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€ 130,00 PENDLERZUSCHLAG
Gemeinsam mit dem Pendlerclub Burgenland konnte für Kleinverdiener ein Pendlerzuschlag von 130 Euro pro Jahr erreicht werden!

Wer weniger als 1.130 Euro brutto monatlich verdient, zahlt keine Lohnsteuer und erhält somit keine Pendlerpauschale – stattdessen gibt es jetzt den Pendlerzuschlag von 130 Euro pro Jahr. Der Pendlerzuschlag kann ab 1.1.2009 für das Vorjahr beim Steuerausgleich als Negativsteuer mittels Arbeitnehmerveranlagung (Formular L1) zurückgeholt werden.
Anleitung und Infos unter www.pendlerinitiative.at

Weitere Unterstützungen für PendlerInnen:

1. Pendlerpauschale

Die Pendlerpauschale wurde im Juli 2008 um 15 Prozent erhöht. Diese Unterstützung ist für alle ArbeitnehmerInnen, die lohnsteuerpflichtig sind und den Arbeitsplatz nur schwer erreichen können. Es gibt zwei Unterteilungen von Pendlerpauschalen:

Kleine Pendlerpauschale

Für jene, bei welchen die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz mindestens 20 Kilometer beträgt und die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels möglich ist.

ab 20 km: 630,00 pro Jahr
ab 40 km: 1.242,00 pro Jahr
ab 60 km: 1.857,00 pro Jahr

Große Pendlerpauschale

Für jene, die einen besonders langen Arbeitsweg haben oder denen es unmöglich ist, mindestens die Hälfte des Arbeitsweges mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zurückzulegen.

ab 2 km: 342,00 pro Jahr
ab 20 km: 1.356,00 pro Jahr
ab 40 km: 2.361,00 pro Jahr
ab 60 km: 3.372,00 pro Jahr


2. Fahrtkostenzuschuss (Pendlerbeihilfe)

Eine weitere Erleichterung, zusätzlich zur Pendlerpauschale, bringt der Fahrtkostenzuschuss des Landes Burgenland.

Voraussetzungen für den Fahrtkostenzuschuss:

• der Weg zum Arbeitsplatz mindestens 20 km beträgt (einfache Wegstrecke);
• die Antragsteller pendeln nicht im Bereich des VOR (Verkehrsverbundes Ostregion), SBV (Verkehrsverbund Südburgenland), NBV (Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland) oder ähnlichen vorgelagerten Verbundformen des öffentlichen Verkehrs (Ausnahmen: Schicht,- Wechsel- oder Nachtdienst bzw. Unzumutbarkeit des öffentlichen Verkehrsmittels; unzumutbar ist jedenfalls eine je Fahrtstrecke über 2 Stunden dauernde Fahrtzeit);
• der Hauptwohnsitz liegt im Burgenland.

Die Beihilfe beträgt für die Entfernungen
• von 20 km bis 25 km 70,00 Euro jährlich
• von 25 km bis 50 km bis zu 171,00 Euro jährlich
• von 51 km bis 100 km bis zu 227,00 Euro jährlich
• über 100 km bis zu 339,00 Euro jährlich

Das monatliche Bruttoeinkommen beim Alleinverdiener darf 2.475,00 Euro (+ 10 % für Ehepartner + 10 % für jedes Kind, für welches Familienbeihilfe bezogen wird) bzw. das Familieneinkommen 3.960,00 Euro nicht übersteigen.

Für PendlerInnen mit niedrigem Einkommen verringert sich die zumutbare Fahrtdauer auf 1 ½ Stunden, sofern der Bruttolohn unter 1.350,00 € liegt.

Für Personen mit einem Einkommen unter 747,00 € brutto und für Lehrlinge gibt es ab einer Fahrtstrecke von mindestens 20 km eine Förderung von € 70,00. Eine zumutbare Fahrzeit entfällt bei dieser Einkommensgrenze und bei Lehrlingen.

Der Fahrtkostenzuschuss kann nur im Nachhinein für ein Kalenderjahr beantragt werden. Der Antrag muss bis spätestens 30. April des Folgejahres beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 6 - Hauptreferat Sozialwesen, Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt, eingelangt sein. Formulare unter www.burgenland.at bzw. liegen bei Gemeindeämtern auf.

Der Fahrtkostenzuschuss vom Land und die Pendlerpauschale vom Bund können gleichzeitig beansprucht werden. Die Pendlerpauschale kann mittels Steuerausgleich geltend gemacht werden, der Fahrtkostenzuschuss des Landes (eigener Antrag) gibt es als Direktzahlung. Vergessene Pendlerpauschalen können sogar 5 Jahre rückwirkend zurückgeholt werden.



Aktion 'Tanke NEIN' am Bahnhof Deutschkreutz!
'Pendlerinitiative Austria' macht weiter mobil

„Mit der Informations- und Verteilaktion am Bahnhof Deutschkreutz wurde ein weiter Schritt im Rahmen der 'Tanke NEIN' – Kampagne der 'Pendlerinitiative Austria' getan. Die Aktion wird von den Pendlerinnen und Pendlern durchwegs begrüßt und findet bei all jenen, die unter den hohen Mineralölpreisen zu leiden haben, größten Zuspruch. Die Liste mit Unterstützungserklärungen wird Tag für Tag länger. Jede Unterschrift stärkt die Initiative und bestätigt uns in unserem Handeln“, so Ing. Georg Altenburger, Sprecher der 'Pendlerinitiative Austria' im Burgenland.

Während die Rohölpreise bereits leicht gesunken sind, werden diese Preissenkungen an den Tankstellen kaum spürbar. Trotz hoher Gewinne der Konzerne bleiben die Treibstoffpreise in schwindelerregenden Höhen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, größtmöglichen Druck auf die Mineralölkonzerne und die Politik zu erzeugen, um eine Verringerung der finanziellen Belastung unserer Pendlerinnen und Pendler zu erreichen. Mit der österreichweiten 'Pendlerinitiative Austria' haben wir unsere regionalen Kräfte gebündelt, um die Interessen von rund 1,8 Millionen österreichischen Pendlerinnen und Pendler entsprechend vertreten zu können. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, deren Lebensumstände zu verbessern“, betont Altenburger.

„Die Erhöhung des Kilometergeldes und der Pendlerpauschale durch die Bundesregierung sowie die Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses waren kleine Schritte zur Entlastung. Weitere Maßnahmen sind unbedingt notwendig, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zumindest einen Teil der erhöhten Kosten abgedeckt bekommen“, fordert Mag. Andreas Grandits, Obmann-Stellvertreter und Gründungs-mitglied der 'Pendlerinitiative Austria'.

„Die 'Pendlerinitiative Austria' hat sich zum Ziel gesetzt, auch eine Senkung der Mehrwertsteuersätze auf Mineralölprodukte zu erreichen. Wir fordern eine Verbesserung der Pendlerförderung sowie die Absetzbarkeit der tatsächlichen Kosten anstatt pauschalierter Freibeträge. Weitere Zielsetzungen sind auf den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, den Ausbau der Park&Ride-Anlagen, der Forcierung und Förderung alternativer Technologien und auf eine verstärkte Marktkontrolle der EU mit Eindämmung der Ölspekulation gerichtet“, so Grandits auch in seiner Funktion als Geschäftsführer des 'Pendlerclub Burgenland'.

Die Kampagne wurde am Deutschkreutzer Bahnhof auch von Nationalratskandidat LAbg. Werner Gradwohl sowie ÖAAB/AK-Vorstand BR-Vors. Rudolf Unger tatkräftig unterstützt. „Viele Forderungen der 'Pendlerinitiative Austria' wurden bereits durch unsere politische Arbeit in den Burgenländischen Landtag eingebracht. Der Ausbau der Park&Ride-Anlagen sowie der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes sind langjährige ÖVP-Forderungen, die permanent am Veto der SPÖ-Granden scheitern. Es ist bedauerlich, dass sogar Protest-Kundgebungen notwendig sind, wie zuletzt die Aktion für den Ausbau der S31, um für die Burgenländerinnen und Burgenländer eine vernünftige Verkehrsinfrastruktur zu erreichen. Wie die vielen betroffenen Pendlerinnen und Pendler, hoffen auch wir, dass die verantwortlichen SPÖ-Landespolitiker aus ihren jahrelangen Ankündigungen endlich konkrete Taten werden lassen“, so ÖVP-Verkehrssprecher LAbg. Werner Gradwohl.

Die Pendlerinitiative ist auch ganz besonders um den persönlichen Kontakt bemüht. Unter der Telefonnummer 01-4057770 wurde eine Pendlerhotline eingerichtet, damit alle Pendlerinnen und Pendler ihre Wünsche, Beschwerden und Anregungen deponieren können. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten: www.pendlerinitiative.at und www.pendlerclub-burgenland.at !




Presseinformation: Tanke NEIN! Oberwart, 13. August 2008
' Pendlerinitiative Austria' macht österreichweit mobil

„Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen“, sagt Mag. Andreas Grandits, Obmann-Stellvertreter und Gründungsmitglied der Pendlerinitiative Austria. „Jedes Mal, wenn ich an einer Tankstelle vorbeifahre, ärgere ich mich über die überhöhten Spritpreise. Allein im Burgenland sind täglich mehr als 85.000 Menschen unterwegs, um zu einem Arbeitsplatz außerhalb ihres Wohnbezirkes oder in ein anderes Bundesland zu gelangen. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erleiden durch die drastische Preisentwicklung bei Treibstoffen massive Nettoeinkommensverluste bis zu 600 Euro im Jahr.“, so Grandits.

„Mit der Erhöhung des Kilometergeldes und der Pendlerpauschale durch die Bundesregierung sowie mit der Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses des Landes sind kleine Schritte zur Entlastung gesetzt worden. Weitere Maßnahmen sind notwendig, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zumindest einen Teil der erhöhten Kosten abgedeckt bekommen“, fordert Andreas Grandits auch in seiner Funktion als Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland. "Jetzt sind Aktionen gefragt.“, so Andreas Grandits.

„Es war notwendig, dass wir die österreichweite Pendlerinitiative Austria gegründet und damit unsere regionalen Kräfte gebündelt haben. Die Pendlerinitiative Austria vertritt die Interessen von rund 1,8 Millionen österreichischen Pendlerinnen und Pendler und hat es sich zur Aufgabe gemacht, deren Lebensumstände zu verbessern.“, betont Ing. Georg Altenburger, Sprecher der Pendlerinitiative Austria im Burgenland.

„Mit unserer flächendeckenden Kampagne 'Tanke nein' wollen wir die Bevölkerung noch stärker gegen die Preistreiberei der Ölmultis vereinen. Wir werben mit entsprechenden Aufklebern und laden alle Autofahrerinnen und Autofahrer ein, uns dabei zu unterstützen“, erklärt Altenburger. Außerdem erhebt die Pendlerinitiative Austria gesicherte Daten, um festzustellen, welche Multis an den überteuerten Spritpreisen schuld sind. Alle Informationen werden auf der Homepage www.tankenein.at gesammelt und veröffentlicht. „Wir wollen durch unsere Aktionen den Druck auf die wirtschaftlichen und politischen Verantwortlichen erhöhen, um die Interessen der österreichischen Pendlerinnen und Pendler durchzusetzen. Die österreichweite Initiative ist dafür die richtige Plattform“, so Altenburger.

Weitere Ziele der sind: Senkung der Mehrwertsteuersätze auf Mineralölprodukte, Verbesserung der Pendlerförderung – Absetzbarkeit der tatsächlichen Kosten anstatt pauschalierter Freibeträge, Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, Ausbau der Park&Ride-Anlagen, Forcierung und Förderung alternativer Technologien, Marktkontrolle der EU - Eindämmung der Ölspekulation.

Die Pendlerinitiative Austria konnte sich bei ihrer Verteilaktion in Oberwart über die kräftige Unterstützung durch ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok und ÖVP-Verkehrsprecher LAbg. Werner Gradwohl freuen - sowohl in thematischer Hinsicht als auch aktiv bei der Verteilaktion 'Tanke nein'. Die von der Initiative verfolgten Ziele wie der Ausbau von Park&Ride-Anlagen und des öffentlichen Verkehrsnetzes sind auch Schwerpunkte der politischen Arbeit der beiden Landespolitiker.

Die Pendlerinitiative ist auch ganz besonders um den persönlichen Kontakt bemüht. Unter der Telefonnummer 01-4057770 wurde eine Pendlerhotline eingerichtet, damit alle Pendlerinnen und Pendler ihre Wünsche, Beschwerden und Anregungen deponieren können.


Das reicht! Bei diesen Treibstoffpreisen ist für viele nicht mehr sicher,
ob sich der weite Weg zur Arbeit noch rechnet.

Wir werden auf die Politik Druck machen

Unsere Forderungen
• Mehr Angebot – Offensiver Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel
• Ausbau der Park&Ride-Anlagen
• Entlastungen durch weitere Verbesserungen des Pendlerpauschales
• Verbesserung des Pendlerzuschlages
• Volle Absetzbarkeit der tatsächlichen Pendelkosten mit der kommenden Steuerreform

Aktionen gegen die Abzocker
• Ölmultis sind verantwortlich - Wir werden die Preiswucherer herausfiltern!
• Formierung und Mobilisierung der Konsumenten mit Tanke.Nein!
• Markterhebung – Wettbewerbsbehörde und Autofahrerklubs als Partner
• Gezielte Aktionen gegen Abzocker, regional und flächendeckend

Sprit sparen – Kosten sparen
• Wir empfehlen, wenn möglich, umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel
• Zusammenschluss in Fahrgemeinschaften (Mitfahrbörse)
• Mietwagen, Sammelbusse
• Unnotwendige Fahrten vermeiden





Presseaussendung: Weitere Entlastungs-Maßnahmen für Pendler müssen folgen –
finanziell spürbare Erhöhung und Verbesserung der Richtlinien des
Fahrtkostenzuschusses des Landes bzw. massive Anhebung des
Verkehrsabsetzbetrages für Arbeitnehmer

Angesichts der immer höher werdenden Treibstoffpreise sind die heute beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung – Erhöhung des Pendlerpauschale um 15 % bzw. Anhebung des Kilometergeldes um 12 % auf 0,42 € ab 1. Juli 2008 – ein erster Schritt zur Entlastung unserer über 40.000 Pendler.

“In diesem Zusammenhang erwarten wir auch sofortige Taten des Landes Burgenland. Jetzt müssen auch der Fahrtkostenzuschuss im Burgenland finanziell spürbar erhöht und die geltenden Regelungen für die Förderrichtlinien, z. B. die Erhöhung der Einkommensgrenzen, Ausweitung des Bezieherkreises nach sozialgerechten Aspekten wesentlich verbessert werden“ fordert der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland, Mag. Andreas Grandits.

Anmerkung: Z. B. in Niederösterreich bekommt ein Pendler mehr als doppelt so viel Fahrtkostenzuschuss vom Land als im Burgenland. (siehe frühere Aussendungen!)

Weiters fordern wir mehr Park & Ride- sowie Drive-Anlagen und mehr Anschlussstellen an den öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr im Burgenland für unsere Pendler, damit Fahrtgemeinschaften und die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel erleichtert werden.

