Tasche. „Die Pläne das Parkpickerl auszuweiten und gleichzeitig die Kurzparkzonen auszudehnen, würden den Pendlerinnen und Pendlern und damit ihren Heimatgemeinden massiv schaden. Den Menschen wäre es damit fast unmöglich mit dem Auto ihren Arbeitsplatz in Wien zu erreichen. Ein weiterer Auswuchs der pendlerfeindlichen Politik der rot-grünen Wiener Stadtregierung“, so Strommer; und weiter: „Anstatt Budgetlöcher auf Kosten der Pendler zu stopfen, fordern wir, dass das Park-and-Ride Angebot rasch ausgebaut wird.“

Pendler aus NÖ und Burgenland dürfen nicht „Grünes“ Wahlzuckerl zahlen

Auch die Pläne der neuen Wiener Stadtregierung, den Tarif für die Jahreskarte in der Kernzone des VORs, sprich innerhalb der Wiener Stadtgrenzen, zu senken, werden von den beiden Klubobmänner kritisch beäugt. Schneeberger: „Eine Tarifreform der Wiener Linien, die ja Mitglied im Verkehrsverbund Ostregion sind, kann nicht zu Lasten der Pendlerinnen und Pendler aus Niederösterreich und dem Burgenland erfolgen. Unsere Pendlerinnen und Pendler dürfen nicht für „Grüne“ Wahlzuckerl zur Kassa gebeten werden!“
Außerdem fordert der Klubobmann der ÖVP Niederösterreich, dass die Stadt Wien kostengünstige bzw. kostenlose Park-and-Ride-Anlagen mit guten Anbindungen ans Wiener Verkehrsnetz anbietet: „Auch in Niederösterreich und im Burgenland sind die P&R-Anlagen gratis. Will die rot-grüne Wiener Stadtregierung die Pendlerinnen und Pendler aus Niederösterreich und dem Burgenland zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen, dann müssen hier Anreize geschaffen werden.“


Holen Sie sich ihr Geld!

€ 130,00 PENDLERZUSCHLAG
Gemeinsam mit dem Pendlerclub Burgenland konnte für Kleinverdiener ein Pendlerzuschlag von 130 Euro pro Jahr erreicht werden!

Wer weniger als 1.130 Euro brutto monatlich verdient, zahlt keine Lohnsteuer und erhält somit keine Pendlerpauschale – stattdessen gibt es jetzt den Pendlerzuschlag von 130 Euro pro Jahr. Der Pendlerzuschlag kann ab 1.1.2009 für das Vorjahr beim Steuerausgleich als Negativsteuer mittels Arbeitnehmerveranlagung (Formular L1) zurückgeholt werden.
Anleitung und Infos unter www.pendlerinitiative.at

Weitere Unterstützungen für PendlerInnen:

1. Pendlerpauschale

Die Pendlerpauschale wurde im Juli 2008 um 15 Prozent erhöht. Diese Unterstützung ist für alle ArbeitnehmerInnen, die lohnsteuerpflichtig sind und den Arbeitsplatz nur schwer erreichen können. Es gibt zwei Unterteilungen von Pendlerpauschalen:

Kleine Pendlerpauschale

Für jene, bei welchen die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz mindestens 20 Kilometer beträgt und die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels möglich ist.

ab 20 km: 630,00 pro Jahr
ab 40 km: 1.242,00 pro Jahr
ab 60 km: 1.857,00 pro Jahr

Große Pendlerpauschale

Für jene, die einen besonders langen Arbeitsweg haben oder denen es unmöglich ist, mindestens die Hälfte des Arbeitsweges mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zurückzulegen.

ab 2 km: 342,00 pro Jahr
ab 20 km: 1.356,00 pro Jahr
ab 40 km: 2.361,00 pro Jahr
ab 60 km: 3.372,00 pro Jahr


2. Fahrtkostenzuschuss (Pendlerbeihilfe)

Eine weitere Erleichterung, zusätzlich zur Pendlerpauschale, bringt der Fahrtkostenzuschuss des Landes Burgenland.

Voraussetzungen für den Fahrtkostenzuschuss:

• der Weg zum Arbeitsplatz mindestens 20 km beträgt (einfache Wegstrecke);
• die Antragsteller pendeln nicht im Bereich des VOR (Verkehrsverbundes Ostregion), SBV (Verkehrsverbund Südburgenland), NBV (Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland) oder ähnlichen vorgelagerten Verbundformen des öffentlichen Verkehrs (Ausnahmen: Schicht,- Wechsel- oder Nachtdienst bzw. Unzumutbarkeit des öffentlichen Verkehrsmittels; unzumutbar ist jedenfalls eine je Fahrtstrecke über 2 Stunden dauernde Fahrtzeit);
• der Hauptwohnsitz liegt im Burgenland.

Die Beihilfe beträgt für die Entfernungen
• von 20 km bis 25 km 70,00 Euro jährlich
• von 25 km bis 50 km bis zu 171,00 Euro jährlich
• von 51 km bis 100 km bis zu 227,00 Euro jährlich
• über 100 km bis zu 339,00 Euro jährlich

Das monatliche Bruttoeinkommen beim Alleinverdiener darf 2.475,00 Euro (+ 10 % für Ehepartner + 10 % für jedes Kind, für welches Familienbeihilfe bezogen wird) bzw. das Familieneinkommen 3.960,00 Euro nicht übersteigen.

Für PendlerInnen mit niedrigem Einkommen verringert sich die zumutbare Fahrtdauer auf 1 ½ Stunden, sofern der Bruttolohn unter 1.350,00 € liegt.

Für Personen mit einem Einkommen unter 747,00 € brutto und für Lehrlinge gibt es ab einer Fahrtstrecke von mindestens 20 km eine Förderung von € 70,00. Eine zumutbare Fahrzeit entfällt bei dieser Einkommensgrenze und bei Lehrlingen.

Der Fahrtkostenzuschuss kann nur im Nachhinein für ein Kalenderjahr beantragt werden. Der Antrag muss bis spätestens 30. April des Folgejahres beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 6 - Hauptreferat Sozialwesen, Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt, eingelangt sein. Formulare unter www.burgenland.at bzw. liegen bei Gemeindeämtern auf.

Der Fahrtkostenzuschuss vom Land und die Pendlerpauschale vom Bund können gleichzeitig beansprucht werden. Die Pendlerpauschale kann mittels Steuerausgleich geltend gemacht werden, der Fahrtkostenzuschuss des Landes (eigener Antrag) gibt es als Direktzahlung. Vergessene Pendlerpauschalen können sogar 5 Jahre rückwirkend zurückgeholt werden.



Aktion 'Tanke NEIN' am Bahnhof Deutschkreutz!
'Pendlerinitiative Austria' macht weiter mobil

„Mit der Informations- und Verteilaktion am Bahnhof Deutschkreutz wurde ein weiter Schritt im Rahmen der 'Tanke NEIN' – Kampagne der 'Pendlerinitiative Austria' getan. Die Aktion wird von den Pendlerinnen und Pendlern durchwegs begrüßt und findet bei all jenen, die unter den hohen Mineralölpreisen zu leiden haben, größten Zuspruch. Die Liste mit Unterstützungserklärungen wird Tag für Tag länger. Jede Unterschrift stärkt die Initiative und bestätigt uns in unserem Handeln“, so Ing. Georg Altenburger, Sprecher der 'Pendlerinitiative Austria' im Burgenland.

Während die Rohölpreise bereits leicht gesunken sind, werden diese Preissenkungen an den Tankstellen kaum spürbar. Trotz hoher Gewinne der Konzerne bleiben die Treibstoffpreise in schwindelerregenden Höhen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, größtmöglichen Druck auf die Mineralölkonzerne und die Politik zu erzeugen, um eine Verringerung der finanziellen Belastung unserer Pendlerinnen und Pendler zu erreichen. Mit der österreichweiten 'Pendlerinitiative Austria' haben wir unsere regionalen Kräfte gebündelt, um die Interessen von rund 1,8 Millionen österreichischen Pendlerinnen und Pendler entsprechend vertreten zu können. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, deren Lebensumstände zu verbessern“, betont Altenburger.

„Die Erhöhung des Kilometergeldes und der Pendlerpauschale durch die Bundesregierung sowie die Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses waren kleine Schritte zur Entlastung. Weitere Maßnahmen sind unbedingt notwendig, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zumindest einen Teil der erhöhten Kosten abgedeckt bekommen“, fordert Mag. Andreas Grandits, Obmann-Stellvertreter und Gründungs-mitglied der 'Pendlerinitiative Austria'.

„Die 'Pendlerinitiative Austria' hat sich zum Ziel gesetzt, auch eine Senkung der Mehrwertsteuersätze auf Mineralölprodukte zu erreichen. Wir fordern eine Verbesserung der Pendlerförderung sowie die Absetzbarkeit der tatsächlichen Kosten anstatt pauschalierter Freibeträge. Weitere Zielsetzungen sind auf den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, den Ausbau der Park&Ride-Anlagen, der Forcierung und Förderung alternativer Technologien und auf eine verstärkte Marktkontrolle der EU mit Eindämmung der Ölspekulation gerichtet“, so Grandits auch in seiner Funktion als Geschäftsführer des 'Pendlerclub Burgenland'.

Die Kampagne wurde am Deutschkreutzer Bahnhof auch von Nationalratskandidat LAbg. Werner Gradwohl sowie ÖAAB/AK-Vorstand BR-Vors. Rudolf Unger tatkräftig unterstützt. „Viele Forderungen der 'Pendlerinitiative Austria' wurden bereits durch unsere politische Arbeit in den Burgenländischen Landtag eingebracht. Der Ausbau der Park&Ride-Anlagen sowie der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes sind langjährige ÖVP-Forderungen, die permanent am Veto der SPÖ-Granden scheitern. Es ist bedauerlich, dass sogar Protest-Kundgebungen notwendig sind, wie zuletzt die Aktion für den Ausbau der S31, um für die Burgenländerinnen und Burgenländer eine vernünftige Verkehrsinfrastruktur zu erreichen. Wie die vielen betroffenen Pendlerinnen und Pendler, hoffen auch wir, dass die verantwortlichen SPÖ-Landespolitiker aus ihren jahrelangen Ankündigungen endlich konkrete Taten werden lassen“, so ÖVP-Verkehrssprecher LAbg. Werner Gradwohl.

Die Pendlerinitiative ist auch ganz besonders um den persönlichen Kontakt bemüht. Unter der Telefonnummer 01-4057770 wurde eine Pendlerhotline eingerichtet, damit alle Pendlerinnen und Pendler ihre Wünsche, Beschwerden und Anregungen deponieren können. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten: www.pendlerinitiative.at und www.pendlerclub-burgenland.at !




Presseinformation: Tanke NEIN! Oberwart, 13. August 2008
' Pendlerinitiative Austria' macht österreichweit mobil

„Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen“, sagt Mag. Andreas Grandits, Obmann-Stellvertreter und Gründungsmitglied der Pendlerinitiative Austria. „Jedes Mal, wenn ich an einer Tankstelle vorbeifahre, ärgere ich mich über die überhöhten Spritpreise. Allein im Burgenland sind täglich mehr als 85.000 Menschen unterwegs, um zu einem Arbeitsplatz außerhalb ihres Wohnbezirkes oder in ein anderes Bundesland zu gelangen. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erleiden durch die drastische Preisentwicklung bei Treibstoffen massive Nettoeinkommensverluste bis zu 600 Euro im Jahr.“, so Grandits.

„Mit der Erhöhung des Kilometergeldes und der Pendlerpauschale durch die Bundesregierung sowie mit der Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses des Landes sind kleine Schritte zur Entlastung gesetzt worden. Weitere Maßnahmen sind notwendig, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zumindest einen Teil der erhöhten Kosten abgedeckt bekommen“, fordert Andreas Grandits auch in seiner Funktion als Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland. "Jetzt sind Aktionen gefragt.“, so Andreas Grandits.

„Es war notwendig, dass wir die österreichweite Pendlerinitiative Austria gegründet und damit unsere regionalen Kräfte gebündelt haben. Die Pendlerinitiative Austria vertritt die Interessen von rund 1,8 Millionen österreichischen Pendlerinnen und Pendler und hat es sich zur Aufgabe gemacht, deren Lebensumstände zu verbessern.“, betont Ing. Georg Altenburger, Sprecher der Pendlerinitiative Austria im Burgenland.

„Mit unserer flächendeckenden Kampagne 'Tanke nein' wollen wir die Bevölkerung noch stärker gegen die Preistreiberei der Ölmultis vereinen. Wir werben mit entsprechenden Aufklebern und laden alle Autofahrerinnen und Autofahrer ein, uns dabei zu unterstützen“, erklärt Altenburger. Außerdem erhebt die Pendlerinitiative Austria gesicherte Daten, um festzustellen, welche Multis an den überteuerten Spritpreisen schuld sind. Alle Informationen werden auf der Homepage www.tankenein.at gesammelt und veröffentlicht. „Wir wollen durch unsere Aktionen den Druck auf die wirtschaftlichen und politischen Verantwortlichen erhöhen, um die Interessen der österreichischen Pendlerinnen und Pendler durchzusetzen. Die österreichweite Initiative ist dafür die richtige Plattform“, so Altenburger.

Weitere Ziele der sind: Senkung der Mehrwertsteuersätze auf Mineralölprodukte, Verbesserung der Pendlerförderung – Absetzbarkeit der tatsächlichen Kosten anstatt pauschalierter Freibeträge, Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, Ausbau der Park&Ride-Anlagen, Forcierung und Förderung alternativer Technologien, Marktkontrolle der EU - Eindämmung der Ölspekulation.

Die Pendlerinitiative Austria konnte sich bei ihrer Verteilaktion in Oberwart über die kräftige Unterstützung durch ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok und ÖVP-Verkehrsprecher LAbg. Werner Gradwohl freuen - sowohl in thematischer Hinsicht als auch aktiv bei der Verteilaktion 'Tanke nein'. Die von der Initiative verfolgten Ziele wie der Ausbau von Park&Ride-Anlagen und des öffentlichen Verkehrsnetzes sind auch Schwerpunkte der politischen Arbeit der beiden Landespolitiker.

Die Pendlerinitiative ist auch ganz besonders um den persönlichen Kontakt bemüht. Unter der Telefonnummer 01-4057770 wurde eine Pendlerhotline eingerichtet, damit alle Pendlerinnen und Pendler ihre Wünsche, Beschwerden und Anregungen deponieren können.


Das reicht! Bei diesen Treibstoffpreisen ist für viele nicht mehr sicher,
ob sich der weite Weg zur Arbeit noch rechnet.

Wir werden auf die Politik Druck machen

Unsere Forderungen
• Mehr Angebot – Offensiver Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel
• Ausbau der Park&Ride-Anlagen
• Entlastungen durch weitere Verbesserungen des Pendlerpauschales
• Verbesserung des Pendlerzuschlages
• Volle Absetzbarkeit der tatsächlichen Pendelkosten mit der kommenden Steuerreform

Aktionen gegen die Abzocker
• Ölmultis sind verantwortlich - Wir werden die Preiswucherer herausfiltern!
• Formierung und Mobilisierung der Konsumenten mit Tanke.Nein!
• Markterhebung – Wettbewerbsbehörde und Autofahrerklubs als Partner
• Gezielte Aktionen gegen Abzocker, regional und flächendeckend

Sprit sparen – Kosten sparen
• Wir empfehlen, wenn möglich, umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel
• Zusammenschluss in Fahrgemeinschaften (Mitfahrbörse)
• Mietwagen, Sammelbusse
• Unnotwendige Fahrten vermeiden





Presseaussendung: Weitere Entlastungs-Maßnahmen für Pendler müssen folgen –
finanziell spürbare Erhöhung und Verbesserung der Richtlinien des
Fahrtkostenzuschusses des Landes bzw. massive Anhebung des
Verkehrsabsetzbetrages für Arbeitnehmer

Angesichts der immer höher werdenden Treibstoffpreise sind die heute beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung – Erhöhung des Pendlerpauschale um 15 % bzw. Anhebung des Kilometergeldes um 12 % auf 0,42 € ab 1. Juli 2008 – ein erster Schritt zur Entlastung unserer über 40.000 Pendler.

