| Holen Sie sich ihr Geld!
€ 130,00 PENDLERZUSCHLAG
Gemeinsam mit dem Pendlerclub Burgenland konnte für Kleinverdiener ein Pendlerzuschlag von 130 Euro pro Jahr erreicht werden!
Wer weniger als 1.130 Euro brutto monatlich verdient, zahlt keine Lohnsteuer und erhält somit keine Pendlerpauschale – stattdessen gibt es jetzt den Pendlerzuschlag von 130 Euro pro Jahr. Der Pendlerzuschlag kann ab 1.1.2009 für das Vorjahr beim Steuerausgleich als Negativsteuer mittels Arbeitnehmerveranlagung (Formular L1) zurückgeholt werden.
Anleitung und Infos unter www.pendlerinitiative.at
Weitere Unterstützungen für PendlerInnen:
1. Pendlerpauschale
Die Pendlerpauschale wurde im Juli 2008 um 15 Prozent erhöht. Diese Unterstützung ist für alle ArbeitnehmerInnen, die lohnsteuerpflichtig sind und den Arbeitsplatz nur schwer erreichen können. Es gibt zwei Unterteilungen von Pendlerpauschalen:
Kleine Pendlerpauschale
Für jene, bei welchen die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz mindestens 20 Kilometer beträgt und die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels möglich ist.
ab 20 km: 630,00 pro Jahr
ab 40 km: 1.242,00 pro Jahr
ab 60 km: 1.857,00 pro Jahr
Große Pendlerpauschale
Für jene, die einen besonders langen Arbeitsweg haben oder denen es unmöglich ist, mindestens die Hälfte des Arbeitsweges mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zurückzulegen.
ab 2 km: 342,00 pro Jahr
ab 20 km: 1.356,00 pro Jahr
ab 40 km: 2.361,00 pro Jahr
ab 60 km: 3.372,00 pro Jahr
2. Fahrtkostenzuschuss (Pendlerbeihilfe)
Eine weitere Erleichterung, zusätzlich zur Pendlerpauschale, bringt der Fahrtkostenzuschuss des Landes Burgenland.
Voraussetzungen für den Fahrtkostenzuschuss:
• der Weg zum Arbeitsplatz mindestens 20 km beträgt (einfache Wegstrecke);
• die Antragsteller pendeln nicht im Bereich des VOR (Verkehrsverbundes Ostregion), SBV (Verkehrsverbund Südburgenland), NBV (Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland) oder ähnlichen vorgelagerten Verbundformen des öffentlichen Verkehrs (Ausnahmen: Schicht,- Wechsel- oder Nachtdienst bzw. Unzumutbarkeit des öffentlichen Verkehrsmittels; unzumutbar ist jedenfalls eine je Fahrtstrecke über 2 Stunden dauernde Fahrtzeit);
• der Hauptwohnsitz liegt im Burgenland.
Die Beihilfe beträgt für die Entfernungen
• von 20 km bis 25 km 70,00 Euro jährlich
• von 25 km bis 50 km bis zu 171,00 Euro jährlich
• von 51 km bis 100 km bis zu 227,00 Euro jährlich
• über 100 km bis zu 339,00 Euro jährlich
Das monatliche Bruttoeinkommen beim Alleinverdiener darf 2.475,00 Euro (+ 10 % für Ehepartner + 10 % für jedes Kind, für welches Familienbeihilfe bezogen wird) bzw. das Familieneinkommen 3.960,00 Euro nicht übersteigen.
Für PendlerInnen mit niedrigem Einkommen verringert sich die zumutbare Fahrtdauer auf 1 ½ Stunden, sofern der Bruttolohn unter 1.350,00 € liegt.
Für Personen mit einem Einkommen unter 747,00 € brutto und für Lehrlinge gibt es ab einer Fahrtstrecke von mindestens 20 km eine Förderung von € 70,00. Eine zumutbare Fahrzeit entfällt bei dieser Einkommensgrenze und bei Lehrlingen.
Der Fahrtkostenzuschuss kann nur im Nachhinein für ein Kalenderjahr beantragt werden. Der Antrag muss bis spätestens 30. April des Folgejahres beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 6 - Hauptreferat Sozialwesen, Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt,
eingelangt sein. Formulare unter www.burgenland.at bzw. liegen bei Gemeindeämtern auf.
Der Fahrtkostenzuschuss vom Land und die Pendlerpauschale vom Bund können gleichzeitig beansprucht werden. Die Pendlerpauschale kann mittels Steuerausgleich geltend gemacht werden, der Fahrtkostenzuschuss des Landes (eigener Antrag) gibt es als Direktzahlung. Vergessene Pendlerpauschalen können sogar 5 Jahre rückwirkend zurückgeholt werden.
Aktion 'Tanke NEIN' am Bahnhof Deutschkreutz!
'Pendlerinitiative Austria' macht weiter mobil
„Mit der Informations- und Verteilaktion am Bahnhof Deutschkreutz
wurde ein weiter Schritt im Rahmen der 'Tanke NEIN' – Kampagne
der 'Pendlerinitiative Austria' getan. Die Aktion wird von den Pendlerinnen
und Pendlern durchwegs begrüßt und findet bei all jenen,
die unter den hohen Mineralölpreisen zu leiden haben, größten
Zuspruch. Die Liste mit Unterstützungserklärungen wird Tag
für Tag länger. Jede Unterschrift stärkt die Initiative
und bestätigt uns in unserem Handeln“, so Ing. Georg Altenburger,
Sprecher der 'Pendlerinitiative Austria' im Burgenland.
Während die Rohölpreise bereits leicht gesunken sind, werden
diese Preissenkungen an den Tankstellen kaum spürbar. Trotz hoher
Gewinne der Konzerne bleiben die Treibstoffpreise in schwindelerregenden
Höhen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, größtmöglichen
Druck auf die Mineralölkonzerne und die Politik zu erzeugen, um
eine Verringerung der finanziellen Belastung unserer Pendlerinnen und
Pendler zu erreichen. Mit der österreichweiten 'Pendlerinitiative
Austria' haben wir unsere regionalen Kräfte gebündelt, um
die Interessen von rund 1,8 Millionen österreichischen Pendlerinnen
und Pendler entsprechend vertreten zu können. Wir haben uns zur
Aufgabe gemacht, deren Lebensumstände zu verbessern“, betont
Altenburger.
„Die Erhöhung des Kilometergeldes und der Pendlerpauschale
durch die Bundesregierung sowie die Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses
waren kleine Schritte zur Entlastung. Weitere Maßnahmen sind unbedingt
notwendig, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zumindest einen
Teil der erhöhten Kosten abgedeckt bekommen“, fordert Mag.
Andreas Grandits, Obmann-Stellvertreter und Gründungs-mitglied
der 'Pendlerinitiative Austria'.
„Die 'Pendlerinitiative Austria' hat sich zum Ziel gesetzt, auch
eine Senkung der Mehrwertsteuersätze auf Mineralölprodukte
zu erreichen. Wir fordern eine Verbesserung der Pendlerförderung
sowie die Absetzbarkeit der tatsächlichen Kosten anstatt pauschalierter
Freibeträge. Weitere Zielsetzungen sind auf den Ausbau der öffentlichen
Verkehrsmittel, den Ausbau der Park&Ride-Anlagen, der Forcierung
und Förderung alternativer Technologien und auf eine verstärkte
Marktkontrolle der EU mit Eindämmung der Ölspekulation gerichtet“,
so Grandits auch in seiner Funktion als Geschäftsführer des
'Pendlerclub Burgenland'.
Die Kampagne wurde am Deutschkreutzer Bahnhof auch von Nationalratskandidat
LAbg. Werner Gradwohl sowie ÖAAB/AK-Vorstand BR-Vors. Rudolf Unger
tatkräftig unterstützt. „Viele Forderungen der 'Pendlerinitiative
Austria' wurden bereits durch unsere politische Arbeit in den Burgenländischen
Landtag eingebracht. Der Ausbau der Park&Ride-Anlagen sowie der
Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes sind langjährige ÖVP-Forderungen,
die permanent am Veto der SPÖ-Granden scheitern. Es ist bedauerlich,
dass sogar Protest-Kundgebungen notwendig sind, wie zuletzt die Aktion
für den Ausbau der S31, um für die Burgenländerinnen
und Burgenländer eine vernünftige Verkehrsinfrastruktur zu
erreichen. Wie die vielen betroffenen Pendlerinnen und Pendler, hoffen
auch wir, dass die verantwortlichen SPÖ-Landespolitiker aus ihren
jahrelangen Ankündigungen endlich konkrete Taten werden lassen“,
so ÖVP-Verkehrssprecher LAbg. Werner Gradwohl.
Die Pendlerinitiative ist auch ganz besonders um den persönlichen
Kontakt bemüht. Unter der Telefonnummer 01-4057770 wurde eine Pendlerhotline
eingerichtet, damit alle Pendlerinnen und Pendler ihre Wünsche,
Beschwerden und Anregungen deponieren können. Weitere Informationen
finden Sie auf unseren Internetseiten: www.pendlerinitiative.at und
www.pendlerclub-burgenland.at !
Presseinformation: Tanke NEIN! Oberwart, 13. August 2008
' Pendlerinitiative Austria' macht österreichweit mobil
„Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen“,
sagt Mag. Andreas Grandits, Obmann-Stellvertreter und Gründungsmitglied
der Pendlerinitiative Austria. „Jedes Mal, wenn ich an einer Tankstelle
vorbeifahre, ärgere ich mich über die überhöhten
Spritpreise. Allein im Burgenland sind täglich mehr als 85.000
Menschen unterwegs, um zu einem Arbeitsplatz außerhalb ihres Wohnbezirkes
oder in ein anderes Bundesland zu gelangen. Viele Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer erleiden durch die drastische Preisentwicklung bei
Treibstoffen massive Nettoeinkommensverluste bis zu 600 Euro im Jahr.“,
so Grandits.
„Mit der Erhöhung des Kilometergeldes und der Pendlerpauschale
durch die Bundesregierung sowie mit der Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses
des Landes sind kleine Schritte zur Entlastung gesetzt worden. Weitere
Maßnahmen sind notwendig, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
zumindest einen Teil der erhöhten Kosten abgedeckt bekommen“,
fordert Andreas Grandits auch in seiner Funktion als Geschäftsführer
des Pendlerclub Burgenland. "Jetzt sind Aktionen gefragt.“,
so Andreas Grandits.
„Es war notwendig, dass wir die österreichweite Pendlerinitiative
Austria gegründet und damit unsere regionalen Kräfte gebündelt
haben. Die Pendlerinitiative Austria vertritt die Interessen von rund
1,8 Millionen österreichischen Pendlerinnen und Pendler und hat
es sich zur Aufgabe gemacht, deren Lebensumstände zu verbessern.“,
betont Ing. Georg Altenburger, Sprecher der Pendlerinitiative Austria
im Burgenland.
„Mit unserer flächendeckenden Kampagne 'Tanke nein' wollen
wir die Bevölkerung noch stärker gegen die Preistreiberei
der Ölmultis vereinen. Wir werben mit entsprechenden Aufklebern
und laden alle Autofahrerinnen und Autofahrer ein, uns dabei zu unterstützen“,
erklärt Altenburger. Außerdem erhebt die Pendlerinitiative
Austria gesicherte Daten, um festzustellen, welche Multis an den überteuerten
Spritpreisen schuld sind. Alle Informationen werden auf der Homepage
www.tankenein.at gesammelt und veröffentlicht. „Wir wollen
durch unsere Aktionen den Druck auf die wirtschaftlichen und politischen
Verantwortlichen erhöhen, um die Interessen der österreichischen
Pendlerinnen und Pendler durchzusetzen. Die österreichweite Initiative
ist dafür die richtige Plattform“, so Altenburger.
Weitere Ziele der sind: Senkung der Mehrwertsteuersätze auf Mineralölprodukte,
Verbesserung der Pendlerförderung – Absetzbarkeit der tatsächlichen
Kosten anstatt pauschalierter Freibeträge, Ausbau der öffentlichen
Verkehrsmittel, Ausbau der Park&Ride-Anlagen, Forcierung und Förderung
alternativer Technologien, Marktkontrolle der EU - Eindämmung der
Ölspekulation.
Die Pendlerinitiative Austria konnte sich bei ihrer Verteilaktion in
Oberwart über die kräftige Unterstützung durch ÖVP-Pendlersprecher
LAbg. Norbert Sulyok und ÖVP-Verkehrsprecher LAbg. Werner Gradwohl
freuen - sowohl in thematischer Hinsicht als auch aktiv bei der Verteilaktion
'Tanke nein'. Die von der Initiative verfolgten Ziele wie der Ausbau
von Park&Ride-Anlagen und des öffentlichen Verkehrsnetzes sind
auch Schwerpunkte der politischen Arbeit der beiden Landespolitiker.
Die Pendlerinitiative ist auch ganz besonders um den persönlichen
Kontakt bemüht. Unter der Telefonnummer 01-4057770 wurde eine Pendlerhotline
eingerichtet, damit alle Pendlerinnen und Pendler ihre Wünsche,
Beschwerden und Anregungen deponieren können.
Das reicht! Bei diesen Treibstoffpreisen ist für viele
nicht mehr sicher,
ob sich der weite Weg zur Arbeit noch rechnet.
Wir werden auf die Politik Druck machen
Unsere Forderungen
• Mehr Angebot – Offensiver Ausbau der öffentlichen
Verkehrsmittel
• Ausbau der Park&Ride-Anlagen
• Entlastungen durch weitere Verbesserungen des Pendlerpauschales
• Verbesserung des Pendlerzuschlages
• Volle Absetzbarkeit der tatsächlichen Pendelkosten mit
der kommenden Steuerreform
Aktionen gegen die Abzocker
• Ölmultis sind verantwortlich - Wir werden die Preiswucherer
herausfiltern!
• Formierung und Mobilisierung der Konsumenten mit Tanke.Nein!
• Markterhebung – Wettbewerbsbehörde und Autofahrerklubs
als Partner
• Gezielte Aktionen gegen Abzocker, regional und flächendeckend
Sprit sparen – Kosten sparen
• Wir empfehlen, wenn möglich, umsteigen auf öffentliche
Verkehrsmittel
• Zusammenschluss in Fahrgemeinschaften (Mitfahrbörse)
• Mietwagen, Sammelbusse
• Unnotwendige Fahrten vermeiden
Presseaussendung: Weitere Entlastungs-Maßnahmen für Pendler
müssen folgen –
finanziell spürbare Erhöhung und Verbesserung der Richtlinien
des
Fahrtkostenzuschusses des Landes bzw. massive Anhebung des
Verkehrsabsetzbetrages für Arbeitnehmer
Angesichts der immer höher werdenden Treibstoffpreise sind die
heute beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung – Erhöhung
des Pendlerpauschale um 15 % bzw. Anhebung des Kilometergeldes
um 12 % auf 0,42 € ab 1. Juli 2008 – ein erster Schritt zur
Entlastung unserer über 40.000 Pendler.
“In diesem Zusammenhang erwarten wir auch sofortige Taten des
Landes Burgenland. Jetzt müssen auch der Fahrtkostenzuschuss im
Burgenland finanziell spürbar erhöht und die geltenden Regelungen
für die Förderrichtlinien, z. B. die Erhöhung der Einkommensgrenzen,
Ausweitung des Bezieherkreises nach sozialgerechten Aspekten wesentlich
verbessert werden“ fordert der Geschäftsführer des Pendlerclub
Burgenland, Mag. Andreas Grandits.
Anmerkung: Z. B. in Niederösterreich bekommt ein Pendler mehr
als doppelt so viel Fahrtkostenzuschuss vom Land als im Burgenland.
(siehe frühere Aussendungen!)
Weiters fordern wir mehr Park & Ride- sowie Drive-Anlagen
und mehr Anschlussstellen an den öffentlichen Personennah- und
Regionalverkehr im Burgenland für unsere Pendler, damit Fahrtgemeinschaften
und die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel erleichtert
werden.