Im Zuge der Steuerreform ist es unabdingbar den seit 1988 – also seit 20 Jahren – völlig unverändert gebliebenen Verkehrsabsetzbetrag für Arbeitnehmer – derzeit 294 € - massiv anzuheben, denn während diesem Zeitraum sind die Fahrtkosten für die Pendler um 80 % gestiegen.


LHStv. Steindl will eine Verdoppelung der Pendlerpauschale
PendlerInnen dringend entlasten

Der Energiepreisindex der österreichischen Energieagentur spricht eine klare Sprache: Innerhalb eines Jahres – von April 2007 bis April 2008 – haben sich die Treibstoffpreise im Durchschnitt um 24 Prozent erhöht. Der Dieselpreis ist im selben Zeitraum sogar um 30 Prozent gestiegen. „Für alle, die aus beruflichen Gründen auf das Auto angewiesen sind, wird diese Preissituation schön langsam unerträglich“, sagt LHStv. Franz Steindl. Vor allem für Pendler seien Entlastungsmaßnahmen notwendig. Sowohl Bund als auch Land sind gefordert, so Steindl, in einem ersten Schritt tritt er für eine Verdoppelung der Pend-lerpauschale ein.

Neben Normverbrauchsabgabe, Tankkosten, Mehrwertsteuer, motorbezogener Versicherungs-steuer und Mautvignette zahlen Österreichs Autofahrer außerdem seit der letzten Erhöhung im Vorjahr zusätzliche 475 Millionen Euro jährlich an Mineralölsteuer (die Mineralölsteuer ist eine Verbrauchsabgabe und wird als Fixbetrag pro Liter festgelegt). Die Finanzierung sei durch die erhöhten Steuereinnahmen also durchaus gesichert.

„Nach den Treibstoffpreiserhöhungen und den Tariferhöhungen für öffentliche Verkehrsmittel, sind jetzt steuerliche Entlastungen für unsere Pendlerinnen und Pendler dringend notwendig. Solange es keine ernsthaften Alternativen zur individuellen Mobilität der Burgenländer oder mehr regionale Arbeitsplätze gibt, muss Autofahren leistbar bleiben“, so Steindl.

Infrastrukturausbau: Jahrhundertchance vertan
„Auch in Sachen Ausbau von Schiene und Straße muss etwas getan werden, denn die beste-hende Verkehrsinfrastruktur wird weder den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht“, so Steindl.
Erst vor wenigen Monaten habe LH Niessl bei den Verhandlungen zum Infrastrukturpaket eine „Jahrhundertchance“ für das Burgenland vertan. Hätte das Burgenland ebenso hartnäckig und konsequent mit Verkehrsminister Faymann verhandelt wie die anderen Landeshauptmänner, wäre gerade im Bereich des öffentlichen Verkehrs ein Quantensprung möglich gewesen.
Während nämlich Niederösterreich für den Ausbau von Schiene und Straße 9,6 Milliarden €, Kärnten 3,4 Mrd. € und die Steiermark 3,8 Mrd. € bekommt, werde das Burgenland mit 400 Mio. € abgespeist. Und während in allen anderen Bundesländern hunderte Millionen € in die Bahn investiert werden, sind es im Burgenland magere 55 Millionen.

Steindl: Die Steuerreform nutzen, um Pendler zu entlasten
Um die Situation der Pendlerinnen zu verbessern, fordert Steindl eine Verdoppelung der großen und kleinen Pendlerpauschale durch den Bund. Die ÖVP-Burgenland wird einen entsprechen-den Antrag auf Erhöhung der Pendlerpauschale in den Landtag einbringen. „Die bevorstehende Steuerreform bietet eine ideale Möglichkeit, um die Pendler zu entlasten“, so Steindl.

Die Steuereinnahmen aus der Mineralölsteuer sprudeln, es sei daher nicht einzusehen, warum nicht ein kleiner Teil davon den Pendlerinnen und Pendlern zugute kommen soll. Der Steueran-teil am Dieselpreis aus Mineralöl- und Umsatzsteuer betrug im April 2008 immerhin rund 58 Cent pro Liter oder 41,83 Prozent.

Pendlerpauschale derzeit:

  • Die kleine Pendlerpauschale gilt für Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz mehr als 20 km von der Wohnung entfernt ist und denen die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels möglich und zumutbar ist (45,50 Euro pro Monat ab 20 km; ab 40 km 90 Euro; ab 60 km 134,5 Euro).
  • Die große Pendlerpauschale gilt für Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz mehr als zwei Kilo-meter von der Wohnung entfernt ist, denen aber die Benützung eines öffentlichen Ver-kehrsmittels nicht möglich oder nicht zumutbar ist (ab 2 km 24,75 Euro pro Monat; ab 20 km 98,25 Euro, ab 40 km 171 Euro; ab 60 km 244,25 Euro).

Richtig Gas geben – Spritsparwettbewerb ausgeschrieben
Spritsparen ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zum Schutz des Klimas, sondern hilft auch, bares Geld zu sparen. Rund 26% der gesamten Treibhausgase stammen aus dem Verkehrssektor. Seit 1990 sind die CO2-Emissionen aus dem Straßenverkehr um 93% gestiegen.
Wer richtig Gas gibt, leistet daher auch einen persönlichen Beitrag zur österreichischen Klima-schutz-Initiative. Immerhin können mit einer spritsparenden Fahrweise zwischen fünf und 15 % Treibstoff eingespart werden. Mit dem Spritspar-Wettbewerb 2008 will das Lebensministerium Bewusstsein dafür schaffen.
Das Landesfinale geht am 23. August im Fahrsicherheitszentrum in Neutal über die Bühne. Beim Finale am 9. Oktober treten die besten Spritsparer Österreichs gegeneinander an (www.spritspar.at).

Sulyok: Mehr Unterstützung für die burgenländischen Pendler!
In dieselbe Kerbe schlägt Pendlersprecher LAbg Norbert SULYOK. Die Pendlerpauschale muss im Zuge der Steuerreform verbessert und angehoben werden, um die Pendlerinnen und Pendler deutlich und finanziell spürbar zu entlasten. Eine wichtige Information in diesem Zusammenhang ist, dass sowohl die kleine als auch die große Pendlerpauschale rückwirkend für 5 ! Jahre beim zuständigen Finanzamt eingebracht und geltend gemacht werden kann.
„Statt der „Pendlerpflanzaktionen“ der SPÖ soll ernsthaft den Pendlern unter die Arme gegriffen werden“, fordert Sulyok

Fahrtkostenzuschuss im Burgenland sehr niedrig:
Der Fahrtkostenzuschuss an Pendler vom Land Burgenland muss überdacht, überarbeitet und deutlich angehoben werden. Pendlerehepaar in NÖ darf 3422,-€ zusammen verdienen, um noch in den Genuss des Fahrtkostenzuschusses zu kommen. Im Burgenland darf man aber höchstens 2641,-€ verdienen um Anspruch auf den Fahrtkostenzuschuss zu haben. Sulyok nennt ein zwei-tes Beispiel: „Ein Arbeitnehmer der von Kohfidisch nach Wien pendelt, bekommt im Burgenland eine Zuschuss von 327 €, in Niederösterreich erhielte er dafür 686 €, also mehr als das Doppel-te!“

Fahrpreiserhöhungen: LH Niessl stimmt immer zu
Die jährlichen Fahrpreiserhöhungen im Bus – und Bahnbereich werden vom LH NIESSL an-standslos mitbestimmt.
Falls es neuerlich mit Zustimmung des LH, welcher das Burgenland im VOR vertritt, so soll diese Erhöhung vom Land bezahlt werden, um den umweltbewussten Pendlerinnen und Pendlern nicht noch tiefer in die Tasche zu greifen.



Für eine sozial gerechte Pendlerpolitik
GELB-ROT für Niessl und Faymann

Auf eine wichtige Frist, die bares Geld für Burgenlands Pendler bedeuten kann, macht der Pendlerclub Geschäftsführer, Mag. Andreas Grandits, aufmerksam: „Am 30. April endet die Frist zur Beantragung des Fahrtkosten-Zuschusses“, so Andreas Grandits

“Gerade nach den letzten Treibstoffpreiserhöhungen und den Tariferhöhungen für öffentliche Verkehrsmittel, die unsere Pendler massiv belasten, sind wesentliche Verbesserungen des Fahrtkostenzuschusses im Burgenland dringend notwendig“ fordert Mag. Andreas Grandits.

Gemeinsam mit anderen Bundesländern will der Pendlerclub Burgenland und die Pendlerinitiative Steiermark eine österreichweite Plattform für Pendler errichten, um noch stärker die Pendlerinteressen gegenüber der öffentlichen Hand vertreten zu können.

Unsere Forderungen an LH Niessl und Verkehrsminister Faymann:

- Verbesserung der geltenden Regelungen beim Fahrtkostenzuschuss des Landes bzw. der
Förderrichtlinien – z. B. Erhöhung der Einkommensgrenzen, Ausweitung des
Bezieherkreises nach sozialgerechten Gesichtspunkten. Dazu ein Beispiel: Ein Pendler aus
St. Michael (Bezirk Güssing) erhält nach burgenländischem System nur 327,-- Euro Beihilfe
pro Jahr, während er in Niederösterreich 780,-- Euro erhalten würde „ Ca. 450,-- Euro
finanzieller Unterschied sind enorm, wir haben den niedrigsten Fahrtkostenzuschuss
Österreichs “, meint dazu auch Pendlersprecher der ÖVP-Burgenland, Norbert Sulyok.

- mehr Park & Ride- sowie Park & Drive Anlagen und mehr Anschlussstellen an den
öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr

- Ausbau und Attraktivierung der Schiene. Die Anbindungen an Graz und Wien entsprechen
nicht den aktuellen Anforderungen.

- Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Burgenland (S 7, S 31, B 50).

- Beseitigung steuerlicher Belastungen unserer Pendler am Bau. Z. B. fordern wir die
Rücknahme der seit 1.1. 2008 geltenden Besteuerung des Nächtigungsgeldes.

Bereits zum 5. Mal stellt der Pendlerclub Burgenland am Mittwoch, dem 23. April 2008, 19 Uhr, in der Gaststätte zur Fabrik, Gaudenzdorfer Gürtel 73, 12. Bezirk, den traditionellen Maibaum mit musikalischer Umrahmung auf. „Dazu lade ich alle Pendler in Wien zum Maibaumaufstellen recht herzlich ein“, sagt Andreas Grandits.


SPÖ muss vor der eigenen Wiener Tür kehren
Scheinheiliges Ablenkungsmanöver von SP-Pendlerbelastungen

Als scheinheilig bezeichnet Pendlerclub Burgenland-Geschäftsführer Mag. Andreas Grandits die Attacken gegen das Finanzministerium. „Der wahre Schröpf-Kaiser der Pendler sitzt in Wien – von niemanden werden die Pendler so abkassiert wie von der Häupl-SPÖ“, erklärt Grandits.

Allein durch die Ausdehnung der Kurzparkzeiten und der Erhöhung der Parkgebühren hat sich die Belastung der Pendler massiv erhöht. Das System des Parkpickerls höhlt den ländlichen Raum aus, denn viele Pendler sind gezwungen, ihren Hauptwohnsitz nach Wien zu verlegen, um im Bereich ihrer Wohnung überhaupt parken zu können.

Grandits zu den Folgen dieser Schröpf-Politik: „Die kleinen burgenländischen Ortschaften verlieren Hauptwohnsitzer. Als Beispiel nenne ich meine Heimatgemeinde Stinatz, wo seit 2001 ein Einwohnerrückgang von 114 Personen, das sind fast 8 Prozent, zu verzeichnen ist.“ Auch im Burgenland hätte die SPÖ Gelegenheit für Pendlerinteressen zu arbeiten – alle betroffenen Ressorts sind in Roter Hand.

Verbesserungsvorschlägen des Pendlerklub Burgenland im Sinne der Pendler
1. Fahrtkostenzuschuss: Anhebung der Einkommensgrenzen und dadurch Ausweitung des Bezieherkreises
2. Schaffung von geeigneter Infrastruktur: Ausbau der Straße und Schiene, Verdoppelung der Park & Ride Anlagen

Der Pendlerclub Burgenland bemühe sich auch um die Verbesserung und Erhaltung der Sozialkontakte und des Networking unter den Pendlern, sagt Grandits. „Unsere nächste Veranstaltung ist das traditionelle Maibaumaufstellen am Mittwoch, dem 23. April 2008, 19.00 Uhr, in der Gaststätte zur Fabrik, Gaudenzdorfer Gürtel 73. Ich lade alle Pendler herzlich ein“, so der Pendlerclub Burgenland-Geschäftsführer abschließend.


SP-Nießl schweigt aus Parteiräson gegenüber dem Roten Wien
Breite Front gegen Pendler- und Studentenbelastungen der SPÖ

„Man kann nicht genug auf die Belastungen hinweisen, denen burgenländische Arbeitnehmer und Studenten ausgesetzt sind, die täglich oder wöchentlich auspendeln müssen. Vor allem in der Bundeshauptstadt Wien hat die SPÖ schon vor Jahren eine Belastungslawine losgetreten, die zehntausende Pendlerinnen und Pendler unter sich begräbt. Die ÖVP will Allianzen zwischen Pendler schließen, wie heute mit der Schülerunion, der Jungen ÖVP und dem Pendlerklub Burgenland“, sagt ÖVP-Pendlersprecher Bgm. Norbert Sulyok.

Burgenland Schlusslicht bei Pendlerunterstützungen
Symptomatisch für die abgehobene Sozialpolitik der SPÖ seinen die Posten im Landesvoranschlag 2008 von Soziallandesrat Rezar, meint Sulyok. „Im Jahresvoranschlag für 2008 sind lediglich 360.000,-€ für die Burgenländischen Pendlerinnen und Pendler vorgesehen. Das sind um 150.000,-€ weniger als die Burgenländerinnen und Burgenländer im Jahr 2006 verbraucht haben. Es besteht hier der dringende Verdacht, durch diese Maßnahme Einsparungen in den Entfernungsbeihilfen gemacht werden sollen, deren Anhebung wir seit Jahren genauso fordern, wie die Erweiterung des Bezieherkreises für den Fahrtkostenausschuss.“ SP-Landesrat Rezar handle hier grob fahrlässig. Wie auch im Sozialbereich sei das Burgenland Schlusslicht mit den Pendlerunterstützungen, resümiert Sulyok.

ÖBB-Maßnahmen mit einem lachenden und weinenden Auge zu sehen
Für Sulyok sind die jüngst präsentierten Maßnahmen ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn aber die Wiederaufnahme des Personenzugverkehrs zwischen Deutschkreutz und Neckenmarkt/Horitschon die Einstellung der Busverkehrs zu den Spitzenzeiten bedeute, könne das nicht als Erfolg gewertet werden. Die ÖBB lasse sich die Erweiterung des Fahrplanes auch teuer bezahlen. „Ich fürchte, dass die Fahrpreiserhöhungen sich mittelfristig auf die Wochen- und Jahreskarten im VOR auswirken wird. Auch hier hätte Verkehrskoordinator Nießl ein Vetorecht im VOR“, so der Pendlersprecher.

Eine AK Studie belege, dass Bahn und Bus als Alternative zum PKW nur akzeptiert wird, wenn auch der Fahrplan stimmte. Weiters kritisiere die Arbeiterkammer seit langem Mängel im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel:
1. zu wenige Abendzüge
2. Zugkomfort und Qualität ist unteres Niveau
3. Ausstattung der Haltestellen ist unterdurchschnittlich bis durchschnittlich
4. schlechte Information an den Bahnsteigen.

