Spritspartipps-Initiative von LHStv. Franz Steindl

Richtig Gas geben, Geld sparen, die Umwelt schützen und gewinnen

„Die Anhebung der Pendlerpauschale war ein richtiger Schritt zur Entlastung der PendlerInnen, am Zug ist aber auch das Burgenland, zusätzlich Entlastungsmaßnahmen, etwa die Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses zu beschließen“, sagt LHStv. Franz Steindl. Es kann aber auch jeder einzelne einen Beitrag zum Spritsparen leisten.

Spritspartipp mailen und gewinnen
„Um den Spritspargedanken noch fester zu verankern, lade ich alle BurgenländerInnen ein, mir ihre persönlichen Spritspartipps zu mailen“, so Steindl. Die Tipps werden auf der Homepage des Pendlerclubs veröffentlicht. Mitmachen zahlt sich aus, denn unter den TeilnehmerInnen wird ein eintägiges ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining im Wert von 200 Euro verlost.

Tipps an: franz.steindl@bgld.gv.at

Hier die wichtigsten Tipps zum Spritsparen:

Vor dem Fahren
- Fahrzeug gut warten, den technischen Zustand und den Ölstand öfter kontrollieren: Verschmutzte Luftfilter, schlecht gewartete Zündanlagen oder fehlerhafte Elektrik treiben den Verbrauch in die Höhe und reduzieren die Motorleistung.
- Die Tankstellen mit den aktuell niedrigsten Spritpreisen stehen auf den Internetseiten der Autofahrerclubs.
- Reifendruck checken: 0,1 bar Druck zu wenig bedeutet ein Prozent Benzinverbrauch zuviel…
- Kofferraum entrümpeln: Jedes Kilo Gewicht im „Rucksack“ erhöht die Last für den Motor und damit seinen Durst.
- Dach: Aufbauten und „Särge“ am Autodach erhöhen den Luftwiderstand und damit den Verbrauch.
- Klimaanlage bewusst ausschalten, wenn sie nicht gebraucht wird.
- Fahrgemeinschaften bilden (berufliche Wege UND Freizeitausflüge)
- Kurze Wege mit dem Fahrrad erledigen - gerade die „Hupfer“ dorthin und die „Sprünge“ daher (2 - 5 km Fahrdistanz) kosten besonders viel Sprit.
- Alternativen prüfen: Vom Fahrrad über das Elektromoped bis zum Hybridfahrzeug oder Erdgasauto gibt’s bereits einige Optionen, die Geldbörse und Umwelt schonen: Prüfen, was für das eigene Anwendungsprofil in Frage kommt.

Beim Fahren
- Nach dem Starten sofort losfahren - das Warmlaufen lassen des Motors ist ein großer Spritfresser.
- Kavalierstarts vermeiden
- Im ersten Gang nur die ersten Meter fahren (anfahren)
- Motor mit niedriger Drehzahl warm fahren
- Mit einem möglichst hohen Gang fahren - schon ab Tempo 50-60 ist der fünfte Gang optimal.
- Voraus schauend fahren - wenn die stehende Kolonne bereits in Sicht ist, muss nicht mehr groß Gas gegeben werden.
- Hohe Geschwindigkeiten vermeiden: 100 km/ statt 130 km/h spart bis zu zwei Liter auf 100 Kilometer - den geringsten Verbrauch haben die meisten Autos bei 50 - 70 km/h.
- Motorbremse benützen - wer zur Stopp-Kreuzung oder roten Ampel ohne Gas zurollt, fährt besonders effizient.
- Ab 20 Sekunden Stehzeit (Ampel, Bahnübergang) zahlt es sich aus, den Motor abzustellen. Gestartet wird dann nur mit Standgas.
- Bei höheren Geschwindigkeiten Fenster schließen
- Sanft und gleichmäßig rollen

Der ÖAMTC bietet eigene Spritspar-Trainings für Pkw-Fahrer an. Geförderter Preis: 95 Euro. Für LKW- und Busfahrer ist es seit vielen Jahren ganz normal, das Benzin sparen in einem Kurs zu perfektionieren und zu üben.

Info und Quellen
www.spritspar.at
www.oeamtc.at
www.savemorethanfuel.eu
www.ecodrive.org
www.autoverbrauch.at
www.arboe.at


Pendler im Burgenland:
mehr Service, mehr Unterstützung

„Wie angekündigt, habe ich mit dem Obmann des Pendlerklubs Burgenland, Mag Andreas GRANDITS, Kontakt aufgenommen und in einem Gespräch die künftigen Tätigkeiten und Hilfestellungen für die 44.000 Pendlerinnen und Pendler diskutiert. Bei diesem Gespräch wurden folgende Punkte zur ehe baldigsten Umsetzung herausgefiltert“, erklärt ÖVP-Pendlersprecher Norbert Sulyok bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Pendlerclub-Chef Mag. Andreas Grandits.

Mehr Infos zur Arbeitnehmerveranlagung und
zur Pendlerpauschale finden Sie hier!





Wer sind wir? - Was wollen wir?


Das Burgenland gilt seit jeher als klassisches "Land der Pendler". Über 43.000 Burgenländerinnen und Burgenländer haben ihren Arbeitsplatz außerhalb der Landesgrenzen. Der Arbeitsmarkt im beginnenden 21. Jahrhundert setzt aber immer mehr Mobilität und Flexibilität voraus: Pendeln ist Selbstverständlichkeit.

Der Pendlerclub Burgenland ist eine offene Ideen- und Serviceplattform.

Deshalb will der Pendlerclub vor allem für alle Burgenländerinnen und Burgenländer da sein, die ihren Arbeits- und Studienplatz außerhalb des Burgenlandes haben.

Der Pendlerclub Burgenland unterstützt jede Initiative, die es zum Ziel hat, langfristig Arbeitsplätze im Land zu schaffen.

Ein wichtiges Anliegen des Pendlerclubs ist das "Vernetzen" und das "Zusammenrücken" aller Einzelinitiativen und Organisationen, denen das Wohl der "mobilen" Burgenländerinnen und Burgenländer am Herzen liegt - über alle Partei- und Sprachgrenzen hinweg.

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