Im Zuge der Steuerreform ist es unabdingbar den seit 1988 – also
seit 20 Jahren – völlig unverändert gebliebenen Verkehrsabsetzbetrag
für Arbeitnehmer – derzeit 294 € - massiv anzuheben,
denn während diesem Zeitraum sind die Fahrtkosten für die
Pendler um 80 % gestiegen.
LHStv. Steindl will eine Verdoppelung der Pendlerpauschale
PendlerInnen dringend entlasten
Der Energiepreisindex der österreichischen Energieagentur spricht
eine klare Sprache: Innerhalb eines Jahres – von April 2007 bis
April 2008 – haben sich die Treibstoffpreise im Durchschnitt um
24 Prozent erhöht. Der Dieselpreis ist im selben Zeitraum sogar
um 30 Prozent gestiegen. „Für alle, die aus beruflichen Gründen
auf das Auto angewiesen sind, wird diese Preissituation schön langsam
unerträglich“, sagt LHStv. Franz Steindl. Vor allem für
Pendler seien Entlastungsmaßnahmen notwendig. Sowohl Bund als
auch Land sind gefordert, so Steindl, in einem ersten Schritt tritt
er für eine Verdoppelung der Pend-lerpauschale ein.
Neben Normverbrauchsabgabe, Tankkosten, Mehrwertsteuer, motorbezogener
Versicherungs-steuer und Mautvignette zahlen Österreichs Autofahrer
außerdem seit der letzten Erhöhung im Vorjahr zusätzliche
475 Millionen Euro jährlich an Mineralölsteuer (die Mineralölsteuer
ist eine Verbrauchsabgabe und wird als Fixbetrag pro Liter festgelegt).
Die Finanzierung sei durch die erhöhten Steuereinnahmen also durchaus
gesichert.
„Nach den Treibstoffpreiserhöhungen und den Tariferhöhungen
für öffentliche Verkehrsmittel, sind jetzt steuerliche Entlastungen
für unsere Pendlerinnen und Pendler dringend notwendig. Solange
es keine ernsthaften Alternativen zur individuellen Mobilität der
Burgenländer oder mehr regionale Arbeitsplätze gibt, muss
Autofahren leistbar bleiben“, so Steindl.
Infrastrukturausbau: Jahrhundertchance vertan
„Auch in Sachen Ausbau von Schiene und Straße muss etwas
getan werden, denn die beste-hende Verkehrsinfrastruktur wird weder
den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen
der Wirtschaft gerecht“, so Steindl.
Erst vor wenigen Monaten habe LH Niessl bei den Verhandlungen zum Infrastrukturpaket
eine „Jahrhundertchance“ für das Burgenland vertan.
Hätte das Burgenland ebenso hartnäckig und konsequent mit
Verkehrsminister Faymann verhandelt wie die anderen Landeshauptmänner,
wäre gerade im Bereich des öffentlichen Verkehrs ein Quantensprung
möglich gewesen.
Während nämlich Niederösterreich für den Ausbau
von Schiene und Straße 9,6 Milliarden €, Kärnten 3,4
Mrd. € und die Steiermark 3,8 Mrd. € bekommt, werde das Burgenland
mit 400 Mio. € abgespeist. Und während in allen anderen Bundesländern
hunderte Millionen € in die Bahn investiert werden, sind es im
Burgenland magere 55 Millionen.
Steindl: Die Steuerreform nutzen, um Pendler zu entlasten
Um die Situation der Pendlerinnen zu verbessern, fordert Steindl eine
Verdoppelung der großen und kleinen Pendlerpauschale durch den
Bund. Die ÖVP-Burgenland wird einen entsprechen-den Antrag auf
Erhöhung der Pendlerpauschale in den Landtag einbringen. „Die
bevorstehende Steuerreform bietet eine ideale Möglichkeit, um die
Pendler zu entlasten“, so Steindl.
Die Steuereinnahmen aus der Mineralölsteuer sprudeln, es sei daher
nicht einzusehen, warum nicht ein kleiner Teil davon den Pendlerinnen
und Pendlern zugute kommen soll. Der Steueran-teil am Dieselpreis aus
Mineralöl- und Umsatzsteuer betrug im April 2008 immerhin rund
58 Cent pro Liter oder 41,83 Prozent.
Pendlerpauschale derzeit:
- Die kleine Pendlerpauschale gilt für Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz
mehr als 20 km von der Wohnung entfernt ist und denen die Benützung
eines öffentlichen Verkehrsmittels möglich und zumutbar
ist (45,50 Euro pro Monat ab 20 km; ab 40 km 90 Euro; ab 60 km 134,5
Euro).
- Die große Pendlerpauschale gilt für Arbeitnehmer, deren
Arbeitsplatz mehr als zwei Kilo-meter von der Wohnung entfernt ist,
denen aber die Benützung eines öffentlichen Ver-kehrsmittels
nicht möglich oder nicht zumutbar ist (ab 2 km 24,75 Euro pro
Monat; ab 20 km 98,25 Euro, ab 40 km 171 Euro; ab 60 km 244,25 Euro).
Richtig Gas geben – Spritsparwettbewerb ausgeschrieben
Spritsparen ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zum Schutz des Klimas,
sondern hilft auch, bares Geld zu sparen. Rund 26% der gesamten Treibhausgase
stammen aus dem Verkehrssektor. Seit 1990 sind die CO2-Emissionen aus
dem Straßenverkehr um 93% gestiegen.
Wer richtig Gas gibt, leistet daher auch einen persönlichen Beitrag
zur österreichischen Klima-schutz-Initiative. Immerhin können
mit einer spritsparenden Fahrweise zwischen fünf und 15 % Treibstoff
eingespart werden. Mit dem Spritspar-Wettbewerb 2008 will das Lebensministerium
Bewusstsein dafür schaffen.
Das Landesfinale geht am 23. August im Fahrsicherheitszentrum in Neutal
über die Bühne. Beim Finale am 9. Oktober treten die besten
Spritsparer Österreichs gegeneinander an (www.spritspar.at).
Sulyok: Mehr Unterstützung für die burgenländischen
Pendler!
In dieselbe Kerbe schlägt Pendlersprecher LAbg Norbert SULYOK.
Die Pendlerpauschale muss im Zuge der Steuerreform verbessert und angehoben
werden, um die Pendlerinnen und Pendler deutlich und finanziell spürbar
zu entlasten. Eine wichtige Information in diesem Zusammenhang ist,
dass sowohl die kleine als auch die große Pendlerpauschale rückwirkend
für 5 ! Jahre beim zuständigen Finanzamt eingebracht und geltend
gemacht werden kann.
„Statt der „Pendlerpflanzaktionen“ der SPÖ soll
ernsthaft den Pendlern unter die Arme gegriffen werden“, fordert
Sulyok
Fahrtkostenzuschuss im Burgenland sehr niedrig:
Der Fahrtkostenzuschuss an Pendler vom Land Burgenland muss überdacht,
überarbeitet und deutlich angehoben werden. Pendlerehepaar in NÖ
darf 3422,-€ zusammen verdienen, um noch in den Genuss des Fahrtkostenzuschusses
zu kommen. Im Burgenland darf man aber höchstens 2641,-€ verdienen
um Anspruch auf den Fahrtkostenzuschuss zu haben. Sulyok nennt ein zwei-tes
Beispiel: „Ein Arbeitnehmer der von Kohfidisch nach Wien pendelt,
bekommt im Burgenland eine Zuschuss von 327 €, in Niederösterreich
erhielte er dafür 686 €, also mehr als das Doppel-te!“
Fahrpreiserhöhungen: LH Niessl stimmt immer zu
Die jährlichen Fahrpreiserhöhungen im Bus – und Bahnbereich
werden vom LH NIESSL an-standslos mitbestimmt.
Falls es neuerlich mit Zustimmung des LH, welcher das Burgenland im
VOR vertritt, so soll diese Erhöhung vom Land bezahlt werden, um
den umweltbewussten Pendlerinnen und Pendlern nicht noch tiefer in die
Tasche zu greifen.
Für eine sozial gerechte Pendlerpolitik
GELB-ROT für Niessl und Faymann
Auf eine wichtige Frist, die bares Geld für Burgenlands Pendler
bedeuten kann, macht der Pendlerclub Geschäftsführer, Mag.
Andreas Grandits, aufmerksam: „Am 30. April endet die
Frist zur Beantragung des Fahrtkosten-Zuschusses“, so
Andreas Grandits
“Gerade nach den letzten Treibstoffpreiserhöhungen und den
Tariferhöhungen für öffentliche Verkehrsmittel, die unsere
Pendler massiv belasten, sind wesentliche Verbesserungen des Fahrtkostenzuschusses
im Burgenland dringend notwendig“ fordert Mag. Andreas Grandits.
Gemeinsam mit anderen Bundesländern will der Pendlerclub Burgenland
und die Pendlerinitiative Steiermark eine österreichweite Plattform
für Pendler errichten, um noch stärker die Pendlerinteressen
gegenüber der öffentlichen Hand vertreten zu können.
Unsere Forderungen an LH Niessl und Verkehrsminister Faymann:
- Verbesserung der geltenden Regelungen beim Fahrtkostenzuschuss des
Landes bzw. der
Förderrichtlinien – z. B. Erhöhung der Einkommensgrenzen,
Ausweitung des
Bezieherkreises nach sozialgerechten Gesichtspunkten. Dazu ein Beispiel:
Ein Pendler aus
St. Michael (Bezirk Güssing) erhält nach burgenländischem
System nur 327,-- Euro Beihilfe
pro Jahr, während er in Niederösterreich 780,-- Euro erhalten
würde „ Ca. 450,-- Euro
finanzieller Unterschied sind enorm, wir haben den niedrigsten Fahrtkostenzuschuss
Österreichs “, meint dazu auch Pendlersprecher der ÖVP-Burgenland,
Norbert Sulyok.
- mehr Park & Ride- sowie Park & Drive Anlagen und mehr Anschlussstellen
an den
öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr
- Ausbau und Attraktivierung der Schiene. Die Anbindungen an Graz und
Wien entsprechen
nicht den aktuellen Anforderungen.
- Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Burgenland (S 7, S 31, B 50).
- Beseitigung steuerlicher Belastungen unserer Pendler am Bau. Z. B.
fordern wir die
Rücknahme der seit 1.1. 2008 geltenden Besteuerung des Nächtigungsgeldes.
Bereits zum 5. Mal stellt der Pendlerclub Burgenland am Mittwoch, dem
23. April 2008, 19 Uhr, in der Gaststätte zur Fabrik, Gaudenzdorfer
Gürtel 73, 12. Bezirk, den traditionellen Maibaum mit musikalischer
Umrahmung auf. „Dazu lade ich alle Pendler in Wien zum Maibaumaufstellen
recht herzlich ein“, sagt Andreas Grandits.
SPÖ muss vor der eigenen Wiener Tür kehren
Scheinheiliges Ablenkungsmanöver von SP-Pendlerbelastungen
Als scheinheilig bezeichnet Pendlerclub Burgenland-Geschäftsführer
Mag. Andreas Grandits die Attacken gegen das Finanzministerium. „Der
wahre Schröpf-Kaiser der Pendler sitzt in Wien – von niemanden
werden die Pendler so abkassiert wie von der Häupl-SPÖ“,
erklärt Grandits.
Allein durch die Ausdehnung der Kurzparkzeiten und der Erhöhung
der Parkgebühren hat sich die Belastung der Pendler massiv erhöht.
Das System des Parkpickerls höhlt den ländlichen Raum aus,
denn viele Pendler sind gezwungen, ihren Hauptwohnsitz nach Wien zu
verlegen, um im Bereich ihrer Wohnung überhaupt parken zu können.
Grandits zu den Folgen dieser Schröpf-Politik: „Die kleinen
burgenländischen Ortschaften verlieren Hauptwohnsitzer. Als Beispiel
nenne ich meine Heimatgemeinde Stinatz, wo seit 2001 ein Einwohnerrückgang
von 114 Personen, das sind fast 8 Prozent, zu verzeichnen ist.“
Auch im Burgenland hätte die SPÖ Gelegenheit für Pendlerinteressen
zu arbeiten – alle betroffenen Ressorts sind in Roter Hand.
Verbesserungsvorschlägen des Pendlerklub Burgenland im Sinne der
Pendler
1. Fahrtkostenzuschuss: Anhebung der Einkommensgrenzen und dadurch Ausweitung
des Bezieherkreises
2. Schaffung von geeigneter Infrastruktur: Ausbau der Straße und
Schiene, Verdoppelung der Park & Ride Anlagen
Der Pendlerclub Burgenland bemühe sich auch um die Verbesserung
und Erhaltung der Sozialkontakte und des Networking unter den Pendlern,
sagt Grandits. „Unsere nächste Veranstaltung ist das
traditionelle Maibaumaufstellen am Mittwoch, dem 23. April 2008, 19.00
Uhr, in der Gaststätte zur Fabrik, Gaudenzdorfer Gürtel
73. Ich lade alle Pendler herzlich ein“, so der Pendlerclub Burgenland-Geschäftsführer
abschließend.
SP-Nießl schweigt aus Parteiräson gegenüber
dem Roten Wien
Breite Front gegen Pendler- und Studentenbelastungen der SPÖ
„Man kann nicht genug auf die Belastungen hinweisen, denen burgenländische
Arbeitnehmer und Studenten ausgesetzt sind, die täglich oder wöchentlich
auspendeln müssen. Vor allem in der Bundeshauptstadt Wien hat die
SPÖ schon vor Jahren eine Belastungslawine losgetreten, die zehntausende
Pendlerinnen und Pendler unter sich begräbt. Die ÖVP will
Allianzen zwischen Pendler schließen, wie heute mit der Schülerunion,
der Jungen ÖVP und dem Pendlerklub Burgenland“, sagt ÖVP-Pendlersprecher
Bgm. Norbert Sulyok.
Burgenland Schlusslicht bei Pendlerunterstützungen
Symptomatisch für die abgehobene Sozialpolitik der SPÖ seinen
die Posten im Landesvoranschlag 2008 von Soziallandesrat Rezar, meint
Sulyok. „Im Jahresvoranschlag für 2008 sind lediglich 360.000,-€
für die Burgenländischen Pendlerinnen und Pendler vorgesehen.
Das sind um 150.000,-€ weniger als die Burgenländerinnen und
Burgenländer im Jahr 2006 verbraucht haben. Es besteht hier der
dringende Verdacht, durch diese Maßnahme Einsparungen in den Entfernungsbeihilfen
gemacht werden sollen, deren Anhebung wir seit Jahren genauso fordern,
wie die Erweiterung des Bezieherkreises für den Fahrtkostenausschuss.“
SP-Landesrat Rezar handle hier grob fahrlässig. Wie auch im Sozialbereich
sei das Burgenland Schlusslicht mit den Pendlerunterstützungen,
resümiert Sulyok.
ÖBB-Maßnahmen mit einem lachenden und weinenden
Auge zu sehen
Für Sulyok sind die jüngst präsentierten Maßnahmen
ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn aber die Wiederaufnahme des
Personenzugverkehrs zwischen Deutschkreutz und Neckenmarkt/Horitschon
die Einstellung der Busverkehrs zu den Spitzenzeiten bedeute, könne
das nicht als Erfolg gewertet werden. Die ÖBB lasse sich die Erweiterung
des Fahrplanes auch teuer bezahlen. „Ich fürchte, dass die
Fahrpreiserhöhungen sich mittelfristig auf die Wochen- und Jahreskarten
im VOR auswirken wird. Auch hier hätte Verkehrskoordinator Nießl
ein Vetorecht im VOR“, so der Pendlersprecher.