Nießl habe sich auch bei den Verhandlungen über das Infrastrukturpaket für das Burgenland durch seinen Genossen Verkehrsminister Faymann mit einem Bruchteil dessen abspeisen lassen, was andere Länder bekämen – zulasten der Pendlerinnen und Pendler, meint Sulyok.

Wolf (JVP) und Schmidt (Schülerunion): Nießl-SPÖ lässt Burgenländer in Wien in Stich
„Neben den Preisen für die Parkscheine, welche nun statt € 0,80 satte € 1,20 für eine halbe Stunde kosten, wurden durch die Stadt Wien weitere Gebühren, wie die Preise des Semestertickets unverschämt in die Höhe getrieben!“, erläutert JVP- Bezirksobmann Christoph Wolf.

Das Problem, welches diese Gebührenerhöhung mit sich bringt, ist, dass Wiener bevorzugt und in anderen Bundesländer gemeldeten Studierenden benachteiligt werden. Meldet der jeweilige Lernende seinen Hauptwohnsitz in der Millionenstadt, so erhält er zum Beispiel das Semesterticket der Wiener Linien um € 45 statt € 100. „Die Landesregierung sollte ein Zeichen setzen und viele Gemeinden werden ihre Studierenden auch finanziell unterstützen. Trotzdem wird damit das Burgenland und dessen Bürgerinnen und Bürger zu Kosten der Stadt Wien belastet!“

Kurz oder lang gesehen, bedeuten diese Vorteile, welche nur für Wiener vorgesehen sind, eine Abwanderung der burgenländischen Studentinnen und Studenten aus ihrer Heimatgemeinde. Für Wochenpendler ist die neue Situation eine Katastrophe, entweder sie verzichten auf ihren Parkplatz oder sie melden ihren Hauptwohnsitz in Wien. Viele haben dies bereits jetzt gemacht und durch die schlechten Konditionen für Nicht-Wiener, in der Bundeshauptstadt, werden ihnen noch weitere folgen.

„Jede Umwandlung eines Hauptwohnsitzes in einen Nebenwohnsitz schmälert das Budget und schwächt somit die betroffenen Gemeinden an der Substanz. Dadurch entsteht eine finanzielle wie auch gesellschaftliche Aushöhlung der vielen Gemeinden im Burgenland!“, so Christoph Schmidt, der in der Schülerunion die Interessen der angehenden Studierenden vertreten will. Eine Möglichkeit wäre, dass die Gemeinden vorerst den Differenzbetrag des Semestertickets für alle Studierenden übernehmen und dadurch der Abwanderung von Hauptwohnsitzen entgegen wirken“, sind sich Schmidt und Wolf einig.

Benachteiligung der FH-Studenten
Ein lang und breit diskutiertes, jedoch scheinbar zu wenig artikuliertes Thema ist das der Förderung von Studierenden seitens des Landes Burgenland, die eine Fachhochschule im Burgenland besuchen. „Wir fordern, dass jeder Burgenländische Studierende seine Studiengebühren vom Land zurück bekommt – egal wo er studiert! Die FH Burgenland hat bereits einen Ruf und ausreichend Studierende, wodurch die Umschichtung der Förderungen keine Mehrbelastung ausmachen wird. Dadurch kann man Burgenländerinnen und Burgenländer effektiv und gezielt finanziell unterstützen“, fordert seit langem die Junge ÖVP gemeinsam mit der Schülerunion.

Grandits: Steuerschraube bei Treibstoffpreisen lockern!
„Während der staatliche Ölriese OMV von einer Rekordbilanz zur nächsten schwebt, wird Autofahrern und Pendlern täglich mehr Geld aus der Tasche gezogen“, sagt Mag. Andreas Grandits, Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland. „Diese unverschämte Abzocke an den Zapfsäulen muss endlich eingebremst werden.“ Andreas Grandits fordert eine Verschärfung des Kartellrechts und endlich Mut von der Bundesregierung den teilverstaatlichten Ölkonzern OMV in die Pflicht zu nehmen. „Lieber weniger Dividenden kassieren, dafür aber leistbaren Treibstoff für alle Österreicher schaffen“, fordert Andreas Grandits. Viele Pendler würden durch den Weg zur Arbeit schmerzliche Einkommensverluste erleiden, vor allem Langstreckenpendler und ihre Familien müssten bereits Einschränkungen ihres Lebensstandards hinnehmen. Andreas Grandits fordert eine Mehrwertsteuersenkung auf Treibstoff, eine markante Erhöhung des Fahrtkostenzuschuss des Landes Burgenland und eine umgehende Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes auf 45 Cent.

„Die Steuerschraube muss korrigiert werden und die Pendlerpauschale muss weiter verbessert werden, denn die Untätigkeit der Bundes- und Landesregierung angesichts der explodierenden Treibstoffpreise wird langsam unhaltbar“, so der Pendlervertreter, der seine Forderungen auf den Punkt bringt: „Mutiges Handeln gegen Ölmultis! - Steuerschraube bei Treibstoffen lockern! – Mehr Unterstützung für Pendler durch das Land Burgenland!“



 

2 Stunden Fahrzeit mit dem öffentlichen Verkehrsmittel nach Graz

Trotz steigender Belastungen der Pendler der Bezirke Jennersdorf und Güssing wird seitens des Landeshauptmannes Hans Niessl nichts unternommen, um den öffentlichen Verkehr zu attraktiveren.
Vor allem die Pendler aus den Bezirken Jennersdorf und Güssing sind auf ihr Auto angewiesen, weil das Angebot des öffentlichen Verkehrs nicht bedarfsorientiert ausgerichtet ist.

„Die Fahrzeit mit dem Postbus von Heiligenkreuz i.L. nach Graz nimmt 2 Stunden in Anspruch, hin und retour 4 Stunden, das ist für einen Tagespendler zu viel“, erklärt Franz Michael Koller vom ÖAAB Jennersdorf weiter, „dazu kommt, dass die Linie nicht bedarfsorientiert geführt wird“.


Versäumnis des Burgenlandes

Ab Dezember 2007 werden in der Steiermark die ersten Schritte für den „Steirertakt 08“ umgesetzt. Dabei handelt es sich um ein S-Bahnkonzept von Verkehrslandesrätin Mag Kristina Edlinger-Ploder. Analog zu den Vorhaben im Schienenverkehr wird unter dem Titel „Stadt-Land-Bus“ auf den wichtigsten Buskorridoren von und nach Graz ebenfalls ein Konzept erarbeitet.

Zirka 150 Arbeitnehmer aus dem Lafnitztal pendeln täglich nach Graz, um dort ihren beruflichen Tätigkeiten nachzukommen.

„Steigende Treibstoff- und Vignettenpreise, die Regulative zur Feinstaubreduzierung sowie die Parkplatzproblematik im Stadtgebiet Graz erschweren den beruflichen Alltag der Pendler“, meint Andreas Grandits vom Pendlerclub Burgenland.

„Mit einem kooperativen Modell muss man bewirken, die bestehende Busverbindung von Güssing nach Graz in das steirische „Stadt-Land-Bus“ Konzept einzubinden. Die öffentliche Verkehrs-verbindung in beiden Bezirken muss beschleunigt, besser vernetzt und in kürzeren Intervallen geführt werden“, fordert der Pendlerclub Burgenland.

Landeshauptmann Niessl versucht seine fehlenden Konzepte für die südlichen Bezirke damit zu entschuldigen, dass „aufgrund der Siedlungsstruktur im Südburgenland es nicht immer möglich ist, optimale Verbindungen zu schaffen.“

Gerade diese typisch burgenländische Siedlungsstruktur in den Bezirken Jennersdorf und Güssing erfordert ein ausgereiftes, attraktives und nachhaltiges Verkehrskonzept.






Steindl: Burgenland braucht kluge Verkehrs- und Raumplanungspolitik


Im Burgenland gibt es beinahe 42.000 Auspendler, die ihren Arbeitsplatz in einem anderen Bundesland haben, hinzukommen rund 860 Personen, die einer Beschäftigung im Ausland nachgehen (lt. VZ 2001). „Um die Situation der Pendlerinnen und Pendler zu verbessern, ist nicht nur der Bund, sondern auch das Land gefordert. Der Pendlerclub Burgenland setzt sich seit Jahren für die Anliegen der PendlerInnen ein und versucht mit verschiedenen Maßnahmen ihre Situation zu verbessern“, so LHStv. Franz Steindl.

Gute Initiativen im Burgenland – ungelöste Probleme beim Auspendeln
Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und Lebensqualität. Daher sind wir seit Jahren bemüht, durch entsprechende Projekte die Mobilität zu erhöhen, bzw. die Pendler bei der Durchsetzung ihrer Anliegen zu unterstützen, so Steindl. Gerade in den letzten Jahren wurden innerhalb des Burgenlandes einige Erfolg versprechende Initiativen umgesetzt, wie der „Rote Bus“ im Bezirk Güssing, der „Gmoa Bus“, das Jugendtaxi oder in Eisenstadt das City Taxi.

Viele PendlerInnen leiden aber nach wie vor unter den unzureichenden Verkehrsanbindun-gen in die Großräume Wien und Graz. Der öffentliche Verkehr ist für viele burgenländische Arbeitnehmer vielfach zu teuer, zu unbequem und zu langsam. „Die bestehende Verkehrsinf-rastruktur wird weder den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht. Dabei ist eine gute Erreichbarkeit eine Entwicklungschance für die Regi-onen“, so Steindl.


Verkehrslawine rollt – 40 Prozent Steigerung bis 2015
Natürlich ist das Vorziehen der wichtigen burgenländischen Straßenbau-Projekte (S7, Um-fahrung Schützen am Gebirge, S31 bis zur Grenze) zu begrüßen. Tatsache ist aber, dass es sich dabei eben um vor Jahren beschlossene Projekte handelt, die schon längst fertig sein sollten. Und bedauerlich ist auch, dass dieses Vorziehen der Projekte ein 11 Millionen € tie-fes Loch in das den Landeshaushalt reißt.
„Hier hat Verkehrsminister Faymann das Burgenland über den Tisch gezogen. Niederöster-reich bekommt für den Ausbau von Schiene und Straße 9,6 Milliarden €, Kärnten 3,4 Mrd. €, Wien 5,1 Mrd. € und die Steiermark 3,8 Mrd. €. Nur das Burgenland wird mit 400 Mio. € abgespeist. Mit diesem Betrag ist es praktisch nicht möglich, eine verkehrspolitische Wei-chenstellung für die nächsten Jahrzehnte vorzunehmen. Unter diesen Voraussetzungen wird es kaum Verbesserungen für den Wirtschaftsstandort geben. Und es wird aus jetziger Sicht nur wenige Verbesserungen für die Pendler geben,“ so Steindl.

Auch der Ausbau der Bahnverbindungen vor allem im Südburgenland, wie z. B. der Bahn-strecke Oberwart – Szombathely, sind in weite Ferne gerückt und von einer – noch vor einigen Jahren diskutierten Hochleistungsbahn über das Burgenland ist überhaupt keine Rede mehr.
Gerade im Burgenland sind aber dringend zusätzliche Investitionen in Schiene und Straße notwendig. Denn über das Burgenland wird ein überwiegender Teil des Verkehrsaufkom-mens aus unseren östlichen Nachbarländern rollen, so Steindl: „Wenn diese Länder in den nächsten Jahren einen ähnlich hohen Motorisierungsgrad erreichen, wie wir ihn haben, kommt auf das Burgenland eine Verkehrslawine zu, der wir in keiner Weise gewachsen sind.“

Dass Handlungsbedarf besteht, zeigt auch eine Analyse der Verkehrsentwicklung in der EU. Allein bis 2015 wird bei uns der Güterverkehr um 40 Prozent und der Individualverkehr um 30 Prozent zunehmen. „Das ist mit unserem derzeitigen Straßen- und Schienennetz nicht zu bewältigen“, ist Steindl überzeugt.

Kluge Raumordnungspolitik hilft Verkehr vermeiden
Als wichtigen Hebel, um den Verkehr im Land besser zu steuern bzw. einzudämmen, nennt LHStv. Franz Steindl die Raumplanung, die im Burgenland aber zu wenig genutzt wird. Raumplanung hat grundsätzlich die Aufgabe, Flächen für Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit, Infrastruktur und Verkehrswege zu steuern.

Im Burgenland ist eine zunehmende Zersiedelung festzustellen. Diese Zersiedelung geht Hand in Hand mit einer zunehmenden Abhängigkeit vom PKW, denn die Wege zur Arbeit, zu sozialen und kulturellen Einrichtungen und zu Einkaufsmöglichkeiten steigen. Das hat zur Folge, dass Bus und Bahn durch die geringe Sieldungsdichte unrentabel werden, das Pendeln mit dem PKW vom Wohn- zum Arbeitsort zur Notwendigkeit wird und viel Raum für Ver-kehrsflächen verbraucht werden. Das Verhältnis Baufläche zu Verkehrsfläche beträgt im Burgenland laut VCÖ mittlerweile 144,7 zu 144 Quadratkilometer.
„Um Verkehrs- und Klimaschutzprobleme zu verringern, ist es daher notwendig, aktiv zu werden und die Möglichkeiten der Raumordnung besser als bisher zu nutzen“, so Steindl.

Steindl schlägt folgende Maßnahmen vor:

- Kompakte Raumstrukturen fördern: Beispielsweise bei der Widmung von Bauland auch darauf zu achten, ob Bus- oder Bahnhaltestellen in der Nähe sind. Energiespa-rend bauen heißt auch „verkehrssparend“ bauen.
- Attraktives Wegenetz für das Gehen und Radfahren, das alle wichtigen Ziele der Ge-meinde verbindet.
- Stärkung der Orts- und Stadtkerne
- Förderung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit z. B. bei der Errichtung von Gewerbegebieten und Betriebsansiedlungen.

Pendlerclub startet Jobbörse
Von Seiten des Burgenländischen Pendlerclubs wird jetzt mit einer „Jobbörse“ eine neue Initiative gestartet, um Pendler zu unterstützen. „Nach einer Mitfahrbörse und einer Woh-nungsbörse haben wir auf unserer Homepage www.pendlerclub-burgenland.at jetzt eine Jobbörse eingerichtet,“ so Pendlerclub-Geschäftsführer Andreas Grandits. Jobsuchende aber auch Unternehmer, die Mitarbeiter suchen, können dieses Netzwerk nutzen.

Unbedingt notwendig ist laut Grandits auch eine Verbesserung der Verkehrsverbindungen von Jennersdorf und Güssing in Richtung Graz. „Die Fahrtzeit mit dem Postbus von Heili-genkreuz nach Graz nimmt 2 Stunden in Anspruch, hin und retour 4 Stunden – das ist für einen Tagespendler eindeutig zu viel,“ so Grandits.
Er verlangt von Verkehrsreferent LH Niessl eine bessere Koordinierung der Verkehrsmaß-nahmen mit der Steiermark: „Dort wird gerade unter dem Titel „Stadt-Land-Bus“ ein Konzept für optimale Verbindungen erarbeitet. Es wäre sehr sinnvoll, wenn die südlichen Bezirke hier integriert würden.“





Presseinformation: Die Pendler warten, Herr Landeshauptmann!