“In diesem Zusammenhang erwarten wir auch sofortige Taten des Landes Burgenland. Jetzt müssen auch der Fahrtkostenzuschuss im Burgenland finanziell spürbar erhöht und die geltenden Regelungen für die Förderrichtlinien, z. B. die Erhöhung der Einkommensgrenzen, Ausweitung des Bezieherkreises nach sozialgerechten Aspekten wesentlich verbessert werden“ fordert der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland, Mag. Andreas Grandits.

Anmerkung: Z. B. in Niederösterreich bekommt ein Pendler mehr als doppelt so viel Fahrtkostenzuschuss vom Land als im Burgenland. (siehe frühere Aussendungen!)

Weiters fordern wir mehr Park & Ride- sowie Drive-Anlagen und mehr Anschlussstellen an den öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr im Burgenland für unsere Pendler, damit Fahrtgemeinschaften und die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel erleichtert werden.

Im Zuge der Steuerreform ist es unabdingbar den seit 1988 – also seit 20 Jahren – völlig unverändert gebliebenen Verkehrsabsetzbetrag für Arbeitnehmer – derzeit 294 € - massiv anzuheben, denn während diesem Zeitraum sind die Fahrtkosten für die Pendler um 80 % gestiegen.


LHStv. Steindl will eine Verdoppelung der Pendlerpauschale
PendlerInnen dringend entlasten

Der Energiepreisindex der österreichischen Energieagentur spricht eine klare Sprache: Innerhalb eines Jahres – von April 2007 bis April 2008 – haben sich die Treibstoffpreise im Durchschnitt um 24 Prozent erhöht. Der Dieselpreis ist im selben Zeitraum sogar um 30 Prozent gestiegen. „Für alle, die aus beruflichen Gründen auf das Auto angewiesen sind, wird diese Preissituation schön langsam unerträglich“, sagt LHStv. Franz Steindl. Vor allem für Pendler seien Entlastungsmaßnahmen notwendig. Sowohl Bund als auch Land sind gefordert, so Steindl, in einem ersten Schritt tritt er für eine Verdoppelung der Pend-lerpauschale ein.

Neben Normverbrauchsabgabe, Tankkosten, Mehrwertsteuer, motorbezogener Versicherungs-steuer und Mautvignette zahlen Österreichs Autofahrer außerdem seit der letzten Erhöhung im Vorjahr zusätzliche 475 Millionen Euro jährlich an Mineralölsteuer (die Mineralölsteuer ist eine Verbrauchsabgabe und wird als Fixbetrag pro Liter festgelegt). Die Finanzierung sei durch die erhöhten Steuereinnahmen also durchaus gesichert.

„Nach den Treibstoffpreiserhöhungen und den Tariferhöhungen für öffentliche Verkehrsmittel, sind jetzt steuerliche Entlastungen für unsere Pendlerinnen und Pendler dringend notwendig. Solange es keine ernsthaften Alternativen zur individuellen Mobilität der Burgenländer oder mehr regionale Arbeitsplätze gibt, muss Autofahren leistbar bleiben“, so Steindl.

Infrastrukturausbau: Jahrhundertchance vertan
„Auch in Sachen Ausbau von Schiene und Straße muss etwas getan werden, denn die beste-hende Verkehrsinfrastruktur wird weder den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht“, so Steindl.
Erst vor wenigen Monaten habe LH Niessl bei den Verhandlungen zum Infrastrukturpaket eine „Jahrhundertchance“ für das Burgenland vertan. Hätte das Burgenland ebenso hartnäckig und konsequent mit Verkehrsminister Faymann verhandelt wie die anderen Landeshauptmänner, wäre gerade im Bereich des öffentlichen Verkehrs ein Quantensprung möglich gewesen.
Während nämlich Niederösterreich für den Ausbau von Schiene und Straße 9,6 Milliarden €, Kärnten 3,4 Mrd. € und die Steiermark 3,8 Mrd. € bekommt, werde das Burgenland mit 400 Mio. € abgespeist. Und während in allen anderen Bundesländern hunderte Millionen € in die Bahn investiert werden, sind es im Burgenland magere 55 Millionen.

Steindl: Die Steuerreform nutzen, um Pendler zu entlasten
Um die Situation der Pendlerinnen zu verbessern, fordert Steindl eine Verdoppelung der großen und kleinen Pendlerpauschale durch den Bund. Die ÖVP-Burgenland wird einen entsprechen-den Antrag auf Erhöhung der Pendlerpauschale in den Landtag einbringen. „Die bevorstehende Steuerreform bietet eine ideale Möglichkeit, um die Pendler zu entlasten“, so Steindl.

Die Steuereinnahmen aus der Mineralölsteuer sprudeln, es sei daher nicht einzusehen, warum nicht ein kleiner Teil davon den Pendlerinnen und Pendlern zugute kommen soll. Der Steueran-teil am Dieselpreis aus Mineralöl- und Umsatzsteuer betrug im April 2008 immerhin rund 58 Cent pro Liter oder 41,83 Prozent.

Pendlerpauschale derzeit:

  • Die kleine Pendlerpauschale gilt für Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz mehr als 20 km von der Wohnung entfernt ist und denen die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels möglich und zumutbar ist (45,50 Euro pro Monat ab 20 km; ab 40 km 90 Euro; ab 60 km 134,5 Euro).
  • Die große Pendlerpauschale gilt für Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz mehr als zwei Kilo-meter von der Wohnung entfernt ist, denen aber die Benützung eines öffentlichen Ver-kehrsmittels nicht möglich oder nicht zumutbar ist (ab 2 km 24,75 Euro pro Monat; ab 20 km 98,25 Euro, ab 40 km 171 Euro; ab 60 km 244,25 Euro).

Richtig Gas geben – Spritsparwettbewerb ausgeschrieben
Spritsparen ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zum Schutz des Klimas, sondern hilft auch, bares Geld zu sparen. Rund 26% der gesamten Treibhausgase stammen aus dem Verkehrssektor. Seit 1990 sind die CO2-Emissionen aus dem Straßenverkehr um 93% gestiegen.
Wer richtig Gas gibt, leistet daher auch einen persönlichen Beitrag zur österreichischen Klima-schutz-Initiative. Immerhin können mit einer spritsparenden Fahrweise zwischen fünf und 15 % Treibstoff eingespart werden. Mit dem Spritspar-Wettbewerb 2008 will das Lebensministerium Bewusstsein dafür schaffen.
Das Landesfinale geht am 23. August im Fahrsicherheitszentrum in Neutal über die Bühne. Beim Finale am 9. Oktober treten die besten Spritsparer Österreichs gegeneinander an (www.spritspar.at).

Sulyok: Mehr Unterstützung für die burgenländischen Pendler!
In dieselbe Kerbe schlägt Pendlersprecher LAbg Norbert SULYOK. Die Pendlerpauschale muss im Zuge der Steuerreform verbessert und angehoben werden, um die Pendlerinnen und Pendler deutlich und finanziell spürbar zu entlasten. Eine wichtige Information in diesem Zusammenhang ist, dass sowohl die kleine als auch die große Pendlerpauschale rückwirkend für 5 ! Jahre beim zuständigen Finanzamt eingebracht und geltend gemacht werden kann.
„Statt der „Pendlerpflanzaktionen“ der SPÖ soll ernsthaft den Pendlern unter die Arme gegriffen werden“, fordert Sulyok

Fahrtkostenzuschuss im Burgenland sehr niedrig:
Der Fahrtkostenzuschuss an Pendler vom Land Burgenland muss überdacht, überarbeitet und deutlich angehoben werden. Pendlerehepaar in NÖ darf 3422,-€ zusammen verdienen, um noch in den Genuss des Fahrtkostenzuschusses zu kommen. Im Burgenland darf man aber höchstens 2641,-€ verdienen um Anspruch auf den Fahrtkostenzuschuss zu haben. Sulyok nennt ein zwei-tes Beispiel: „Ein Arbeitnehmer der von Kohfidisch nach Wien pendelt, bekommt im Burgenland eine Zuschuss von 327 €, in Niederösterreich erhielte er dafür 686 €, also mehr als das Doppel-te!“

Fahrpreiserhöhungen: LH Niessl stimmt immer zu
Die jährlichen Fahrpreiserhöhungen im Bus – und Bahnbereich werden vom LH NIESSL an-standslos mitbestimmt.
Falls es neuerlich mit Zustimmung des LH, welcher das Burgenland im VOR vertritt, so soll diese Erhöhung vom Land bezahlt werden, um den umweltbewussten Pendlerinnen und Pendlern nicht noch tiefer in die Tasche zu greifen.



Für eine sozial gerechte Pendlerpolitik
GELB-ROT für Niessl und Faymann

Auf eine wichtige Frist, die bares Geld für Burgenlands Pendler bedeuten kann, macht der Pendlerclub Geschäftsführer, Mag. Andreas Grandits, aufmerksam: „Am 30. April endet die Frist zur Beantragung des Fahrtkosten-Zuschusses“, so Andreas Grandits

“Gerade nach den letzten Treibstoffpreiserhöhungen und den Tariferhöhungen für öffentliche Verkehrsmittel, die unsere Pendler massiv belasten, sind wesentliche Verbesserungen des Fahrtkostenzuschusses im Burgenland dringend notwendig“ fordert Mag. Andreas Grandits.

Gemeinsam mit anderen Bundesländern will der Pendlerclub Burgenland und die Pendlerinitiative Steiermark eine österreichweite Plattform für Pendler errichten, um noch stärker die Pendlerinteressen gegenüber der öffentlichen Hand vertreten zu können.

Unsere Forderungen an LH Niessl und Verkehrsminister Faymann:

- Verbesserung der geltenden Regelungen beim Fahrtkostenzuschuss des Landes bzw. der
Förderrichtlinien – z. B. Erhöhung der Einkommensgrenzen, Ausweitung des
Bezieherkreises nach sozialgerechten Gesichtspunkten. Dazu ein Beispiel: Ein Pendler aus
St. Michael (Bezirk Güssing) erhält nach burgenländischem System nur 327,-- Euro Beihilfe
pro Jahr, während er in Niederösterreich 780,-- Euro erhalten würde „ Ca. 450,-- Euro
finanzieller Unterschied sind enorm, wir haben den niedrigsten Fahrtkostenzuschuss
Österreichs “, meint dazu auch Pendlersprecher der ÖVP-Burgenland, Norbert Sulyok.

- mehr Park & Ride- sowie Park & Drive Anlagen und mehr Anschlussstellen an den
öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr

- Ausbau und Attraktivierung der Schiene. Die Anbindungen an Graz und Wien entsprechen
nicht den aktuellen Anforderungen.

- Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Burgenland (S 7, S 31, B 50).

- Beseitigung steuerlicher Belastungen unserer Pendler am Bau. Z. B. fordern wir die
Rücknahme der seit 1.1. 2008 geltenden Besteuerung des Nächtigungsgeldes.

Bereits zum 5. Mal stellt der Pendlerclub Burgenland am Mittwoch, dem 23. April 2008, 19 Uhr, in der Gaststätte zur Fabrik, Gaudenzdorfer Gürtel 73, 12. Bezirk, den traditionellen Maibaum mit musikalischer Umrahmung auf. „Dazu lade ich alle Pendler in Wien zum Maibaumaufstellen recht herzlich ein“, sagt Andreas Grandits.


SPÖ muss vor der eigenen Wiener Tür kehren
Scheinheiliges Ablenkungsmanöver von SP-Pendlerbelastungen

Als scheinheilig bezeichnet Pendlerclub Burgenland-Geschäftsführer Mag. Andreas Grandits die Attacken gegen das Finanzministerium. „Der wahre Schröpf-Kaiser der Pendler sitzt in Wien – von niemanden werden die Pendler so abkassiert wie von der Häupl-SPÖ“, erklärt Grandits.

Allein durch die Ausdehnung der Kurzparkzeiten und der Erhöhung der Parkgebühren hat sich die Belastung der Pendler massiv erhöht. Das System des Parkpickerls höhlt den ländlichen Raum aus, denn viele Pendler sind gezwungen, ihren Hauptwohnsitz nach Wien zu verlegen, um im Bereich ihrer Wohnung überhaupt parken zu können.

Grandits zu den Folgen dieser Schröpf-Politik: „Die kleinen burgenländischen Ortschaften verlieren Hauptwohnsitzer. Als Beispiel nenne ich meine Heimatgemeinde Stinatz, wo seit 2001 ein Einwohnerrückgang von 114 Personen, das sind fast 8 Prozent, zu verzeichnen ist.“ Auch im Burgenland hätte die SPÖ Gelegenheit für Pendlerinteressen zu arbeiten – alle betroffenen Ressorts sind in Roter Hand.

Verbesserungsvorschlägen des Pendlerklub Burgenland im Sinne der Pendler
1. Fahrtkostenzuschuss: Anhebung der Einkommensgrenzen und dadurch Ausweitung des Bezieherkreises
2. Schaffung von geeigneter Infrastruktur: Ausbau der Straße und Schiene, Verdoppelung der Park & Ride Anlagen

Der Pendlerclub Burgenland bemühe sich auch um die Verbesserung und Erhaltung der Sozialkontakte und des Networking unter den Pendlern, sagt Grandits. „Unsere nächste Veranstaltung ist das traditionelle Maibaumaufstellen am Mittwoch, dem 23. April 2008, 19.00 Uhr, in der Gaststätte zur Fabrik, Gaudenzdorfer Gürtel 73. Ich lade alle Pendler herzlich ein“, so der Pendlerclub Burgenland-Geschäftsführer abschließend.


SP-Nießl schweigt aus Parteiräson gegenüber dem Roten Wien
Breite Front gegen Pendler- und Studentenbelastungen der SPÖ

„Man kann nicht genug auf die Belastungen hinweisen, denen burgenländische Arbeitnehmer und Studenten ausgesetzt sind, die täglich oder wöchentlich auspendeln müssen. Vor allem in der Bundeshauptstadt Wien hat die SPÖ schon vor Jahren eine Belastungslawine losgetreten, die zehntausende Pendlerinnen und Pendler unter sich begräbt. Die ÖVP will Allianzen zwischen Pendler schließen, wie heute mit der Schülerunion, der Jungen ÖVP und dem Pendlerklub Burgenland“, sagt ÖVP-Pendlersprecher Bgm. Norbert Sulyok.

Burgenland Schlusslicht bei Pendlerunterstützungen
Symptomatisch für die abgehobene Sozialpolitik der SPÖ seinen die Posten im Landesvoranschlag 2008 von Soziallandesrat Rezar, meint Sulyok. „Im Jahresvoranschlag für 2008 sind lediglich 360.000,-€ für die Burgenländischen Pendlerinnen und Pendler vorgesehen. Das sind um 150.000,-€ weniger als die Burgenländerinnen und Burgenländer im Jahr 2006 verbraucht haben. Es besteht hier der dringende Verdacht, durch diese Maßnahme Einsparungen in den Entfernungsbeihilfen gemacht werden sollen, deren Anhebung wir seit Jahren genauso fordern, wie die Erweiterung des Bezieherkreises für den Fahrtkostenausschuss.“ SP-Landesrat Rezar handle hier grob fahrlässig. Wie auch im Sozialbereich sei das Burgenland Schlusslicht mit den Pendlerunterstützungen, resümiert Sulyok.