Eine AK Studie belege, dass Bahn und Bus als Alternative zum PKW nur
akzeptiert wird, wenn auch der Fahrplan stimmte. Weiters kritisiere
die Arbeiterkammer seit langem Mängel im Bereich der öffentlichen
Verkehrsmittel:
1. zu wenige Abendzüge
2. Zugkomfort und Qualität ist unteres Niveau
3. Ausstattung der Haltestellen ist unterdurchschnittlich bis durchschnittlich
4. schlechte Information an den Bahnsteigen.
Nießl habe sich auch bei den Verhandlungen über das Infrastrukturpaket
für das Burgenland durch seinen Genossen Verkehrsminister Faymann
mit einem Bruchteil dessen abspeisen lassen, was andere Länder
bekämen – zulasten der Pendlerinnen und Pendler, meint Sulyok.
Wolf (JVP) und Schmidt (Schülerunion): Nießl-SPÖ
lässt Burgenländer in Wien in Stich
„Neben den Preisen für die Parkscheine, welche nun statt
€ 0,80 satte € 1,20 für eine halbe Stunde kosten, wurden
durch die Stadt Wien weitere Gebühren, wie die Preise des Semestertickets
unverschämt in die Höhe getrieben!“, erläutert
JVP- Bezirksobmann Christoph Wolf.
Das Problem, welches diese Gebührenerhöhung mit sich bringt,
ist, dass Wiener bevorzugt und in anderen Bundesländer gemeldeten
Studierenden benachteiligt werden. Meldet der jeweilige Lernende seinen
Hauptwohnsitz in der Millionenstadt, so erhält er zum Beispiel
das Semesterticket der Wiener Linien um € 45 statt € 100.
„Die Landesregierung sollte ein Zeichen setzen und viele Gemeinden
werden ihre Studierenden auch finanziell unterstützen. Trotzdem
wird damit das Burgenland und dessen Bürgerinnen und Bürger
zu Kosten der Stadt Wien belastet!“
Kurz oder lang gesehen, bedeuten diese Vorteile, welche nur für
Wiener vorgesehen sind, eine Abwanderung der burgenländischen Studentinnen
und Studenten aus ihrer Heimatgemeinde. Für Wochenpendler ist die
neue Situation eine Katastrophe, entweder sie verzichten auf ihren Parkplatz
oder sie melden ihren Hauptwohnsitz in Wien. Viele haben dies bereits
jetzt gemacht und durch die schlechten Konditionen für Nicht-Wiener,
in der Bundeshauptstadt, werden ihnen noch weitere folgen.
„Jede Umwandlung eines Hauptwohnsitzes in einen Nebenwohnsitz
schmälert das Budget und schwächt somit die betroffenen Gemeinden
an der Substanz. Dadurch entsteht eine finanzielle wie auch gesellschaftliche
Aushöhlung der vielen Gemeinden im Burgenland!“, so Christoph
Schmidt, der in der Schülerunion die Interessen der angehenden
Studierenden vertreten will. Eine Möglichkeit wäre, dass die
Gemeinden vorerst den Differenzbetrag des Semestertickets für alle
Studierenden übernehmen und dadurch der Abwanderung von Hauptwohnsitzen
entgegen wirken“, sind sich Schmidt und Wolf einig.
Benachteiligung der FH-Studenten
Ein lang und breit diskutiertes, jedoch scheinbar zu wenig artikuliertes
Thema ist das der Förderung von Studierenden seitens des Landes
Burgenland, die eine Fachhochschule im Burgenland besuchen. „Wir
fordern, dass jeder Burgenländische Studierende seine Studiengebühren
vom Land zurück bekommt – egal wo er studiert! Die FH Burgenland
hat bereits einen Ruf und ausreichend Studierende, wodurch die Umschichtung
der Förderungen keine Mehrbelastung ausmachen wird. Dadurch kann
man Burgenländerinnen und Burgenländer effektiv und gezielt
finanziell unterstützen“, fordert seit langem die Junge ÖVP
gemeinsam mit der Schülerunion.
Grandits: Steuerschraube bei Treibstoffpreisen lockern!
„Während der staatliche Ölriese OMV von einer Rekordbilanz
zur nächsten schwebt, wird Autofahrern und Pendlern täglich
mehr Geld aus der Tasche gezogen“, sagt Mag. Andreas Grandits,
Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland. „Diese unverschämte
Abzocke an den Zapfsäulen muss endlich eingebremst werden.“
Andreas Grandits fordert eine Verschärfung des Kartellrechts und
endlich Mut von der Bundesregierung den teilverstaatlichten Ölkonzern
OMV in die Pflicht zu nehmen. „Lieber weniger Dividenden kassieren,
dafür aber leistbaren Treibstoff für alle Österreicher
schaffen“, fordert Andreas Grandits. Viele Pendler würden
durch den Weg zur Arbeit schmerzliche Einkommensverluste erleiden, vor
allem Langstreckenpendler und ihre Familien müssten bereits Einschränkungen
ihres Lebensstandards hinnehmen. Andreas Grandits fordert eine Mehrwertsteuersenkung
auf Treibstoff, eine markante Erhöhung des Fahrtkostenzuschuss
des Landes Burgenland und eine umgehende Erhöhung des amtlichen
Kilometergeldes auf 45 Cent.
„Die Steuerschraube muss korrigiert werden und die Pendlerpauschale
muss weiter verbessert werden, denn die Untätigkeit der Bundes-
und Landesregierung angesichts der explodierenden Treibstoffpreise wird
langsam unhaltbar“, so der Pendlervertreter, der seine Forderungen
auf den Punkt bringt: „Mutiges Handeln gegen Ölmultis! -
Steuerschraube bei Treibstoffen lockern! – Mehr Unterstützung
für Pendler durch das Land Burgenland!“
2 Stunden Fahrzeit mit dem öffentlichen Verkehrsmittel
nach Graz
Trotz steigender Belastungen der Pendler der Bezirke Jennersdorf und
Güssing wird seitens des Landeshauptmannes Hans Niessl nichts unternommen,
um den öffentlichen Verkehr zu attraktiveren.
Vor allem die Pendler aus den Bezirken Jennersdorf und Güssing
sind auf ihr Auto angewiesen, weil das Angebot des öffentlichen
Verkehrs nicht bedarfsorientiert ausgerichtet ist.
„Die Fahrzeit mit dem Postbus von Heiligenkreuz i.L. nach Graz
nimmt 2 Stunden in Anspruch, hin und retour 4 Stunden, das ist für
einen Tagespendler zu viel“, erklärt Franz Michael Koller
vom ÖAAB Jennersdorf weiter, „dazu kommt, dass die Linie
nicht bedarfsorientiert geführt wird“.
Versäumnis des Burgenlandes
Ab Dezember 2007 werden in der Steiermark die ersten Schritte für
den „Steirertakt 08“ umgesetzt. Dabei handelt es sich um
ein S-Bahnkonzept von Verkehrslandesrätin Mag Kristina Edlinger-Ploder.
Analog zu den Vorhaben im Schienenverkehr wird unter dem Titel „Stadt-Land-Bus“
auf den wichtigsten Buskorridoren von und nach Graz ebenfalls ein Konzept
erarbeitet.
Zirka 150 Arbeitnehmer aus dem Lafnitztal pendeln täglich nach
Graz, um dort ihren beruflichen Tätigkeiten nachzukommen.
„Steigende Treibstoff- und Vignettenpreise, die Regulative zur
Feinstaubreduzierung sowie die Parkplatzproblematik im Stadtgebiet Graz
erschweren den beruflichen Alltag der Pendler“, meint Andreas
Grandits vom Pendlerclub Burgenland.
„Mit einem kooperativen Modell muss man bewirken, die bestehende
Busverbindung von Güssing nach Graz in das steirische „Stadt-Land-Bus“
Konzept einzubinden. Die öffentliche Verkehrs-verbindung in beiden
Bezirken muss beschleunigt, besser vernetzt und in kürzeren Intervallen
geführt werden“, fordert der Pendlerclub Burgenland.
Landeshauptmann Niessl versucht seine fehlenden Konzepte für die
südlichen Bezirke damit zu entschuldigen, dass „aufgrund
der Siedlungsstruktur im Südburgenland es nicht immer möglich
ist, optimale Verbindungen zu schaffen.“
Gerade diese typisch burgenländische Siedlungsstruktur in den Bezirken
Jennersdorf und Güssing erfordert ein ausgereiftes, attraktives
und nachhaltiges Verkehrskonzept.
Steindl: Burgenland braucht kluge Verkehrs- und Raumplanungspolitik
Im Burgenland gibt es beinahe 42.000 Auspendler, die ihren Arbeitsplatz
in einem anderen Bundesland haben, hinzukommen rund 860 Personen, die
einer Beschäftigung im Ausland nachgehen (lt. VZ 2001). „Um
die Situation der Pendlerinnen und Pendler zu verbessern, ist nicht
nur der Bund, sondern auch das Land gefordert. Der Pendlerclub Burgenland
setzt sich seit Jahren für die Anliegen der PendlerInnen ein und
versucht mit verschiedenen Maßnahmen ihre Situation zu verbessern“,
so LHStv. Franz Steindl.
Gute Initiativen im Burgenland – ungelöste Probleme
beim Auspendeln
Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für Wirtschaftswachstum,
Arbeitsplätze und Lebensqualität. Daher sind wir seit Jahren
bemüht, durch entsprechende Projekte die Mobilität zu erhöhen,
bzw. die Pendler bei der Durchsetzung ihrer Anliegen zu unterstützen,
so Steindl. Gerade in den letzten Jahren wurden innerhalb des Burgenlandes
einige Erfolg versprechende Initiativen umgesetzt, wie der „Rote
Bus“ im Bezirk Güssing, der „Gmoa Bus“, das Jugendtaxi
oder in Eisenstadt das City Taxi.
Viele PendlerInnen leiden aber nach wie vor unter den unzureichenden
Verkehrsanbindun-gen in die Großräume Wien und Graz. Der
öffentliche Verkehr ist für viele burgenländische Arbeitnehmer
vielfach zu teuer, zu unbequem und zu langsam. „Die bestehende
Verkehrsinf-rastruktur wird weder den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer
noch den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht. Dabei ist eine gute
Erreichbarkeit eine Entwicklungschance für die Regi-onen“,
so Steindl.
Verkehrslawine rollt – 40 Prozent Steigerung bis 2015
Natürlich ist das Vorziehen der wichtigen burgenländischen
Straßenbau-Projekte (S7, Um-fahrung Schützen am Gebirge,
S31 bis zur Grenze) zu begrüßen. Tatsache ist aber, dass
es sich dabei eben um vor Jahren beschlossene Projekte handelt, die
schon längst fertig sein sollten. Und bedauerlich ist auch, dass
dieses Vorziehen der Projekte ein 11 Millionen € tie-fes Loch in
das den Landeshaushalt reißt.
„Hier hat Verkehrsminister Faymann das Burgenland über den
Tisch gezogen. Niederöster-reich bekommt für den Ausbau von
Schiene und Straße 9,6 Milliarden €, Kärnten 3,4 Mrd.
€, Wien 5,1 Mrd. € und die Steiermark 3,8 Mrd. €. Nur
das Burgenland wird mit 400 Mio. € abgespeist. Mit diesem Betrag
ist es praktisch nicht möglich, eine verkehrspolitische Wei-chenstellung
für die nächsten Jahrzehnte vorzunehmen. Unter diesen Voraussetzungen
wird es kaum Verbesserungen für den Wirtschaftsstandort geben.
Und es wird aus jetziger Sicht nur wenige Verbesserungen für die
Pendler geben,“ so Steindl.
Auch der Ausbau der Bahnverbindungen vor allem im Südburgenland,
wie z. B. der Bahn-strecke Oberwart – Szombathely, sind in weite
Ferne gerückt und von einer – noch vor einigen Jahren diskutierten
Hochleistungsbahn über das Burgenland ist überhaupt keine
Rede mehr.
Gerade im Burgenland sind aber dringend zusätzliche Investitionen
in Schiene und Straße notwendig. Denn über das Burgenland
wird ein überwiegender Teil des Verkehrsaufkom-mens aus unseren
östlichen Nachbarländern rollen, so Steindl: „Wenn diese
Länder in den nächsten Jahren einen ähnlich hohen Motorisierungsgrad
erreichen, wie wir ihn haben, kommt auf das Burgenland eine Verkehrslawine
zu, der wir in keiner Weise gewachsen sind.“
Dass Handlungsbedarf besteht, zeigt auch eine Analyse der Verkehrsentwicklung
in der EU. Allein bis 2015 wird bei uns der Güterverkehr um 40
Prozent und der Individualverkehr um 30 Prozent zunehmen. „Das
ist mit unserem derzeitigen Straßen- und Schienennetz nicht zu
bewältigen“, ist Steindl überzeugt.
Kluge Raumordnungspolitik hilft Verkehr vermeiden
Als wichtigen Hebel, um den Verkehr im Land besser zu steuern bzw. einzudämmen,
nennt LHStv. Franz Steindl die Raumplanung, die im Burgenland aber zu
wenig genutzt wird. Raumplanung hat grundsätzlich die Aufgabe,
Flächen für Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit, Infrastruktur
und Verkehrswege zu steuern.
Im Burgenland ist eine zunehmende Zersiedelung festzustellen. Diese
Zersiedelung geht Hand in Hand mit einer zunehmenden Abhängigkeit
vom PKW, denn die Wege zur Arbeit, zu sozialen und kulturellen Einrichtungen
und zu Einkaufsmöglichkeiten steigen. Das hat zur Folge, dass Bus
und Bahn durch die geringe Sieldungsdichte unrentabel werden, das Pendeln
mit dem PKW vom Wohn- zum Arbeitsort zur Notwendigkeit wird und viel
Raum für Ver-kehrsflächen verbraucht werden. Das Verhältnis
Baufläche zu Verkehrsfläche beträgt im Burgenland laut
VCÖ mittlerweile 144,7 zu 144 Quadratkilometer.
„Um Verkehrs- und Klimaschutzprobleme zu verringern, ist es daher
notwendig, aktiv zu werden und die Möglichkeiten der Raumordnung
besser als bisher zu nutzen“, so Steindl.
Steindl schlägt folgende Maßnahmen vor:
- Kompakte Raumstrukturen fördern: Beispielsweise bei der Widmung
von Bauland auch darauf zu achten, ob Bus- oder Bahnhaltestellen in
der Nähe sind. Energiespa-rend bauen heißt auch „verkehrssparend“
bauen.
- Attraktives Wegenetz für das Gehen und Radfahren, das alle wichtigen
Ziele der Ge-meinde verbindet.
- Stärkung der Orts- und Stadtkerne
- Förderung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit z. B.
bei der Errichtung von Gewerbegebieten und Betriebsansiedlungen.
Pendlerclub startet Jobbörse
Von Seiten des Burgenländischen Pendlerclubs wird jetzt mit einer
„Jobbörse“ eine neue Initiative gestartet, um Pendler
zu unterstützen. „Nach einer Mitfahrbörse und einer
Woh-nungsbörse haben wir auf unserer Homepage www.pendlerclub-burgenland.at
jetzt eine Jobbörse eingerichtet,“ so Pendlerclub-Geschäftsführer
Andreas Grandits. Jobsuchende aber auch Unternehmer, die Mitarbeiter
suchen, können dieses Netzwerk nutzen.
Unbedingt notwendig ist laut Grandits auch eine Verbesserung der Verkehrsverbindungen
von Jennersdorf und Güssing in Richtung Graz. „Die Fahrtzeit
mit dem Postbus von Heili-genkreuz nach Graz nimmt 2 Stunden in Anspruch,
hin und retour 4 Stunden – das ist für einen Tagespendler
eindeutig zu viel,“ so Grandits.