Die Pendler des Burgenlandes wehren sich: Landeshauptmann Niessl verspricht den Ausbau von Straßen und hat sich vom SPÖ-Verkehrsminister Faymann über den Tisch ziehen lassen.

Ein Vergleich macht uns traurig:

Steiermark erhält vom Bund Geld für 223 Kilometer Autobahnbau (3,8 Mrd. Euro)
Kärnten für 200 Kilometer (3,4 Mrd. Euro)
Das Burgenland erhält Bundesgeld für 45 Kilometer Autobahn nur 0,78 Mrd. Euro

“Wo bleiben die versprochenen hochrangigen Straßen, Herr Landeshauptmann? Die Pendler des Burgenlandes warten.“, fragt sich der Geschäftsführer des Pendlerklub Burgenland, Andreas Grandits.

Deshalb starten wir eine Informationskampagne in den Medien, auf unserer Homepage unter www.pendlerclub-burgenland.at, und fordern den Landeshauptmann auf, alle Schritte beim Bund –ganz speziell beim Verkehrsminister Faymann - zu ergreifen, um den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Burgenland zu beschleunigen.


Presseaussendung: Modernes Raubrittertum in Wien

Burgenländische Pendlerinnen und Pendler sind seit 1. Juni bzw. werden ab 1. September d. J. mit einer massiven Belastungswelle der Wiener SPÖ als Autofahrer und Öffi-Benützer konfrontiert. Wie Wien abkassiert:

Parkgebühren um 50 % teurer
Parkpickerl um 30 % teurer
erneute Ausweitung der Packpickerlzone
Ausdehnung der Kurzparkzeiten auf 22 Uhr
Einzelfahrscheine um 13 % teurer
Monats- und Jahreskarten um 10 % teurer

“Das ist modernes Raubrittertum. Die Pendler werden regelrecht geschröpft“, wettert Andreas Grandits, Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland.

Wir fordern den Landeshauptmann von Burgenland auf, Verhandlungen mit der Stadt Wien aufzunehmen, um Möglichkeiten zur Unterstützung der Pendlerinnen und Pendler seitens Wiens zu erwirken. Zum Beispiel: ermäßigte Karten für öffentliche Verkehrsmittel, Sondertarife bei Park & Ride-Anlagen, Sonderregelungen beim „Parkpickerl“, etc.


Info-Box – alte Parkscheine hier umtauschen:

ÖAMTC: Kauf und Tausch bis Ende November. Montag bis Samstag: 7 bis 18 Uhr, Samstag
bis 13 Uhr (Schubertring) – www.oeamtc.at

ARBÖ: Kauf und Tausch bis Ende November. Verschiedene Öffnungszeiten -
www.arboe-wien.at

Wiener Linien: Umtausch ab 3. September bis November. Montag bis Freitag 6.30 bis 13
bzw. 18.30 Uhr – www.wienerlinien.at

Bezirksämter: Umtausch bis Ende des Jahres. Montag bis Freitag von 8 bis 15.30 Uhr,
Donnerstag bis 17.30Uhr – www.wien.gv.at

Stadthauptkasse: Unbegrenzter Umtausch, auch über 30 Scheine, Rathaus, Stiege 7 –
www.wien.gv.at


 

Initiativen zur Unterstützung der Pendler

Pendlerstudien zeigen, dass die Pendlerproblematik im Burgenland sehr groß ist. Aufgrund der fehlenden Arbeitsplätze gibt es im Burgenland rund 44.000 Pendler.

Was den Fahrtkostenzuschuss in den Bundesländer betrifft gibt z. T. gravierende Unterschiede: In Niederösterreich erhalten Pendler 40 % des Preises von 11 Monatskarten vom Land erstattet. Im Burgenland hingegen erhält jeder Pendler fixe Beträge nach Entfernungen.

Dazu ein Beispiel: Ein Pendler aus St. Michael (Bezirk Güssing) erhält nach burgenländischem System nur 302,-- Euro Beihilfe pro Jahr, während er in Niederösterreich 734,80 Euro erhalten würde. „432,80 Euro finanzieller Unterschied sind enorm. Das ist einfach zu wenig für die burgenländischen Pendler, hier gehören wesentliche Verbesserungen des Fahrtkostenzuschusses im Burgenland“ meint der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland Andreas Grandits.

Gemeinsam mit anderen Bundesländern will der Pendlerclub Burgenland und die Pendlerinitiative Steiermark eine österreichweite Plattform für Pendler errichten, um noch stärker die Pendlerinteressen gegenüber der öffentlichen Hand vertreten zu können.

Weitere Forderungen:
- Ausbau und Attraktivierung der Schiene. Die Anbindungen an Graz und Wien entsprechen nicht den aktuellen Herausforderungen
- Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Burgenland (S 7, S 31, B 50)
- mehr Park & Ride- sowie Park & Drive Anlagen und mehr Anschlussstellen an den Öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr
- Verhandlungen mit der Stadt Wien, um Möglichkeiten zur Unterstützung der Pendlerinnen und Pendler seitens Wiens zu erwirken (z.B. ermäßigte Karten für öffentliche Verkehrsmittel, Sondertarife bei Park & Ride-Anlagen, Sonderregelungen für Pendlerinnen und Pendler beim „Parkpickerl“, u.a.m.
- Keine PKW-Maut
- Expertengruppe, die ein Maßnahmenpaket zur Pendlerunterstützung erarbeitet
- Mehr Information rund um die finanziellen Pendlerunterstützungen
- Verbesserung der geltenden Regelungen beim Fahrtkostenzuschuss des Landes bzw. der Förderrichtlinien (z.B. Erhöhung der Einkommensgrenzen, Ausweitung des Bezieherkreises) nach sozial-gerechten Gesichtspunkten


Im Bild: Mag. Andreas Grandits - Geschäftsführer Pendlerclub Burgenland und Pendlersprecher LAbg. Norbert Sulyok


Pressemitteilung: Entlastungen für Pendler

Arbeitnehmer, die zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen, werden nunmehr – bedingt durch die Erhöhung der Bundesmineralölsteuer - entlastet. Das Pendlerpauschale wurde ab 1.7.2007 um 10 % erhöht, für Personen mir geringerem Einkommen gibt es einen Pendlerzuschlag in Höhe von 90,-- Euro ab 2008, der mit der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden kann.

“Gerade für Pendler aus ländlichen Gebieten bedeutet die Erhöhung der Pauschale eine wichtige finanzielle Erleichterung“, erläutert der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland Mag. Andreas Grandits.

Im Besonderen der Pendlerzuschlag bringt mehr soziale Gerechtigkeit. Er gilt all jenen, die monatlich weniger als 1.130 Euro verdienen, somit keiner Lohnsteuerpflicht unterliegen und daher auch keine Pendlerpauschale geltend machen können.

„Der Pendlerzuschlag erhöht nunmehr die Negativsteuer – Steuergutschrift bei geringen Einkommen von 110,-- auf 200,-- Euro pro Jahr“ so Andreas Grandits. Profitieren werden vor allem Lehrlinge und Teilzeitkräfte, darunter viele Frauen.

Nur teilweise können das höhere Pendlerpauschale und der Pendlerzuschlag jene Belastungen abfedern, die die Wiener Sozialdemokraten für Autofahrer und die Öffi-Benützung ausgeheckt haben. Burgenländer in Wien sind seit 1. Juni d. J. mit einer massiven Belastung konfrontiert. - Parkgebühren um 50 % teurer; Parkpickerl um 30 % teurer; Einzelfahrscheine um 13 % teurer; Monats- und Jahreskarten um 10 % teurer; erneute Ausweitung der Parkpickerlzone; Ausdehnung der Kurzparkzeiten auf 22 Uhr – „Das ist modernes Raubrittertum. Die Pendler werden regelrecht geschröpft“, wettert Andreas Grandits, Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland.



Auch Kärnten Teil des Pendlernetzwerks
Gemeinsam für Pendlerinteressen!

Schon seit zwei Jahren bestehen intensive Kontakte zwischen dem Pendlerclub Burgenland und der Steirischen Pendleroffensive, so hat sich die gemeinsame Mitfahrbörse zu einem wahren Renner für die Pendler in Süd-Ost-Österreich entwickelt. Nun hat sich das „Pendlernetzwerk“ um die Kärntner Pendlervertreter vergrößert. Das wurde am vergangenen Wochenende bei einer Sitzung in Klagenfurt fixiert. „Die Pendlerinnen und Pendler können ihre Anliegen nur mit einer starken und gemeinsamen Stimme durchsetzen. Deshalb ist es dem Pendlerclub Burgenland wichtig, möglichst viele Regionen in die Interessensvertretung einzubinden. Auch mit anderen Bundesländern sind schon Kooperationen in konkreter Planung“, erklärt Markus Prenner vom Pendlerclub Burgenland, der mit seinen Kärntner Kollegen Martin Mießl und MEP Hubert Pirker am vorigen Wochenende in Klagenfurt die Kooperation besiegeln konnte.

Es gelte, der Belastungswelle des Verkehrsministers entschlossen entgegenzutreten. Dazu werde der Pendlerclub Burgenland demnächst Pendlervertreter aus allen Regionen Österreichs an einen Tisch bringen, um weitere Maßnahmen zu konkretisieren. „Mit der Mitarbeit des EU-Abgeordneten Hubert Pirker ist auch der Kontakt zu europäischen Pendlervertretern gesichert. Ein Aspekt der gerade für Grenzregionen wesentlich ist“, so Prenner.

Zum 1. Mai fordert der politische Referent des Pendlerclub Burgenland von LH Nießl weniger SPÖ-Selbstbeweihräucherung in antiquierten Aufmärschen und Kundgebungen und endlich klare Worte in Richtung SPÖ-Genossen Häupl in Wien, der die Belastungen für die Burgenländer in Wien bis zur Unerträglichkeit steigere.


Martin Mießl (Ktn.), EU-Parlamentarier Dr. Hubert Pirker, Markus Prenner (Pendlerclub-Burgenland)


Pendler stellen Wien einen Baum auf

Was vor vier Jahren als kleines, feines Event für Burgenländer in Wien begann, hat sich mittlerweilen zum Fixpunkt mit gewaltigem Zulauf etabliert:
das Maibaum-Aufstellen des Pendlerclub Burgenland in Wien. "Wir stellen den Wienern einen Baum auf", sagten sich die Veranstalter mit einem Augenzwinkern in Richtung des Wiener Bürgermeisters.

Zwar wurde auch das politische und die aktuelle Belastungswelle der Stadt Wien am Rande des Festes diskutiert, im Mittelpunkt stand aber das gemeinsame Feiern, Singen und Tanzen in der Gaststätte "Die Fabrik" - geführt natürlich von einem Burgenländer.

Der Geschäftsführer des Pendlerclubs, Andreas Grandits, und sein Team konnten über dreihundert Gäste und viel Prominenz, z. B. ÖVP-Klubobmann Rudi Strommer, Pendlersprecher Norbert Sulyok und JVP-Obmann Christian Sagartz, bei herrlichem Wetter begrüßen.

Der Maibaum war im Innenhof der Gaststätte schnell aufgestellt, die Blaskapelle „Zahoracka“ aus dem Pinkatal sorgte bis weit nach Mitternacht für beste Stimmung.

"Bei allem Feiern wurden wir aber vehement mit der Forderung vieler Pendler konfrontiert: es muss Schluss sein mit dem Abzocken der Wiener SPÖ. Wenn schon der Landeshauptmann des Burgenlandes schweigt, seid wenigstens ihr lästig und lasst nicht locker! - so die Betroffenen. Und das wird der Pendlerclub Burgenland auch weiterhin machen: nicht locker lassen und die Missstände aufzeigen", bekräftigt Andreas Grandits.

Fotos finden Sie in der Fotogalerie


Presseaussendung

Die Umsetzung der langjährigen Forderung des Pendlerclub Burgenland nach Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses des Landes an die PendlerInnen wir nun endlich wahr

“Der in der letzten Sitzung der Landesregierung angenommene Antrag von LHStv. Mag. Franz Steindl auf eine längst fällige Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses für die burgenländischen Pendler ist ein wichtiger Schritt, die finanziellen Belastungen der pendelnden Arbeitnehmer – auch durch die in Zukunft bevorstehende Erhöhung der Mineralölsteuer und des Preises für die PKW-Autobahnvignette durch die Bundesregierung - abzufedern“, sagt Andreas Grandits.

“Jahrelang hat die SPÖ Burgenland diese ÖVP-Forderung abgelehnt, nunmehr hat bei der SPÖ die Vernunft gesiegt“, freut sich der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland.


Burgenländisch steirische Allianz für die PendlerInnen

„Die neue Bundesregierung beginnt mit neuen Belastungen für die Autofahrer“. Andreas Grandits vom „Burgenländischen Pendlerclub“ sowie Franz Gosch, steirischer AK-Vizepräsident und Obmann der Steirischen Pendlerinitiative“ kritisieren, dass die „SPÖ den Regierungseinstand mit dem neuen Verkehrsminister mit einem schonungslosen Abzocken für die Pendler beginnt.“

Die neue Regierungsmannschaft habe zum Stopfen von Finanzlöchern höhere Abgaben im Straßenverkehr fixiert. So soll die Mineralölsteuer um einen Cent für Benzin und Super und um drei Cent für Diesel angehoben werden.

Die Erhöhung der Mineralölsteuer treffe in erster Linie Menschen, die auf die Nutzung eines PKW angewiesen sind. „Dieses unsoziale Abzocken trifft also eindeutig die Falschen“, so Grandits und Gosch unisono.
Sie betonen, dass Pendlerinnen und Pendler oft große Entfernungen in Kauf nehmen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. „Dieses Engagement für den Arbeitsplatz zu bestrafen ist der falsche Weg und schlichtweg unsozial.“

Schließlich sei die geplante Erhöhung der Mineralölsteuer auch gesellschaftspolitisch zweifelhaft, in Bezug auf die Erhaltung des ländlichen Raumes als Lebensraum. „Viele Menschen müssen aus dem ländlichen Raum in die Zentralräume pendeln und haben oft nicht die Möglichkeit, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen“, so Grandits und Gosch, die in einer burgenländisch steirischen Allianz auf eine geeignete Form des Ausgleiches der drohenden Zusatzbelastung von Pendlerinnen und Pendlern drängen.

So ist für Pendlerclub Obmann Andreas Grandits jetzt eine Verbesserung der Pendlerpauschale und des Fahrtkostenzuschusses des Landes unumgänglich, vor allem auch für jene, die jetzt mangels Steuerpflicht keine Unterstützung erhalten. Die soziale Armut unter PendlerInnen darf nicht weiter geschürt werden.


Steirisch-burgenländisches Netzwerk vertritt Interessen der Pendler

Pendlerclub und Pendlerinitiative arbeiten zusammen – Klausur in Eisenstadt

Im Burgenland gibt es beinahe 42.000 Auspendler, die ihren Arbeitsplatz in einem anderen Bundesland haben, hinzukommen rund 860 Personen, die einer Beschäftigung im Ausland nachgehen (lt. VZ 2001). Die Gründe für das Pendeln sind unterschiedlich, für den Großteil ist es der Mangel an Arbeitsplätzen im Burgenland, weitere Gründe sind höhere Verdienstmöglichkeiten außerhalb des Burgenlandes bzw. bessere Karriere-Chancen.