ÖBB-Maßnahmen mit einem lachenden und weinenden Auge zu sehen
Für Sulyok sind die jüngst präsentierten Maßnahmen ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn aber die Wiederaufnahme des Personenzugverkehrs zwischen Deutschkreutz und Neckenmarkt/Horitschon die Einstellung der Busverkehrs zu den Spitzenzeiten bedeute, könne das nicht als Erfolg gewertet werden. Die ÖBB lasse sich die Erweiterung des Fahrplanes auch teuer bezahlen. „Ich fürchte, dass die Fahrpreiserhöhungen sich mittelfristig auf die Wochen- und Jahreskarten im VOR auswirken wird. Auch hier hätte Verkehrskoordinator Nießl ein Vetorecht im VOR“, so der Pendlersprecher.

Eine AK Studie belege, dass Bahn und Bus als Alternative zum PKW nur akzeptiert wird, wenn auch der Fahrplan stimmte. Weiters kritisiere die Arbeiterkammer seit langem Mängel im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel:
1. zu wenige Abendzüge
2. Zugkomfort und Qualität ist unteres Niveau
3. Ausstattung der Haltestellen ist unterdurchschnittlich bis durchschnittlich
4. schlechte Information an den Bahnsteigen.

Nießl habe sich auch bei den Verhandlungen über das Infrastrukturpaket für das Burgenland durch seinen Genossen Verkehrsminister Faymann mit einem Bruchteil dessen abspeisen lassen, was andere Länder bekämen – zulasten der Pendlerinnen und Pendler, meint Sulyok.

Wolf (JVP) und Schmidt (Schülerunion): Nießl-SPÖ lässt Burgenländer in Wien in Stich
„Neben den Preisen für die Parkscheine, welche nun statt € 0,80 satte € 1,20 für eine halbe Stunde kosten, wurden durch die Stadt Wien weitere Gebühren, wie die Preise des Semestertickets unverschämt in die Höhe getrieben!“, erläutert JVP- Bezirksobmann Christoph Wolf.

Das Problem, welches diese Gebührenerhöhung mit sich bringt, ist, dass Wiener bevorzugt und in anderen Bundesländer gemeldeten Studierenden benachteiligt werden. Meldet der jeweilige Lernende seinen Hauptwohnsitz in der Millionenstadt, so erhält er zum Beispiel das Semesterticket der Wiener Linien um € 45 statt € 100. „Die Landesregierung sollte ein Zeichen setzen und viele Gemeinden werden ihre Studierenden auch finanziell unterstützen. Trotzdem wird damit das Burgenland und dessen Bürgerinnen und Bürger zu Kosten der Stadt Wien belastet!“

Kurz oder lang gesehen, bedeuten diese Vorteile, welche nur für Wiener vorgesehen sind, eine Abwanderung der burgenländischen Studentinnen und Studenten aus ihrer Heimatgemeinde. Für Wochenpendler ist die neue Situation eine Katastrophe, entweder sie verzichten auf ihren Parkplatz oder sie melden ihren Hauptwohnsitz in Wien. Viele haben dies bereits jetzt gemacht und durch die schlechten Konditionen für Nicht-Wiener, in der Bundeshauptstadt, werden ihnen noch weitere folgen.

„Jede Umwandlung eines Hauptwohnsitzes in einen Nebenwohnsitz schmälert das Budget und schwächt somit die betroffenen Gemeinden an der Substanz. Dadurch entsteht eine finanzielle wie auch gesellschaftliche Aushöhlung der vielen Gemeinden im Burgenland!“, so Christoph Schmidt, der in der Schülerunion die Interessen der angehenden Studierenden vertreten will. Eine Möglichkeit wäre, dass die Gemeinden vorerst den Differenzbetrag des Semestertickets für alle Studierenden übernehmen und dadurch der Abwanderung von Hauptwohnsitzen entgegen wirken“, sind sich Schmidt und Wolf einig.

Benachteiligung der FH-Studenten
Ein lang und breit diskutiertes, jedoch scheinbar zu wenig artikuliertes Thema ist das der Förderung von Studierenden seitens des Landes Burgenland, die eine Fachhochschule im Burgenland besuchen. „Wir fordern, dass jeder Burgenländische Studierende seine Studiengebühren vom Land zurück bekommt – egal wo er studiert! Die FH Burgenland hat bereits einen Ruf und ausreichend Studierende, wodurch die Umschichtung der Förderungen keine Mehrbelastung ausmachen wird. Dadurch kann man Burgenländerinnen und Burgenländer effektiv und gezielt finanziell unterstützen“, fordert seit langem die Junge ÖVP gemeinsam mit der Schülerunion.

Grandits: Steuerschraube bei Treibstoffpreisen lockern!
„Während der staatliche Ölriese OMV von einer Rekordbilanz zur nächsten schwebt, wird Autofahrern und Pendlern täglich mehr Geld aus der Tasche gezogen“, sagt Mag. Andreas Grandits, Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland. „Diese unverschämte Abzocke an den Zapfsäulen muss endlich eingebremst werden.“ Andreas Grandits fordert eine Verschärfung des Kartellrechts und endlich Mut von der Bundesregierung den teilverstaatlichten Ölkonzern OMV in die Pflicht zu nehmen. „Lieber weniger Dividenden kassieren, dafür aber leistbaren Treibstoff für alle Österreicher schaffen“, fordert Andreas Grandits. Viele Pendler würden durch den Weg zur Arbeit schmerzliche Einkommensverluste erleiden, vor allem Langstreckenpendler und ihre Familien müssten bereits Einschränkungen ihres Lebensstandards hinnehmen. Andreas Grandits fordert eine Mehrwertsteuersenkung auf Treibstoff, eine markante Erhöhung des Fahrtkostenzuschuss des Landes Burgenland und eine umgehende Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes auf 45 Cent.

„Die Steuerschraube muss korrigiert werden und die Pendlerpauschale muss weiter verbessert werden, denn die Untätigkeit der Bundes- und Landesregierung angesichts der explodierenden Treibstoffpreise wird langsam unhaltbar“, so der Pendlervertreter, der seine Forderungen auf den Punkt bringt: „Mutiges Handeln gegen Ölmultis! - Steuerschraube bei Treibstoffen lockern! – Mehr Unterstützung für Pendler durch das Land Burgenland!“



 

2 Stunden Fahrzeit mit dem öffentlichen Verkehrsmittel nach Graz

Trotz steigender Belastungen der Pendler der Bezirke Jennersdorf und Güssing wird seitens des Landeshauptmannes Hans Niessl nichts unternommen, um den öffentlichen Verkehr zu attraktiveren.
Vor allem die Pendler aus den Bezirken Jennersdorf und Güssing sind auf ihr Auto angewiesen, weil das Angebot des öffentlichen Verkehrs nicht bedarfsorientiert ausgerichtet ist.

„Die Fahrzeit mit dem Postbus von Heiligenkreuz i.L. nach Graz nimmt 2 Stunden in Anspruch, hin und retour 4 Stunden, das ist für einen Tagespendler zu viel“, erklärt Franz Michael Koller vom ÖAAB Jennersdorf weiter, „dazu kommt, dass die Linie nicht bedarfsorientiert geführt wird“.


Versäumnis des Burgenlandes

Ab Dezember 2007 werden in der Steiermark die ersten Schritte für den „Steirertakt 08“ umgesetzt. Dabei handelt es sich um ein S-Bahnkonzept von Verkehrslandesrätin Mag Kristina Edlinger-Ploder. Analog zu den Vorhaben im Schienenverkehr wird unter dem Titel „Stadt-Land-Bus“ auf den wichtigsten Buskorridoren von und nach Graz ebenfalls ein Konzept erarbeitet.

Zirka 150 Arbeitnehmer aus dem Lafnitztal pendeln täglich nach Graz, um dort ihren beruflichen Tätigkeiten nachzukommen.

„Steigende Treibstoff- und Vignettenpreise, die Regulative zur Feinstaubreduzierung sowie die Parkplatzproblematik im Stadtgebiet Graz erschweren den beruflichen Alltag der Pendler“, meint Andreas Grandits vom Pendlerclub Burgenland.

„Mit einem kooperativen Modell muss man bewirken, die bestehende Busverbindung von Güssing nach Graz in das steirische „Stadt-Land-Bus“ Konzept einzubinden. Die öffentliche Verkehrs-verbindung in beiden Bezirken muss beschleunigt, besser vernetzt und in kürzeren Intervallen geführt werden“, fordert der Pendlerclub Burgenland.

Landeshauptmann Niessl versucht seine fehlenden Konzepte für die südlichen Bezirke damit zu entschuldigen, dass „aufgrund der Siedlungsstruktur im Südburgenland es nicht immer möglich ist, optimale Verbindungen zu schaffen.“

Gerade diese typisch burgenländische Siedlungsstruktur in den Bezirken Jennersdorf und Güssing erfordert ein ausgereiftes, attraktives und nachhaltiges Verkehrskonzept.






Steindl: Burgenland braucht kluge Verkehrs- und Raumplanungspolitik


Im Burgenland gibt es beinahe 42.000 Auspendler, die ihren Arbeitsplatz in einem anderen Bundesland haben, hinzukommen rund 860 Personen, die einer Beschäftigung im Ausland nachgehen (lt. VZ 2001). „Um die Situation der Pendlerinnen und Pendler zu verbessern, ist nicht nur der Bund, sondern auch das Land gefordert. Der Pendlerclub Burgenland setzt sich seit Jahren für die Anliegen der PendlerInnen ein und versucht mit verschiedenen Maßnahmen ihre Situation zu verbessern“, so LHStv. Franz Steindl.

Gute Initiativen im Burgenland – ungelöste Probleme beim Auspendeln
Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und Lebensqualität. Daher sind wir seit Jahren bemüht, durch entsprechende Projekte die Mobilität zu erhöhen, bzw. die Pendler bei der Durchsetzung ihrer Anliegen zu unterstützen, so Steindl. Gerade in den letzten Jahren wurden innerhalb des Burgenlandes einige Erfolg versprechende Initiativen umgesetzt, wie der „Rote Bus“ im Bezirk Güssing, der „Gmoa Bus“, das Jugendtaxi oder in Eisenstadt das City Taxi.

Viele PendlerInnen leiden aber nach wie vor unter den unzureichenden Verkehrsanbindun-gen in die Großräume Wien und Graz. Der öffentliche Verkehr ist für viele burgenländische Arbeitnehmer vielfach zu teuer, zu unbequem und zu langsam. „Die bestehende Verkehrsinf-rastruktur wird weder den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht. Dabei ist eine gute Erreichbarkeit eine Entwicklungschance für die Regi-onen“, so Steindl.


Verkehrslawine rollt – 40 Prozent Steigerung bis 2015
Natürlich ist das Vorziehen der wichtigen burgenländischen Straßenbau-Projekte (S7, Um-fahrung Schützen am Gebirge, S31 bis zur Grenze) zu begrüßen. Tatsache ist aber, dass es sich dabei eben um vor Jahren beschlossene Projekte handelt, die schon längst fertig sein sollten. Und bedauerlich ist auch, dass dieses Vorziehen der Projekte ein 11 Millionen € tie-fes Loch in das den Landeshaushalt reißt.
„Hier hat Verkehrsminister Faymann das Burgenland über den Tisch gezogen. Niederöster-reich bekommt für den Ausbau von Schiene und Straße 9,6 Milliarden €, Kärnten 3,4 Mrd. €, Wien 5,1 Mrd. € und die Steiermark 3,8 Mrd. €. Nur das Burgenland wird mit 400 Mio. € abgespeist. Mit diesem Betrag ist es praktisch nicht möglich, eine verkehrspolitische Wei-chenstellung für die nächsten Jahrzehnte vorzunehmen. Unter diesen Voraussetzungen wird es kaum Verbesserungen für den Wirtschaftsstandort geben. Und es wird aus jetziger Sicht nur wenige Verbesserungen für die Pendler geben,“ so Steindl.

Auch der Ausbau der Bahnverbindungen vor allem im Südburgenland, wie z. B. der Bahn-strecke Oberwart – Szombathely, sind in weite Ferne gerückt und von einer – noch vor einigen Jahren diskutierten Hochleistungsbahn über das Burgenland ist überhaupt keine Rede mehr.
Gerade im Burgenland sind aber dringend zusätzliche Investitionen in Schiene und Straße notwendig. Denn über das Burgenland wird ein überwiegender Teil des Verkehrsaufkom-mens aus unseren östlichen Nachbarländern rollen, so Steindl: „Wenn diese Länder in den nächsten Jahren einen ähnlich hohen Motorisierungsgrad erreichen, wie wir ihn haben, kommt auf das Burgenland eine Verkehrslawine zu, der wir in keiner Weise gewachsen sind.“

Dass Handlungsbedarf besteht, zeigt auch eine Analyse der Verkehrsentwicklung in der EU. Allein bis 2015 wird bei uns der Güterverkehr um 40 Prozent und der Individualverkehr um 30 Prozent zunehmen. „Das ist mit unserem derzeitigen Straßen- und Schienennetz nicht zu bewältigen“, ist Steindl überzeugt.

Kluge Raumordnungspolitik hilft Verkehr vermeiden
Als wichtigen Hebel, um den Verkehr im Land besser zu steuern bzw. einzudämmen, nennt LHStv. Franz Steindl die Raumplanung, die im Burgenland aber zu wenig genutzt wird. Raumplanung hat grundsätzlich die Aufgabe, Flächen für Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit, Infrastruktur und Verkehrswege zu steuern.

Im Burgenland ist eine zunehmende Zersiedelung festzustellen. Diese Zersiedelung geht Hand in Hand mit einer zunehmenden Abhängigkeit vom PKW, denn die Wege zur Arbeit, zu sozialen und kulturellen Einrichtungen und zu Einkaufsmöglichkeiten steigen. Das hat zur Folge, dass Bus und Bahn durch die geringe Sieldungsdichte unrentabel werden, das Pendeln mit dem PKW vom Wohn- zum Arbeitsort zur Notwendigkeit wird und viel Raum für Ver-kehrsflächen verbraucht werden. Das Verhältnis Baufläche zu Verkehrsfläche beträgt im Burgenland laut VCÖ mittlerweile 144,7 zu 144 Quadratkilometer.
„Um Verkehrs- und Klimaschutzprobleme zu verringern, ist es daher notwendig, aktiv zu werden und die Möglichkeiten der Raumordnung besser als bisher zu nutzen“, so Steindl.

Steindl schlägt folgende Maßnahmen vor:

- Kompakte Raumstrukturen fördern: Beispielsweise bei der Widmung von Bauland auch darauf zu achten, ob Bus- oder Bahnhaltestellen in der Nähe sind. Energiespa-rend bauen heißt auch „verkehrssparend“ bauen.
- Attraktives Wegenetz für das Gehen und Radfahren, das alle wichtigen Ziele der Ge-meinde verbindet.
- Stärkung der Orts- und Stadtkerne
- Förderung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit z. B. bei der Errichtung von Gewerbegebieten und Betriebsansiedlungen.