Er verlangt von Verkehrsreferent LH Niessl eine bessere Koordinierung
der Verkehrsmaß-nahmen mit der Steiermark: „Dort wird gerade
unter dem Titel „Stadt-Land-Bus“ ein Konzept für optimale
Verbindungen erarbeitet. Es wäre sehr sinnvoll, wenn die südlichen
Bezirke hier integriert würden.“
Presseinformation: Die Pendler warten, Herr Landeshauptmann!
Die Pendler des Burgenlandes wehren sich: Landeshauptmann Niessl verspricht
den Ausbau von Straßen und hat sich vom SPÖ-Verkehrsminister
Faymann über den Tisch ziehen lassen.
Ein Vergleich macht uns traurig:
Steiermark erhält vom Bund Geld für 223 Kilometer Autobahnbau
(3,8 Mrd. Euro)
Kärnten für 200 Kilometer (3,4 Mrd. Euro)
Das Burgenland erhält Bundesgeld für 45 Kilometer Autobahn
nur 0,78 Mrd. Euro
“Wo bleiben die versprochenen hochrangigen Straßen, Herr
Landeshauptmann? Die Pendler des Burgenlandes warten.“, fragt
sich der Geschäftsführer des Pendlerklub Burgenland, Andreas
Grandits.
Deshalb starten wir eine Informationskampagne in den Medien, auf unserer
Homepage unter www.pendlerclub-burgenland.at, und fordern den Landeshauptmann
auf, alle Schritte beim Bund –ganz speziell beim Verkehrsminister
Faymann - zu ergreifen, um den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Burgenland
zu beschleunigen.
Presseaussendung: Modernes Raubrittertum in Wien
Burgenländische Pendlerinnen und Pendler sind seit 1. Juni bzw.
werden ab 1. September d. J. mit einer massiven Belastungswelle der
Wiener SPÖ als Autofahrer und Öffi-Benützer konfrontiert.
Wie Wien abkassiert:
Parkgebühren um 50 % teurer
Parkpickerl um 30 % teurer
erneute Ausweitung der Packpickerlzone
Ausdehnung der Kurzparkzeiten auf 22 Uhr
Einzelfahrscheine um 13 % teurer
Monats- und Jahreskarten um 10 % teurer
“Das ist modernes Raubrittertum. Die Pendler werden regelrecht
geschröpft“, wettert Andreas Grandits, Geschäftsführer
des Pendlerclub Burgenland.
Wir fordern den Landeshauptmann von Burgenland auf, Verhandlungen mit
der Stadt Wien aufzunehmen, um Möglichkeiten zur Unterstützung
der Pendlerinnen und Pendler seitens Wiens zu erwirken. Zum Beispiel:
ermäßigte Karten für öffentliche Verkehrsmittel,
Sondertarife bei Park & Ride-Anlagen, Sonderregelungen beim „Parkpickerl“,
etc.
Info-Box – alte Parkscheine hier umtauschen:
ÖAMTC: Kauf und Tausch bis Ende November. Montag bis Samstag:
7 bis 18 Uhr, Samstag
bis 13 Uhr (Schubertring) – www.oeamtc.at
ARBÖ: Kauf und Tausch bis Ende November. Verschiedene Öffnungszeiten
-
www.arboe-wien.at
Wiener Linien: Umtausch ab 3. September bis November. Montag bis Freitag
6.30 bis 13
bzw. 18.30 Uhr – www.wienerlinien.at
Bezirksämter: Umtausch bis Ende des Jahres. Montag bis Freitag
von 8 bis 15.30 Uhr,
Donnerstag bis 17.30Uhr – www.wien.gv.at
Stadthauptkasse: Unbegrenzter Umtausch, auch über 30 Scheine,
Rathaus, Stiege 7 –
www.wien.gv.at
Initiativen zur Unterstützung der Pendler
Pendlerstudien zeigen, dass die Pendlerproblematik im Burgenland sehr
groß ist. Aufgrund der fehlenden Arbeitsplätze gibt es im
Burgenland rund 44.000 Pendler.
Was den Fahrtkostenzuschuss in den Bundesländer betrifft gibt
z. T. gravierende Unterschiede: In Niederösterreich erhalten Pendler
40 % des Preises von 11 Monatskarten vom Land erstattet. Im Burgenland
hingegen erhält jeder Pendler fixe Beträge nach Entfernungen.
Dazu ein Beispiel: Ein Pendler aus St. Michael (Bezirk Güssing)
erhält nach burgenländischem System nur 302,-- Euro Beihilfe
pro Jahr, während er in Niederösterreich 734,80 Euro erhalten
würde. „432,80 Euro finanzieller Unterschied sind enorm.
Das ist einfach zu wenig für die burgenländischen Pendler,
hier gehören wesentliche Verbesserungen des Fahrtkostenzuschusses
im Burgenland“ meint der Geschäftsführer des Pendlerclub
Burgenland Andreas Grandits.
Gemeinsam mit anderen Bundesländern will der Pendlerclub Burgenland
und die Pendlerinitiative Steiermark eine österreichweite Plattform
für Pendler errichten, um noch stärker die Pendlerinteressen
gegenüber der öffentlichen Hand vertreten zu können.
Weitere Forderungen:
- Ausbau und Attraktivierung der Schiene. Die Anbindungen an Graz und
Wien entsprechen nicht den aktuellen Herausforderungen
- Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Burgenland (S 7, S 31, B 50)
- mehr Park & Ride- sowie Park & Drive Anlagen und mehr Anschlussstellen
an den Öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr
- Verhandlungen mit der Stadt Wien, um Möglichkeiten zur Unterstützung
der Pendlerinnen und Pendler seitens Wiens zu erwirken (z.B. ermäßigte
Karten für öffentliche Verkehrsmittel, Sondertarife bei Park
& Ride-Anlagen, Sonderregelungen für Pendlerinnen und Pendler
beim „Parkpickerl“, u.a.m.
- Keine PKW-Maut
- Expertengruppe, die ein Maßnahmenpaket zur Pendlerunterstützung
erarbeitet
- Mehr Information rund um die finanziellen Pendlerunterstützungen
- Verbesserung der geltenden Regelungen beim Fahrtkostenzuschuss des
Landes bzw. der Förderrichtlinien (z.B. Erhöhung der Einkommensgrenzen,
Ausweitung des Bezieherkreises) nach sozial-gerechten Gesichtspunkten

Im Bild: Mag. Andreas Grandits - Geschäftsführer Pendlerclub
Burgenland und Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok
Pressemitteilung: Entlastungen für
Pendler
Arbeitnehmer, die zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen,
werden nunmehr – bedingt durch die Erhöhung der Bundesmineralölsteuer
- entlastet. Das Pendlerpauschale wurde ab 1.7.2007 um 10 % erhöht,
für Personen mir geringerem Einkommen gibt es einen Pendlerzuschlag
in Höhe von 90,-- Euro ab 2008, der mit der Arbeitnehmerveranlagung
geltend gemacht werden kann.
“Gerade für Pendler aus ländlichen Gebieten bedeutet
die Erhöhung der Pauschale eine wichtige finanzielle Erleichterung“,
erläutert der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland
Mag. Andreas Grandits.
Im Besonderen der Pendlerzuschlag bringt mehr soziale Gerechtigkeit.
Er gilt all jenen, die monatlich weniger als 1.130 Euro verdienen, somit
keiner Lohnsteuerpflicht unterliegen und daher auch keine Pendlerpauschale
geltend machen können.
„Der Pendlerzuschlag erhöht nunmehr die Negativsteuer –
Steuergutschrift bei geringen Einkommen von 110,-- auf 200,-- Euro pro
Jahr“ so Andreas Grandits. Profitieren werden vor allem Lehrlinge
und Teilzeitkräfte, darunter viele Frauen.
Nur teilweise können das höhere Pendlerpauschale und der Pendlerzuschlag
jene Belastungen abfedern, die die Wiener Sozialdemokraten für
Autofahrer und die Öffi-Benützung ausgeheckt haben. Burgenländer
in Wien sind seit 1. Juni d. J. mit einer massiven Belastung konfrontiert.
- Parkgebühren um 50 % teurer; Parkpickerl um 30 % teurer; Einzelfahrscheine
um 13 % teurer; Monats- und Jahreskarten um 10 % teurer; erneute Ausweitung
der Parkpickerlzone; Ausdehnung der Kurzparkzeiten auf 22 Uhr –
„Das ist modernes Raubrittertum. Die Pendler werden regelrecht
geschröpft“, wettert Andreas Grandits, Geschäftsführer
des Pendlerclub Burgenland.
Auch Kärnten Teil des Pendlernetzwerks
Gemeinsam für Pendlerinteressen!
Schon seit zwei Jahren bestehen intensive Kontakte zwischen dem Pendlerclub
Burgenland und der Steirischen Pendleroffensive, so hat sich die gemeinsame
Mitfahrbörse zu einem wahren Renner für die Pendler in Süd-Ost-Österreich
entwickelt. Nun hat sich das „Pendlernetzwerk“ um die Kärntner
Pendlervertreter vergrößert. Das wurde am vergangenen Wochenende
bei einer Sitzung in Klagenfurt fixiert. „Die Pendlerinnen und
Pendler können ihre Anliegen nur mit einer starken und gemeinsamen
Stimme durchsetzen. Deshalb ist es dem Pendlerclub Burgenland wichtig,
möglichst viele Regionen in die Interessensvertretung einzubinden.
Auch mit anderen Bundesländern sind schon Kooperationen in konkreter
Planung“, erklärt Markus Prenner vom Pendlerclub Burgenland,
der mit seinen Kärntner Kollegen Martin Mießl und MEP Hubert
Pirker am vorigen Wochenende in Klagenfurt die Kooperation besiegeln
konnte.
Es gelte, der Belastungswelle des Verkehrsministers entschlossen entgegenzutreten.
Dazu werde der Pendlerclub Burgenland demnächst Pendlervertreter
aus allen Regionen Österreichs an einen Tisch bringen, um weitere
Maßnahmen zu konkretisieren. „Mit der Mitarbeit des EU-Abgeordneten
Hubert Pirker ist auch der Kontakt zu europäischen Pendlervertretern
gesichert. Ein Aspekt der gerade für Grenzregionen wesentlich ist“,
so Prenner.
Zum 1. Mai fordert der politische Referent des Pendlerclub Burgenland
von LH Nießl weniger SPÖ-Selbstbeweihräucherung in antiquierten
Aufmärschen und Kundgebungen und endlich klare Worte in Richtung
SPÖ-Genossen Häupl in Wien, der die Belastungen für die
Burgenländer in Wien bis zur Unerträglichkeit steigere.
Martin Mießl (Ktn.), EU-Parlamentarier Dr. Hubert Pirker, Markus
Prenner (Pendlerclub-Burgenland)
Pendler stellen Wien einen Baum auf
Was vor vier Jahren als kleines, feines Event für Burgenländer
in Wien begann, hat sich mittlerweilen zum Fixpunkt mit gewaltigem Zulauf
etabliert:
das Maibaum-Aufstellen des Pendlerclub Burgenland in Wien. "Wir
stellen den Wienern einen Baum auf", sagten sich die Veranstalter
mit einem Augenzwinkern in Richtung des Wiener Bürgermeisters.
Zwar wurde auch das politische und die aktuelle Belastungswelle der
Stadt Wien am Rande des Festes diskutiert, im Mittelpunkt stand aber
das gemeinsame Feiern, Singen und Tanzen in der Gaststätte "Die
Fabrik" - geführt natürlich von einem Burgenländer.
Der Geschäftsführer des Pendlerclubs, Andreas Grandits, und
sein Team konnten über dreihundert Gäste und viel Prominenz,
z. B. ÖVP-Klubobmann Rudi Strommer, Pendlersprecher Norbert Sulyok
und JVP-Obmann Christian Sagartz, bei herrlichem Wetter begrüßen.
Der Maibaum war im Innenhof der Gaststätte schnell aufgestellt,
die Blaskapelle „Zahoracka“ aus dem Pinkatal sorgte bis
weit nach Mitternacht für beste Stimmung.
"Bei allem Feiern wurden wir aber vehement mit der Forderung vieler
Pendler konfrontiert: es muss Schluss sein mit dem Abzocken der Wiener
SPÖ. Wenn schon der Landeshauptmann des Burgenlandes schweigt,
seid wenigstens ihr lästig und lasst nicht locker! - so die Betroffenen.
Und das wird der Pendlerclub Burgenland auch weiterhin machen: nicht
locker lassen und die Missstände aufzeigen", bekräftigt
Andreas Grandits.
Fotos finden Sie in der Fotogalerie
Presseaussendung
Die Umsetzung der langjährigen Forderung des Pendlerclub Burgenland
nach Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses des Landes an die PendlerInnen
wir nun endlich wahr
“Der in der letzten Sitzung der Landesregierung angenommene Antrag
von LHStv. Mag. Franz Steindl auf eine längst fällige Erhöhung
des Fahrtkostenzuschusses für die burgenländischen Pendler
ist ein wichtiger Schritt, die finanziellen Belastungen der pendelnden
Arbeitnehmer – auch durch die in Zukunft bevorstehende Erhöhung
der Mineralölsteuer und des Preises für die PKW-Autobahnvignette
durch die Bundesregierung - abzufedern“, sagt Andreas Grandits.
“Jahrelang hat die SPÖ Burgenland diese ÖVP-Forderung
abgelehnt, nunmehr hat bei der SPÖ die Vernunft gesiegt“,
freut sich der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland.
Burgenländisch steirische Allianz für die PendlerInnen
„Die neue Bundesregierung beginnt mit neuen Belastungen
für die Autofahrer“. Andreas Grandits vom „Burgenländischen
Pendlerclub“ sowie Franz Gosch, steirischer AK-Vizepräsident
und Obmann der Steirischen Pendlerinitiative“ kritisieren, dass
die „SPÖ den Regierungseinstand mit dem neuen Verkehrsminister
mit einem schonungslosen Abzocken für die Pendler beginnt.“
Die neue Regierungsmannschaft habe zum Stopfen von Finanzlöchern
höhere Abgaben im Straßenverkehr fixiert. So soll die Mineralölsteuer
um einen Cent für Benzin und Super und um drei Cent für Diesel
angehoben werden.
Die Erhöhung der Mineralölsteuer treffe in erster Linie Menschen,
die auf die Nutzung eines PKW angewiesen sind. „Dieses unsoziale
Abzocken trifft also eindeutig die Falschen“, so Grandits und
Gosch unisono.
Sie betonen, dass Pendlerinnen und Pendler oft große Entfernungen
in Kauf nehmen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. „Dieses
Engagement für den Arbeitsplatz zu bestrafen ist der falsche Weg
und schlichtweg unsozial.“
Schließlich sei die geplante Erhöhung der Mineralölsteuer
auch gesellschaftspolitisch zweifelhaft, in Bezug auf die Erhaltung
des ländlichen Raumes als Lebensraum. „Viele Menschen müssen
aus dem ländlichen Raum in die Zentralräume pendeln und haben
oft nicht die Möglichkeit, auf öffentliche Verkehrsmittel
umzusteigen“, so Grandits und Gosch, die in einer burgenländisch
steirischen Allianz auf eine geeignete Form des Ausgleiches der drohenden
Zusatzbelastung von Pendlerinnen und Pendlern drängen.
So ist für Pendlerclub Obmann Andreas Grandits jetzt eine
Verbesserung der Pendlerpauschale und des Fahrtkostenzuschusses des
Landes unumgänglich, vor allem auch für jene, die jetzt mangels
Steuerpflicht keine Unterstützung erhalten. Die soziale Armut unter
PendlerInnen darf nicht weiter geschürt werden.
Steirisch-burgenländisches Netzwerk vertritt Interessen
der Pendler
Pendlerclub und Pendlerinitiative arbeiten zusammen – Klausur
in Eisenstadt
Im Burgenland gibt es beinahe 42.000 Auspendler, die ihren Arbeitsplatz
in einem anderen Bundesland haben, hinzukommen rund 860 Personen, die
einer Beschäftigung im Ausland nachgehen (lt. VZ 2001). Die Gründe
für das Pendeln sind unterschiedlich, für den Großteil
ist es der Mangel an Arbeitsplätzen im Burgenland, weitere Gründe
sind höhere Verdienstmöglichkeiten außerhalb des Burgenlandes
bzw. bessere Karriere-Chancen.