Um die Situation der Pendlerinnen und Pendler zu verbessern, sind nicht nur Bund, sondern auch das Land gefordert. Die Pendler leiden vor allem unter den unzureichenden Verkehrsanbindungen, der öffentliche Verkehr ist für den burgenländischen Arbeitnehmer vielfach zu teuer, zu unbequem und zu langsam.
„Die bestehende Verkehrsinfrastruktur wird weder den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht. Dabei ist eine gute Erreichbarkeit eine Chance für Regionen mit hoher Lebensqualität. Wohnen auf dem Land – arbeiten in der Stadt könnte bei Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur Menschen dazu bewegen, ihren Hauptwohnsitz im Burgenland zu belassen bzw. sich im Burgenland anzusiedeln“, ist Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl überzeugt.

Bereits 2004 hat die ÖVP eine umfassende Studie mit dem Titel ´Arbeitsplatz Heimat – Mobilität Arbeitswelt´ über den burgenländischen Arbeitsmarkt und die Situation der burgenländischen Pendler verfasst.
Auch diese Studie zeigt, dass die heimischen Pendler vor allem unter den schlechten Verkehrsverbindungen leiden. Lange Anfahrtswege und ungünstige Verbindungen empfinden 82 % der Befragten als besonders unangenehm, für 80 % sind es Staus und häufige Verspätungen und für 69 % der Befragten sind die schlechten öffentlichen Verkehrsmittel ein Grund zum Ärgernis. Der öffentliche Verkehr ist für den burgenländischen Arbeitnehmer zu teuer, zu unbequem und zu langsam.
Die Ergebnisse der Studie hat der Pendlerclub Burgenland aufgegriffen und sie sind in unsere Landtagsarbeit mit eingeflossen bzw. finden sich auch in unserem Leitbild Burgenland.Leben wieder.

— Die ÖVP-Initiative für eine Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses des Landes und Erweiterung des Bezieherkreises wurde im Landtag bisher von der SPÖ niedergeschmettert.

— Mobilitätsoffensive des ÖAAB-Mittelburgenland: Ziel ist es, Missstände unter denen der Wirtschafsstandort Mittelburgenland leidet aufzuzeigen, Vernetzung fördern, PendlerInnen Gehör verschaffen, Anregungen der Pendler aufgreifen (z. B. Errichtung von wetterfesten Warteräumen und Park & Ride-Anlagen)

— Der Pendlerclub Burgenland ist eine wichtige Plattform und Anlaufstelle für die PendlerInnen. Ich unterstützte die Arbeit des Pendlerclubs mit 10.000 Euro aus der Jubiläumsgabe des Bundes. Damit soll z. B. nach Vorbild der steirischen Pendlerinitiative jährlich ein burgenländischer Pendler-Report veröffentlicht werden, in dem die Pendlersituation im Burgenland aufgearbeitet wird.

— Gründung einer länderübergreifenden Mitfahrbörse durch den Bgld. Pendlerclub und die steirische Pendlerinitiative – Fahrgemeinschaften können so einfach und unbürokratisch gebildet werden.

Steirisch – burgenländisches Netzwerk
Ziel des ´steirisch-burgenländischen Pendlernetzwerks´ ist es, die Situation der PendlerInnen in den beiden Bundesländern zu verbessern. Die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Pendlerclub Burgenland und der steirischen Pendlerinitiative (besteht seit 1994) wurde bei einer Pendlerklausur in der Steiermark begründet. Heute sollen in Eisenstadt Schwerpunkte und Maßnahmen diskutiert und die nächsten gemeinsamen Aktivitäten besprochen werden.

„Durch diese Zusammenarbeit können die Interessen der Pendler noch besser vertreten werden, weil man gemeinsam schlagkräftiger ist und ein dichtes Netzwerk zur Verfügung hat. Das ist von großer Bedeutung, denn die Folgen des Auspendelns sind unübersehbar – gerade in den südburgenländischen Gemeinden. Es leidet das Familien- und das Vereinsleben im Burgenland und die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft sind nicht unerheblich“, sagt Steindl.


Im Bild: Andres Grandits (Geschäftsführer des Pendlerclubs), LHStv. Franz
Steindl und Franz Gosch (Obmann der steirischen Pendlerinitiative)




 

Pendlerinteressen länderübergreifend vertreten

Dem Motto entsprechend „Gemeinsame Interessen gemeinsam vertreten“ haben sich der Obmann der Steirischen Pendlerinitiative, AK-Vizepräsident Franz Gosch, und des Pendlerclubs Burgenland, Mag. Andreas Grandits, sowie Vertreter des ÖAAB Steiermark und Burgenland zu einer gemeinsamen Klausur im oststeirischen Walkersdorf getroffen.

Sowohl die Steirische Pendlerinitiative als auch der Pendlerclub Burgenland haben sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensumstände der Pendler zu verbessern.

In der Vergangenheit wurden teilweise getrennte Aktivitäten gesetzt, um dieselben Interessen der Pendler zu erreichen. So haben sich beide Pendlerorganisationen strikt gegen die geplanten „Grünen Zonen“ in Graz ausgesprochen.

Für die zukünftige Arbeit wurde ein steirisch-burgenländisches Netz geknüpft, in dem der Pendler im Mittelpunkt steht. Ein Netzwerk, das sich durch gezielte Maßnahmen zur Förderung der Interessen der Pendler beider Bundesländer auszeichnet.

Politische Unterstützung wird dieses Netzwerk von den beiden Abgeordneten zum burgenländischen Landtag, Bgm. Helmut Sampt und Vzbgm. und Pendlersprecher Norbert Sulyok, erfahren, welche ebenfalls an dieser Klausur teilnahmen.

Einer der gemeinsamen Schwerpunkte in den kommenden Monaten wird die Forderung nach mehr „Park and Drive“ Plätzen entlang der Autobahn A2 sein. Das System „Park and Drive“ ist einfach und effektiv: Durch den Bau von Parkplätzen an den Autobahnauffahrten bietet man die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu bilden. Vor allem für Pendler stellt diese Maßnahme eine wertvolle Hilfe dar.


Ansprechpersonen für weitere Informationen:
Pendlerclub Burgenland – Mag. Andreas Grandits – http://www.pendlerclub-burgenland.at
Steirische Pendlerinitiative – AK Vizepräsident Franz Gosch – http://www.pendlerinitiative.at


v.l.n.r.:

Bgm. Herbert Rossmann; Franz Haberl - stellvertretender Vorsitzender des Steirischen ÖGB; Mag. Andreas Grandits – geschäftsführender Obmann Pendlerclub Burgenland; Franz Michael Koller – ÖAAB Jennersdorf; Franz Gosch – AK Vizepräsident, Obmann Steirische Pendlerinitiative; LAbg. Vzbgm. Norber Sulyok – Pendlersprecher im bgld. Landtag; LAbg. Bgm. Helmut Sampt – ÖAAB Obmann Jennersdorf; Ing. Helmut Krivec – Sekretär Gewerkschaft der Privatangestellten;




Pendlerzahl langfristig reduzieren,
kurzfristig pendeln leichter machen

„Wer schnell hilft, hilft doppelt, das ist für unsere Pendler besonders wichtig“, erklärt der ÖVP-Pendlersprecher Norbert Sulyok gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Burgenländischen Pendlerclubs, Mag. Andreas Grandits. Langfristig gesehen sei das Ziel, die Anzahl der Pendler zu reduzieren, kurzfristig sollen Unterstützungsaktionen das Pendlerleben leichter machen.

Sulyok präsentiert eine Pendlerfrühstücksaktion, die am Dienstag, 30. Mai 2006, am Bahnhof Oberwart startet. „Wir verteilen in den nächsten Wochen bis zu 2000 Stück Frühstücksgebäck an hochfrequentierten Pendlerknoten wie Bahnhöfen, Busbahnhöfen und Park & Ride Anlagen“, kündigt Pendlersprecher Sulyok an.

Wiederholt setzt sich Sulyok für einen Ausbau der burgenländischen P & R Anlagen ein:
- Anzahl der P & R Anlagen erhöhen
- Infrastruktur verbessern mit Wartezonen, Getränkeautomaten, Beleuchtungssystemen
- Bessere Vernetzung mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Info-Displays mit Abfahrtszeiten, etc.)

Im Burgenland bleiben können

Langfristig sei das Ziel der ÖVP, das Burgenland hinsichtlich Jobsituation für alle Burgenländer noch lebenswerter und „bleibenswerter“ zu machen. „Im Moment exportieren wir zu viele gut ausgebildete Arbeitskräfte. Das muss sich ändern. Wir wollen lieber Arbeitsplätze importieren“, erklärt Sulyok.


Grandits: Pendlerabzockaktion in Graz

Der Geschäftsführer des Burgenländischen Pendlerclubs wehrt sich gegen eine kürzlich in Graz gestartete Abzockeraktion. „Die Stadt Graz hat die gebührenpflichtige Parkzone massiv erweitert (neue Grüne Zone). Das trifft vor allem die Pendler, die an der Stadtgrenze parken müssen“, sagt Grandits und fordert eine Verbesserung des Netzes des öffentlichen Verkehrs und ein nochmaliges Überdenken dieser Abzockeraktion in Graz.
Das vom Pendlerclub veranstaltete Maibaum-Aufstellen in Wien sei ein voller Erfolg gewesen. Es wäre besonders wichtig, dass sich die Pendler untereinander kennen und ihre Interessen vernetzen, so Grandits abschliessend.




Pendler im Burgenland:
mehr Service, mehr Unterstützung

„Wie angekündigt, habe ich mit dem Obmann des Pendlerklubs Burgenland, Mag Andreas GRANDITS, Kontakt aufgenommen und in einem Gespräch die künftigen Tätigkeiten und Hilfestellungen für die 44.000 Pendlerinnen und Pendler diskutiert. Bei diesem Gespräch wurden folgende Punkte zur ehe baldigsten Umsetzung herausgefiltert“, erklärt ÖVP-Pendlersprecher Norbert Sulyok bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Pendlerclub-Chef Mag. Andreas Grandits.

1. Der vom Land Burgenland eingerichtete Fahrtkostenzuschuss für die Pendler muss
abgeändert, überarbeitet und erhöht werden. Richtlinien dazu müssen neu überdacht und beschlossen werden.

2. Die versprochenen Verkehrsinfrastruktur-Verbesserungen müssen rascher umgesetzt werden (Beispiel S 7 und Umfahrung B 50). Die Bahnverbindungen im Südburgenland müssen möglichst rasch attraktiver gemacht werden. Dringender denn je werden auch konkrete, überarbeitete und akzeptable Fahrpläne benötigt.

3. Park & Ride- Plätze müssen weiterhin ausgebaut und zukunftsorientiert gestaltet werden

Fahrtkostenzuschuss:

Sulyok zu den Fakten: Derzeit werden von den 44.000 burgenländischen Pendlern beim Amt d Bgld LReg, Abt. 6, Sozialabteilung 2.350 Anträge um Fahrtkostenzuschuss eingebracht. Bis zum 05.12.2005 wurden 1.786 Anträge positiv erledigt. 30 Anträge sind noch offen und 534 (!) Anträge wurden als nicht förderwürdig eingestuft und abgewiesen.

Viele Pendler suchen erst gar nicht an bzw. wissen nicht, was ihnen genau zusteht. Hier herrscht massiver Nachholbedarf. Viele Arbeiterinnen und Arbeiter wissen gar nicht, dass man auch innerhalb des Burgenlandes schon bei einer Entfernung vom Wohnort zum Arbeitsort von 25 Kilometern Fahrtkostenzuschuss erhalten kann. (Wechsel- und Nachtschichtdienst).

Wenn ein Pendler, sei es aufgrund fehlender, qualifizierter Arbeitsplätze im Burgenland, oder um mehr zu verdienen, die Strapazen des Pendelns auf sich nimmt (Wegzeit, 2. Wohnung, 2. Fahrzeug, getrennt von der Familie), dann muss diesen Personen geholfen werden.
Meine Anregung dazu ist, dass eine Informationskampagne gestartet werden muss, um auf die Möglichkeit eines Fahrtkostenzuschusses hinzuweisen.
Zudem müssen die Anspruchsvoraussetzungen überdacht werden. Der Bund ging ja schon mit gutem Beispiel voran, als er das Kilometergeld und das Pendlerpauschale erhöhte.


Ich fordere, dass
die Einkommensgrenzen beim Fahrtkostenzuschuss hinaufgesetzt und überdacht werden,
für alle Pendlerinnen und Pendler die gleichen Richtlinien gelten sollen, auch wenn sie innerhalb des VOR oder des NBV liegen,
eine Informationskampagne des Landes Burgenland durchgeführt wird

Infrastruktur

Die Elektrifizierung der Bahn und der Ankauf der neuen Bahngarnituren ist zu begrüßen, helfen aber nur denjenigen, die eine funktionierende Bahnverbindung von ihren Wohnorten zu den Arbeitsstätten haben. Hier ist das Nord- bzw. Mittelburgenland bevorzugt wird und das Südburgenland vernachlässigt.
Daher muss auch das Bahnnetz im Bezirk Oberwart so angelegt werden, dass die Schiene für unsere Pendler attraktiv und benutzbar wird.

Weiters müssen die Projektierung der S 7 und die Umfahrung der Ortschaften an der B 50 in den Bezirken Eisenstadt und Neusiedl voran getrieben werden. Hier herrscht Stillstand seitens des Straßenbaulandesrates Bieler.

Park & Ride

Bei den Park und Ride Plätzen, die jetzt durch das Land Burgenland mehr gefördert und unterstützt werden als bisher, muss auch bedacht werden, dass diese nicht nur im Burgenland gebraucht werden, sondern auch unmittelbar vor den Ballungszentren in den Städten.
Die Park & Ride Plätze werden immer mehr zu einer Drehscheibe der Pendler-Infrastruktur. Bzw. zu einem Kommunikationstreff und könnten auch wirtschaftlich, durch Geschäfte oder sonstige Lokalitäten aufgewertet werden.

Künftige weitere Aktivitäten

Unterstützung der Pendler in Wien durch regelmäßige Treffen
Aktivitäten, die bereits erfolgreich eingeführt wurden, weiterhin zu unterstützen (Maibaum-Aufstellen in Wien)
Im nächsten Jahr wird gemeinsam mit dem Pendlerklub eine „PENDLER-AKTIONSWOCHE“ gestartet. Dabei soll mit diversen Aktionen (Wohnungserhebungen, Frühstücksaktion, Fahrtengemeinschaften usw.) Hilfe geleistet werden.

Geschäftsführer des burgenländischen Pendlerclub, Mag. Andreas Grandits: Wir wollen auch über den Pendlerclub die Pendler verstärkt informieren, unterstützen und vernetzen“.

Auch er orte ein Informationsdefizit der burgenländischen Pendler und vermehrt Anfragen zum Fahrtkostenzuschuss, erklärt Grandits. Der Pendlerclub werde verschiedene Maßnahmen setzen:
Fahrtkostenzuschuss-Schwerpunkt auf der Homepage (www.pendlerclub-burgenland.at)
Stammtische und Informationsabende zum Fahrtkostenzuschuss
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Pendlerclub Burgenland fordert politische Maßnahmen gegen die immer weiter steigenden Treibstoffpreise

“Für unsere Pendler und Autofahrer werden die derzeitigen Rekordpreise für Benzin und Diesel zu einer zunehmenden Belastung, vor allem dort, wo der öffentliche Verkehr kaum ausgebaut ist. Gerade dort sind die Treibstoffpreise am höchsten. Diese Entwicklung ist nicht mehr lange tragbar.“, erklärt der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland, Mag. Andreas Grandits.