Pendlerclub startet Jobbörse
Von Seiten des Burgenländischen Pendlerclubs wird jetzt mit einer „Jobbörse“ eine neue Initiative gestartet, um Pendler zu unterstützen. „Nach einer Mitfahrbörse und einer Woh-nungsbörse haben wir auf unserer Homepage www.pendlerclub-burgenland.at jetzt eine Jobbörse eingerichtet,“ so Pendlerclub-Geschäftsführer Andreas Grandits. Jobsuchende aber auch Unternehmer, die Mitarbeiter suchen, können dieses Netzwerk nutzen.

Unbedingt notwendig ist laut Grandits auch eine Verbesserung der Verkehrsverbindungen von Jennersdorf und Güssing in Richtung Graz. „Die Fahrtzeit mit dem Postbus von Heili-genkreuz nach Graz nimmt 2 Stunden in Anspruch, hin und retour 4 Stunden – das ist für einen Tagespendler eindeutig zu viel,“ so Grandits.
Er verlangt von Verkehrsreferent LH Niessl eine bessere Koordinierung der Verkehrsmaß-nahmen mit der Steiermark: „Dort wird gerade unter dem Titel „Stadt-Land-Bus“ ein Konzept für optimale Verbindungen erarbeitet. Es wäre sehr sinnvoll, wenn die südlichen Bezirke hier integriert würden.“





Presseinformation: Die Pendler warten, Herr Landeshauptmann!

Die Pendler des Burgenlandes wehren sich: Landeshauptmann Niessl verspricht den Ausbau von Straßen und hat sich vom SPÖ-Verkehrsminister Faymann über den Tisch ziehen lassen.

Ein Vergleich macht uns traurig:

Steiermark erhält vom Bund Geld für 223 Kilometer Autobahnbau (3,8 Mrd. Euro)
Kärnten für 200 Kilometer (3,4 Mrd. Euro)
Das Burgenland erhält Bundesgeld für 45 Kilometer Autobahn nur 0,78 Mrd. Euro

“Wo bleiben die versprochenen hochrangigen Straßen, Herr Landeshauptmann? Die Pendler des Burgenlandes warten.“, fragt sich der Geschäftsführer des Pendlerklub Burgenland, Andreas Grandits.

Deshalb starten wir eine Informationskampagne in den Medien, auf unserer Homepage unter www.pendlerclub-burgenland.at, und fordern den Landeshauptmann auf, alle Schritte beim Bund –ganz speziell beim Verkehrsminister Faymann - zu ergreifen, um den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Burgenland zu beschleunigen.


Presseaussendung: Modernes Raubrittertum in Wien

Burgenländische Pendlerinnen und Pendler sind seit 1. Juni bzw. werden ab 1. September d. J. mit einer massiven Belastungswelle der Wiener SPÖ als Autofahrer und Öffi-Benützer konfrontiert. Wie Wien abkassiert:

Parkgebühren um 50 % teurer
Parkpickerl um 30 % teurer
erneute Ausweitung der Packpickerlzone
Ausdehnung der Kurzparkzeiten auf 22 Uhr
Einzelfahrscheine um 13 % teurer
Monats- und Jahreskarten um 10 % teurer

“Das ist modernes Raubrittertum. Die Pendler werden regelrecht geschröpft“, wettert Andreas Grandits, Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland.

Wir fordern den Landeshauptmann von Burgenland auf, Verhandlungen mit der Stadt Wien aufzunehmen, um Möglichkeiten zur Unterstützung der Pendlerinnen und Pendler seitens Wiens zu erwirken. Zum Beispiel: ermäßigte Karten für öffentliche Verkehrsmittel, Sondertarife bei Park & Ride-Anlagen, Sonderregelungen beim „Parkpickerl“, etc.


Info-Box – alte Parkscheine hier umtauschen:

ÖAMTC: Kauf und Tausch bis Ende November. Montag bis Samstag: 7 bis 18 Uhr, Samstag
bis 13 Uhr (Schubertring) – www.oeamtc.at

ARBÖ: Kauf und Tausch bis Ende November. Verschiedene Öffnungszeiten -
www.arboe-wien.at

Wiener Linien: Umtausch ab 3. September bis November. Montag bis Freitag 6.30 bis 13
bzw. 18.30 Uhr – www.wienerlinien.at

Bezirksämter: Umtausch bis Ende des Jahres. Montag bis Freitag von 8 bis 15.30 Uhr,
Donnerstag bis 17.30Uhr – www.wien.gv.at

Stadthauptkasse: Unbegrenzter Umtausch, auch über 30 Scheine, Rathaus, Stiege 7 –
www.wien.gv.at


 

Initiativen zur Unterstützung der Pendler

Pendlerstudien zeigen, dass die Pendlerproblematik im Burgenland sehr groß ist. Aufgrund der fehlenden Arbeitsplätze gibt es im Burgenland rund 44.000 Pendler.

Was den Fahrtkostenzuschuss in den Bundesländer betrifft gibt z. T. gravierende Unterschiede: In Niederösterreich erhalten Pendler 40 % des Preises von 11 Monatskarten vom Land erstattet. Im Burgenland hingegen erhält jeder Pendler fixe Beträge nach Entfernungen.

Dazu ein Beispiel: Ein Pendler aus St. Michael (Bezirk Güssing) erhält nach burgenländischem System nur 302,-- Euro Beihilfe pro Jahr, während er in Niederösterreich 734,80 Euro erhalten würde. „432,80 Euro finanzieller Unterschied sind enorm. Das ist einfach zu wenig für die burgenländischen Pendler, hier gehören wesentliche Verbesserungen des Fahrtkostenzuschusses im Burgenland“ meint der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland Andreas Grandits.

Gemeinsam mit anderen Bundesländern will der Pendlerclub Burgenland und die Pendlerinitiative Steiermark eine österreichweite Plattform für Pendler errichten, um noch stärker die Pendlerinteressen gegenüber der öffentlichen Hand vertreten zu können.

Weitere Forderungen:
- Ausbau und Attraktivierung der Schiene. Die Anbindungen an Graz und Wien entsprechen nicht den aktuellen Herausforderungen
- Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Burgenland (S 7, S 31, B 50)
- mehr Park & Ride- sowie Park & Drive Anlagen und mehr Anschlussstellen an den Öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr
- Verhandlungen mit der Stadt Wien, um Möglichkeiten zur Unterstützung der Pendlerinnen und Pendler seitens Wiens zu erwirken (z.B. ermäßigte Karten für öffentliche Verkehrsmittel, Sondertarife bei Park & Ride-Anlagen, Sonderregelungen für Pendlerinnen und Pendler beim „Parkpickerl“, u.a.m.
- Keine PKW-Maut
- Expertengruppe, die ein Maßnahmenpaket zur Pendlerunterstützung erarbeitet
- Mehr Information rund um die finanziellen Pendlerunterstützungen
- Verbesserung der geltenden Regelungen beim Fahrtkostenzuschuss des Landes bzw. der Förderrichtlinien (z.B. Erhöhung der Einkommensgrenzen, Ausweitung des Bezieherkreises) nach sozial-gerechten Gesichtspunkten


Im Bild: Mag. Andreas Grandits - Geschäftsführer Pendlerclub Burgenland und Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok


Pressemitteilung: Entlastungen für Pendler

Arbeitnehmer, die zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen, werden nunmehr – bedingt durch die Erhöhung der Bundesmineralölsteuer - entlastet. Das Pendlerpauschale wurde ab 1.7.2007 um 10 % erhöht, für Personen mir geringerem Einkommen gibt es einen Pendlerzuschlag in Höhe von 90,-- Euro ab 2008, der mit der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden kann.

“Gerade für Pendler aus ländlichen Gebieten bedeutet die Erhöhung der Pauschale eine wichtige finanzielle Erleichterung“, erläutert der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland Mag. Andreas Grandits.

Im Besonderen der Pendlerzuschlag bringt mehr soziale Gerechtigkeit. Er gilt all jenen, die monatlich weniger als 1.130 Euro verdienen, somit keiner Lohnsteuerpflicht unterliegen und daher auch keine Pendlerpauschale geltend machen können.

„Der Pendlerzuschlag erhöht nunmehr die Negativsteuer – Steuergutschrift bei geringen Einkommen von 110,-- auf 200,-- Euro pro Jahr“ so Andreas Grandits. Profitieren werden vor allem Lehrlinge und Teilzeitkräfte, darunter viele Frauen.

Nur teilweise können das höhere Pendlerpauschale und der Pendlerzuschlag jene Belastungen abfedern, die die Wiener Sozialdemokraten für Autofahrer und die Öffi-Benützung ausgeheckt haben. Burgenländer in Wien sind seit 1. Juni d. J. mit einer massiven Belastung konfrontiert. - Parkgebühren um 50 % teurer; Parkpickerl um 30 % teurer; Einzelfahrscheine um 13 % teurer; Monats- und Jahreskarten um 10 % teurer; erneute Ausweitung der Parkpickerlzone; Ausdehnung der Kurzparkzeiten auf 22 Uhr – „Das ist modernes Raubrittertum. Die Pendler werden regelrecht geschröpft“, wettert Andreas Grandits, Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland.



Auch Kärnten Teil des Pendlernetzwerks
Gemeinsam für Pendlerinteressen!

Schon seit zwei Jahren bestehen intensive Kontakte zwischen dem Pendlerclub Burgenland und der Steirischen Pendleroffensive, so hat sich die gemeinsame Mitfahrbörse zu einem wahren Renner für die Pendler in Süd-Ost-Österreich entwickelt. Nun hat sich das „Pendlernetzwerk“ um die Kärntner Pendlervertreter vergrößert. Das wurde am vergangenen Wochenende bei einer Sitzung in Klagenfurt fixiert. „Die Pendlerinnen und Pendler können ihre Anliegen nur mit einer starken und gemeinsamen Stimme durchsetzen. Deshalb ist es dem Pendlerclub Burgenland wichtig, möglichst viele Regionen in die Interessensvertretung einzubinden. Auch mit anderen Bundesländern sind schon Kooperationen in konkreter Planung“, erklärt Markus Prenner vom Pendlerclub Burgenland, der mit seinen Kärntner Kollegen Martin Mießl und MEP Hubert Pirker am vorigen Wochenende in Klagenfurt die Kooperation besiegeln konnte.

Es gelte, der Belastungswelle des Verkehrsministers entschlossen entgegenzutreten. Dazu werde der Pendlerclub Burgenland demnächst Pendlervertreter aus allen Regionen Österreichs an einen Tisch bringen, um weitere Maßnahmen zu konkretisieren. „Mit der Mitarbeit des EU-Abgeordneten Hubert Pirker ist auch der Kontakt zu europäischen Pendlervertretern gesichert. Ein Aspekt der gerade für Grenzregionen wesentlich ist“, so Prenner.

Zum 1. Mai fordert der politische Referent des Pendlerclub Burgenland von LH Nießl weniger SPÖ-Selbstbeweihräucherung in antiquierten Aufmärschen und Kundgebungen und endlich klare Worte in Richtung SPÖ-Genossen Häupl in Wien, der die Belastungen für die Burgenländer in Wien bis zur Unerträglichkeit steigere.


Martin Mießl (Ktn.), EU-Parlamentarier Dr. Hubert Pirker, Markus Prenner (Pendlerclub-Burgenland)


Pendler stellen Wien einen Baum auf

Was vor vier Jahren als kleines, feines Event für Burgenländer in Wien begann, hat sich mittlerweilen zum Fixpunkt mit gewaltigem Zulauf etabliert:
das Maibaum-Aufstellen des Pendlerclub Burgenland in Wien. "Wir stellen den Wienern einen Baum auf", sagten sich die Veranstalter mit einem Augenzwinkern in Richtung des Wiener Bürgermeisters.

Zwar wurde auch das politische und die aktuelle Belastungswelle der Stadt Wien am Rande des Festes diskutiert, im Mittelpunkt stand aber das gemeinsame Feiern, Singen und Tanzen in der Gaststätte "Die Fabrik" - geführt natürlich von einem Burgenländer.

Der Geschäftsführer des Pendlerclubs, Andreas Grandits, und sein Team konnten über dreihundert Gäste und viel Prominenz, z. B. ÖVP-Klubobmann Rudi Strommer, Pendlersprecher Norbert Sulyok und JVP-Obmann Christian Sagartz, bei herrlichem Wetter begrüßen.

Der Maibaum war im Innenhof der Gaststätte schnell aufgestellt, die Blaskapelle „Zahoracka“ aus dem Pinkatal sorgte bis weit nach Mitternacht für beste Stimmung.

"Bei allem Feiern wurden wir aber vehement mit der Forderung vieler Pendler konfrontiert: es muss Schluss sein mit dem Abzocken der Wiener SPÖ. Wenn schon der Landeshauptmann des Burgenlandes schweigt, seid wenigstens ihr lästig und lasst nicht locker! - so die Betroffenen. Und das wird der Pendlerclub Burgenland auch weiterhin machen: nicht locker lassen und die Missstände aufzeigen", bekräftigt Andreas Grandits.

Fotos finden Sie in der Fotogalerie


Presseaussendung

Die Umsetzung der langjährigen Forderung des Pendlerclub Burgenland nach Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses des Landes an die PendlerInnen wir nun endlich wahr

“Der in der letzten Sitzung der Landesregierung angenommene Antrag von LHStv. Mag. Franz Steindl auf eine längst fällige Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses für die burgenländischen Pendler ist ein wichtiger Schritt, die finanziellen Belastungen der pendelnden Arbeitnehmer – auch durch die in Zukunft bevorstehende Erhöhung der Mineralölsteuer und des Preises für die PKW-Autobahnvignette durch die Bundesregierung - abzufedern“, sagt Andreas Grandits.

“Jahrelang hat die SPÖ Burgenland diese ÖVP-Forderung abgelehnt, nunmehr hat bei der SPÖ die Vernunft gesiegt“, freut sich der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland.


Burgenländisch steirische Allianz für die PendlerInnen

„Die neue Bundesregierung beginnt mit neuen Belastungen für die Autofahrer“. Andreas Grandits vom „Burgenländischen Pendlerclub“ sowie Franz Gosch, steirischer AK-Vizepräsident und Obmann der Steirischen Pendlerinitiative“ kritisieren, dass die „SPÖ den Regierungseinstand mit dem neuen Verkehrsminister mit einem schonungslosen Abzocken für die Pendler beginnt.“

Die neue Regierungsmannschaft habe zum Stopfen von Finanzlöchern höhere Abgaben im Straßenverkehr fixiert. So soll die Mineralölsteuer um einen Cent für Benzin und Super und um drei Cent für Diesel angehoben werden.

Die Erhöhung der Mineralölsteuer treffe in erster Linie Menschen, die auf die Nutzung eines PKW angewiesen sind. „Dieses unsoziale Abzocken trifft also eindeutig die Falschen“, so Grandits und Gosch unisono.
Sie betonen, dass Pendlerinnen und Pendler oft große Entfernungen in Kauf nehmen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. „Dieses Engagement für den Arbeitsplatz zu bestrafen ist der falsche Weg und schlichtweg unsozial.“

Schließlich sei die geplante Erhöhung der Mineralölsteuer auch gesellschaftspolitisch zweifelhaft, in Bezug auf die Erhaltung des ländlichen Raumes als Lebensraum. „Viele Menschen müssen aus dem ländlichen Raum in die Zentralräume pendeln und haben oft nicht die Möglichkeit, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen“, so Grandits und Gosch, die in einer burgenländisch steirischen Allianz auf eine geeignete Form des Ausgleiches der drohenden Zusatzbelastung von Pendlerinnen und Pendlern drängen.