Um die Situation der Pendlerinnen und Pendler zu verbessern, sind nicht
nur Bund, sondern auch das Land gefordert. Die Pendler leiden vor allem
unter den unzureichenden Verkehrsanbindungen, der öffentliche Verkehr
ist für den burgenländischen Arbeitnehmer vielfach zu teuer,
zu unbequem und zu langsam.
„Die bestehende Verkehrsinfrastruktur wird weder den Ansprüchen
der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht.
Dabei ist eine gute Erreichbarkeit eine Chance für Regionen mit
hoher Lebensqualität. Wohnen auf dem Land – arbeiten in der
Stadt könnte bei Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur Menschen
dazu bewegen, ihren Hauptwohnsitz im Burgenland zu belassen bzw. sich
im Burgenland anzusiedeln“, ist Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl
überzeugt.
Bereits 2004 hat die ÖVP eine umfassende Studie mit dem Titel
´Arbeitsplatz Heimat – Mobilität Arbeitswelt´
über den burgenländischen Arbeitsmarkt und die Situation der
burgenländischen Pendler verfasst.
Auch diese Studie zeigt, dass die heimischen Pendler vor allem unter
den schlechten Verkehrsverbindungen leiden. Lange Anfahrtswege und ungünstige
Verbindungen empfinden 82 % der Befragten als besonders unangenehm,
für 80 % sind es Staus und häufige Verspätungen und für
69 % der Befragten sind die schlechten öffentlichen Verkehrsmittel
ein Grund zum Ärgernis. Der öffentliche Verkehr ist für
den burgenländischen Arbeitnehmer zu teuer, zu unbequem und zu
langsam.
Die Ergebnisse der Studie hat der Pendlerclub Burgenland aufgegriffen
und sie sind in unsere Landtagsarbeit mit eingeflossen bzw. finden sich
auch in unserem Leitbild Burgenland.Leben wieder.
— Die ÖVP-Initiative für eine Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses
des Landes und Erweiterung des Bezieherkreises wurde im Landtag bisher
von der SPÖ niedergeschmettert.
— Mobilitätsoffensive des ÖAAB-Mittelburgenland: Ziel
ist es, Missstände unter denen der Wirtschafsstandort Mittelburgenland
leidet aufzuzeigen, Vernetzung fördern, PendlerInnen Gehör
verschaffen, Anregungen der Pendler aufgreifen (z. B. Errichtung von
wetterfesten Warteräumen und Park & Ride-Anlagen)
— Der Pendlerclub Burgenland ist eine wichtige Plattform und Anlaufstelle
für die PendlerInnen. Ich unterstützte die Arbeit des Pendlerclubs
mit 10.000 Euro aus der Jubiläumsgabe des Bundes. Damit soll z.
B. nach Vorbild der steirischen Pendlerinitiative jährlich ein
burgenländischer Pendler-Report veröffentlicht werden, in
dem die Pendlersituation im Burgenland aufgearbeitet wird.
— Gründung einer länderübergreifenden Mitfahrbörse
durch den Bgld. Pendlerclub und die steirische Pendlerinitiative –
Fahrgemeinschaften können so einfach und unbürokratisch gebildet
werden.
Steirisch – burgenländisches Netzwerk
Ziel des ´steirisch-burgenländischen Pendlernetzwerks´
ist es, die Situation der PendlerInnen in den beiden Bundesländern
zu verbessern. Die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen
dem Pendlerclub Burgenland und der steirischen Pendlerinitiative (besteht
seit 1994) wurde bei einer Pendlerklausur in der Steiermark begründet.
Heute sollen in Eisenstadt Schwerpunkte und Maßnahmen diskutiert
und die nächsten gemeinsamen Aktivitäten besprochen werden.
„Durch diese Zusammenarbeit können die Interessen der Pendler
noch besser vertreten werden, weil man gemeinsam schlagkräftiger
ist und ein dichtes Netzwerk zur Verfügung hat. Das ist von großer
Bedeutung, denn die Folgen des Auspendelns sind unübersehbar –
gerade in den südburgenländischen Gemeinden. Es leidet das
Familien- und das Vereinsleben im Burgenland und die Auswirkungen auf
die Volkswirtschaft sind nicht unerheblich“, sagt Steindl.
Im Bild: Andres Grandits (Geschäftsführer des Pendlerclubs),
LHStv. Franz
Steindl und Franz Gosch (Obmann der steirischen Pendlerinitiative)
Pendlerinteressen länderübergreifend vertreten
Dem Motto entsprechend „Gemeinsame Interessen gemeinsam vertreten“
haben sich der Obmann der Steirischen Pendlerinitiative, AK-Vizepräsident
Franz Gosch, und des Pendlerclubs Burgenland, Mag. Andreas Grandits,
sowie Vertreter des ÖAAB Steiermark und Burgenland zu einer gemeinsamen
Klausur im oststeirischen Walkersdorf getroffen.
Sowohl die Steirische Pendlerinitiative als auch der Pendlerclub Burgenland
haben sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensumstände der Pendler
zu verbessern.
In der Vergangenheit wurden teilweise getrennte Aktivitäten gesetzt,
um dieselben Interessen der Pendler zu erreichen. So haben sich beide
Pendlerorganisationen strikt gegen die geplanten „Grünen
Zonen“ in Graz ausgesprochen.
Für die zukünftige Arbeit wurde ein steirisch-burgenländisches
Netz geknüpft, in dem der Pendler im Mittelpunkt steht. Ein Netzwerk,
das sich durch gezielte Maßnahmen zur Förderung der Interessen
der Pendler beider Bundesländer auszeichnet.
Politische Unterstützung wird dieses Netzwerk von den beiden Abgeordneten
zum burgenländischen Landtag, Bgm. Helmut Sampt und Vzbgm. und
Pendlersprecher Norbert Sulyok, erfahren, welche ebenfalls an dieser
Klausur teilnahmen.
Einer der gemeinsamen Schwerpunkte in den kommenden Monaten wird die
Forderung nach mehr „Park and Drive“ Plätzen entlang
der Autobahn A2 sein. Das System „Park and Drive“ ist einfach
und effektiv: Durch den Bau von Parkplätzen an den Autobahnauffahrten
bietet man die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu bilden. Vor allem
für Pendler stellt diese Maßnahme eine wertvolle Hilfe dar.
Ansprechpersonen für weitere Informationen:
Pendlerclub Burgenland – Mag. Andreas Grandits – http://www.pendlerclub-burgenland.at
Steirische Pendlerinitiative – AK Vizepräsident Franz Gosch
– http://www.pendlerinitiative.at
v.l.n.r.:
Bgm. Herbert Rossmann; Franz Haberl - stellvertretender Vorsitzender
des Steirischen ÖGB; Mag. Andreas Grandits – geschäftsführender
Obmann Pendlerclub Burgenland; Franz Michael Koller – ÖAAB
Jennersdorf; Franz Gosch – AK Vizepräsident, Obmann Steirische
Pendlerinitiative; LAbg. Vzbgm. Norber Sulyok – Pendlersprecher
im bgld. Landtag; LAbg. Bgm. Helmut Sampt – ÖAAB Obmann Jennersdorf;
Ing. Helmut Krivec – Sekretär Gewerkschaft der Privatangestellten;
Pendlerzahl langfristig reduzieren,
kurzfristig pendeln leichter machen „Wer schnell hilft,
hilft doppelt, das ist für unsere Pendler besonders wichtig“,
erklärt der ÖVP-Pendlersprecher Norbert Sulyok gemeinsam mit
dem Geschäftsführer des Burgenländischen Pendlerclubs,
Mag. Andreas Grandits. Langfristig gesehen sei das Ziel, die Anzahl
der Pendler zu reduzieren, kurzfristig sollen Unterstützungsaktionen
das Pendlerleben leichter machen.
Sulyok präsentiert eine Pendlerfrühstücksaktion, die
am Dienstag, 30. Mai 2006, am Bahnhof Oberwart startet. „Wir verteilen
in den nächsten Wochen bis zu 2000 Stück Frühstücksgebäck
an hochfrequentierten Pendlerknoten wie Bahnhöfen, Busbahnhöfen
und Park & Ride Anlagen“, kündigt Pendlersprecher Sulyok
an.
Wiederholt setzt sich Sulyok für einen Ausbau der burgenländischen
P & R Anlagen ein:
- Anzahl der P & R Anlagen erhöhen
- Infrastruktur verbessern mit Wartezonen, Getränkeautomaten, Beleuchtungssystemen
- Bessere Vernetzung mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Info-Displays
mit Abfahrtszeiten, etc.)
Im Burgenland bleiben können
Langfristig sei das Ziel der ÖVP, das Burgenland hinsichtlich
Jobsituation für alle Burgenländer noch lebenswerter und „bleibenswerter“
zu machen. „Im Moment exportieren wir zu viele gut ausgebildete
Arbeitskräfte. Das muss sich ändern. Wir wollen lieber Arbeitsplätze
importieren“, erklärt Sulyok.
Grandits: Pendlerabzockaktion in Graz
Der Geschäftsführer des Burgenländischen Pendlerclubs
wehrt sich gegen eine kürzlich in Graz gestartete Abzockeraktion.
„Die Stadt Graz hat die gebührenpflichtige Parkzone massiv
erweitert (neue Grüne Zone). Das trifft vor allem die Pendler,
die an der Stadtgrenze parken müssen“, sagt Grandits und
fordert eine Verbesserung des Netzes des öffentlichen Verkehrs
und ein nochmaliges Überdenken dieser Abzockeraktion in Graz.
Das vom Pendlerclub veranstaltete Maibaum-Aufstellen in Wien sei ein
voller Erfolg gewesen. Es wäre besonders wichtig, dass sich die
Pendler untereinander kennen und ihre Interessen vernetzen, so Grandits
abschliessend.
Pendler im Burgenland:
mehr Service, mehr Unterstützung
„Wie angekündigt, habe ich mit dem Obmann des Pendlerklubs
Burgenland, Mag Andreas GRANDITS, Kontakt aufgenommen und in einem Gespräch
die künftigen Tätigkeiten und Hilfestellungen für die
44.000 Pendlerinnen und Pendler diskutiert. Bei diesem Gespräch
wurden folgende Punkte zur ehe baldigsten Umsetzung herausgefiltert“,
erklärt ÖVP-Pendlersprecher Norbert Sulyok bei einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit Pendlerclub-Chef Mag. Andreas Grandits.
1. Der vom Land Burgenland eingerichtete Fahrtkostenzuschuss für
die Pendler muss
abgeändert, überarbeitet und erhöht werden. Richtlinien
dazu müssen neu überdacht und beschlossen werden.
2. Die versprochenen Verkehrsinfrastruktur-Verbesserungen müssen
rascher umgesetzt werden (Beispiel S 7 und Umfahrung B 50). Die Bahnverbindungen
im Südburgenland müssen möglichst rasch attraktiver gemacht
werden. Dringender denn je werden auch konkrete, überarbeitete
und akzeptable Fahrpläne benötigt.
3. Park & Ride- Plätze müssen weiterhin ausgebaut und
zukunftsorientiert gestaltet werden
Fahrtkostenzuschuss:
Sulyok zu den Fakten: Derzeit werden von den 44.000 burgenländischen
Pendlern beim Amt d Bgld LReg, Abt. 6, Sozialabteilung 2.350 Anträge
um Fahrtkostenzuschuss eingebracht. Bis zum 05.12.2005 wurden 1.786
Anträge positiv erledigt. 30 Anträge sind noch offen und 534
(!) Anträge wurden als nicht förderwürdig eingestuft
und abgewiesen.
Viele Pendler suchen erst gar nicht an bzw. wissen nicht, was ihnen
genau zusteht. Hier herrscht massiver Nachholbedarf. Viele Arbeiterinnen
und Arbeiter wissen gar nicht, dass man auch innerhalb des Burgenlandes
schon bei einer Entfernung vom Wohnort zum Arbeitsort von 25 Kilometern
Fahrtkostenzuschuss erhalten kann. (Wechsel- und Nachtschichtdienst).
Wenn ein Pendler, sei es aufgrund fehlender, qualifizierter Arbeitsplätze
im Burgenland, oder um mehr zu verdienen, die Strapazen des Pendelns
auf sich nimmt (Wegzeit, 2. Wohnung, 2. Fahrzeug, getrennt von der Familie),
dann muss diesen Personen geholfen werden.
Meine Anregung dazu ist, dass eine Informationskampagne gestartet werden
muss, um auf die Möglichkeit eines Fahrtkostenzuschusses hinzuweisen.
Zudem müssen die Anspruchsvoraussetzungen überdacht werden.
Der Bund ging ja schon mit gutem Beispiel voran, als er das Kilometergeld
und das Pendlerpauschale erhöhte.
Ich fordere, dass
die Einkommensgrenzen beim Fahrtkostenzuschuss hinaufgesetzt und überdacht
werden,
für alle Pendlerinnen und Pendler die gleichen Richtlinien gelten
sollen, auch wenn sie innerhalb des VOR oder des NBV liegen,
eine Informationskampagne des Landes Burgenland durchgeführt wird
Infrastruktur
Die Elektrifizierung der Bahn und der Ankauf der neuen Bahngarnituren
ist zu begrüßen, helfen aber nur denjenigen, die eine funktionierende
Bahnverbindung von ihren Wohnorten zu den Arbeitsstätten haben.
Hier ist das Nord- bzw. Mittelburgenland bevorzugt wird und das Südburgenland
vernachlässigt.
Daher muss auch das Bahnnetz im Bezirk Oberwart so angelegt werden,
dass die Schiene für unsere Pendler attraktiv und benutzbar wird.
Weiters müssen die Projektierung der S 7 und die Umfahrung der
Ortschaften an der B 50 in den Bezirken Eisenstadt und Neusiedl voran
getrieben werden. Hier herrscht Stillstand seitens des Straßenbaulandesrates
Bieler.
Park & Ride
Bei den Park und Ride Plätzen, die jetzt durch das Land Burgenland
mehr gefördert und unterstützt werden als bisher, muss auch
bedacht werden, dass diese nicht nur im Burgenland gebraucht werden,
sondern auch unmittelbar vor den Ballungszentren in den Städten.
Die Park & Ride Plätze werden immer mehr zu einer Drehscheibe
der Pendler-Infrastruktur. Bzw. zu einem Kommunikationstreff und könnten
auch wirtschaftlich, durch Geschäfte oder sonstige Lokalitäten
aufgewertet werden.
Künftige weitere Aktivitäten
Unterstützung der Pendler in Wien durch regelmäßige
Treffen
Aktivitäten, die bereits erfolgreich eingeführt wurden, weiterhin
zu unterstützen (Maibaum-Aufstellen in Wien)
Im nächsten Jahr wird gemeinsam mit dem Pendlerklub eine „PENDLER-AKTIONSWOCHE“
gestartet. Dabei soll mit diversen Aktionen (Wohnungserhebungen, Frühstücksaktion,
Fahrtengemeinschaften usw.) Hilfe geleistet werden.
Geschäftsführer des burgenländischen Pendlerclub, Mag.
Andreas Grandits: Wir wollen auch über den Pendlerclub die Pendler
verstärkt informieren, unterstützen und vernetzen“.
Auch er orte ein Informationsdefizit der burgenländischen Pendler
und vermehrt Anfragen zum Fahrtkostenzuschuss, erklärt Grandits.