Daher fordern wir vom Land bzw. Bund folgende Maßnahmen zur Entlastung der Pendler:

- Öffnung der Landestankstellen; das sind jene Tankstellen, an denen die Dienstfahrzeuge des Landes und der Straßenmeistereien tanken. An den Landestankstellen könnte der Treibstoff günstiger abgeben und so das Preisniveau allgemein gesenkt werden. Dies wird schon in Kärnten praktiziert. Bei einer 50 Liter-Dieselfüllung ersparen sich die Pendler bis zu 11 Euro.

- Anhebung des Fahrtkostenzuschusses des Landes und die Verbesserung der Förderrichtlinien (Erhöhung der Einkommensgrenzen) zur Ausweitung des Bezieherkreises für die Pendlerbeihilfe.

- Erhöhung der Pendlerpauschale um 15 Prozent

- Anhebung des steuerlichen Verkehrsabsetzbetrages von 291,-- auf mindestens 350,-- Euro

- Anpassung des amtlichen Kilometergeldes von 36 auf zumindest 42 Cent, das seit 8 Jahren trotz immer steigender Autokosten nicht erhöht wurde.

- Gesetzliche Preisüberwachung oder –regelung der Treibstoffpreise


 

SPÖ radelt an Pendlerproblemen vorbei!

Jedem sei unbenommen, wie er seinen Urlaub verbringt: Doch die Radwege seien nicht das Problem der 44.000 burgenländischen Pendler. „Verkehrskoordinator Niessl und Straßenbaulandesrat Bieler sollten sich lieber versuchen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Südburgenland nach Wien oder nach Kittsee zu kommen. Dann würden ihnen innerhalb kürzester Zeit bewusst werden, was das Burgenland braucht, nämlich einen raschen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur“, sagt Pendlerclub-Obmann Andreas Grandits.

Wenn LH Niessl behauptet, es sei noch nie so viel für den öffentlichen Verkehr getan worden, könne er damit nicht das Burgenland meinen. „Ein paar – zweifellos notwendige - Park&Ride-Anlagen als Meilenstein im Verkehrsausbau zu bezeichnen ist ein starkes Stück – genauso wie die Niessl-Werbekampagne Auf gute Verbindung“, so Grandits. Niessl solle lieber die gute Verbindung zum Bund suchen: Während andere Landeshauptleute – gleich welcher Parteizugehörigkeit – erfolgreich Verkehrsprojekte mit dem Bund aushandeln, herrscht im Burgenland Stillstand.

„Ich befürchte, die zuständigen Regierungsmitglieder Niessl und Bieler werden die dringend anstehenden Entscheidungen in Sachen S7, S31, A3 oder B50 zw. Eisenstadt und Neusiedl/See bis über die Landtagswahl hinausschieben. Wahltaktik geht ihnen anscheinend vor die Pendlerinteressen“, vermutet Pendlerclub-Obmann Grandits.


 

Pendlerclub Burgenland fordert Ausgleich für hohe Spritpreise!

Angesichts der vierten Spritpreiserhöhung innerhalb eines Monats fordert der Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland, Mag. Andreas Grandits, eine rasche Entlastung der Pendler.
“Die derzeitigen Treibstoffpreise sind so teuer wie noch nie zuvor; dabei profitiert der Finanzminister schon bei einem Cent Preiserhöhung 12,6 Mio. Euro bei der Mehrwertsteuer. Es gibt genügend Spielraum für finanzielle Abfederungen für unsere Pendler“, erklärt Grandits.

Daher fordern wir folgende Maßnahmen vom Bund bzw. Land:

- Anhebung des Kilometergeldes von 36 auf 42 Cent,

- weitere Erhöhung der Pendlerpauschale um 15 Prozent,

- Anhebung des Fahrtkostenzuschusses des Landes und die Verbesserung der
Förderrichtlinien (Erhöhung der Einkommensgrenzen) zur Ausweitung des
Bezieherkreises für die Pendlerbeihilfe.

Außerdem appellieren wir an die Autofahrer einige Tipps zu beachten, um Kosten zu sparen:

* Diskonter ansteuern: pro Tank ergibt sich bis zu 10,-- Euro Ersparnis.

* Nicht den Tank leer fahren: Spritpreise immer im Auge behalten und bei günstiger
Gelegenheit auch den halb vollen Tank auffüllen.

* Zu Wochenbeginn tanken: je näher das Wochenende kommt, desto teurer wird der Sprit.

* Sparen beim Fahren: nur unbedingt notwendige Fahrten mit dem Auto zu machen bzw.
Dachboxen, Radträger nach Gebrauch runter, keinen unnötigen Ballast mit schleppen,
früher einen Gang hoch schalten, vorausschauend fahren und unnötiges Bremsen
vermeiden; denn: Beschleunigen ist teuer.


Versprechungen und Imageprospekte nützen Pendlern nichts!

Als Politik der leeren Worte bezeichnet Pendlerclub Geschäftsführer Mag. Andreas Grandits die Verkehrspolitik von LH Niessl. „Ankündigungen, Versprechungen und Imagekampagnen bringen den Pendlern keine Minute an kürzeren Fahrzeiten oder andere Erleichterungen“, erklärt Grandits.

Der Pendlerklub kämpfe mit verschieden Aktionen wie Info-Stammtischen, Veranstaltungen und gezielter Öffentlichkeitsarbeit dafür, den ca. 44.000 Pendlern, die außerhalb des Burgenland arbeiten und auf eine gute Infrastruktur angewiesen sind, das Pendeln leichter zu machen. Auch die Homepage ziele weniger auf Selbstdarstellung als auf praktische Hilfestellung wie Termininformationen, Organisation von Mitfahrgelegenheiten und Wohnungssuche.

Stillstand der Verkehrsentwicklung im Burgenland
Es sei eine Tatsache, dass beim Ausbau der Infrastruktur im Burgenland Stillstand herrsche, so Grandits. Die öffentlichen Verkehrsverbindungen seien sowohl innerhalb des Burgenlands als auch Richtung Ballungszentren Wien und Graz so schlecht, dass die Fahrt zur Arbeit für viele Arbeitnehmer zur Qual werde.
„Die Zug- und Busfahrpläne sind alles andere als optimal, die Waggons sind oft im Winter ungeheizt, in einem kläglichen Zustand und die vielen Verspätungen belasten die Pendler physisch und psychisch.
Das Land zahle den Betreibern der Strecken Hunderttausende Euro im Jahr als Unterstützung. Das Ergebnis und die gebotenen Gegenleistung seien dürftig! Es wäre höchst an der Zeit, einen effizienteren Einsatz der Mittel zu erreichen.

Die von LH Niessl gestartete Steuergelder-Kampagne `Gute Verbindungen` ist eine Verhöhnung der Pendler. Plakate und Prospekte erzählen den Pendlern in bestem Wahlkampfstil, dass alles super ist. Ich empfehle den Autoren, einmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Oberwart oder Güssing nach Eisenstadt oder Wien zu fahren – stundenlange Fahrzeiten und mehrmaliges Umsteigen sind an der Tagesordnung“, erklärt der Pendlerclub-Geschäftsführer.

Lösung an der Wurzel ansetzen
Eine Hauptursache, dass Burgenländer zu Pendlern würden, sei die wirtschaftliche Lage des Burgenlandes und die Schwierigkeit, im Land, in der Region, einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. „Das Burgenland ist mit 0,5 Prozent Schlusslicht aller Bundesländer beim Wirtschaftswachstum (Bruttowertschöpfung). Je stärker die Wirtschaft wächst, umso mehr Jobs gibt es und umso mehr Burgenländer könnten im Land bleiben und hier arbeiten“, ist Grandits überzeugt.

Forderungen der Pendler
„So kann es nicht weitergehen“, sagt Grandits. Er fordert Maßnahmen:
- rascher Bau bzw. Weiterbau der Straßenprojekte S 7, S 31 und A3
- Installierung eines Pendler-Ombudsmanns, der sich um die Probleme der Pendler kümmert und auch eine Infrastruktur-Koordinationsfunktion hat
- Wiedereinsetzung des Verkehrsauschusses im Landtag
- Erhebung und Erforschung der Bedürfnisse und Probleme der burgenländischen Pendler durch eine weiterführende Studie/Umfrage (auf Grundlage der Club Burgenland-Pendlerstudie von 2004), damit klar auf dem Tisch liegt, wo die größten Probleme sind.


Traditionelles Maibaumaufstellen in Wien

Am Abend des 27. April stellte der Pendlerclub Burgenland im Innenhof der Gaststätte zur Fabrik (12. Wiener Gemeindebezirk) einen Maibaum unter musikalischer Begleitung aus dem Südburgenland auf. Unter den zahlreich erschienen Pendlern aus dem Burgenland konnten Geschäftsführer Mag. Andreas Grandits und der Pendlersprecher im Landtag Helmut Sampt u. a. NR-Präsident Andreas Kohl und LH-Stv. Franz Steindl als Gäste begrüßen. Auch sie legten recht tatkräftig Hand an, als es galt den in rot-gold geschmückten Maibaum in die Höhe zu bringen. Dabei nutzten die Pendler auch die Gelegenheit der Politik ihre Anliegen vorzutragen.

Traditionellerweise wird der Maibaum am Vorabend des 1. Mai in der Walpurgisnacht im Wald geholt und bis auf den Wipfel entastet und entrindet, mit Bändern und Blumen geschmückt, mitunter auch mit einer Weinflasche behängt und aufgestellt. Der Maibaum ist Symbol für Glück und Gesundheit.


 

Pendlerclub präsentiert Aktivitäten

Gemeinsam mit dem Pendlersprecher, LAbg. Helmut Sampt, präsentiert der Geschäftsführer des Burgenländischen Pendlerclubs, Mag. Andreas Grandits, eine Reihe von Aktivitäten und Forderungen für die burgenländischen Pendler. „Wir kämpfen für die Interessen der burgenländischen Pendler und sehen uns auch als Serviceeinrichtungen“, so Grandits.

Sampt: Verbesserung der Infrastruktur, Verringerung der finanziellen Belastung für Pendler.

Die S 7 muss kommen. Sampt sieht als Hauptproblem der burgenländischen Pendler fehlende Jobs im Burgenland, die schlechte Infrastruktur und die finanzielle Belastung durch Treibstoffpreise und Parkpickerl in Wien. „Der burgenländische Pendler wird in Wien geschröpft. Die Bahn braucht von Jennersdorf nach Wien 3 ½ bis 4 ¾ Stunden. Ich fordere Landeshauptmann Niessl auf, hier in Verhandlungen mit den ÖBB eine Beschleunigung zu erreichen“, sagt der Pendlersprecher.
Zusätzlich sei er für eine Anhebung der Einkommensgrenzen für den Fahrtkostenzuschuss.

Grandits: „Ich lade alle Pendler in Wien zum Maibaumaufstellen am 27. April 2005 ein“.

Er wolle die Pendlersprechtage, die sich bereits in der Vergangenheit bewährt hätten, weiter fortführen und zusätzlich Pendlertreffs in Wien etablieren. Im Herbst sei ein großes Burgenland-Fest in Wien geplant.

„Das Highlight wird unser traditionelles Maibaumaufstellen in Wien sein. (27. April 2005 ab 18.00 Uhr, Gaststätte zur Fabrik, Gaudenzdorfer Gürtel 73, 1120 Wien).
Wir erwarten aus der Bundespolitik NR-Präsident Khol und aus dem Burgenland LHStv. Steindl mit Abgeordneten. Die Pendler haben Gelegenheit, sich mit ihren Anliegen direkt an die Politik zu wenden“, erklärt der Pendlerclub-Geschäftsführer.

Der Pendlerclub sehe sich als Serviceeinrichtung, der aber auch politische Impulse im Interesse der burgenländischen Pendler gibt. Grandits verweist auch auf die Homepage (www.pendlerclub-burgenland.at) mit wichtigen Terminen und Formularen zum download.



Beantragungsfrist für Fahrtkosten-
zuschuss 2004 endet am 30. April.

Auf eine wichtige Frist, die bares Geld für Burgenlands Pendler bedeuten kann, macht ÖVP-Pendlersprecher LAbg. Helmut Sampt aufmerksam: “Am 30. April endet die Frist zur Beantragung des Fahrkosten-Zuschusses“, so Sampt.

Gerade nach der letzten Benzinpreiserhöhung, die die Pendler besonders treffe, sei jeder Unterstützungseuro wichtig, so Sampt.
„Ich fordere die Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses um 10 Prozent und die Ausweitung des Bezieherkreises durch Hinaufsetzung der Einkommensgrenzen, um die Verteuerung des Treibstoffes etwas ab zu fangen“, erklärt Sampt.

Der ÖVP-Pendlersprecher informierte auch die Mitglieder und Freunde des Burgenländi-schen Pendlerclubs beim Treffen in Wien am 6. April, in der „Gaststätte Fabrik“ (siehe Foto). „Im persönlichen Gespräch VOR ORT in der `Pendlerhochburg Wien` gab es konstruktive Fragen, aber auch Kritik an der burgenländischen Infrastruktur – ich werde die Probleme an LH Niessl weiter geben- er ist zuständig“, so Sampt abschließend.


Info:
Einkommens-Obergrenzen
- 2233,- Euro brutto monatlich (Alleinverdiener),
- plus 10 % für Ehepartner
- plus 10 % für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird
- bzw. 3500,- Euro brutto Familieneinkommen


Ausbesserungsarbeiten sind kein Fortschritt in der Verkehrspolitik
Burgenland ist „Geisterfahrer“ in der Verkehrspolitik

„Wenn effizient und rasch gearbeitet wird und am Ende der Arbeiten bessere Straßen stehen, ist das zu begrüßen“, sind sich Andreas Grandits, Obmann des Pendlerclub-Burgenland und Markus Prenner, politischer Sprecher des Pendlerclubs, einig. Einig ist sich der Pendlerclub aber auch, dass Ausbesserungsarbeiten nicht genügen.

„Während in anderen Bundesländern der öffentliche Verkehr ausgebaut wird, neue Straßen- und Bahnprojekte schon im Laufen sind, herrscht im Burgenland Stillstand. Projekte, wie die S7, der Weiterbau der S31 und der Ausbau des Schienennetzes werden von Verkehrskoordinator LH Niessl und Straßenbaureferent Bieler verzögert“, bedauern die Pendlervertreter. Alle Trassen-Entscheidungen müssten in größtmöglichem Einvernehmen mit allen Beteiligten rasch getroffen werden. Jeder Tag ohne optimale Verkehrsanbindung sei ein verlorener Tag für den Wirtschaftsstandort und damit auch für die Chance, im Burgenland mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

„Die Pendler-Rückholaktionen sind bis jetzt nur Lippenbekenntnisse des Landeshauptmanns. Im Gegenteil: LH Niessl stimmt den Tariferhöhungen im Verkehrsverbund VOR zu und hängt dem Wiener Bürgermeister Häupl den höchsten burgenländischen Orden um – als Dank für das Parkpickerl in Wien? Wenn jetzt schon nichts weitergeht, wie wird es erst sein, wenn ab 2007 unsere Nachbarregionen in Ungarn, der Slowakei und Slowenien Ziel-1-Regionen sind, und das Burgenland nicht mehr“, fragt sich Andreas Grandits, Obmann des Pendlerclub-Burgenland.