So ist für Pendlerclub Obmann Andreas Grandits jetzt eine Verbesserung der Pendlerpauschale und des Fahrtkostenzuschusses des Landes unumgänglich, vor allem auch für jene, die jetzt mangels Steuerpflicht keine Unterstützung erhalten. Die soziale Armut unter PendlerInnen darf nicht weiter geschürt werden.


Steirisch-burgenländisches Netzwerk vertritt Interessen der Pendler

Pendlerclub und Pendlerinitiative arbeiten zusammen – Klausur in Eisenstadt

Im Burgenland gibt es beinahe 42.000 Auspendler, die ihren Arbeitsplatz in einem anderen Bundesland haben, hinzukommen rund 860 Personen, die einer Beschäftigung im Ausland nachgehen (lt. VZ 2001). Die Gründe für das Pendeln sind unterschiedlich, für den Großteil ist es der Mangel an Arbeitsplätzen im Burgenland, weitere Gründe sind höhere Verdienstmöglichkeiten außerhalb des Burgenlandes bzw. bessere Karriere-Chancen.

Um die Situation der Pendlerinnen und Pendler zu verbessern, sind nicht nur Bund, sondern auch das Land gefordert. Die Pendler leiden vor allem unter den unzureichenden Verkehrsanbindungen, der öffentliche Verkehr ist für den burgenländischen Arbeitnehmer vielfach zu teuer, zu unbequem und zu langsam.
„Die bestehende Verkehrsinfrastruktur wird weder den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht. Dabei ist eine gute Erreichbarkeit eine Chance für Regionen mit hoher Lebensqualität. Wohnen auf dem Land – arbeiten in der Stadt könnte bei Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur Menschen dazu bewegen, ihren Hauptwohnsitz im Burgenland zu belassen bzw. sich im Burgenland anzusiedeln“, ist Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl überzeugt.

Bereits 2004 hat die ÖVP eine umfassende Studie mit dem Titel ´Arbeitsplatz Heimat – Mobilität Arbeitswelt´ über den burgenländischen Arbeitsmarkt und die Situation der burgenländischen Pendler verfasst.
Auch diese Studie zeigt, dass die heimischen Pendler vor allem unter den schlechten Verkehrsverbindungen leiden. Lange Anfahrtswege und ungünstige Verbindungen empfinden 82 % der Befragten als besonders unangenehm, für 80 % sind es Staus und häufige Verspätungen und für 69 % der Befragten sind die schlechten öffentlichen Verkehrsmittel ein Grund zum Ärgernis. Der öffentliche Verkehr ist für den burgenländischen Arbeitnehmer zu teuer, zu unbequem und zu langsam.
Die Ergebnisse der Studie hat der Pendlerclub Burgenland aufgegriffen und sie sind in unsere Landtagsarbeit mit eingeflossen bzw. finden sich auch in unserem Leitbild Burgenland.Leben wieder.

— Die ÖVP-Initiative für eine Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses des Landes und Erweiterung des Bezieherkreises wurde im Landtag bisher von der SPÖ niedergeschmettert.

— Mobilitätsoffensive des ÖAAB-Mittelburgenland: Ziel ist es, Missstände unter denen der Wirtschafsstandort Mittelburgenland leidet aufzuzeigen, Vernetzung fördern, PendlerInnen Gehör verschaffen, Anregungen der Pendler aufgreifen (z. B. Errichtung von wetterfesten Warteräumen und Park & Ride-Anlagen)

— Der Pendlerclub Burgenland ist eine wichtige Plattform und Anlaufstelle für die PendlerInnen. Ich unterstützte die Arbeit des Pendlerclubs mit 10.000 Euro aus der Jubiläumsgabe des Bundes. Damit soll z. B. nach Vorbild der steirischen Pendlerinitiative jährlich ein burgenländischer Pendler-Report veröffentlicht werden, in dem die Pendlersituation im Burgenland aufgearbeitet wird.

— Gründung einer länderübergreifenden Mitfahrbörse durch den Bgld. Pendlerclub und die steirische Pendlerinitiative – Fahrgemeinschaften können so einfach und unbürokratisch gebildet werden.

Steirisch – burgenländisches Netzwerk
Ziel des ´steirisch-burgenländischen Pendlernetzwerks´ ist es, die Situation der PendlerInnen in den beiden Bundesländern zu verbessern. Die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Pendlerclub Burgenland und der steirischen Pendlerinitiative (besteht seit 1994) wurde bei einer Pendlerklausur in der Steiermark begründet. Heute sollen in Eisenstadt Schwerpunkte und Maßnahmen diskutiert und die nächsten gemeinsamen Aktivitäten besprochen werden.

„Durch diese Zusammenarbeit können die Interessen der Pendler noch besser vertreten werden, weil man gemeinsam schlagkräftiger ist und ein dichtes Netzwerk zur Verfügung hat. Das ist von großer Bedeutung, denn die Folgen des Auspendelns sind unübersehbar – gerade in den südburgenländischen Gemeinden. Es leidet das Familien- und das Vereinsleben im Burgenland und die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft sind nicht unerheblich“, sagt Steindl.


Im Bild: Andres Grandits (Geschäftsführer des Pendlerclubs), LHStv. Franz
Steindl und Franz Gosch (Obmann der steirischen Pendlerinitiative)




 

Pendlerinteressen länderübergreifend vertreten

Dem Motto entsprechend „Gemeinsame Interessen gemeinsam vertreten“ haben sich der Obmann der Steirischen Pendlerinitiative, AK-Vizepräsident Franz Gosch, und des Pendlerclubs Burgenland, Mag. Andreas Grandits, sowie Vertreter des ÖAAB Steiermark und Burgenland zu einer gemeinsamen Klausur im oststeirischen Walkersdorf getroffen.

Sowohl die Steirische Pendlerinitiative als auch der Pendlerclub Burgenland haben sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensumstände der Pendler zu verbessern.

In der Vergangenheit wurden teilweise getrennte Aktivitäten gesetzt, um dieselben Interessen der Pendler zu erreichen. So haben sich beide Pendlerorganisationen strikt gegen die geplanten „Grünen Zonen“ in Graz ausgesprochen.

Für die zukünftige Arbeit wurde ein steirisch-burgenländisches Netz geknüpft, in dem der Pendler im Mittelpunkt steht. Ein Netzwerk, das sich durch gezielte Maßnahmen zur Förderung der Interessen der Pendler beider Bundesländer auszeichnet.

Politische Unterstützung wird dieses Netzwerk von den beiden Abgeordneten zum burgenländischen Landtag, Bgm. Helmut Sampt und Vzbgm. und Pendlersprecher Norbert Sulyok, erfahren, welche ebenfalls an dieser Klausur teilnahmen.

Einer der gemeinsamen Schwerpunkte in den kommenden Monaten wird die Forderung nach mehr „Park and Drive“ Plätzen entlang der Autobahn A2 sein. Das System „Park and Drive“ ist einfach und effektiv: Durch den Bau von Parkplätzen an den Autobahnauffahrten bietet man die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu bilden. Vor allem für Pendler stellt diese Maßnahme eine wertvolle Hilfe dar.


Ansprechpersonen für weitere Informationen:
Pendlerclub Burgenland – Mag. Andreas Grandits – http://www.pendlerclub-burgenland.at
Steirische Pendlerinitiative – AK Vizepräsident Franz Gosch – http://www.pendlerinitiative.at


v.l.n.r.:

Bgm. Herbert Rossmann; Franz Haberl - stellvertretender Vorsitzender des Steirischen ÖGB; Mag. Andreas Grandits – geschäftsführender Obmann Pendlerclub Burgenland; Franz Michael Koller – ÖAAB Jennersdorf; Franz Gosch – AK Vizepräsident, Obmann Steirische Pendlerinitiative; LAbg. Vzbgm. Norber Sulyok – Pendlersprecher im bgld. Landtag; LAbg. Bgm. Helmut Sampt – ÖAAB Obmann Jennersdorf; Ing. Helmut Krivec – Sekretär Gewerkschaft der Privatangestellten;




Pendlerzahl langfristig reduzieren,
kurzfristig pendeln leichter machen

„Wer schnell hilft, hilft doppelt, das ist für unsere Pendler besonders wichtig“, erklärt der ÖVP-Pendlersprecher Norbert Sulyok gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Burgenländischen Pendlerclubs, Mag. Andreas Grandits. Langfristig gesehen sei das Ziel, die Anzahl der Pendler zu reduzieren, kurzfristig sollen Unterstützungsaktionen das Pendlerleben leichter machen.

Sulyok präsentiert eine Pendlerfrühstücksaktion, die am Dienstag, 30. Mai 2006, am Bahnhof Oberwart startet. „Wir verteilen in den nächsten Wochen bis zu 2000 Stück Frühstücksgebäck an hochfrequentierten Pendlerknoten wie Bahnhöfen, Busbahnhöfen und Park & Ride Anlagen“, kündigt Pendlersprecher Sulyok an.

Wiederholt setzt sich Sulyok für einen Ausbau der burgenländischen P & R Anlagen ein:
- Anzahl der P & R Anlagen erhöhen
- Infrastruktur verbessern mit Wartezonen, Getränkeautomaten, Beleuchtungssystemen
- Bessere Vernetzung mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Info-Displays mit Abfahrtszeiten, etc.)

Im Burgenland bleiben können

Langfristig sei das Ziel der ÖVP, das Burgenland hinsichtlich Jobsituation für alle Burgenländer noch lebenswerter und „bleibenswerter“ zu machen. „Im Moment exportieren wir zu viele gut ausgebildete Arbeitskräfte. Das muss sich ändern. Wir wollen lieber Arbeitsplätze importieren“, erklärt Sulyok.


Grandits: Pendlerabzockaktion in Graz

Der Geschäftsführer des Burgenländischen Pendlerclubs wehrt sich gegen eine kürzlich in Graz gestartete Abzockeraktion. „Die Stadt Graz hat die gebührenpflichtige Parkzone massiv erweitert (neue Grüne Zone). Das trifft vor allem die Pendler, die an der Stadtgrenze parken müssen“, sagt Grandits und fordert eine Verbesserung des Netzes des öffentlichen Verkehrs und ein nochmaliges Überdenken dieser Abzockeraktion in Graz.
Das vom Pendlerclub veranstaltete Maibaum-Aufstellen in Wien sei ein voller Erfolg gewesen. Es wäre besonders wichtig, dass sich die Pendler untereinander kennen und ihre Interessen vernetzen, so Grandits abschliessend.




Pendler im Burgenland:
mehr Service, mehr Unterstützung

„Wie angekündigt, habe ich mit dem Obmann des Pendlerklubs Burgenland, Mag Andreas GRANDITS, Kontakt aufgenommen und in einem Gespräch die künftigen Tätigkeiten und Hilfestellungen für die 44.000 Pendlerinnen und Pendler diskutiert. Bei diesem Gespräch wurden folgende Punkte zur ehe baldigsten Umsetzung herausgefiltert“, erklärt ÖVP-Pendlersprecher Norbert Sulyok bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Pendlerclub-Chef Mag. Andreas Grandits.

1. Der vom Land Burgenland eingerichtete Fahrtkostenzuschuss für die Pendler muss
abgeändert, überarbeitet und erhöht werden. Richtlinien dazu müssen neu überdacht und beschlossen werden.

2. Die versprochenen Verkehrsinfrastruktur-Verbesserungen müssen rascher umgesetzt werden (Beispiel S 7 und Umfahrung B 50). Die Bahnverbindungen im Südburgenland müssen möglichst rasch attraktiver gemacht werden. Dringender denn je werden auch konkrete, überarbeitete und akzeptable Fahrpläne benötigt.

3. Park & Ride- Plätze müssen weiterhin ausgebaut und zukunftsorientiert gestaltet werden

Fahrtkostenzuschuss:

Sulyok zu den Fakten: Derzeit werden von den 44.000 burgenländischen Pendlern beim Amt d Bgld LReg, Abt. 6, Sozialabteilung 2.350 Anträge um Fahrtkostenzuschuss eingebracht. Bis zum 05.12.2005 wurden 1.786 Anträge positiv erledigt. 30 Anträge sind noch offen und 534 (!) Anträge wurden als nicht förderwürdig eingestuft und abgewiesen.

Viele Pendler suchen erst gar nicht an bzw. wissen nicht, was ihnen genau zusteht. Hier herrscht massiver Nachholbedarf. Viele Arbeiterinnen und Arbeiter wissen gar nicht, dass man auch innerhalb des Burgenlandes schon bei einer Entfernung vom Wohnort zum Arbeitsort von 25 Kilometern Fahrtkostenzuschuss erhalten kann. (Wechsel- und Nachtschichtdienst).

Wenn ein Pendler, sei es aufgrund fehlender, qualifizierter Arbeitsplätze im Burgenland, oder um mehr zu verdienen, die Strapazen des Pendelns auf sich nimmt (Wegzeit, 2. Wohnung, 2. Fahrzeug, getrennt von der Familie), dann muss diesen Personen geholfen werden.
Meine Anregung dazu ist, dass eine Informationskampagne gestartet werden muss, um auf die Möglichkeit eines Fahrtkostenzuschusses hinzuweisen.
Zudem müssen die Anspruchsvoraussetzungen überdacht werden. Der Bund ging ja schon mit gutem Beispiel voran, als er das Kilometergeld und das Pendlerpauschale erhöhte.


Ich fordere, dass
die Einkommensgrenzen beim Fahrtkostenzuschuss hinaufgesetzt und überdacht werden,
für alle Pendlerinnen und Pendler die gleichen Richtlinien gelten sollen, auch wenn sie innerhalb des VOR oder des NBV liegen,
eine Informationskampagne des Landes Burgenland durchgeführt wird

Infrastruktur

Die Elektrifizierung der Bahn und der Ankauf der neuen Bahngarnituren ist zu begrüßen, helfen aber nur denjenigen, die eine funktionierende Bahnverbindung von ihren Wohnorten zu den Arbeitsstätten haben. Hier ist das Nord- bzw. Mittelburgenland bevorzugt wird und das Südburgenland vernachlässigt.
Daher muss auch das Bahnnetz im Bezirk Oberwart so angelegt werden, dass die Schiene für unsere Pendler attraktiv und benutzbar wird.

Weiters müssen die Projektierung der S 7 und die Umfahrung der Ortschaften an der B 50 in den Bezirken Eisenstadt und Neusiedl voran getrieben werden. Hier herrscht Stillstand seitens des Straßenbaulandesrates Bieler.

Park & Ride

Bei den Park und Ride Plätzen, die jetzt durch das Land Burgenland mehr gefördert und unterstützt werden als bisher, muss auch bedacht werden, dass diese nicht nur im Burgenland gebraucht werden, sondern auch unmittelbar vor den Ballungszentren in den Städten.
Die Park & Ride Plätze werden immer mehr zu einer Drehscheibe der Pendler-Infrastruktur. Bzw. zu einem Kommunikationstreff und könnten auch wirtschaftlich, durch Geschäfte oder sonstige Lokalitäten aufgewertet werden.

Künftige weitere Aktivitäten

Unterstützung der Pendler in Wien durch regelmäßige Treffen
Aktivitäten, die bereits erfolgreich eingeführt wurden, weiterhin zu unterstützen (Maibaum-Aufstellen in Wien)
Im nächsten Jahr wird gemeinsam mit dem Pendlerklub eine „PENDLER-AKTIONSWOCHE“ gestartet. Dabei soll mit diversen Aktionen (Wohnungserhebungen, Frühstücksaktion, Fahrtengemeinschaften usw.) Hilfe geleistet werden.