Der Pendlerclub werde verschiedene Maßnahmen setzen:
Fahrtkostenzuschuss-Schwerpunkt auf der Homepage (www.pendlerclub-burgenland.at)
Stammtische und Informationsabende zum Fahrtkostenzuschuss
Neuer Pendler-Newsletter per e-mail
Pendlerclub Burgenland fordert politische Maßnahmen gegen die immer
weiter steigenden Treibstoffpreise “Für unsere
Pendler und Autofahrer werden die derzeitigen Rekordpreise für
Benzin und Diesel zu einer zunehmenden Belastung, vor allem dort, wo
der öffentliche Verkehr kaum ausgebaut ist. Gerade dort sind die
Treibstoffpreise am höchsten. Diese Entwicklung ist nicht mehr
lange tragbar.“, erklärt der Geschäftsführer des
Pendlerclub Burgenland, Mag. Andreas Grandits.
Daher fordern wir vom Land bzw. Bund folgende Maßnahmen zur Entlastung
der Pendler:
- Öffnung der Landestankstellen; das sind jene Tankstellen, an
denen die Dienstfahrzeuge des Landes und der Straßenmeistereien
tanken. An den Landestankstellen könnte der Treibstoff günstiger
abgeben und so das Preisniveau allgemein gesenkt werden. Dies wird schon
in Kärnten praktiziert. Bei einer 50 Liter-Dieselfüllung ersparen
sich die Pendler bis zu 11 Euro.
- Anhebung des Fahrtkostenzuschusses des Landes und die Verbesserung
der Förderrichtlinien (Erhöhung der Einkommensgrenzen) zur
Ausweitung des Bezieherkreises für die Pendlerbeihilfe.
- Erhöhung der Pendlerpauschale um 15 Prozent
- Anhebung des steuerlichen Verkehrsabsetzbetrages von 291,-- auf mindestens
350,-- Euro
- Anpassung des amtlichen Kilometergeldes von 36 auf zumindest 42 Cent,
das seit 8 Jahren trotz immer steigender Autokosten nicht erhöht
wurde.
- Gesetzliche Preisüberwachung oder –regelung der Treibstoffpreise
SPÖ radelt an Pendlerproblemen vorbei! Jedem
sei unbenommen, wie er seinen Urlaub verbringt: Doch die Radwege seien
nicht das Problem der 44.000 burgenländischen Pendler. „Verkehrskoordinator
Niessl und Straßenbaulandesrat Bieler sollten sich lieber versuchen,
mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Südburgenland nach Wien
oder nach Kittsee zu kommen. Dann würden ihnen innerhalb kürzester
Zeit bewusst werden, was das Burgenland braucht, nämlich einen
raschen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur“, sagt Pendlerclub-Obmann
Andreas Grandits.
Wenn LH Niessl behauptet, es sei noch nie so viel für den öffentlichen
Verkehr getan worden, könne er damit nicht das Burgenland meinen.
„Ein paar – zweifellos notwendige - Park&Ride-Anlagen
als Meilenstein im Verkehrsausbau zu bezeichnen ist ein starkes Stück
– genauso wie die Niessl-Werbekampagne Auf gute Verbindung“,
so Grandits. Niessl solle lieber die gute Verbindung zum Bund suchen:
Während andere Landeshauptleute – gleich welcher Parteizugehörigkeit
– erfolgreich Verkehrsprojekte mit dem Bund aushandeln, herrscht
im Burgenland Stillstand.
„Ich befürchte, die zuständigen Regierungsmitglieder
Niessl und Bieler werden die dringend anstehenden Entscheidungen in
Sachen S7, S31, A3 oder B50 zw. Eisenstadt und Neusiedl/See bis über
die Landtagswahl hinausschieben. Wahltaktik geht ihnen anscheinend vor
die Pendlerinteressen“, vermutet Pendlerclub-Obmann Grandits.
Pendlerclub Burgenland fordert Ausgleich für hohe Spritpreise!
Angesichts der vierten Spritpreiserhöhung innerhalb eines Monats
fordert der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland, Mag.
Andreas Grandits, eine rasche Entlastung der Pendler.
“Die derzeitigen Treibstoffpreise sind so teuer wie noch nie zuvor;
dabei profitiert der Finanzminister schon bei einem Cent Preiserhöhung
12,6 Mio. Euro bei der Mehrwertsteuer. Es gibt genügend Spielraum
für finanzielle Abfederungen für unsere Pendler“, erklärt
Grandits.
Daher fordern wir folgende Maßnahmen vom Bund bzw. Land:
- Anhebung des Kilometergeldes von 36 auf 42 Cent,
- weitere Erhöhung der Pendlerpauschale um 15 Prozent,
- Anhebung des Fahrtkostenzuschusses des Landes und die Verbesserung
der
Förderrichtlinien (Erhöhung der Einkommensgrenzen) zur Ausweitung
des
Bezieherkreises für die Pendlerbeihilfe.
Außerdem appellieren wir an die Autofahrer einige Tipps zu beachten,
um Kosten zu sparen:
* Diskonter ansteuern: pro Tank ergibt sich bis zu
10,-- Euro Ersparnis.
* Nicht den Tank leer fahren: Spritpreise immer im
Auge behalten und bei günstiger
Gelegenheit auch den halb vollen Tank auffüllen.
* Zu Wochenbeginn tanken: je näher das Wochenende
kommt, desto teurer wird der Sprit.
* Sparen beim Fahren: nur unbedingt notwendige Fahrten
mit dem Auto zu machen bzw.
Dachboxen, Radträger nach Gebrauch runter, keinen unnötigen
Ballast mit schleppen,
früher einen Gang hoch schalten, vorausschauend fahren und unnötiges
Bremsen
vermeiden; denn: Beschleunigen ist teuer.
Versprechungen und Imageprospekte nützen Pendlern
nichts!
Als Politik der leeren Worte bezeichnet Pendlerclub Geschäftsführer
Mag. Andreas Grandits die Verkehrspolitik von LH Niessl. „Ankündigungen,
Versprechungen und Imagekampagnen bringen den Pendlern keine Minute
an kürzeren Fahrzeiten oder andere Erleichterungen“, erklärt
Grandits.
Der Pendlerklub kämpfe mit verschieden Aktionen wie Info-Stammtischen,
Veranstaltungen und gezielter Öffentlichkeitsarbeit dafür,
den ca. 44.000 Pendlern, die außerhalb des Burgenland arbeiten
und auf eine gute Infrastruktur angewiesen sind, das Pendeln leichter
zu machen. Auch die Homepage ziele weniger auf Selbstdarstellung als
auf praktische Hilfestellung wie Termininformationen, Organisation von
Mitfahrgelegenheiten und Wohnungssuche.
Stillstand der Verkehrsentwicklung im Burgenland
Es sei eine Tatsache, dass beim Ausbau der Infrastruktur im Burgenland
Stillstand herrsche, so Grandits. Die öffentlichen Verkehrsverbindungen
seien sowohl innerhalb des Burgenlands als auch Richtung Ballungszentren
Wien und Graz so schlecht, dass die Fahrt zur Arbeit für viele
Arbeitnehmer zur Qual werde.
„Die Zug- und Busfahrpläne sind alles andere als optimal,
die Waggons sind oft im Winter ungeheizt, in einem kläglichen Zustand
und die vielen Verspätungen belasten die Pendler physisch und psychisch.
Das Land zahle den Betreibern der Strecken Hunderttausende Euro im Jahr
als Unterstützung. Das Ergebnis und die gebotenen Gegenleistung
seien dürftig! Es wäre höchst an der Zeit, einen effizienteren
Einsatz der Mittel zu erreichen.
Die von LH Niessl gestartete Steuergelder-Kampagne `Gute Verbindungen`
ist eine Verhöhnung der Pendler. Plakate und Prospekte erzählen
den Pendlern in bestem Wahlkampfstil, dass alles super ist. Ich empfehle
den Autoren, einmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Oberwart
oder Güssing nach Eisenstadt oder Wien zu fahren – stundenlange
Fahrzeiten und mehrmaliges Umsteigen sind an der Tagesordnung“,
erklärt der Pendlerclub-Geschäftsführer.
Lösung an der Wurzel ansetzen
Eine Hauptursache, dass Burgenländer zu Pendlern würden, sei
die wirtschaftliche Lage des Burgenlandes und die Schwierigkeit, im
Land, in der Region, einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. „Das
Burgenland ist mit 0,5 Prozent Schlusslicht aller Bundesländer
beim Wirtschaftswachstum (Bruttowertschöpfung). Je stärker
die Wirtschaft wächst, umso mehr Jobs gibt es und umso mehr Burgenländer
könnten im Land bleiben und hier arbeiten“, ist Grandits
überzeugt.
Forderungen der Pendler
„So kann es nicht weitergehen“, sagt Grandits. Er fordert
Maßnahmen:
- rascher Bau bzw. Weiterbau der Straßenprojekte S 7, S 31 und
A3
- Installierung eines Pendler-Ombudsmanns, der sich um die Probleme
der Pendler kümmert und auch eine Infrastruktur-Koordinationsfunktion
hat
- Wiedereinsetzung des Verkehrsauschusses im Landtag
- Erhebung und Erforschung der Bedürfnisse und Probleme der burgenländischen
Pendler durch eine weiterführende Studie/Umfrage (auf Grundlage
der Club Burgenland-Pendlerstudie von 2004), damit klar auf dem Tisch
liegt, wo die größten Probleme sind.
Traditionelles Maibaumaufstellen in Wien
Am Abend des 27. April stellte der Pendlerclub Burgenland im Innenhof
der Gaststätte zur Fabrik (12. Wiener Gemeindebezirk) einen Maibaum
unter musikalischer Begleitung aus dem Südburgenland auf. Unter
den zahlreich erschienen Pendlern aus dem Burgenland konnten Geschäftsführer
Mag. Andreas Grandits und der Pendlersprecher im Landtag Helmut Sampt
u. a. NR-Präsident Andreas Kohl und LH-Stv. Franz Steindl als Gäste
begrüßen. Auch sie legten recht tatkräftig Hand an,
als es galt den in rot-gold geschmückten Maibaum in die Höhe
zu bringen. Dabei nutzten die Pendler auch die Gelegenheit der Politik
ihre Anliegen vorzutragen.
Traditionellerweise wird der Maibaum am Vorabend des
1. Mai in der Walpurgisnacht im Wald geholt und bis auf den Wipfel entastet
und entrindet, mit Bändern und Blumen geschmückt, mitunter
auch mit einer Weinflasche behängt und aufgestellt. Der Maibaum
ist Symbol für Glück und Gesundheit.
Pendlerclub präsentiert Aktivitäten
Gemeinsam mit dem Pendlersprecher, LAbg. Helmut Sampt, präsentiert
der Geschäftsführer des Burgenländischen Pendlerclubs,
Mag. Andreas Grandits, eine Reihe von Aktivitäten und Forderungen
für die burgenländischen Pendler. „Wir kämpfen
für die Interessen der burgenländischen Pendler und sehen
uns auch als Serviceeinrichtungen“, so Grandits.
Sampt: Verbesserung der Infrastruktur, Verringerung der finanziellen
Belastung für Pendler.
Die S 7 muss kommen. Sampt sieht als Hauptproblem der burgenländischen
Pendler fehlende Jobs im Burgenland, die schlechte Infrastruktur und
die finanzielle Belastung durch Treibstoffpreise und Parkpickerl in
Wien. „Der burgenländische Pendler wird in Wien geschröpft.
Die Bahn braucht von Jennersdorf nach Wien 3 ½ bis 4 ¾
Stunden. Ich fordere Landeshauptmann Niessl auf, hier in Verhandlungen
mit den ÖBB eine Beschleunigung zu erreichen“, sagt der Pendlersprecher.
Zusätzlich sei er für eine Anhebung der Einkommensgrenzen
für den Fahrtkostenzuschuss.
Grandits: „Ich lade alle Pendler in Wien zum Maibaumaufstellen
am 27. April 2005 ein“.
Er wolle die Pendlersprechtage, die sich bereits in der Vergangenheit
bewährt hätten, weiter fortführen und zusätzlich
Pendlertreffs in Wien etablieren. Im Herbst sei ein großes Burgenland-Fest
in Wien geplant.
„Das Highlight wird unser traditionelles Maibaumaufstellen in
Wien sein. (27. April 2005 ab 18.00 Uhr, Gaststätte zur Fabrik,
Gaudenzdorfer Gürtel 73, 1120 Wien).
Wir erwarten aus der Bundespolitik NR-Präsident Khol und aus dem
Burgenland LHStv. Steindl mit Abgeordneten. Die Pendler haben Gelegenheit,
sich mit ihren Anliegen direkt an die Politik zu wenden“, erklärt
der Pendlerclub-Geschäftsführer.
Der Pendlerclub sehe sich als Serviceeinrichtung, der aber auch politische
Impulse im Interesse der burgenländischen Pendler gibt. Grandits
verweist auch auf die Homepage (www.pendlerclub-burgenland.at) mit wichtigen
Terminen und Formularen zum download.
Beantragungsfrist für Fahrtkosten-
zuschuss 2004 endet am 30. April.
Auf eine wichtige Frist, die bares Geld für Burgenlands Pendler
bedeuten kann, macht ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Helmut Sampt aufmerksam:
“Am 30. April endet die Frist zur Beantragung des Fahrkosten-Zuschusses“,
so Sampt.
Gerade nach der letzten Benzinpreiserhöhung, die die Pendler besonders
treffe, sei jeder Unterstützungseuro wichtig, so Sampt.
„Ich fordere die Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses um 10
Prozent und die Ausweitung des Bezieherkreises durch Hinaufsetzung der
Einkommensgrenzen, um die Verteuerung des Treibstoffes etwas ab zu fangen“,
erklärt Sampt.
Der ÖVP-Pendlersprecher informierte auch die Mitglieder und Freunde
des Burgenländi-schen Pendlerclubs beim Treffen in Wien am 6. April,
in der „Gaststätte Fabrik“ (siehe Foto). „Im
persönlichen Gespräch VOR ORT in der `Pendlerhochburg Wien`
gab es konstruktive Fragen, aber auch Kritik an der burgenländischen
Infrastruktur – ich werde die Probleme an LH Niessl weiter geben-
er ist zuständig“, so Sampt abschließend.
Info:
Einkommens-Obergrenzen
- 2233,- Euro brutto monatlich (Alleinverdiener),
- plus 10 % für Ehepartner
- plus 10 % für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen
wird
- bzw. 3500,- Euro brutto Familieneinkommen
Ausbesserungsarbeiten sind kein Fortschritt in der Verkehrspolitik
Burgenland ist „Geisterfahrer“ in der Verkehrspolitik
„Wenn effizient und rasch gearbeitet wird und am Ende der Arbeiten
bessere Straßen stehen, ist das zu begrüßen“,
sind sich Andreas Grandits, Obmann des Pendlerclub-Burgenland und Markus
Prenner, politischer Sprecher des Pendlerclubs, einig. Einig ist sich
der Pendlerclub aber auch, dass Ausbesserungsarbeiten nicht genügen.
„Während in anderen Bundesländern der öffentliche
Verkehr ausgebaut wird, neue Straßen- und Bahnprojekte schon im
Laufen sind, herrscht im Burgenland Stillstand. Projekte, wie die S7,
der Weiterbau der S31 und der Ausbau des Schienennetzes werden von Verkehrskoordinator
LH Niessl und Straßenbaureferent Bieler verzögert“,
bedauern die Pendlervertreter. Alle Trassen-Entscheidungen müssten
in größtmöglichem Einvernehmen mit allen Beteiligten
rasch getroffen werden. Jeder Tag ohne optimale Verkehrsanbindung sei
ein verlorener Tag für den Wirtschaftsstandort und damit auch für
die Chance, im Burgenland mehr Arbeitsplätze zu schaffen.