Pendlerclub Burgenland für rasche Entlastung der Pendler

Angesichts der in den letzten Jahren stark gestiegenen Autokosten (insbesondere Treibstoffe und andere autobezogene Kosten) fordert der Pendlerclub Burgenland raschest das Kilometergeld von derzeit 36 Cent auf mindestens 40,5 Cent zu erhöhen. Dazu meint Mag. Andreas Grandits – Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland: „Im Jahr 2004 betrug die Steigerung der Autokosten 3,1 % bei einer allgemeinen Inflation von 2,1 %, d. h. die Autokosten stiegen um 50 % stärker als die Inflation.“

Zu dem verlangen wir auch die Anhebung des Fahrtkostenzuschusses des Landes Burgenland (Pendlerbeihilfe) und die Anpassung des Pendlerpauschales, zumal auch die Tarife für die öffentlichen Verkehrsmittel (Bahn, Bus) im Vorjahr stark erhöht wurden.



Notwehraktion S7: Pickerl für Pendlerinteressen.

Allein im Bezirks Jennersdorf gebe es 3.200 Pendler, die dringend auf eine leistungsfähige Verkehrsverbindung warten, sagt der ÖVP-Pendlersprecher Helmut Sampt. „Gemeinsam mit dem Pendlerklub werden wir den Druck verstärken“, gibt sich Sampt kämpferisch.

Sampt ist seit seiner Ernennung zum Angeordneten – mit “Dienstort“ Eisenstadt zu einem Intensiv-Pendler geworden.
3-4 mal in der Woche ist er unterwegs nach Eisenstadt und „erfährt“ die Verkehrsprobleme der burgenländischen Pendler jetzt am eigenen Leib.
„Es ist ein Horror, wie sich die Autos durch die engen Dörfer bis zur Autobahn quälen müssen. Besonders im Süden des Landes ist es ganz schlimm – allein im Bezirk Jennersdorf gibt es 3.200 Pendler, die dringend auf eine leistungsfähige Straße warten“, erklärt Sampt.

Ebenso warte die Wirtschaft auf hochrangige Verkehrswege, denn es sei kein Geheimnis, dass eine gute Infrastruktur die Voraussetzung für einen attraktiven Wirtschaftsstandort sei. Weiters habe die Belastung der Bewohner des Lafnitztales an der B 319 durch Verkehrslärm und Abgase ein unerträgliches Maß angenommen, so Sampt.

Ich habe deshalb in der letzten Landtagssitzung vehement von den zuständigen Landespolitikern LH Niessl und LR Bieler gefordert, das Projekt zu beschleunigen und die Probleme des Südens, die durch die fehlende hochrangige Verkehrsverbindungen entstanden sind, endlich zu lösen“, sagt Sampt und nennt drei Ansätze:

- Elektrifizierung und Verbesserung der Bahnstrecke St. Gotthard – Jennersdorf – Graz
- Leistungsfähige Straßen durch das Raabtal in Richtung Gleisdorf und
- im Lafnitztal in Richtung Ilz zur Autobahn

„Die Pendler haben schon zu lange nur zugeschaut und sich von Niessl und Co verschaukeln lassen. Jetzt wird der Druck der Straße FÜR die Straße erhöht“, ist Sampt überzeugt.

Er begrüße und unterstütze daher jede Aktion, die Stimmung für die Anliegen der Region macht und für eine Lösung des Pendlerproblems eintritt, wie die Pickerlidee „Vorrang für die S 7“ des burgenländischen Pendlerklubs, so Sampt


Pendlerklub-GF Grandits:Unterstützungs-Initiativen gestartet


In den letzten Monaten habe der Pendlerclub Burgenland einige wichtige Initiativen im Interesse der Pendler gesetzt, sagt der Geschäftsführer des burgenländischen Pendlerklubs, Mag. Andreas Grandits rückblickend.

In Stinatz wurde ein Pendlersprechtag organisiert, der sehr gut frequentiert war. Unter anderem wurden Fragen und Hilfestellungen zum Fahrkostenzuschuss des Landes, zum Pendlerpauschale, zu Wohnungssuche in Wien und der Tarifgestaltung im Verkehrsverbund Ost gestellt. In Eltendorf organisierte der PC einen Pendlertreff. Hauptthema war natürlich der Bau der S7.

Auch die Homepage des PC – www.pendlerclub-burgenland.at – wurde neu strukturiert und laufend aktualisiert. Unter anderem gibt es die Möglichkeit die Formulare zum Fahrkostenzuschuss des Landes, zum Pendlerpauschale und zur Arbeitnehmerveranlagung herunter zu laden.


Pickerlaktion „Vorrang für die S 7“


Ein Pendler hängt auf Gedeih und Verderb von der ihm zu Verfügung stehenden Infrastruktur ab. Schlechte Verkehrswege bedeuten Zeitverlust, potenzielle Unfallrisiken, Frustration. Derzeit benötigt ein Pendler aus dem Raum Heiligenkreuz zur Anbindung an die A2 Richtung Wien bzw. Graz im morgendlichen Verkehr ca. 50 Minuten.


Die Vorteile einer Schnellstraße:

- mindestens 20 Minuten Zeitersparnis,
- weniger Kilometer und weniger Treibstoff,
- mehr Sicherheit im Verkehr,
- mehr Lebensqualität in den Dörfern des unteren Lafnitztales,
- Aufwertung des Wirtschaftstandortes.

„Der Pendlerclub wird sich dafür einsetzen und genau beobachten, ob der Landeshauptmann und der zuständige Landesrat Bieler in dieser Sache etwas weiterbringen. Denn bis dato ist NICHTS passiert. Wir wollen den Druck der Straße FÜR die Straße erhöhen und mit offensiven Aktionen für die S7 werben“, sagt der Pendlerklub-Geschäftsführer.

Daher stellt der Pendlerklub heute als Notwehr-Aktion das Pickerl „Vorrang für S7“ vor. Damit soll erreicht werden, dass das Thema Bau der S7 vorangetrieben wird.

„Jeder staumüde Pendler soll den Kleber auf seinem Auto anbringen, jeder lärmgeplagte Anrainer der B 319 (Lafnitztal) kann ihn aufs Küchenfenster kleben, jeder Wirtschaftstreibende der Region soll ihn in seinem Unternehmen an Mitarbeiter und Kunde ausgeben. Wir wollen eine breite Forderungs-Bewegung für die S7 auslösen“, so Grandits.

Die Kleber können kostenlos über die Pendlerklub-Homepage bestellt werden.


 

Pendlerclub Burgenland für raschen Ausbau der S7

Der Pendlerclub Burgenland begrüßt es, dass im burgenländischen Landtag über den Bau der S7 geredet wird. Wir fordern schleunigst eine leistungsfähige Anbindung an die A2, denn es ist den Menschen in den Dörfern des unteren Lafnitztales und den tausenden Pendlern nicht länger zumutbar, den zunehmenden Verkehr zu ertragen bzw. in ihrer Lebensqualität und Sicherheit beeinträchtigt zu sein.

Außerdem würden durch den Bau der S7 bzw. auch durch den Ausbau der Ostbahn Richtung die Bezirke Güssing und Jennersdorf profitieren. Dazu meint Mag. Andreas Grandits – Geschäftsführer des Pendlerclub Burgenland - : „ Jeder, der sich mit Wirtschaft ernsthaft beschäftigt, weiß, dass die Erschließung einer Region mit entsprechender Infrastruktur Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung und insbesondere Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen ist.“

Der Pendlerclub Burgenland wird sich dafür einsetzen und genau beobachten, ob der Landtag in dieser Sache was weiterbringt – Aktionen sind nicht ausgeschlossen.

Für den Inhalt verantwortlich:
Obmann des Pendlerclub Burgenland
Mag. Andreas Grandits,
Tel. 0664/9356913 oder
03358/2924


Istzustand am Arbeitsplatz Heimat – Pendlerstudie liegt vor

Die Gründe für das Pendeln sind unterschiedlich. Für 46 % Pendlern ist es der Mangel an Arbeitsplätzen im Burgenland, 30 % bekommen woanders ein höheres Gehalt und 13 % erwarten sich bessere Karriere-Chancen.

Insgesamt liegt der Pendleranteil im Südburgenland bei 31 % - Tendenz steigend. Die Folgen des Auspendelns sind nicht zu übersehen: Es leidet das Familien- und das Vereinsleben, die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft insgesamt sind nicht unerheblich.

Die heimischen Pendler leiden vor allem unter den schlechten Verkehrsverbindungen. Lange Anfahrtswege und ungünstige Verbindungen (82 % der Befragten), Staus und häufige Verspätungen (80 %), schlechte öffentliche Verkehrsmittel (69 %). 74 % nennen die Trennung von der Familie als gravierendes Pendlerproblem.

Der öffentliche Verkehr ist für den burgenländischen Arbeitnehmer zu teuer, zu unbequem und zu langsam. Die bestehende Verkehrsinfrastruktur wird weder den Ansprüchen der mobilen Arbeitnehmer noch den Ansprüchen der Wirtschaft gerecht. Das bestätigt auch das Ergebnis der Unternehmerbefragung: 38 % wünschen sich einen Ausbau der Straßen, 26 % einen Ausbau der Schiene, 17 % Anbindungen an den Fugverkehr.

Schlussfolgerung: Es müsse allen bewusst sein, dass „pendeln“ nicht nur Arbeiter und Angestellte betreffe, sondern genauso Studenten, Schüler und vor allem Unternehmer – die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts setze Mobilität voraus. Die Politik im Burgenland stehe vor der Herausforderung, einerseits insbesondere im Südburgenland ausreichend Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, um über wirtschaftliche Regionaloffensiven die Wirtschaft zu beleben bzw. damit auch die Zahl der Pendler zu reduzieren, andererseits denen, die es wollen oder denen nichts anderes übrig bleibt, ein optimales Verkehrsnetz zu bieten.

Für den Inhalt verantwortlich:
Mag. Andreas Grandits,
Geschäftführer des Pendlerclub Burgenland,
Tel.: 03358/2924, 0664/9356913


 

Neuer Pendlerclub-Chef Grandits stellt Aktionsprogramm vor
Betriebe im Land stärken statt Fachkräfte exportieren


Das Burgenland ist ein klassisches Pendlerland. Rund 38.000 Burgenländerinnen und Burgenländer pendeln über die Landesgrenzen. "Die ÖVP Burgenland hat sich stets als Vertreterin der Pendler verstanden. Ein wichtiges Sprachrohr für die Anliegen der Pendler ist seit vielen Jahren der Pendlerclub Burgenland", sagt Wirtschaftsreferent Franz Steindl, der heute Magister Andreas Grandits, den neuen Geschäftsführer des Pendlerclubs Burgenland, präsentiert.

Rund zwei Drittel der PendlerInnen arbeiten in Wien, wobei etwa jeder Vierte ein Wochenpendler ist. Abgesehen von der Beeinträchtigung der Lebensqualität hat dieses "Pendlerwesen" auch volkswirtschaftliche und gesellschaftspolitische Auswirkungen.

So ergeben sich daraus etwa Finanzierungsprobleme im Bereich der Sozialversicherung, weil die Pendler während ihrer Aktivzeit ihre Beiträge z. B. an die Wiener Gebietskrankenkasse leisten, nach der Pensionierung aber die Leistungen der Bgld. Krankenkasse in Anspruch nehmen. Ein weiteres Problemfeld ist die Aushöhlung des ländlichen Raumes - die Probleme reichen von mangelnden Schülerzahlen bis hin zum Vereinsleben.

"Pendeln darf kein Schicksal sein. Wer im Land, im Bezirk, einen Arbeitsplatz will, sollte auch einen finden - dies muss das Ziel der Politik sein", sagt der Steindl.

Die ÖVP hat in den letzten Monaten eine Reihe von Initiativen gestartet, um Arbeitsplätze im Burgenland zu schaffen: Aktion Top Job, Lehrlingsaufnahme in landesnahen Betrieben, Breitband-Ausbau und zuletzt Initiativen zur Stärkung der schwächeren Regionen ( Disparitätenabbau). Gerade das Südburgenland ist mit einem BIP von 55,8 Prozent des Österreich-Durchschnitts wirtschaftlich immer noch eine Problemzone.

"Hier muss die Abwanderungs- und Auspendeltendenz gestoppt werden - durch Impulsprojekte, Finanzierungen aus den Ziel 1-Nachfolgegeldern ab 2006 und durch Schaffung optimaler Rahmenbedingungen", ist Steindl überzeugt.

Er erwarte sich in diesem Zusammenhang auch den vollen Einsatz des Landeshauptmanns. "LH Niessl sieht ungerührt zu, wie sein Parteifreund Häupl in Wien ein modernes Raubritter-System namens Parkpickerl aufgezogen hat, das die burgenländischen Pendler zwingt, ihren Hauptwohnsitz nach Wien zu verlegen", kritisiert Steindl.

Neues Denken in der Infrastruktur
Der Ausbau von Schiene und Straße sei unbedingt notwendig. Fragt man die Pendler nach ihren Hauptproblemen, so bezeichnen 82 Prozent "ungünstige Verbindungen" und 80 Prozent "Staus und Verspätungen" als besonders unangenehm.

Gleichzeitig müsse man aber die Verkehrsziele neu denken. "Mein Ansatz ist: Auf den Verkehrswegen sollen nicht die Pendler hinausfahren müssen, sondern die ansiedlungswilligen Betriebe hereinkommen wollen. Wer Burgenland als Wirtschaftsstandort stärkt, hilft auch den Pendlern und ihren Familien", betont Steindl.

Dass die Pendler auch der Bundesregierung am Herzen liegen, zeige die Erhöhung des Pendlerpauschales um 15 Prozent mit 1. Juli, rückwirkend ab 1. Jänner 2004 - davon würden in Österreich 680.000 Arbeitnehmer profitieren, so Steindl.

"Aber es genügt oft nicht, als Politiker sein Bestes zu geben. Die absolute Kompetenz haben die Betroffenen und ihre Familien selbst. Sie wissen am Besten, wo im Pendlerleben die Sackgassen und Einbahnstraßen sind, wo die Weichen falsch gestellt werden. Diese Insider wissen, wo der Schuh drückt und was zu tun ist, um Probleme klar darzulegen und zu lösen", ist der Landeshauptmann-Stellvertreter überzeugt.

Pendlerclub Burgenland
So ein Team von Insidern ist der Pendlerclub Burgenland. Mit Informationen für Pendler, einer umfassenden, serviceorientierten Homepage (www.pendlerclub-burgenland.at) und mit guten Pressekontakten hat er sich in den letzten Jahren einen Namen als Lobbyist für die burgenländischen Arbeitnehmer gemacht.

"Dafür danke ich dem bisherigen Sprecher, Joachim Radics, der sich aus beruflichen Gründen in die zweite Reihe zurückzieht. Der neue Sprecher des Pendlerclub ist Mag. Andreas Grandits, der den Pendlerklub mit guten Ideen und frischem Schwung weiterführen wird", erklärt Steindl.