Geschäftsführer des burgenländischen Pendlerclub, Mag. Andreas Grandits: Wir wollen auch über den Pendlerclub die Pendler verstärkt informieren, unterstützen und vernetzen“.

Auch er orte ein Informationsdefizit der burgenländischen Pendler und vermehrt Anfragen zum Fahrtkostenzuschuss, erklärt Grandits. Der Pendlerclub werde verschiedene Maßnahmen setzen:
Fahrtkostenzuschuss-Schwerpunkt auf der Homepage (www.pendlerclub-burgenland.at)
Stammtische und Informationsabende zum Fahrtkostenzuschuss
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Pendlerclub Burgenland fordert politische Maßnahmen gegen die immer weiter steigenden Treibstoffpreise

“Für unsere Pendler und Autofahrer werden die derzeitigen Rekordpreise für Benzin und Diesel zu einer zunehmenden Belastung, vor allem dort, wo der öffentliche Verkehr kaum ausgebaut ist. Gerade dort sind die Treibstoffpreise am höchsten. Diese Entwicklung ist nicht mehr lange tragbar.“, erklärt der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland, Mag. Andreas Grandits.

Daher fordern wir vom Land bzw. Bund folgende Maßnahmen zur Entlastung der Pendler:

- Öffnung der Landestankstellen; das sind jene Tankstellen, an denen die Dienstfahrzeuge des Landes und der Straßenmeistereien tanken. An den Landestankstellen könnte der Treibstoff günstiger abgeben und so das Preisniveau allgemein gesenkt werden. Dies wird schon in Kärnten praktiziert. Bei einer 50 Liter-Dieselfüllung ersparen sich die Pendler bis zu 11 Euro.

- Anhebung des Fahrtkostenzuschusses des Landes und die Verbesserung der Förderrichtlinien (Erhöhung der Einkommensgrenzen) zur Ausweitung des Bezieherkreises für die Pendlerbeihilfe.

- Erhöhung der Pendlerpauschale um 15 Prozent

- Anhebung des steuerlichen Verkehrsabsetzbetrages von 291,-- auf mindestens 350,-- Euro

- Anpassung des amtlichen Kilometergeldes von 36 auf zumindest 42 Cent, das seit 8 Jahren trotz immer steigender Autokosten nicht erhöht wurde.

- Gesetzliche Preisüberwachung oder –regelung der Treibstoffpreise


 

SPÖ radelt an Pendlerproblemen vorbei!

Jedem sei unbenommen, wie er seinen Urlaub verbringt: Doch die Radwege seien nicht das Problem der 44.000 burgenländischen Pendler. „Verkehrskoordinator Niessl und Straßenbaulandesrat Bieler sollten sich lieber versuchen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Südburgenland nach Wien oder nach Kittsee zu kommen. Dann würden ihnen innerhalb kürzester Zeit bewusst werden, was das Burgenland braucht, nämlich einen raschen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur“, sagt Pendlerclub-Obmann Andreas Grandits.

Wenn LH Niessl behauptet, es sei noch nie so viel für den öffentlichen Verkehr getan worden, könne er damit nicht das Burgenland meinen. „Ein paar – zweifellos notwendige - Park&Ride-Anlagen als Meilenstein im Verkehrsausbau zu bezeichnen ist ein starkes Stück – genauso wie die Niessl-Werbekampagne Auf gute Verbindung“, so Grandits. Niessl solle lieber die gute Verbindung zum Bund suchen: Während andere Landeshauptleute – gleich welcher Parteizugehörigkeit – erfolgreich Verkehrsprojekte mit dem Bund aushandeln, herrscht im Burgenland Stillstand.

„Ich befürchte, die zuständigen Regierungsmitglieder Niessl und Bieler werden die dringend anstehenden Entscheidungen in Sachen S7, S31, A3 oder B50 zw. Eisenstadt und Neusiedl/See bis über die Landtagswahl hinausschieben. Wahltaktik geht ihnen anscheinend vor die Pendlerinteressen“, vermutet Pendlerclub-Obmann Grandits.


 

Pendlerclub Burgenland fordert Ausgleich für hohe Spritpreise!

Angesichts der vierten Spritpreiserhöhung innerhalb eines Monats fordert der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland, Mag. Andreas Grandits, eine rasche Entlastung der Pendler.
“Die derzeitigen Treibstoffpreise sind so teuer wie noch nie zuvor; dabei profitiert der Finanzminister schon bei einem Cent Preiserhöhung 12,6 Mio. Euro bei der Mehrwertsteuer. Es gibt genügend Spielraum für finanzielle Abfederungen für unsere Pendler“, erklärt Grandits.

Daher fordern wir folgende Maßnahmen vom Bund bzw. Land:

- Anhebung des Kilometergeldes von 36 auf 42 Cent,

- weitere Erhöhung der Pendlerpauschale um 15 Prozent,

- Anhebung des Fahrtkostenzuschusses des Landes und die Verbesserung der
Förderrichtlinien (Erhöhung der Einkommensgrenzen) zur Ausweitung des
Bezieherkreises für die Pendlerbeihilfe.

Außerdem appellieren wir an die Autofahrer einige Tipps zu beachten, um Kosten zu sparen:

* Diskonter ansteuern: pro Tank ergibt sich bis zu 10,-- Euro Ersparnis.

* Nicht den Tank leer fahren: Spritpreise immer im Auge behalten und bei günstiger
Gelegenheit auch den halb vollen Tank auffüllen.

* Zu Wochenbeginn tanken: je näher das Wochenende kommt, desto teurer wird der Sprit.

* Sparen beim Fahren: nur unbedingt notwendige Fahrten mit dem Auto zu machen bzw.
Dachboxen, Radträger nach Gebrauch runter, keinen unnötigen Ballast mit schleppen,
früher einen Gang hoch schalten, vorausschauend fahren und unnötiges Bremsen
vermeiden; denn: Beschleunigen ist teuer.


Versprechungen und Imageprospekte nützen Pendlern nichts!

Als Politik der leeren Worte bezeichnet Pendlerclub Geschäftsführer Mag. Andreas Grandits die Verkehrspolitik von LH Niessl. „Ankündigungen, Versprechungen und Imagekampagnen bringen den Pendlern keine Minute an kürzeren Fahrzeiten oder andere Erleichterungen“, erklärt Grandits.

Der Pendlerklub kämpfe mit verschieden Aktionen wie Info-Stammtischen, Veranstaltungen und gezielter Öffentlichkeitsarbeit dafür, den ca. 44.000 Pendlern, die außerhalb des Burgenland arbeiten und auf eine gute Infrastruktur angewiesen sind, das Pendeln leichter zu machen. Auch die Homepage ziele weniger auf Selbstdarstellung als auf praktische Hilfestellung wie Termininformationen, Organisation von Mitfahrgelegenheiten und Wohnungssuche.

Stillstand der Verkehrsentwicklung im Burgenland
Es sei eine Tatsache, dass beim Ausbau der Infrastruktur im Burgenland Stillstand herrsche, so Grandits. Die öffentlichen Verkehrsverbindungen seien sowohl innerhalb des Burgenlands als auch Richtung Ballungszentren Wien und Graz so schlecht, dass die Fahrt zur Arbeit für viele Arbeitnehmer zur Qual werde.
„Die Zug- und Busfahrpläne sind alles andere als optimal, die Waggons sind oft im Winter ungeheizt, in einem kläglichen Zustand und die vielen Verspätungen belasten die Pendler physisch und psychisch.
Das Land zahle den Betreibern der Strecken Hunderttausende Euro im Jahr als Unterstützung. Das Ergebnis und die gebotenen Gegenleistung seien dürftig! Es wäre höchst an der Zeit, einen effizienteren Einsatz der Mittel zu erreichen.

Die von LH Niessl gestartete Steuergelder-Kampagne `Gute Verbindungen` ist eine Verhöhnung der Pendler. Plakate und Prospekte erzählen den Pendlern in bestem Wahlkampfstil, dass alles super ist. Ich empfehle den Autoren, einmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Oberwart oder Güssing nach Eisenstadt oder Wien zu fahren – stundenlange Fahrzeiten und mehrmaliges Umsteigen sind an der Tagesordnung“, erklärt der Pendlerclub-Geschäftsführer.

Lösung an der Wurzel ansetzen
Eine Hauptursache, dass Burgenländer zu Pendlern würden, sei die wirtschaftliche Lage des Burgenlandes und die Schwierigkeit, im Land, in der Region, einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. „Das Burgenland ist mit 0,5 Prozent Schlusslicht aller Bundesländer beim Wirtschaftswachstum (Bruttowertschöpfung). Je stärker die Wirtschaft wächst, umso mehr Jobs gibt es und umso mehr Burgenländer könnten im Land bleiben und hier arbeiten“, ist Grandits überzeugt.

Forderungen der Pendler
„So kann es nicht weitergehen“, sagt Grandits. Er fordert Maßnahmen:
- rascher Bau bzw. Weiterbau der Straßenprojekte S 7, S 31 und A3
- Installierung eines Pendler-Ombudsmanns, der sich um die Probleme der Pendler kümmert und auch eine Infrastruktur-Koordinationsfunktion hat
- Wiedereinsetzung des Verkehrsauschusses im Landtag
- Erhebung und Erforschung der Bedürfnisse und Probleme der burgenländischen Pendler durch eine weiterführende Studie/Umfrage (auf Grundlage der Club Burgenland-Pendlerstudie von 2004), damit klar auf dem Tisch liegt, wo die größten Probleme sind.


Traditionelles Maibaumaufstellen in Wien

Am Abend des 27. April stellte der Pendlerclub Burgenland im Innenhof der Gaststätte zur Fabrik (12. Wiener Gemeindebezirk) einen Maibaum unter musikalischer Begleitung aus dem Südburgenland auf. Unter den zahlreich erschienen Pendlern aus dem Burgenland konnten Geschäftsführer Mag. Andreas Grandits und der Pendlersprecher im Landtag Helmut Sampt u. a. NR-Präsident Andreas Kohl und LH-Stv. Franz Steindl als Gäste begrüßen. Auch sie legten recht tatkräftig Hand an, als es galt den in rot-gold geschmückten Maibaum in die Höhe zu bringen. Dabei nutzten die Pendler auch die Gelegenheit der Politik ihre Anliegen vorzutragen.

Traditionellerweise wird der Maibaum am Vorabend des 1. Mai in der Walpurgisnacht im Wald geholt und bis auf den Wipfel entastet und entrindet, mit Bändern und Blumen geschmückt, mitunter auch mit einer Weinflasche behängt und aufgestellt. Der Maibaum ist Symbol für Glück und Gesundheit.


 

Pendlerclub präsentiert Aktivitäten

Gemeinsam mit dem Pendlersprecher, LAbg. Helmut Sampt, präsentiert der Geschäftsführer des Burgenländischen Pendlerclubs, Mag. Andreas Grandits, eine Reihe von Aktivitäten und Forderungen für die burgenländischen Pendler. „Wir kämpfen für die Interessen der burgenländischen Pendler und sehen uns auch als Serviceeinrichtungen“, so Grandits.

Sampt: Verbesserung der Infrastruktur, Verringerung der finanziellen Belastung für Pendler.

Die S 7 muss kommen. Sampt sieht als Hauptproblem der burgenländischen Pendler fehlende Jobs im Burgenland, die schlechte Infrastruktur und die finanzielle Belastung durch Treibstoffpreise und Parkpickerl in Wien. „Der burgenländische Pendler wird in Wien geschröpft. Die Bahn braucht von Jennersdorf nach Wien 3 ½ bis 4 ¾ Stunden. Ich fordere Landeshauptmann Niessl auf, hier in Verhandlungen mit den ÖBB eine Beschleunigung zu erreichen“, sagt der Pendlersprecher.
Zusätzlich sei er für eine Anhebung der Einkommensgrenzen für den Fahrtkostenzuschuss.

Grandits: „Ich lade alle Pendler in Wien zum Maibaumaufstellen am 27. April 2005 ein“.

Er wolle die Pendlersprechtage, die sich bereits in der Vergangenheit bewährt hätten, weiter fortführen und zusätzlich Pendlertreffs in Wien etablieren. Im Herbst sei ein großes Burgenland-Fest in Wien geplant.

„Das Highlight wird unser traditionelles Maibaumaufstellen in Wien sein. (27. April 2005 ab 18.00 Uhr, Gaststätte zur Fabrik, Gaudenzdorfer Gürtel 73, 1120 Wien).
Wir erwarten aus der Bundespolitik NR-Präsident Khol und aus dem Burgenland LHStv. Steindl mit Abgeordneten. Die Pendler haben Gelegenheit, sich mit ihren Anliegen direkt an die Politik zu wenden“, erklärt der Pendlerclub-Geschäftsführer.

Der Pendlerclub sehe sich als Serviceeinrichtung, der aber auch politische Impulse im Interesse der burgenländischen Pendler gibt. Grandits verweist auch auf die Homepage (www.pendlerclub-burgenland.at) mit wichtigen Terminen und Formularen zum download.



Beantragungsfrist für Fahrtkosten-
zuschuss 2004 endet am 30. April.

Auf eine wichtige Frist, die bares Geld für Burgenlands Pendler bedeuten kann, macht ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Helmut Sampt aufmerksam: “Am 30. April endet die Frist zur Beantragung des Fahrkosten-Zuschusses“, so Sampt.

Gerade nach der letzten Benzinpreiserhöhung, die die Pendler besonders treffe, sei jeder Unterstützungseuro wichtig, so Sampt.
„Ich fordere die Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses um 10 Prozent und die Ausweitung des Bezieherkreises durch Hinaufsetzung der Einkommensgrenzen, um die Verteuerung des Treibstoffes etwas ab zu fangen“, erklärt Sampt.

Der ÖVP-Pendlersprecher informierte auch die Mitglieder und Freunde des Burgenländi-schen Pendlerclubs beim Treffen in Wien am 6. April, in der „Gaststätte Fabrik“ (siehe Foto). „Im persönlichen Gespräch VOR ORT in der `Pendlerhochburg Wien` gab es konstruktive Fragen, aber auch Kritik an der burgenländischen Infrastruktur – ich werde die Probleme an LH Niessl weiter geben- er ist zuständig“, so Sampt abschließend.


Info:
Einkommens-Obergrenzen
- 2233,- Euro brutto monatlich (Alleinverdiener),
- plus 10 % für Ehepartner
- plus 10 % für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird
- bzw. 3500,- Euro brutto Familieneinkommen


Ausbesserungsarbeiten sind kein Fortschritt in der Verkehrspolitik
Burgenland ist „Geisterfahrer“ in der Verkehrspolitik

„Wenn effizient und rasch gearbeitet wird und am Ende der Arbeiten bessere Straßen stehen, ist das zu begrüßen“, sind sich Andreas Grandits, Obmann des Pendlerclub-Burgenland und Markus Prenner, politischer Sprecher des Pendlerclubs, einig. Einig ist sich der Pendlerclub aber auch, dass Ausbesserungsarbeiten nicht genügen.