„Die Pendler-Rückholaktionen sind bis jetzt nur Lippenbekenntnisse
des Landeshauptmanns. Im Gegenteil: LH Niessl stimmt den Tariferhöhungen
im Verkehrsverbund VOR zu und hängt dem Wiener Bürgermeister
Häupl den höchsten burgenländischen Orden um –
als Dank für das Parkpickerl in Wien? Wenn jetzt schon nichts weitergeht,
wie wird es erst sein, wenn ab 2007 unsere Nachbarregionen in Ungarn,
der Slowakei und Slowenien Ziel-1-Regionen sind, und das Burgenland
nicht mehr“, fragt sich Andreas Grandits, Obmann des Pendlerclub-Burgenland.
Pendlerclub Burgenland für rasche Entlastung der Pendler
Angesichts der in den letzten Jahren stark gestiegenen Autokosten (insbesondere
Treibstoffe und andere autobezogene Kosten) fordert der Pendlerclub
Burgenland raschest das Kilometergeld von derzeit 36 Cent auf
mindestens 40,5 Cent zu erhöhen. Dazu meint Mag. Andreas
Grandits – Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland:
„Im Jahr 2004 betrug die Steigerung der Autokosten 3,1 % bei einer
allgemeinen Inflation von 2,1 %, d. h. die Autokosten stiegen um 50
% stärker als die Inflation.“
Zu dem verlangen wir auch die Anhebung des Fahrtkostenzuschusses
des Landes Burgenland (Pendlerbeihilfe) und die Anpassung des
Pendlerpauschales, zumal auch die Tarife für die öffentlichen
Verkehrsmittel (Bahn, Bus) im Vorjahr stark erhöht wurden.
Notwehraktion S7: Pickerl für Pendlerinteressen. Allein
im Bezirks Jennersdorf gebe es 3.200 Pendler, die dringend auf eine
leistungsfähige Verkehrsverbindung warten, sagt der ÖVP-Pendlersprecher
Helmut Sampt. „Gemeinsam mit dem Pendlerklub werden wir den Druck
verstärken“, gibt sich Sampt kämpferisch.
Sampt ist seit seiner Ernennung zum Angeordneten – mit “Dienstort“
Eisenstadt zu einem Intensiv-Pendler geworden.
3-4 mal in der Woche ist er unterwegs nach Eisenstadt und „erfährt“
die Verkehrsprobleme der burgenländischen Pendler jetzt am eigenen
Leib.
„Es ist ein Horror, wie sich die Autos durch die engen Dörfer
bis zur Autobahn quälen müssen. Besonders im Süden des
Landes ist es ganz schlimm – allein im Bezirk Jennersdorf gibt
es 3.200 Pendler, die dringend auf eine leistungsfähige Straße
warten“, erklärt Sampt.
Ebenso warte die Wirtschaft auf hochrangige Verkehrswege, denn es sei
kein Geheimnis, dass eine gute Infrastruktur die Voraussetzung für
einen attraktiven Wirtschaftsstandort sei. Weiters habe die Belastung
der Bewohner des Lafnitztales an der B 319 durch Verkehrslärm und
Abgase ein unerträgliches Maß angenommen, so Sampt.
Ich habe deshalb in der letzten Landtagssitzung vehement von den zuständigen
Landespolitikern LH Niessl und LR Bieler gefordert, das Projekt zu beschleunigen
und die Probleme des Südens, die durch die fehlende hochrangige
Verkehrsverbindungen entstanden sind, endlich zu lösen“,
sagt Sampt und nennt drei Ansätze:
- Elektrifizierung und Verbesserung der Bahnstrecke St. Gotthard –
Jennersdorf – Graz
- Leistungsfähige Straßen durch das Raabtal in Richtung Gleisdorf
und
- im Lafnitztal in Richtung Ilz zur Autobahn
„Die Pendler haben schon zu lange nur zugeschaut und sich von
Niessl und Co verschaukeln lassen. Jetzt wird der Druck der Straße
FÜR die Straße erhöht“, ist Sampt überzeugt.
Er begrüße und unterstütze daher jede Aktion, die Stimmung
für die Anliegen der Region macht und für eine Lösung
des Pendlerproblems eintritt, wie die Pickerlidee „Vorrang für
die S 7“ des burgenländischen Pendlerklubs, so Sampt
Pendlerklub-GF Grandits:Unterstützungs-Initiativen gestartet
In den letzten Monaten habe der Pendlerclub Burgenland einige wichtige
Initiativen im Interesse der Pendler gesetzt, sagt der Geschäftsführer
des burgenländischen Pendlerklubs, Mag. Andreas Grandits rückblickend.
In Stinatz wurde ein Pendlersprechtag organisiert,
der sehr gut frequentiert war. Unter anderem wurden Fragen und Hilfestellungen
zum Fahrkostenzuschuss des Landes, zum Pendlerpauschale, zu Wohnungssuche
in Wien und der Tarifgestaltung im Verkehrsverbund Ost gestellt. In
Eltendorf organisierte der PC einen Pendlertreff. Hauptthema war natürlich
der Bau der S7.
Auch die Homepage des PC – www.pendlerclub-burgenland.at
– wurde neu strukturiert und laufend aktualisiert. Unter anderem
gibt es die Möglichkeit die Formulare zum Fahrkostenzuschuss des
Landes, zum Pendlerpauschale und zur Arbeitnehmerveranlagung herunter
zu laden.
Pickerlaktion „Vorrang für die S 7“
Ein Pendler hängt auf Gedeih und Verderb von der ihm zu Verfügung
stehenden Infrastruktur ab. Schlechte Verkehrswege bedeuten Zeitverlust,
potenzielle Unfallrisiken, Frustration. Derzeit benötigt ein Pendler
aus dem Raum Heiligenkreuz zur Anbindung an die A2 Richtung Wien bzw.
Graz im morgendlichen Verkehr ca. 50 Minuten.
Die Vorteile einer Schnellstraße:
- mindestens 20 Minuten Zeitersparnis,
- weniger Kilometer und weniger Treibstoff,
- mehr Sicherheit im Verkehr,
- mehr Lebensqualität in den Dörfern des unteren Lafnitztales,
- Aufwertung des Wirtschaftstandortes.
„Der Pendlerclub wird sich dafür einsetzen und genau beobachten,
ob der Landeshauptmann und der zuständige Landesrat Bieler in dieser
Sache etwas weiterbringen. Denn bis dato ist NICHTS passiert. Wir wollen
den Druck der Straße FÜR die Straße erhöhen und
mit offensiven Aktionen für die S7 werben“, sagt der Pendlerklub-Geschäftsführer.
Daher stellt der Pendlerklub heute als Notwehr-Aktion das Pickerl „Vorrang
für S7“ vor. Damit soll erreicht werden, dass das Thema Bau
der S7 vorangetrieben wird.
„Jeder staumüde Pendler soll den Kleber auf seinem Auto anbringen,
jeder lärmgeplagte Anrainer der B 319 (Lafnitztal) kann ihn aufs
Küchenfenster kleben, jeder Wirtschaftstreibende der Region soll
ihn in seinem Unternehmen an Mitarbeiter und Kunde ausgeben. Wir wollen
eine breite Forderungs-Bewegung für die S7 auslösen“,
so Grandits.
Die Kleber können kostenlos über die Pendlerklub-Homepage
bestellt werden.
Pendlerclub Burgenland für raschen Ausbau
der S7
Der Pendlerclub Burgenland begrüßt es, dass im burgenländischen
Landtag über den Bau der S7 geredet wird. Wir fordern schleunigst
eine leistungsfähige Anbindung an die A2, denn es ist den Menschen
in den Dörfern des unteren Lafnitztales und den tausenden Pendlern
nicht länger zumutbar, den zunehmenden Verkehr zu ertragen bzw.
in ihrer Lebensqualität und Sicherheit beeinträchtigt zu sein.
Außerdem würden durch den Bau der S7 bzw. auch durch den
Ausbau der Ostbahn Richtung die Bezirke Güssing und Jennersdorf
profitieren. Dazu meint Mag. Andreas Grandits – Geschäftsführer
des Pendlerclub Burgenland - : „ Jeder, der sich mit Wirtschaft
ernsthaft beschäftigt, weiß, dass die Erschließung
einer Region mit entsprechender Infrastruktur Grundvoraussetzung für
die wirtschaftliche Entwicklung und insbesondere Erhaltung bzw. Schaffung
von Arbeitsplätzen ist.“
Der Pendlerclub Burgenland wird sich dafür einsetzen und genau
beobachten, ob der Landtag in dieser Sache was weiterbringt –
Aktionen sind nicht ausgeschlossen.
Für den Inhalt verantwortlich:
Obmann des Pendlerclub Burgenland
Mag. Andreas Grandits,
Tel. 0664/9356913 oder
03358/2924
Istzustand am Arbeitsplatz Heimat –
Pendlerstudie liegt vor
Die Gründe für das Pendeln sind unterschiedlich. Für
46 % Pendlern ist es der Mangel an Arbeitsplätzen im Burgenland,
30 % bekommen woanders ein höheres Gehalt und 13 % erwarten sich
bessere Karriere-Chancen.
Insgesamt liegt der Pendleranteil im Südburgenland bei 31 % -
Tendenz steigend. Die Folgen des Auspendelns sind nicht zu übersehen:
Es leidet das Familien- und das Vereinsleben, die Auswirkungen auf die
Volkswirtschaft insgesamt sind nicht unerheblich.
Die heimischen Pendler leiden vor allem unter den schlechten Verkehrsverbindungen.
Lange Anfahrtswege und ungünstige Verbindungen (82 % der Befragten),
Staus und häufige Verspätungen (80 %), schlechte öffentliche
Verkehrsmittel (69 %). 74 % nennen die Trennung von der Familie als
gravierendes Pendlerproblem.
Der öffentliche Verkehr ist für den burgenländischen
Arbeitnehmer zu teuer, zu unbequem und zu langsam. Die bestehende Verkehrsinfrastruktur
wird weder den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen
der Wirtschaft gerecht. Das bestätigt auch das Ergebnis der Unternehmerbefragung:
38 % wünschen sich einen Ausbau der Straßen, 26 % einen Ausbau
der Schiene, 17 % Anbindungen an den Fugverkehr.
Schlussfolgerung: Es müsse allen bewusst sein, dass „pendeln“
nicht nur Arbeiter und Angestellte betreffe, sondern genauso Studenten,
Schüler und vor allem Unternehmer – die Arbeitswelt des 21.
Jahrhunderts setze Mobilität voraus. Die Politik im Burgenland
stehe vor der Herausforderung, einerseits insbesondere im Südburgenland
ausreichend Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, um über
wirtschaftliche Regionaloffensiven die Wirtschaft zu beleben bzw. damit
auch die Zahl der Pendler zu reduzieren, andererseits denen, die es
wollen oder denen nichts anderes übrig bleibt, ein optimales Verkehrsnetz
zu bieten.
Für den Inhalt verantwortlich:
Mag. Andreas Grandits,
Geschäftführer des Pendlerclub Burgenland,
Tel.: 03358/2924, 0664/9356913
Neuer Pendlerclub-Chef Grandits stellt Aktionsprogramm
vor
Betriebe im Land stärken statt Fachkräfte exportieren
Das Burgenland ist ein klassisches Pendlerland. Rund 38.000 Burgenländerinnen
und Burgenländer pendeln über die Landesgrenzen. "Die ÖVP Burgenland
hat sich stets als Vertreterin der Pendler verstanden. Ein wichtiges
Sprachrohr für die Anliegen der Pendler ist seit vielen Jahren der Pendlerclub
Burgenland", sagt Wirtschaftsreferent Franz Steindl, der heute
Magister Andreas Grandits, den neuen Geschäftsführer des Pendlerclubs
Burgenland, präsentiert.
Rund zwei Drittel der PendlerInnen arbeiten in Wien, wobei etwa jeder
Vierte ein Wochenpendler ist. Abgesehen von der Beeinträchtigung der
Lebensqualität hat dieses "Pendlerwesen" auch volkswirtschaftliche und
gesellschaftspolitische Auswirkungen.
So ergeben sich daraus etwa Finanzierungsprobleme im Bereich der Sozialversicherung,
weil die Pendler während ihrer Aktivzeit ihre Beiträge z. B. an die
Wiener Gebietskrankenkasse leisten, nach der Pensionierung aber die
Leistungen der Bgld. Krankenkasse in Anspruch nehmen. Ein weiteres Problemfeld
ist die Aushöhlung des ländlichen Raumes - die Probleme reichen von
mangelnden Schülerzahlen bis hin zum Vereinsleben.
"Pendeln darf kein Schicksal sein. Wer im Land, im Bezirk, einen
Arbeitsplatz will, sollte auch einen finden - dies muss das Ziel der
Politik sein", sagt der Steindl.
Die ÖVP hat in den letzten Monaten eine Reihe von Initiativen gestartet,
um Arbeitsplätze im Burgenland zu schaffen: Aktion Top Job, Lehrlingsaufnahme
in landesnahen Betrieben, Breitband-Ausbau und zuletzt Initiativen zur
Stärkung der schwächeren Regionen ( Disparitätenabbau). Gerade das Südburgenland
ist mit einem BIP von 55,8 Prozent des Österreich-Durchschnitts wirtschaftlich
immer noch eine Problemzone.
"Hier muss die Abwanderungs- und Auspendeltendenz gestoppt werden
- durch Impulsprojekte, Finanzierungen aus den Ziel 1-Nachfolgegeldern
ab 2006 und durch Schaffung optimaler Rahmenbedingungen", ist Steindl
überzeugt.
Er erwarte sich in diesem Zusammenhang auch den vollen Einsatz des Landeshauptmanns.
"LH Niessl sieht ungerührt zu, wie sein Parteifreund Häupl in Wien
ein modernes Raubritter-System namens Parkpickerl aufgezogen hat, das
die burgenländischen Pendler zwingt, ihren Hauptwohnsitz nach Wien zu
verlegen", kritisiert Steindl.
Neues Denken in der Infrastruktur
Der Ausbau von Schiene und Straße sei unbedingt notwendig. Fragt man
die Pendler nach ihren Hauptproblemen, so bezeichnen 82 Prozent "ungünstige
Verbindungen" und 80 Prozent "Staus und Verspätungen" als
besonders unangenehm.
Gleichzeitig müsse man aber die Verkehrsziele neu denken. "Mein
Ansatz ist: Auf den Verkehrswegen sollen nicht die Pendler hinausfahren
müssen, sondern die ansiedlungswilligen Betriebe hereinkommen wollen.
Wer Burgenland als Wirtschaftsstandort stärkt, hilft auch den Pendlern
und ihren Familien", betont Steindl.
Dass die Pendler auch der Bundesregierung am Herzen liegen, zeige die
Erhöhung des Pendlerpauschales um 15 Prozent mit 1. Juli, rückwirkend
ab 1. Jänner 2004 - davon würden in Österreich 680.000 Arbeitnehmer
profitieren, so Steindl.
"Aber es genügt oft nicht, als Politiker sein Bestes zu geben.
Die absolute Kompetenz haben die Betroffenen und ihre Familien selbst.
Sie wissen am Besten, wo im Pendlerleben die Sackgassen und Einbahnstraßen
sind, wo die Weichen falsch gestellt werden. Diese Insider wissen, wo
der Schuh drückt und was zu tun ist, um Probleme klar darzulegen und
zu lösen", ist der Landeshauptmann-Stellvertreter überzeugt.
Pendlerclub Burgenland
So ein Team von Insidern ist der Pendlerclub Burgenland. Mit Informationen
für Pendler, einer umfassenden, serviceorientierten Homepage (www.pendlerclub-burgenland.at)
und mit guten Pressekontakten hat er sich in den letzten Jahren einen
Namen als Lobbyist für die burgenländischen Arbeitnehmer gemacht.
"Dafür danke ich dem bisherigen Sprecher, Joachim Radics, der sich
aus beruflichen Gründen in die zweite Reihe zurückzieht. Der neue Sprecher
des Pendlerclub ist Mag. Andreas Grandits, der den Pendlerklub mit guten
Ideen und frischem Schwung weiterführen wird", erklärt Steindl.