Persönliches zu Mag. Andreas Grandits
- (geboren 1958 in Stinatz)
- Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der WU Wien
- Seit 1981 unterrichtet er als Wirtschaftspädagoge in Hartberg (BHAK) und Vorau (BHAS)
- Seit 1972 in der Kommunalpolitik tätig, seit 1982 Gemeinderat in Stinatz, Vizebürgermeister von 1992-2002)

Mag. Grandits war als Student Pendler nach Wien, pendelt jetzt in die Steiermark, arbeitet in zahlreichen Regionalprojekten (ZB GO BEST - Oststeirische Gründungs- und Beschäftigungsinitiative, Projekt Wirtschaft braucht Schule - Schule braucht Wirtschaft, Leader Plus).

Steindl: "Mag. Grandits kennt die Anliegen der Pendler und ist durch seine Tätigkeit in der Kommunalpolitik heimatverbunden - ich bin überzeugt, er und sein Team werden mit dem Pendlerclub Burgenland wichtige Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität der burgenländischen Pendler liefern".


Pendlerclub Burgenland begrüßt Initiative der Landesregierung

Markus Prenner, politischer Referent des PENDLERCLUB BURGENLAND, begrüßt die Absicht der burgenländischen Landesregierung, sich für finanzielle Entschädigung der Pendler einzusetzen. „Diese haben ein Recht auf Rückerstattung des Fahrgeldes ihrer Wochen- bzw. Monatskarten oder wenigstens Entschädigung in Form von Freifahrten, wie es schon seitens der ÖBB angedacht wird.“

Sollten die ÖBB nicht auf die berechtigten Forderungen zur Genüge eingehen, fordert der Pendlerclub die Landesregierung auf, im Namen der Pendler und vom Streik finanziell Geschädigten rechtliche Schritte einzuleiten. Für diesen Fall stehe Betroffenen ein Musterbrief zur Rückforderung des Fahrgeldes auf der Homepage des Pendlerclub Burgenland (www.pendlerclub-burgenland.at) zur Verfügung.




„Wir lassen uns das nicht mehr gefallen!“ - Pendlerclub Burgenland bietet Musterbrief für Fahrkostenrückerstattung zum Download an

Ab Freitag, 14. November, gibt es auf der Homepage des PENDLERCLUB BURGENLAND www.pendlerclub-burgenland.at einen Musterbrief für Pendler, die um Rückerstattung des Fahrgeldes ihrer Wochen-, bzw. Monatskarte ansuchen wollen.

„Natürlich darf niemand erwarten, dass die ÖBB innerhalb der nächsten Tage Überweisungen tätigt. Aber je mehr Briefe abgeschickt werden, desto eher merken ÖBB und die Gewerkschaft, wie ernst es den betroffenen Pendlern ist.“, meint Markus Prenner, Vorstandsmitglied und politischer Referent des Pendlerclub Burgenland, und bittet um rege Teilnahme an dieser Aktion. „Sollten die Forderungen ignoriert werden, werden wir rechtliche Schritte und Sammelklagen anstreben!“

„Wie kommen die Pendler dazu, ihre Wochen- und Monatskarten verfallen zu lassen, sich auf eigene Kosten Hotelzimmer, unbezahlten Urlaub nehmen zu müssen, nur weil die ÖBB-Gewerkschaft ohne Rücksicht auf das Gemeinwohl agiert!“, fasst Prenner Anfragen und Rückmeldungen Betroffener zusammen.

Der „Offene Brief“ des Pendlerclub Burgenland an ÖBB-Generaldirektor Vorm Walde und Gewerkschaftsvorsitzenden Haberzettl, in dem der Pendlerclub Aufklärung über die Verantwortlichkeit von Kostenrückerstattungen fordert, hat sowohl in der Sitzung des Bgld. Landttages, als auch im Parlament Diskussionen ausgelöst.



OFFENER BRIEF ZUM ÖBB-STREIK vom 12. 11. 2003

An
Wilhelm Haberzettel
Vorsitzender der Gewerkschaft der Eisenbahner
Margarethenstraße 166
1050 Wien


Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

Mit Verwunderung und Empörung hat der Pendlerclub Burgenland die Streikmaßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft zur Kenntnis genommen. Der Streik trifft rund 30.000 bgld. Pendler, die ohnehin schon einen beschwerlichen Weg zur Arbeit in Kauf nehmen müssen.

Vor allem die Pendler, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, erleiden durch den Streik auch finanziellen Schaden.

Ich richte mich mit einigen Fragen, die die burgenländischen Pendler sehr bewegen an Sie als Vorsitzender der streikenden Gewerkschaft:

Sind Entschädigungen in irgendeiner Form (Geldrückgabe, Freifahrten,…) für die Pendler vorgesehen, die Monats- und Wochenkarten gekauft haben und ein Recht auf Gegenleistung haben?

Wer haftet für die getätigten Zahlungen und kommt für den Verlust durch nicht konsumierte Leistungen auf? Die ÖBB oder die Gewerkschaft?

Wie den Medien zu entnehmen ist, sind weitere Streiktage vorgesehen. Deshalb muss die Haftungsfrage so rasch als möglich geregelt werden.
Wir bitten Sie höflichst diese Fragen seitens der Gewerkschaft in den nächsten Tagen zu klären. Sollte uns nicht weitergeholfen werden können, müssen wir uns rechtliche Schritte vorbehalten.

Auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung hofft

Markus Prenner
Für den Pendlerclub Burgenland



OFFENER BRIEF ZUM ÖBB-STREIK vom 12. 11. 2003

Generaldirektor
Dipl.Betriebswirt Rüdiger vorm Walde
ÖBB Österreichische Bundesbahnen
Elisabethstraße 9
1010 Wien


Sehr geehrter Herr Generaldirektor!

Mit Verwunderung und Empörung hat der Pendlerclub Burgenland die Streikmaßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft zur Kenntnis genommen. Der Streik trifft rund 30.000 bgld. Pendler, die ohnehin schon einen beschwerlichen Weg zur Arbeit in Kauf nehmen müssen.

Vor allem die Pendler, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, erleiden durch den Streik auch finanziellen Schaden.

Ich richte mich mit einigen Fragen, die die burgenländischen Pendler sehr bewegen an Sie als Generaldirektor der ÖBB:

Sind Entschädigungen in irgendeiner Form (Geldrückgabe, Freifahrten,…) für die Pendler vorgesehen, die Monats- und Wochenkarten gekauft haben und ein Recht auf Gegenleistung haben?

Wer haftet für die getätigten Zahlungen und kommt für den Verlust durch nicht konsumierte Leistungen auf? Die ÖBB oder die Gewerkschaft?

Wie den Medien zu entnehmen ist, sind weitere Streiktage vorgesehen. Deshalb muss die Haftungsfrage so rasch als möglich geregelt werden.
Wir bitten Sie höflichst diese Fragen seitens der ÖBB in den nächsten Tagen zu klären. Sollte uns nicht weitergeholfen werden können, müssen wir uns rechtliche Schritte vorbehalten.

Auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung hofft

Markus Prenner
Für den Pendlerclub Burgenland




Pendlerclub Burgenland mahnt alle Pendlerorganisationen zur Einigkeit für die Interessen der Pendler

„Es geht nicht FÜR oder GEGEN eine Regierung, es geht um die Interessen der Pendler, die durch die ÖBB-Gewerkschaft mit Füßen getreten werden!“, weist Markus PRENNER, politischer Referent des Pendlerclub Burgenland die Vorwürfe von Peter Grandits, Sprecher des SPÖ-nahen Forums der Wanderarbeiter, zurück. Grandits warf Prenner vor, eher die Interessen der Regierung als die der Pendler zu vertreten. „Die Aufforderung von Grandits, die Pendler sollten sich hinter die Streikenden stellen, sei eine Mischung aus Masochismus und Frechheit. Für wie dumm werden die Pendler hier gehalten?“

Prenner weiter: „Lügen werden nicht wahren, wenn man sie wiederholt! Dass die Bahn zerschlagen würde oder die Kartenpreise für Pendler durch eine ÖBB-Reform steigen würden, ist reine Gewerkschaftspropaganda. Ein funktionierendes Verkehrswesen ist für die Pendler im Moment wichtiger, als Privilegien einiger weniger.“ Traurig sei es außerdem, dass die Mehrheit der ÖBB-Bediensteten durch ihre Gewerkschaft in Geiselhaft genommen würde. In keiner Aussendung seien die Bediensteten der ÖBB pauschal diskreditiert worden oder die Zulagen z.B. im Verschub- und Schichtdienst infrage gestellt worden!




Pendlerclub Burgenland fordert rechtliche Konsequenzen für die ÖBB und Postbus

„Pendler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, geben viel Geld für Fahrkarten aus. Durch die ungerechtfertigte Streikwelle kommen ÖBB und Postbus ihren Verpflichtungen nicht nach. Jetzt ist die Politik gefordert, rechtliche Schritte zu prüfen, damit die Pendler zu ihrem Recht als zahlende Kundschaft kommen.“, empört sich der PENDLERCLUB BURGENLAND.

Dass der Postbus sich dem Streik anschließt, sei ein weiterer Beweis für das funktionierende sozialistische Netzwerk, das mit einem Rundumschlag gegen das Gemeinwohl stur Einzelinteressen durchsetzen will, so Markus PRENNER, politische Referent des Pendlerclub Burgenland.

Prenner weiter: „Wie sollen sich die Pendler wehren? Sollen sie aus Protest Bahn und Bus boykottieren und zu Fuß nach Wien gehen?“ Jetzt seien Standesvertreter und Politiker gefordert, sich auf die Seite von Pendlern und Unternehmern stellen. Schließlich ginge es auch um den guten Ruf des Wirtschaftsstandortes Österreich, der durch solche Aktionen der ÖBB-Gewerkschaften gefährdet ist.
Das Beharren auf überholte Privilegien sei eine Beleidigung für jeden Arbeitnehmer, gleich, ob im öffentlichen oder privatwirtschaftlichen Bereich!




Pendlern fehlt Verständnis für Streikmaßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft

Markus Prenner, politischer Sprecher des Pendlerclub Burgenland, fasst die ersten Reaktionen betroffener Pendler auf den Streikbeschluss zusammen:

Wenn die ÖBB-Gewerkschaft
- nicht fähig ist, auf unberechtigte Privilegien zu verzichten, von denen andere Arbeitnehmer nicht zu träumen wagen,
- nicht fähig ist, konstruktiv zum Wohle eines gefestigten Wirtschaftsstandorts Österreich zu verhandeln,
dann soll sie diese Unfähigkeit nicht auf Kosten der Pendler austragen.

„Solidarität“ ist für die ÖBB-Gewerkschafter anscheinend ein Fremdwort!

Die meisten müssen Stau und damit verspäteten Arbeitsantritt in Kauf nehmen. Aber nicht alle haben die Möglichkeit, aufs Auto umzusteigen!

Die Gelassenheit der Pendler soll aber nicht heißen, dass diese den Streik unterstützen: Es bleibt ihnen als Spielball der ÖBB-Gewerkschaft wieder einmal nichts anderes übrig.

Die Gewerkschaft soll endlich das Gemeinwohl vor Einzelinteressen stellen!




PENDLERCLUB BURGENLAND lehnt Überstundenboykott der ÖBB strikt ab

Der Pendlerclub Burgenland zeigt kein Verständnis für die Maßnahmen der ÖBB-Gewerkschaft.
Obmann Joachim RADICS: „Gleich, ob man es „Überstundenboykott“ oder de facto „Streik“ nennt: Leidtragenden sind die Pendler, die wieder einmal zum Spielball der Gewerkschaften gemacht werden.“ Kein etrieb der Welt könne sich ein solch kundenfeindliches und dilettantisches Vorgehen erlauben.

„In Wirklichkeit geht es um letzte Zuckungen eines verantwortungslosen Machtapparates, der jahrzehntelang auf Kosten anderer Sparten (ab)gewirtschaftet hat.“, setzt Markus PRENNER, politischer Referent des Pendlerclub Burgenland, in Richtung ÖBB-Gewerkschaftsspitze nach. „Wer am Vorabend der EU-Ostöffnung vorsätzlich den Wirtschaftsstandort Ostösterreich gefährdet, hat den Anspruch, die Interessen aller Arbeitnehmer zu vertreten, verloren!“

Obmann RADICS weiter: „Wie erklärt die ÖBB-Gewerkschaft z.B. einem Bauarbeiter die ÖBB-Privilegien? Es geht ihnen um Macht, nicht um Machbarkeit von Reformen. Bei allem Verständnis für die Ängste der ÖBB-Bediensteten – unter denen auch viele Burgenländer sind: Der Weg zu einer Lösung führt nur über den Verhandlungstisch.“

Noch seien keine Protestaktionen gegen die ÖBB-Gewerkschaft seitens des Pendlerclubs geplant, weil erst das volle Ausmaß der Gewerkschaftsmaßnahmen abgewartet werden soll. Die Geduld habe aber irgendwann ein Ende, geben RADICS und PRENNER zu bedenken.


Pendlerblutspendetag in der ÖRK-Zentrale in Wien

Der Pendlerclub Burgenland und das Österreichische Rote Kreuz veranstalten gemeinsam am 24. September 2003 einen "Pendlerblutspendetag".

"Wie nach jedem Sommer ist es nun angesagt die Blutreserven wieder aufzufüllen. Urlaubsbedingt war das Blutspendeaufkommen in diesem Sommer wie jedes Jahr geringer. Der Blutbedarf der Spitäler war in der Hauptreisezeit aber keineswegs rückläufig. Wir wollen nun dem ÖRK helfen, wieder auf gleich zu kommen" erläutert Joachim Radics die Motivation zu dieser Aktion.

Zwar geht jeder davon aus, nach einem Unfall oder bei einer Operation ausreichend mit Blutkonserven versorgt zu werden, doch nur sechs Prozent der Österreicherinnen und Österreicher spenden freiwillig und unbezahlt Blut, ein Drittel davon regelmäßig.

"Rund 500.000 Blutspenden werden jährlich benötigt. Der Blutspendedienst des Österreichischen Roten Kreuzes deckt etwa 95 Prozent dieses Bedarfs. Doch vor allem bei der jüngeren Bevölkerung im Alter von 18 bis 30 Jahren wird die Bereitschaft zu spenden immer geringer", sagt Univ. Prof. Dr. Renate Heinz vom Österreichischen Roten Kreuz.

"Blut ist ein wichtiges Medikament für den Notfall, für das es bis heute keinen adäquaten Ersatz gibt. Wenn auch Sie zum Lebensretter werden wollen, unterstützen Sie das Österreichische Rote Kreuz bei dieser Aktion", bittet Joachim Radics.

Als Dankeschön gibt's wie immer das "Blutspendermenü" sowie für alle die von 17.00 bis 20.00 in der Blutspendezentrale in der Wiedner Hauptstraße Nr. 32 ihr Blut spenden eine e-learning Erste Hilfe CD.

Blut spenden können alle gesunden Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren in einem Abstand von acht Wochen. Frauen können vier bis fünf mal, Männer sechs mal jährlich Blut spenden. Bei der ersten Blutspende ist ein amtlicher Lichtbildausweis vorzuweisen.

Rückfragen:
Joachim Radics
Pendlerclub Burgenland
0664/2230943
joachim.radics@av-digital.at
www.pendlerclub-burgenland.at