„Während in anderen Bundesländern der öffentliche Verkehr ausgebaut wird, neue Straßen- und Bahnprojekte schon im Laufen sind, herrscht im Burgenland Stillstand. Projekte, wie die S7, der Weiterbau der S31 und der Ausbau des Schienennetzes werden von Verkehrskoordinator LH Niessl und Straßenbaureferent Bieler verzögert“, bedauern die Pendlervertreter. Alle Trassen-Entscheidungen müssten in größtmöglichem Einvernehmen mit allen Beteiligten rasch getroffen werden. Jeder Tag ohne optimale Verkehrsanbindung sei ein verlorener Tag für den Wirtschaftsstandort und damit auch für die Chance, im Burgenland mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

„Die Pendler-Rückholaktionen sind bis jetzt nur Lippenbekenntnisse des Landeshauptmanns. Im Gegenteil: LH Niessl stimmt den Tariferhöhungen im Verkehrsverbund VOR zu und hängt dem Wiener Bürgermeister Häupl den höchsten burgenländischen Orden um – als Dank für das Parkpickerl in Wien? Wenn jetzt schon nichts weitergeht, wie wird es erst sein, wenn ab 2007 unsere Nachbarregionen in Ungarn, der Slowakei und Slowenien Ziel-1-Regionen sind, und das Burgenland nicht mehr“, fragt sich Andreas Grandits, Obmann des Pendlerclub-Burgenland.




Pendlerclub Burgenland für rasche Entlastung der Pendler

Angesichts der in den letzten Jahren stark gestiegenen Autokosten (insbesondere Treibstoffe und andere autobezogene Kosten) fordert der Pendlerclub Burgenland raschest das Kilometergeld von derzeit 36 Cent auf mindestens 40,5 Cent zu erhöhen. Dazu meint Mag. Andreas Grandits – Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland: „Im Jahr 2004 betrug die Steigerung der Autokosten 3,1 % bei einer allgemeinen Inflation von 2,1 %, d. h. die Autokosten stiegen um 50 % stärker als die Inflation.“

Zu dem verlangen wir auch die Anhebung des Fahrtkostenzuschusses des Landes Burgenland (Pendlerbeihilfe) und die Anpassung des Pendlerpauschales, zumal auch die Tarife für die öffentlichen Verkehrsmittel (Bahn, Bus) im Vorjahr stark erhöht wurden.



Notwehraktion S7: Pickerl für Pendlerinteressen.

Allein im Bezirks Jennersdorf gebe es 3.200 Pendler, die dringend auf eine leistungsfähige Verkehrsverbindung warten, sagt der ÖVP-Pendlersprecher Helmut Sampt. „Gemeinsam mit dem Pendlerklub werden wir den Druck verstärken“, gibt sich Sampt kämpferisch.

Sampt ist seit seiner Ernennung zum Angeordneten – mit “Dienstort“ Eisenstadt zu einem Intensiv-Pendler geworden.
3-4 mal in der Woche ist er unterwegs nach Eisenstadt und „erfährt“ die Verkehrsprobleme der burgenländischen Pendler jetzt am eigenen Leib.
„Es ist ein Horror, wie sich die Autos durch die engen Dörfer bis zur Autobahn quälen müssen. Besonders im Süden des Landes ist es ganz schlimm – allein im Bezirk Jennersdorf gibt es 3.200 Pendler, die dringend auf eine leistungsfähige Straße warten“, erklärt Sampt.

Ebenso warte die Wirtschaft auf hochrangige Verkehrswege, denn es sei kein Geheimnis, dass eine gute Infrastruktur die Voraussetzung für einen attraktiven Wirtschaftsstandort sei. Weiters habe die Belastung der Bewohner des Lafnitztales an der B 319 durch Verkehrslärm und Abgase ein unerträgliches Maß angenommen, so Sampt.

Ich habe deshalb in der letzten Landtagssitzung vehement von den zuständigen Landespolitikern LH Niessl und LR Bieler gefordert, das Projekt zu beschleunigen und die Probleme des Südens, die durch die fehlende hochrangige Verkehrsverbindungen entstanden sind, endlich zu lösen“, sagt Sampt und nennt drei Ansätze:

- Elektrifizierung und Verbesserung der Bahnstrecke St. Gotthard – Jennersdorf – Graz
- Leistungsfähige Straßen durch das Raabtal in Richtung Gleisdorf und
- im Lafnitztal in Richtung Ilz zur Autobahn

„Die Pendler haben schon zu lange nur zugeschaut und sich von Niessl und Co verschaukeln lassen. Jetzt wird der Druck der Straße FÜR die Straße erhöht“, ist Sampt überzeugt.

Er begrüße und unterstütze daher jede Aktion, die Stimmung für die Anliegen der Region macht und für eine Lösung des Pendlerproblems eintritt, wie die Pickerlidee „Vorrang für die S 7“ des burgenländischen Pendlerklubs, so Sampt


Pendlerklub-GF Grandits:Unterstützungs-Initiativen gestartet


In den letzten Monaten habe der Pendlerclub Burgenland einige wichtige Initiativen im Interesse der Pendler gesetzt, sagt der Geschäftsführer des burgenländischen Pendlerklubs, Mag. Andreas Grandits rückblickend.

In Stinatz wurde ein Pendlersprechtag organisiert, der sehr gut frequentiert war. Unter anderem wurden Fragen und Hilfestellungen zum Fahrkostenzuschuss des Landes, zum Pendlerpauschale, zu Wohnungssuche in Wien und der Tarifgestaltung im Verkehrsverbund Ost gestellt. In Eltendorf organisierte der PC einen Pendlertreff. Hauptthema war natürlich der Bau der S7.

Auch die Homepage des PC – www.pendlerclub-burgenland.at – wurde neu strukturiert und laufend aktualisiert. Unter anderem gibt es die Möglichkeit die Formulare zum Fahrkostenzuschuss des Landes, zum Pendlerpauschale und zur Arbeitnehmerveranlagung herunter zu laden.


Pickerlaktion „Vorrang für die S 7“


Ein Pendler hängt auf Gedeih und Verderb von der ihm zu Verfügung stehenden Infrastruktur ab. Schlechte Verkehrswege bedeuten Zeitverlust, potenzielle Unfallrisiken, Frustration. Derzeit benötigt ein Pendler aus dem Raum Heiligenkreuz zur Anbindung an die A2 Richtung Wien bzw. Graz im morgendlichen Verkehr ca. 50 Minuten.


Die Vorteile einer Schnellstraße:

- mindestens 20 Minuten Zeitersparnis,
- weniger Kilometer und weniger Treibstoff,
- mehr Sicherheit im Verkehr,
- mehr Lebensqualität in den Dörfern des unteren Lafnitztales,
- Aufwertung des Wirtschaftstandortes.

„Der Pendlerclub wird sich dafür einsetzen und genau beobachten, ob der Landeshauptmann und der zuständige Landesrat Bieler in dieser Sache etwas weiterbringen. Denn bis dato ist NICHTS passiert. Wir wollen den Druck der Straße FÜR die Straße erhöhen und mit offensiven Aktionen für die S7 werben“, sagt der Pendlerklub-Geschäftsführer.

Daher stellt der Pendlerklub heute als Notwehr-Aktion das Pickerl „Vorrang für S7“ vor. Damit soll erreicht werden, dass das Thema Bau der S7 vorangetrieben wird.

„Jeder staumüde Pendler soll den Kleber auf seinem Auto anbringen, jeder lärmgeplagte Anrainer der B 319 (Lafnitztal) kann ihn aufs Küchenfenster kleben, jeder Wirtschaftstreibende der Region soll ihn in seinem Unternehmen an Mitarbeiter und Kunde ausgeben. Wir wollen eine breite Forderungs-Bewegung für die S7 auslösen“, so Grandits.

Die Kleber können kostenlos über die Pendlerklub-Homepage bestellt werden.


 

Pendlerclub Burgenland für raschen Ausbau der S7

Der Pendlerclub Burgenland begrüßt es, dass im burgenländischen Landtag über den Bau der S7 geredet wird. Wir fordern schleunigst eine leistungsfähige Anbindung an die A2, denn es ist den Menschen in den Dörfern des unteren Lafnitztales und den tausenden Pendlern nicht länger zumutbar, den zunehmenden Verkehr zu ertragen bzw. in ihrer Lebensqualität und Sicherheit beeinträchtigt zu sein.

Außerdem würden durch den Bau der S7 bzw. auch durch den Ausbau der Ostbahn Richtung die Bezirke Güssing und Jennersdorf profitieren. Dazu meint Mag. Andreas Grandits – Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland - : „ Jeder, der sich mit Wirtschaft ernsthaft beschäftigt, weiß, dass die Erschließung einer Region mit entsprechender Infrastruktur Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung und insbesondere Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen ist.“

Der Pendlerclub Burgenland wird sich dafür einsetzen und genau beobachten, ob der Landtag in dieser Sache was weiterbringt – Aktionen sind nicht ausgeschlossen.

Für den Inhalt verantwortlich:
Obmann des Pendlerclub Burgenland
Mag. Andreas Grandits,
Tel. 0664/9356913 oder
03358/2924


Istzustand am Arbeitsplatz Heimat – Pendlerstudie liegt vor

Die Gründe für das Pendeln sind unterschiedlich. Für 46 % Pendlern ist es der Mangel an Arbeitsplätzen im Burgenland, 30 % bekommen woanders ein höheres Gehalt und 13 % erwarten sich bessere Karriere-Chancen.

Insgesamt liegt der Pendleranteil im Südburgenland bei 31 % - Tendenz steigend. Die Folgen des Auspendelns sind nicht zu übersehen: Es leidet das Familien- und das Vereinsleben, die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft insgesamt sind nicht unerheblich.

Die heimischen Pendler leiden vor allem unter den schlechten Verkehrsverbindungen. Lange Anfahrtswege und ungünstige Verbindungen (82 % der Befragten), Staus und häufige Verspätungen (80 %), schlechte öffentliche Verkehrsmittel (69 %). 74 % nennen die Trennung von der Familie als gravierendes Pendlerproblem.

Der öffentliche Verkehr ist für den burgenländischen Arbeitnehmer zu teuer, zu unbequem und zu langsam. Die bestehende Verkehrsinfrastruktur wird weder den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht. Das bestätigt auch das Ergebnis der Unternehmerbefragung: 38 % wünschen sich einen Ausbau der Straßen, 26 % einen Ausbau der Schiene, 17 % Anbindungen an den Fugverkehr.

Schlussfolgerung: Es müsse allen bewusst sein, dass „pendeln“ nicht nur Arbeiter und Angestellte betreffe, sondern genauso Studenten, Schüler und vor allem Unternehmer – die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts setze Mobilität voraus. Die Politik im Burgenland stehe vor der Herausforderung, einerseits insbesondere im Südburgenland ausreichend Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, um über wirtschaftliche Regionaloffensiven die Wirtschaft zu beleben bzw. damit auch die Zahl der Pendler zu reduzieren, andererseits denen, die es wollen oder denen nichts anderes übrig bleibt, ein optimales Verkehrsnetz zu bieten.

Für den Inhalt verantwortlich:
Mag. Andreas Grandits,
Geschäftführer des Pendlerclub Burgenland,
Tel.: 03358/2924, 0664/9356913


 

Neuer Pendlerclub-Chef Grandits stellt Aktionsprogramm vor
Betriebe im Land stärken statt Fachkräfte exportieren


Das Burgenland ist ein klassisches Pendlerland. Rund 38.000 Burgenländerinnen und Burgenländer pendeln über die Landesgrenzen. "Die ÖVP Burgenland hat sich stets als Vertreterin der Pendler verstanden. Ein wichtiges Sprachrohr für die Anliegen der Pendler ist seit vielen Jahren der Pendlerclub Burgenland", sagt Wirtschaftsreferent Franz Steindl, der heute Magister Andreas Grandits, den neuen Geschäftsführer des Pendlerclubs Burgenland, präsentiert.

Rund zwei Drittel der PendlerInnen arbeiten in Wien, wobei etwa jeder Vierte ein Wochenpendler ist. Abgesehen von der Beeinträchtigung der Lebensqualität hat dieses "Pendlerwesen" auch volkswirtschaftliche und gesellschaftspolitische Auswirkungen.

So ergeben sich daraus etwa Finanzierungsprobleme im Bereich der Sozialversicherung, weil die Pendler während ihrer Aktivzeit ihre Beiträge z. B. an die Wiener Gebietskrankenkasse leisten, nach der Pensionierung aber die Leistungen der Bgld. Krankenkasse in Anspruch nehmen. Ein weiteres Problemfeld ist die Aushöhlung des ländlichen Raumes - die Probleme reichen von mangelnden Schülerzahlen bis hin zum Vereinsleben.

"Pendeln darf kein Schicksal sein. Wer im Land, im Bezirk, einen Arbeitsplatz will, sollte auch einen finden - dies muss das Ziel der Politik sein", sagt der Steindl.

Die ÖVP hat in den letzten Monaten eine Reihe von Initiativen gestartet, um Arbeitsplätze im Burgenland zu schaffen: Aktion Top Job, Lehrlingsaufnahme in landesnahen Betrieben, Breitband-Ausbau und zuletzt Initiativen zur Stärkung der schwächeren Regionen ( Disparitätenabbau). Gerade das Südburgenland ist mit einem BIP von 55,8 Prozent des Österreich-Durchschnitts wirtschaftlich immer noch eine Problemzone.

"Hier muss die Abwanderungs- und Auspendeltendenz gestoppt werden - durch Impulsprojekte, Finanzierungen aus den Ziel 1-Nachfolgegeldern ab 2006 und durch Schaffung optimaler Rahmenbedingungen", ist Steindl überzeugt.

Er erwarte sich in diesem Zusammenhang auch den vollen Einsatz des Landeshauptmanns. "LH Niessl sieht ungerührt zu, wie sein Parteifreund Häupl in Wien ein modernes Raubritter-System namens Parkpickerl aufgezogen hat, das die burgenländischen Pendler zwingt, ihren Hauptwohnsitz nach Wien zu verlegen", kritisiert Steindl.

Neues Denken in der Infrastruktur
Der Ausbau von Schiene und Straße sei unbedingt notwendig. Fragt man die Pendler nach ihren Hauptproblemen, so bezeichnen 82 Prozent "ungünstige Verbindungen" und 80 Prozent "Staus und Verspätungen" als besonders unangenehm.

Gleichzeitig müsse man aber die Verkehrsziele neu denken. "Mein Ansatz ist: Auf den Verkehrswegen sollen nicht die Pendler hinausfahren müssen, sondern die ansiedlungswilligen Betriebe hereinkommen wollen. Wer Burgenland als Wirtschaftsstandort stärkt, hilft auch den Pendlern und ihren Familien", betont Steindl.

Dass die Pendler auch der Bundesregierung am Herzen liegen, zeige die Erhöhung des Pendlerpauschales um 15 Prozent mit 1. Juli, rückwirkend ab 1. Jänner 2004 - davon würden in Österreich 680.000 Arbeitnehmer profitieren, so Steindl.

"Aber es genügt oft nicht, als Politiker sein Bestes zu geben. Die absolute Kompetenz haben die Betroffenen und ihre Familien selbst. Sie wissen am Besten, wo im Pendlerleben die Sackgassen und Einbahnstraßen sind, wo die Weichen falsch gestellt werden. Diese Insider wissen, wo der Schuh drückt und was zu tun ist, um Probleme klar darzulegen und zu lösen", ist der Landeshauptmann-Stellvertreter überzeugt.

Pendlerclub Burgenland
So ein Team von Insidern ist der Pendlerclub Burgenland. Mit Informationen für Pendler, einer umfassenden, serviceorientierten Homepage (www.pendlerclub-burgenland.at) und mit guten Pressekontakten hat er sich in den letzten Jahren einen Namen als Lobbyist für die burgenländischen Arbeitnehmer gemacht.