Persönliches zu Mag. Andreas Grandits
- (geboren 1958 in Stinatz)
- Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der WU Wien
- Seit 1981 unterrichtet er als Wirtschaftspädagoge in Hartberg (BHAK)
und Vorau (BHAS)
- Seit 1972 in der Kommunalpolitik tätig, seit 1982 Gemeinderat in Stinatz,
Vizebürgermeister von 1992-2002)
Mag. Grandits war als Student Pendler nach Wien, pendelt jetzt in die
Steiermark, arbeitet in zahlreichen Regionalprojekten (ZB GO BEST -
Oststeirische Gründungs- und Beschäftigungsinitiative, Projekt Wirtschaft
braucht Schule - Schule braucht Wirtschaft, Leader Plus).
Steindl: "Mag. Grandits kennt die Anliegen der Pendler und ist
durch seine Tätigkeit in der Kommunalpolitik heimatverbunden - ich bin
überzeugt, er und sein Team werden mit dem Pendlerclub Burgenland wichtige
Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität der burgenländischen Pendler
liefern".
Pendlerclub Burgenland begrüßt Initiative der Landesregierung
Markus Prenner, politischer Referent des PENDLERCLUB BURGENLAND, begrüßt
die Absicht der burgenländischen Landesregierung, sich für
finanzielle Entschädigung der Pendler einzusetzen. „Diese
haben ein Recht auf Rückerstattung des Fahrgeldes ihrer Wochen-
bzw. Monatskarten oder wenigstens Entschädigung in Form von Freifahrten,
wie es schon seitens der ÖBB angedacht wird.“
Sollten die ÖBB nicht auf die berechtigten Forderungen zur Genüge
eingehen, fordert der Pendlerclub die Landesregierung auf, im Namen
der Pendler und vom Streik finanziell Geschädigten rechtliche Schritte
einzuleiten. Für diesen Fall stehe Betroffenen ein Musterbrief
zur Rückforderung des Fahrgeldes auf der Homepage des Pendlerclub
Burgenland (www.pendlerclub-burgenland.at) zur Verfügung.
„Wir lassen uns das nicht mehr gefallen!“ - Pendlerclub Burgenland
bietet Musterbrief für Fahrkostenrückerstattung zum Download
an Ab Freitag, 14. November, gibt es auf der Homepage des
PENDLERCLUB BURGENLAND www.pendlerclub-burgenland.at einen Musterbrief
für Pendler, die um Rückerstattung des Fahrgeldes ihrer Wochen-,
bzw. Monatskarte ansuchen wollen.
„Natürlich darf niemand erwarten, dass die ÖBB innerhalb
der nächsten Tage Überweisungen tätigt. Aber je mehr
Briefe abgeschickt werden, desto eher merken ÖBB und die Gewerkschaft,
wie ernst es den betroffenen Pendlern ist.“, meint Markus Prenner,
Vorstandsmitglied und politischer Referent des Pendlerclub Burgenland,
und bittet um rege Teilnahme an dieser Aktion. „Sollten die Forderungen
ignoriert werden, werden wir rechtliche Schritte und Sammelklagen anstreben!“
„Wie kommen die Pendler dazu, ihre Wochen- und Monatskarten verfallen
zu lassen, sich auf eigene Kosten Hotelzimmer, unbezahlten Urlaub nehmen
zu müssen, nur weil die ÖBB-Gewerkschaft ohne Rücksicht
auf das Gemeinwohl agiert!“, fasst Prenner Anfragen und Rückmeldungen
Betroffener zusammen.
Der „Offene Brief“ des Pendlerclub Burgenland an ÖBB-Generaldirektor
Vorm Walde und Gewerkschaftsvorsitzenden Haberzettl, in dem der Pendlerclub
Aufklärung über die Verantwortlichkeit von Kostenrückerstattungen
fordert, hat sowohl in der Sitzung des Bgld. Landttages, als auch im
Parlament Diskussionen ausgelöst.
OFFENER BRIEF ZUM ÖBB-STREIK vom 12. 11. 2003
An
Wilhelm Haberzettel
Vorsitzender der Gewerkschaft der Eisenbahner
Margarethenstraße 166
1050 Wien
Sehr geehrter Herr Vorsitzender!
Mit Verwunderung und Empörung hat der Pendlerclub Burgenland die
Streikmaßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft zur Kenntnis genommen.
Der Streik trifft rund 30.000 bgld. Pendler, die ohnehin schon einen
beschwerlichen Weg zur Arbeit in Kauf nehmen müssen.
Vor allem die Pendler, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen
sind, erleiden durch den Streik auch finanziellen Schaden.
Ich richte mich mit einigen Fragen, die die burgenländischen Pendler
sehr bewegen an Sie als Vorsitzender der streikenden Gewerkschaft:
Sind Entschädigungen in irgendeiner Form (Geldrückgabe,
Freifahrten,…) für die Pendler vorgesehen, die Monats- und
Wochenkarten gekauft haben und ein Recht auf Gegenleistung haben?
Wer haftet für die getätigten Zahlungen und kommt
für den Verlust durch nicht konsumierte Leistungen auf? Die ÖBB
oder die Gewerkschaft?
Wie den Medien zu entnehmen ist, sind weitere Streiktage vorgesehen.
Deshalb muss die Haftungsfrage so rasch als möglich geregelt werden.
Wir bitten Sie höflichst diese Fragen seitens der Gewerkschaft
in den nächsten Tagen zu klären. Sollte uns nicht weitergeholfen
werden können, müssen wir uns rechtliche Schritte vorbehalten.
Auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung hofft
Markus Prenner
Für den Pendlerclub Burgenland
OFFENER BRIEF ZUM ÖBB-STREIK vom 12. 11. 2003
Generaldirektor
Dipl.Betriebswirt Rüdiger vorm Walde
ÖBB Österreichische Bundesbahnen
Elisabethstraße 9
1010 Wien
Sehr geehrter Herr Generaldirektor!
Mit Verwunderung und Empörung hat der Pendlerclub Burgenland die
Streikmaßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft zur Kenntnis genommen.
Der Streik trifft rund 30.000 bgld. Pendler, die ohnehin schon einen
beschwerlichen Weg zur Arbeit in Kauf nehmen müssen.
Vor allem die Pendler, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen
sind, erleiden durch den Streik auch finanziellen Schaden.
Ich richte mich mit einigen Fragen, die die burgenländischen Pendler
sehr bewegen an Sie als Generaldirektor der ÖBB:
Sind Entschädigungen in irgendeiner Form (Geldrückgabe,
Freifahrten,…) für die Pendler vorgesehen, die Monats- und
Wochenkarten gekauft haben und ein Recht auf Gegenleistung haben?
Wer haftet für die getätigten Zahlungen und kommt
für den Verlust durch nicht konsumierte Leistungen auf? Die ÖBB
oder die Gewerkschaft?
Wie den Medien zu entnehmen ist, sind weitere Streiktage vorgesehen.
Deshalb muss die Haftungsfrage so rasch als möglich geregelt werden.
Wir bitten Sie höflichst diese Fragen seitens der ÖBB in den
nächsten Tagen zu klären. Sollte uns nicht weitergeholfen
werden können, müssen wir uns rechtliche Schritte vorbehalten.
Auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung hofft
Markus Prenner
Für den Pendlerclub Burgenland
Pendlerclub Burgenland mahnt alle Pendlerorganisationen zur Einigkeit
für die Interessen der Pendler „Es geht nicht FÜR
oder GEGEN eine Regierung, es geht um die Interessen der Pendler, die
durch die ÖBB-Gewerkschaft mit Füßen getreten werden!“,
weist Markus PRENNER, politischer Referent des Pendlerclub Burgenland
die Vorwürfe von Peter Grandits, Sprecher des SPÖ-nahen Forums
der Wanderarbeiter, zurück. Grandits warf Prenner vor, eher die
Interessen der Regierung als die der Pendler zu vertreten. „Die
Aufforderung von Grandits, die Pendler sollten sich hinter die Streikenden
stellen, sei eine Mischung aus Masochismus und Frechheit. Für wie
dumm werden die Pendler hier gehalten?“
Prenner weiter: „Lügen werden nicht wahren, wenn man sie
wiederholt! Dass die Bahn zerschlagen würde oder die Kartenpreise
für Pendler durch eine ÖBB-Reform steigen würden, ist
reine Gewerkschaftspropaganda. Ein funktionierendes Verkehrswesen ist
für die Pendler im Moment wichtiger, als Privilegien einiger weniger.“
Traurig sei es außerdem, dass die Mehrheit der ÖBB-Bediensteten
durch ihre Gewerkschaft in Geiselhaft genommen würde. In keiner
Aussendung seien die Bediensteten der ÖBB pauschal diskreditiert
worden oder die Zulagen z.B. im Verschub- und Schichtdienst infrage
gestellt worden!
Pendlerclub Burgenland fordert rechtliche Konsequenzen
für die ÖBB und Postbus „Pendler, die mit
öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, geben viel Geld für
Fahrkarten aus. Durch die ungerechtfertigte Streikwelle kommen ÖBB
und Postbus ihren Verpflichtungen nicht nach. Jetzt ist die Politik
gefordert, rechtliche Schritte zu prüfen, damit die Pendler zu
ihrem Recht als zahlende Kundschaft kommen.“, empört sich
der PENDLERCLUB BURGENLAND.
Dass der Postbus sich dem Streik anschließt, sei ein weiterer
Beweis für das funktionierende sozialistische Netzwerk, das mit
einem Rundumschlag gegen das Gemeinwohl stur Einzelinteressen durchsetzen
will, so Markus PRENNER, politische Referent des Pendlerclub Burgenland.
Prenner weiter: „Wie sollen sich die Pendler wehren? Sollen sie
aus Protest Bahn und Bus boykottieren und zu Fuß nach Wien gehen?“
Jetzt seien Standesvertreter und Politiker gefordert, sich auf die Seite
von Pendlern und Unternehmern stellen. Schließlich ginge es auch
um den guten Ruf des Wirtschaftsstandortes Österreich, der durch
solche Aktionen der ÖBB-Gewerkschaften gefährdet ist.
Das Beharren auf überholte Privilegien sei eine Beleidigung für
jeden Arbeitnehmer, gleich, ob im öffentlichen oder privatwirtschaftlichen
Bereich!
Pendlern fehlt Verständnis für Streikmaßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft
Markus Prenner, politischer Sprecher des Pendlerclub Burgenland, fasst
die ersten Reaktionen betroffener Pendler auf den Streikbeschluss zusammen:
Wenn die ÖBB-Gewerkschaft
- nicht fähig ist, auf unberechtigte Privilegien zu verzichten,
von denen andere Arbeitnehmer nicht zu träumen wagen,
- nicht fähig ist, konstruktiv zum Wohle eines gefestigten Wirtschaftsstandorts
Österreich zu verhandeln,
dann soll sie diese Unfähigkeit nicht auf Kosten der Pendler austragen.
„Solidarität“ ist für die ÖBB-Gewerkschafter
anscheinend ein Fremdwort!
Die meisten müssen Stau und damit verspäteten Arbeitsantritt
in Kauf nehmen. Aber nicht alle haben die Möglichkeit, aufs Auto
umzusteigen!
Die Gelassenheit der Pendler soll aber nicht heißen, dass diese
den Streik unterstützen: Es bleibt ihnen als Spielball der ÖBB-Gewerkschaft
wieder einmal nichts anderes übrig.
Die Gewerkschaft soll endlich das Gemeinwohl vor Einzelinteressen stellen!
PENDLERCLUB BURGENLAND lehnt Überstundenboykott der ÖBB strikt
ab Der Pendlerclub Burgenland zeigt kein Verständnis für
die Maßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft.
Obmann Joachim RADICS: „Gleich, ob man es „Überstundenboykott“
oder de facto „Streik“ nennt: Leidtragenden sind die Pendler,
die wieder einmal zum Spielball der Gewerkschaften gemacht werden.“
Kein etrieb der Welt könne sich ein solch kundenfeindliches und
dilettantisches Vorgehen erlauben.
„In Wirklichkeit geht es um letzte Zuckungen eines verantwortungslosen
Machtapparates, der jahrzehntelang auf Kosten anderer Sparten (ab)gewirtschaftet
hat.“, setzt Markus PRENNER, politischer Referent des Pendlerclub
Burgenland, in Richtung ÖBB-Gewerkschaftsspitze nach. „Wer
am Vorabend der EU-Ostöffnung vorsätzlich den Wirtschaftsstandort
Ostösterreich gefährdet, hat den Anspruch, die Interessen
aller Arbeitnehmer zu vertreten, verloren!“
Obmann RADICS weiter: „Wie erklärt die ÖBB-Gewerkschaft
z.B. einem Bauarbeiter die ÖBB-Privilegien? Es geht ihnen um Macht,
nicht um Machbarkeit von Reformen. Bei allem Verständnis für
die Ängste der ÖBB-Bediensteten – unter denen auch viele
Burgenländer sind: Der Weg zu einer Lösung führt nur
über den Verhandlungstisch.“
Noch seien keine Protestaktionen gegen die ÖBB-Gewerkschaft seitens
des Pendlerclubs geplant, weil erst das volle Ausmaß der Gewerkschaftsmaßnahmen
abgewartet werden soll. Die Geduld habe aber irgendwann ein Ende, geben
RADICS und PRENNER zu bedenken.
Pendlerblutspendetag in der ÖRK-Zentrale in Wien
Der Pendlerclub Burgenland und das Österreichische Rote Kreuz
veranstalten gemeinsam am 24. September 2003 einen "Pendlerblutspendetag".
"Wie nach jedem Sommer ist es nun angesagt die Blutreserven wieder aufzufüllen.
Urlaubsbedingt war das Blutspendeaufkommen in diesem Sommer wie jedes
Jahr geringer. Der Blutbedarf der Spitäler war in der Hauptreisezeit
aber keineswegs rückläufig. Wir wollen nun dem ÖRK helfen, wieder auf
gleich zu kommen" erläutert Joachim Radics die Motivation zu dieser
Aktion.
Zwar geht jeder davon aus, nach einem Unfall oder bei einer Operation
ausreichend mit Blutkonserven versorgt zu werden, doch nur sechs Prozent
der Österreicherinnen und Österreicher spenden freiwillig und unbezahlt
Blut, ein Drittel davon regelmäßig.
"Rund 500.000 Blutspenden werden jährlich benötigt. Der Blutspendedienst
des Österreichischen Roten Kreuzes deckt etwa 95 Prozent dieses Bedarfs.
Doch vor allem bei der jüngeren Bevölkerung im Alter von 18 bis 30 Jahren
wird die Bereitschaft zu spenden immer geringer", sagt Univ. Prof. Dr.
Renate Heinz vom Österreichischen Roten Kreuz.
"Blut ist ein wichtiges Medikament für den Notfall, für das es bis heute
keinen adäquaten Ersatz gibt. Wenn auch Sie zum Lebensretter werden
wollen, unterstützen Sie das Österreichische Rote Kreuz bei dieser Aktion",
bittet Joachim Radics.
Als Dankeschön gibt's wie immer das "Blutspendermenü" sowie für alle
die von 17.00 bis 20.00 in der Blutspendezentrale in der Wiedner Hauptstraße
Nr. 32 ihr Blut spenden eine e-learning Erste Hilfe CD.
Blut spenden können alle gesunden Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren
in einem Abstand von acht Wochen. Frauen können vier bis fünf mal, Männer
sechs mal jährlich Blut spenden. Bei der ersten Blutspende ist ein
amtlicher Lichtbildausweis vorzuweisen.
Rückfragen:
Joachim Radics
Pendlerclub Burgenland
0664/2230943
joachim.radics@av-digital.at
www.pendlerclub-burgenland.at
|