"Dafür danke ich dem bisherigen Sprecher, Joachim Radics, der sich aus beruflichen Gründen in die zweite Reihe zurückzieht. Der neue Sprecher des Pendlerclub ist Mag. Andreas Grandits, der den Pendlerklub mit guten Ideen und frischem Schwung weiterführen wird", erklärt Steindl.



Persönliches zu Mag. Andreas Grandits
- (geboren 1958 in Stinatz)
- Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der WU Wien
- Seit 1981 unterrichtet er als Wirtschaftspädagoge in Hartberg (BHAK) und Vorau (BHAS)
- Seit 1972 in der Kommunalpolitik tätig, seit 1982 Gemeinderat in Stinatz, Vizebürgermeister von 1992-2002)

Mag. Grandits war als Student Pendler nach Wien, pendelt jetzt in die Steiermark, arbeitet in zahlreichen Regionalprojekten (ZB GO BEST - Oststeirische Gründungs- und Beschäftigungsinitiative, Projekt Wirtschaft braucht Schule - Schule braucht Wirtschaft, Leader Plus).

Steindl: "Mag. Grandits kennt die Anliegen der Pendler und ist durch seine Tätigkeit in der Kommunalpolitik heimatverbunden - ich bin überzeugt, er und sein Team werden mit dem Pendlerclub Burgenland wichtige Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität der burgenländischen Pendler liefern".


Pendlerclub Burgenland begrüßt Initiative der Landesregierung

Markus Prenner, politischer Referent des PENDLERCLUB BURGENLAND, begrüßt die Absicht der burgenländischen Landesregierung, sich für finanzielle Entschädigung der Pendler einzusetzen. „Diese haben ein Recht auf Rückerstattung des Fahrgeldes ihrer Wochen- bzw. Monatskarten oder wenigstens Entschädigung in Form von Freifahrten, wie es schon seitens der ÖBB angedacht wird.“

Sollten die ÖBB nicht auf die berechtigten Forderungen zur Genüge eingehen, fordert der Pendlerclub die Landesregierung auf, im Namen der Pendler und vom Streik finanziell Geschädigten rechtliche Schritte einzuleiten. Für diesen Fall stehe Betroffenen ein Musterbrief zur Rückforderung des Fahrgeldes auf der Homepage des Pendlerclub Burgenland (www.pendlerclub-burgenland.at) zur Verfügung.




„Wir lassen uns das nicht mehr gefallen!“ - Pendlerclub Burgenland bietet Musterbrief für Fahrkostenrückerstattung zum Download an

Ab Freitag, 14. November, gibt es auf der Homepage des PENDLERCLUB BURGENLAND www.pendlerclub-burgenland.at einen Musterbrief für Pendler, die um Rückerstattung des Fahrgeldes ihrer Wochen-, bzw. Monatskarte ansuchen wollen.

„Natürlich darf niemand erwarten, dass die ÖBB innerhalb der nächsten Tage Überweisungen tätigt. Aber je mehr Briefe abgeschickt werden, desto eher merken ÖBB und die Gewerkschaft, wie ernst es den betroffenen Pendlern ist.“, meint Markus Prenner, Vorstandsmitglied und politischer Referent des Pendlerclub Burgenland, und bittet um rege Teilnahme an dieser Aktion. „Sollten die Forderungen ignoriert werden, werden wir rechtliche Schritte und Sammelklagen anstreben!“

„Wie kommen die Pendler dazu, ihre Wochen- und Monatskarten verfallen zu lassen, sich auf eigene Kosten Hotelzimmer, unbezahlten Urlaub nehmen zu müssen, nur weil die ÖBB-Gewerkschaft ohne Rücksicht auf das Gemeinwohl agiert!“, fasst Prenner Anfragen und Rückmeldungen Betroffener zusammen.

Der „Offene Brief“ des Pendlerclub Burgenland an ÖBB-Generaldirektor Vorm Walde und Gewerkschaftsvorsitzenden Haberzettl, in dem der Pendlerclub Aufklärung über die Verantwortlichkeit von Kostenrückerstattungen fordert, hat sowohl in der Sitzung des Bgld. Landttages, als auch im Parlament Diskussionen ausgelöst.



OFFENER BRIEF ZUM ÖBB-STREIK vom 12. 11. 2003

An
Wilhelm Haberzettel
Vorsitzender der Gewerkschaft der Eisenbahner
Margarethenstraße 166
1050 Wien


Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

Mit Verwunderung und Empörung hat der Pendlerclub Burgenland die Streikmaßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft zur Kenntnis genommen. Der Streik trifft rund 30.000 bgld. Pendler, die ohnehin schon einen beschwerlichen Weg zur Arbeit in Kauf nehmen müssen.

Vor allem die Pendler, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, erleiden durch den Streik auch finanziellen Schaden.

Ich richte mich mit einigen Fragen, die die burgenländischen Pendler sehr bewegen an Sie als Vorsitzender der streikenden Gewerkschaft:

Sind Entschädigungen in irgendeiner Form (Geldrückgabe, Freifahrten,…) für die Pendler vorgesehen, die Monats- und Wochenkarten gekauft haben und ein Recht auf Gegenleistung haben?

Wer haftet für die getätigten Zahlungen und kommt für den Verlust durch nicht konsumierte Leistungen auf? Die ÖBB oder die Gewerkschaft?

Wie den Medien zu entnehmen ist, sind weitere Streiktage vorgesehen. Deshalb muss die Haftungsfrage so rasch als möglich geregelt werden.
Wir bitten Sie höflichst diese Fragen seitens der Gewerkschaft in den nächsten Tagen zu klären. Sollte uns nicht weitergeholfen werden können, müssen wir uns rechtliche Schritte vorbehalten.

Auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung hofft

Markus Prenner
Für den Pendlerclub Burgenland



OFFENER BRIEF ZUM ÖBB-STREIK vom 12. 11. 2003

Generaldirektor
Dipl.Betriebswirt Rüdiger vorm Walde
ÖBB Österreichische Bundesbahnen
Elisabethstraße 9
1010 Wien


Sehr geehrter Herr Generaldirektor!

Mit Verwunderung und Empörung hat der Pendlerclub Burgenland die Streikmaßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft zur Kenntnis genommen. Der Streik trifft rund 30.000 bgld. Pendler, die ohnehin schon einen beschwerlichen Weg zur Arbeit in Kauf nehmen müssen.

Vor allem die Pendler, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, erleiden durch den Streik auch finanziellen Schaden.

Ich richte mich mit einigen Fragen, die die burgenländischen Pendler sehr bewegen an Sie als Generaldirektor der ÖBB:

Sind Entschädigungen in irgendeiner Form (Geldrückgabe, Freifahrten,…) für die Pendler vorgesehen, die Monats- und Wochenkarten gekauft haben und ein Recht auf Gegenleistung haben?

Wer haftet für die getätigten Zahlungen und kommt für den Verlust durch nicht konsumierte Leistungen auf? Die ÖBB oder die Gewerkschaft?

Wie den Medien zu entnehmen ist, sind weitere Streiktage vorgesehen. Deshalb muss die Haftungsfrage so rasch als möglich geregelt werden.
Wir bitten Sie höflichst diese Fragen seitens der ÖBB in den nächsten Tagen zu klären. Sollte uns nicht weitergeholfen werden können, müssen wir uns rechtliche Schritte vorbehalten.

Auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung hofft

Markus Prenner
Für den Pendlerclub Burgenland




Pendlerclub Burgenland mahnt alle Pendlerorganisationen zur Einigkeit für die Interessen der Pendler

„Es geht nicht FÜR oder GEGEN eine Regierung, es geht um die Interessen der Pendler, die durch die ÖBB-Gewerkschaft mit Füßen getreten werden!“, weist Markus PRENNER, politischer Referent des Pendlerclub Burgenland die Vorwürfe von Peter Grandits, Sprecher des SPÖ-nahen Forums der Wanderarbeiter, zurück. Grandits warf Prenner vor, eher die Interessen der Regierung als die der Pendler zu vertreten. „Die Aufforderung von Grandits, die Pendler sollten sich hinter die Streikenden stellen, sei eine Mischung aus Masochismus und Frechheit. Für wie dumm werden die Pendler hier gehalten?“

Prenner weiter: „Lügen werden nicht wahren, wenn man sie wiederholt! Dass die Bahn zerschlagen würde oder die Kartenpreise für Pendler durch eine ÖBB-Reform steigen würden, ist reine Gewerkschaftspropaganda. Ein funktionierendes Verkehrswesen ist für die Pendler im Moment wichtiger, als Privilegien einiger weniger.“ Traurig sei es außerdem, dass die Mehrheit der ÖBB-Bediensteten durch ihre Gewerkschaft in Geiselhaft genommen würde. In keiner Aussendung seien die Bediensteten der ÖBB pauschal diskreditiert worden oder die Zulagen z.B. im Verschub- und Schichtdienst infrage gestellt worden!




Pendlerclub Burgenland fordert rechtliche Konsequenzen für die ÖBB und Postbus

„Pendler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, geben viel Geld für Fahrkarten aus. Durch die ungerechtfertigte Streikwelle kommen ÖBB und Postbus ihren Verpflichtungen nicht nach. Jetzt ist die Politik gefordert, rechtliche Schritte zu prüfen, damit die Pendler zu ihrem Recht als zahlende Kundschaft kommen.“, empört sich der PENDLERCLUB BURGENLAND.

Dass der Postbus sich dem Streik anschließt, sei ein weiterer Beweis für das funktionierende sozialistische Netzwerk, das mit einem Rundumschlag gegen das Gemeinwohl stur Einzelinteressen durchsetzen will, so Markus PRENNER, politische Referent des Pendlerclub Burgenland.

Prenner weiter: „Wie sollen sich die Pendler wehren? Sollen sie aus Protest Bahn und Bus boykottieren und zu Fuß nach Wien gehen?“ Jetzt seien Standesvertreter und Politiker gefordert, sich auf die Seite von Pendlern und Unternehmern stellen. Schließlich ginge es auch um den guten Ruf des Wirtschaftsstandortes Österreich, der durch solche Aktionen der ÖBB-Gewerkschaften gefährdet ist.
Das Beharren auf überholte Privilegien sei eine Beleidigung für jeden Arbeitnehmer, gleich, ob im öffentlichen oder privatwirtschaftlichen Bereich!




Pendlern fehlt Verständnis für Streikmaßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft

Markus Prenner, politischer Sprecher des Pendlerclub Burgenland, fasst die ersten Reaktionen betroffener Pendler auf den Streikbeschluss zusammen:

Wenn die ÖBB-Gewerkschaft
- nicht fähig ist, auf unberechtigte Privilegien zu verzichten, von denen andere Arbeitnehmer nicht zu träumen wagen,
- nicht fähig ist, konstruktiv zum Wohle eines gefestigten Wirtschaftsstandorts Österreich zu verhandeln,
dann soll sie diese Unfähigkeit nicht auf Kosten der Pendler austragen.

„Solidarität“ ist für die ÖBB-Gewerkschafter anscheinend ein Fremdwort!

Die meisten müssen Stau und damit verspäteten Arbeitsantritt in Kauf nehmen. Aber nicht alle haben die Möglichkeit, aufs Auto umzusteigen!

Die Gelassenheit der Pendler soll aber nicht heißen, dass diese den Streik unterstützen: Es bleibt ihnen als Spielball der ÖBB-Gewerkschaft wieder einmal nichts anderes übrig.

Die Gewerkschaft soll endlich das Gemeinwohl vor Einzelinteressen stellen!




PENDLERCLUB BURGENLAND lehnt Überstundenboykott der ÖBB strikt ab

Der Pendlerclub Burgenland zeigt kein Verständnis für die Maßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft.
Obmann Joachim RADICS: „Gleich, ob man es „Überstundenboykott“ oder de facto „Streik“ nennt: Leidtragenden sind die Pendler, die wieder einmal zum Spielball der Gewerkschaften gemacht werden.“ Kein etrieb der Welt könne sich ein solch kundenfeindliches und dilettantisches Vorgehen erlauben.

„In Wirklichkeit geht es um letzte Zuckungen eines verantwortungslosen Machtapparates, der jahrzehntelang auf Kosten anderer Sparten (ab)gewirtschaftet hat.“, setzt Markus PRENNER, politischer Referent des Pendlerclub Burgenland, in Richtung ÖBB-Gewerkschaftsspitze nach. „Wer am Vorabend der EU-Ostöffnung vorsätzlich den Wirtschaftsstandort Ostösterreich gefährdet, hat den Anspruch, die Interessen aller Arbeitnehmer zu vertreten, verloren!“

Obmann RADICS weiter: „Wie erklärt die ÖBB-Gewerkschaft z.B. einem Bauarbeiter die ÖBB-Privilegien? Es geht ihnen um Macht, nicht um Machbarkeit von Reformen. Bei allem Verständnis für die Ängste der ÖBB-Bediensteten – unter denen auch viele Burgenländer sind: Der Weg zu einer Lösung führt nur über den Verhandlungstisch.“

Noch seien keine Protestaktionen gegen die ÖBB-Gewerkschaft seitens des Pendlerclubs geplant, weil erst das volle Ausmaß der Gewerkschaftsmaßnahmen abgewartet werden soll. Die Geduld habe aber irgendwann ein Ende, geben RADICS und PRENNER zu bedenken.


Pendlerblutspendetag in der ÖRK-Zentrale in Wien

Der Pendlerclub Burgenland und das Österreichische Rote Kreuz veranstalten gemeinsam am 24. September 2003 einen "Pendlerblutspendetag".

"Wie nach jedem Sommer ist es nun angesagt die Blutreserven wieder aufzufüllen. Urlaubsbedingt war das Blutspendeaufkommen in diesem Sommer wie jedes Jahr geringer. Der Blutbedarf der Spitäler war in der Hauptreisezeit aber keineswegs rückläufig. Wir wollen nun dem ÖRK helfen, wieder auf gleich zu kommen" erläutert Joachim Radics die Motivation zu dieser Aktion.

Zwar geht jeder davon aus, nach einem Unfall oder bei einer Operation ausreichend mit Blutkonserven versorgt zu werden, doch nur sechs Prozent der Österreicherinnen und Österreicher spenden freiwillig und unbezahlt Blut, ein Drittel davon regelmäßig.

"Rund 500.000 Blutspenden werden jährlich benötigt. Der Blutspendedienst des Österreichischen Roten Kreuzes deckt etwa 95 Prozent dieses Bedarfs. Doch vor allem bei der jüngeren Bevölkerung im Alter von 18 bis 30 Jahren wird die Bereitschaft zu spenden immer geringer", sagt Univ. Prof. Dr. Renate Heinz vom Österreichischen Roten Kreuz.

"Blut ist ein wichtiges Medikament für den Notfall, für das es bis heute keinen adäquaten Ersatz gibt. Wenn auch Sie zum Lebensretter werden wollen, unterstützen Sie das Österreichische Rote Kreuz bei dieser Aktion", bittet Joachim Radics.

Als Dankeschön gibt's wie immer das "Blutspendermenü" sowie für alle die von 17.00 bis 20.00 in der Blutspendezentrale in der Wiedner Hauptstraße Nr. 32 ihr Blut spenden eine e-learning Erste Hilfe CD.

Blut spenden können alle gesunden Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren in einem Abstand von acht Wochen. Frauen können vier bis fünf mal, Männer sechs mal jährlich Blut spenden. Bei der ersten Blutspende ist ein amtlicher Lichtbildausweis vorzuweisen.

Rückfragen:
Joachim Radics
Pendlerclub Burgenland
0664/2230943
joachim.radics@av-digital.at
www.pendlerclub-burgenland.at